Sie sind hier: Home > News > Mehr zum Thema...

 


Mehr zum Thema...


Ortsplanungsrevision
 
2. Revisionspaket
1. Revisionspaket
Medienmitteilung vom 4. Juni 2008
Medienmitteilung vom 29. Februar 2008

2. Revisionspaket
 
Berichtigung der Verfügung vom 7. Mai 2009 (2. Juli 2009)
Ortsplanungsrevision (2. Paket mit Neueinzonungen)

Nach Art. 59 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) können Redaktions- und Kanzleifehler berichtigt werden. Die Rechte der Verfügungsadressatinnen und -adressaten bleiben gewahrt, da die Rechtsmittelfrist nach einer Berichtigung neu zu laufen beginnt.

Der Entscheid des AGR vom 7. Mai 2009 wird wie folgt berichtigt:

„Ziff. 4 Rechtsverwahrungen
(…).
Die Einsprecher Nr. 13, 16, 17, 22, 32, 33, 35 und 43 bringen neben Einwänden aus planungsrechtlicher Sicht auch Vorbehalte privatrechtlicher Natur vor. Diese werden somit praxisgemäss als Rechtsverwahrungen vorgemerkt.“
wird ersetzt durch:
„Ziff. 4 Rechtsverwahrungen
(…).
Die Einsprecher Nr. 11, 13, 16, 17, 22, 32, 33, 35 und 43 bringen neben Einwänden aus planungsrechtlicher Sicht auch Vorbehalte privatrechtlicher Natur vor. Diese werden somit praxisgemäss als Rechtsverwahrungen vorgemerkt.“
sowie im Dispositiv:
„5. Die Einsprachen Nrn. 13, 16, 17, 22, 32, 33, 35 und 43 werden, soweit geeignet, als Rechtsverwahrungen vorgemerkt.“
wird ersetzt durch:
„5. Die Einsprachen Nrn. 11, 13, 16, 17, 22, 32, 33, 35 und 43 werden, soweit geeignet, als Rechtsverwahrungen vorgemerkt.“
Diese Berichtigungsverfügung wird hiermit gemäss Art. 110 BauV öffentlich bekanntgegeben.
Die Berichtigung liegt vom 19. Juni bis 20. Juli 2009, während den Büroöffnungszeiten auf der Bauabteilung, Bernstrasse 12, 3053 Münchenbuchsee öffentlich auf.

Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen seit Eröffnung bei der kantonalen Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion, Münstergasse 2, 3011 Bern schriftlich in zwei Doppeln und begründet Beschwerde erhoben werden (Art. 61a Abs. 1 BauG). Eine Beschwerde kann nur von der Partei, die ein schutzwürdiges eigenes Interesse an der Anfechtung hat, von ihrem gesetzlichen Vertreter oder einem bevollmächtigten Anwalt eingereicht werden.


Ortsplanungsrevision (zweites Revisionspaket mit Neueinzonungen): Genehmigung


(4. Juni 2009)

Die von der Einwohnergemeinde Münchenbuchsee an der Urnenabstimmung vom 30. November 2008 beschlossene Ortsplanungsrevision (2. Paket) wurde in Anwendung von Art. 61 BauG vom Kanton genehmigt, wobei von Amtes wegen in
- Art. 76e Abs. 4, ZPP Nr. 17 Riedli folgende Bezeichnung angepasst wird:
„(.…). Vorbehalten ist Abs. 7, (….)“

Folgende Akten wurden genehmigt und können auf der Bauabteilung eingesehen werden:
- Artikel 76e, ZPP Nr. 17 Riedli
- Artikel 76f, ZPP Nr. 18 Egg
- Artikel 76g, ZPP Nr. 19 Strahmmatte
- Neue Wohnzone E2EFH für Einzeleinfamilienhäuser (Anpassung Zonenplan und
  Art. 58, 59, 79 Baureglement)
- Zonenplanänderung Sandgrube

In Anwendung von Art. 110 BauV wird hiermit die Genehmigung öffentlich bekannt gegeben.

Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen seit Eröffnung bei der kantonalen Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion, Münstergasse 2, 3011 Bern schriftlich in zwei Doppeln und begründet Beschwerde erhoben werden (Art. 61a Abs. 1 BauG). Eine Beschwerde kann nur von der Partei, die ein schutzwürdiges eigenes Interesse an der Anfechtung hat, von ihrem gesetzlichen Vertreter oder einem bevollmächtigten Anwalt eingereicht werden.

Die genehmigten Akten liegen ab 29. Mai 2009 auf der Bauabteilung, Bernstrasse 12, während den Büroöffnungszeiten auf.
 
