Energiestadt

Label Energiestadt

Energiestadt Münchenbuchsee auf dem Weg in eine energieeffiziente Zukunft

Das Energiestadtlabel wird Gemeinden verliehen, die mindestens 50 Prozent der maximal möglichen Punkte erreichen und sich aktiv für eine effiziente Energienutzung einsetzen.

Münchenbuchsee wurde erstmals im Jahr 2002 ausgezeichnet und erhielt 2023 bereits zum sechsten Mal in Folge das Label. Mit 68 Prozent konnte das Resultat gegenüber der letzten Zertifizierung im Jahr 2019 gehalten werden. Ziel bleibt es, das bisher Erreichte zu festigen und das Engagement weiter auszubauen.

Im Leitbild Energie wurden qualitative und quantitative energiepolitische Ziele definiert. Mit dem kommunalen Richt-plan Energie wurden die Grundlagen für eine verstärkte und koordinierte Nutzung einheimischer sowie erneuerbarer Energieträger geschaffen.
Mehrere Projekte zur energieeffizienten Nutzung konnten bereits erfolgreich umgesetzt werden: Realisierung Wärme-verbund Zentrum und Umstellung der Strassenbeleuchtung auf LED.


Ausblick: Wichtige Projekte der kommenden Jahre

Raumplanung
Münchenbuchsee zeichnet sich durch einen haushälterischen Umgang mit dem Boden aus. Im Rahmen der laufenden Ortsplanungsrevision OPR17+ wird die Siedlungsentwicklung nach innen gezielt gefördert. Massnahmen aus dem Richtplan Energie werden grundeigentümerverbindlich festgelegt.
Beim Siedlungsbau werden gemeinsam mit der Bauherrschaft weitergehende Energieanforderungen umgesetzt. Zu-dem erfolgt eine Aktualisierung des Leitbilds Energie.

Gemeindeeigene Liegenschaften und Anlagen
Münchenbuchsee übernimmt eine Vorbildfunktion. Gemeindeeigene Liegenschaften im Perimeter des Wärmeverbunds Zentrum werden an den Wärmeverbund angeschlossen. Wo ein Anschluss nicht möglich ist, werden Heizsysteme durch erneuerbare Lösungen ersetzt.
Bei anstehenden Sanierungen werden energetische Standards konsequent berücksichtigt. Der Energieverbrauch der kommunalen Gebäude wird systematisch erfasst und gemeinsam mit den Hauswarten sowie den Nutzerinnen und Nutzern optimiert.
Zudem wurde ein Energiestandard für gemeindeeigene Liegenschaften beschlossen und wird schrittweise umgesetzt

Mobilität
Im Verkehrsbereich setzt sich die Gemeinde für eine nachhaltige Mobilität ein. Beispiele sind:
• Verkehrsberuhigung des Zentrums zu Temporeduktionen
• gemeindeweite Tempo-30-Zonen
• sichere Velo- und Fussgängerverbindungen
• zusätzliche Veloabstellplätze beim Bahnhof
• attraktive ÖV-Verbindungen nach Bern und Biel
• Aufbau von Stationen eines regionalen Veloverleihsystems

Mitarbeitende der Gemeindeverwaltung sind mit ÖV, Elektroauto oder E-Bike unterwegs.

Kommunikation und Zusammenarbeit
Die Gemeinde informiert die Bevölkerung regelmässig über Themen rund um Energieeffizienz und Mobilität. Projekte wie der nationale clean-up-day werden gemeinsam mit Partnern umgesetzt.
Für Fragen im Bereich Energie steht zudem die öffentliche Energieberatung zur Verfügung.

Für Fragen im Bereich Energie steht zudem die öffentliche Energieberatung zur Verfügung.

Weitere Informationen zu Energiestadt.

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Ressort Planung / Umwelt / Energie / Bauinspektorat
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