(November 2007)
Aktuell ist derzeit das zweite Revisionspaket mit Neueinzonungen. Die Auflage dauerte vom 30. November 2007 bis 14. Januar 2008. Die Auflageakten umfassten:
- Vorprüfungsbericht vom 05.03.2007 (PDF 477 kB)
- Planungsbericht für das 2. Revisionspaket (PDF 4 MB)
- ZPP Nr. 18 „Egg“ (PDF 50 kB)
- Überbauungsordnung UeO Egg  (PDF 50 kB) inkl. Überbauungsplan (PDF 754 kB)
- ZPP Nr. 17 „Riedli“ (PDF 193 kB)
- Überbauungsordnung UeO Riedli  (PDF 77 kB) inkl. Überbauungsplan (PDF 438 kB)
- ZPP Nr. 19 „Strahmmatte“  (PDF 85 kB) inkl. Schreiben kant. Denkmalpflege (PDF 47 kB)
- Zonenplanänderung Sandgrube (PDF 201 kB)
- Neue Wohnzone E2 EFH für freistehende Einfamilienhäuser (PDF 161 kB)

1. Revisionspaket
 
(August 2007)
Die Auflageakten vom Sommer 2007:
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Planungsbericht (PDF 29 kB)
Revision der Wohn- und Gewerbezone WG3 (PDF 151 kB)
Erhaltensartikel mit Gebietsartikel Moosgasse (PDF 311 kB)
Revidierte ZöN „O: Freizeitanlage“ Radio Schweiz (PDF 86 kB)
Revision der Arbeitszonenvorschriften und Zonenplanfestlegungen (PDF 676 kB)
Zonenplanänderung Buechlimatt (PDF 133 kB)
Bericht Lärmbeurteilung zur Zonenplanänderung Buechlimatt
Zonenplanänderung, neue ZPP „Bernstrasse-Allmend“ (PDF 111 kB)
Änderung Energieartikel (PDF 62 kB)
Rückführung der ZPP Nr. 2 „Bielstrasse-Säge“ in die Arbeitszone A2 (PDF 93 kB)
Vorprüfungsberichte AGR vom 20.12.2006 und 07.06.2007

Medienmitteilungen
 

 

Nach gutem Start: Ortsplanung auf der Zielgeraden: Medienmitteilung vom 4. Juni 2008
 
Münchenbuchsee hat sehr deutlich Ja gesagt zum 1. Revisionspaket der Ortsplanung. Damit ist der Weg frei für das 2. Paket mit den reinen Einzonungen. Im Hinblick auf die Volksabstimmung vom 30. November hat der Gemeinderat aufgrund der Einsprachen einige Anpassungen beschlossen. Der Gemeinderat hält am Hauptziel fest: Eine gesunde Entwicklung der Gemeinde ermöglichen, der Allgemeinheit dienen.

Der Gemeinderat ist erfreut über den guten Start der Revision der Ortsplanung: Die Stimmenden haben das 1. Revisionspaket mit einem überwältigenden Ja-Anteil von 74,1 Prozent gutgeheissen. Mit diesem Ja zu Änderungen der Grundordnung hat die Bevölkerung den vom Gemeinderat aufgezeigten Weg bestätigt und den Vorwurf der „Salami-Taktik“ klar widerlegt.

Der Weg ist nun frei für das 2. Revisionspaket mit reinen Einzonungen. Aufgrund der Einsprachen hat der Gemeinderat einige Anpassungen beschlossen. Die Planungsbehörde reagierte auf Anliegen insbesondere der an die neuen Baugebiete angrenzenden Bevölkerung und nahm die planerisch und politisch machbaren Korrekturen vor.

Diese Anpassungen werden ab 6. Juni für 30 Tage öffentlich aufgelegt. Bis 7. Juli können die Auflageakten auf der Bauabteilung eingesehen werden.

Das sind die Anpassungen:
- Änderungen am Art. 76e, ZPP Nr. 17 „Riedli“; Gestaltungsgrundsätze und Energie
- Änderungen an der Überbauungsordnung Riedli (Vorschriften); Art. 5, Mass der Nutzung und Art. 18, Quartierplatz/Spielfläche
- Änderungen an der Überbauungsordnung Riedli (Plan); Siedlungsplatz, Quartierplatz, Spielfläche
- Änderungen am Art. 76g, ZPP Nr. 19 „Strahmmatte“; Energie
- Ergänzungen in Art. 59 BR „Üedeli“; Ausschluss der Gestaltungsfreiheit, Art. 75 BauG

Zum Herunterladen:
- Artikel 76 e, ZPP Nr. 17 Riedli (PDF 194 kB)
- Überbauungsordnung Riedli (PDF 78 kB)
- Plan zur Überbauungsordnung Riedli (PDF 437)
- Plan zur Überbauungsordnung Riedli (PDF 438 kB)
- Artikel 76 g, ZPP Nr. 19 Strahmmatte (PDF 86 kB)
-
 
Baureglementsänderungen: Neue Wohnzone E2 EFH für Einzeleinfamilienhäuser (PDF 188 kB)

Eine wichtige Einsprache samt Rechtsverwahrung ist bereits zurückgezogen worden. Der Gemeinderat ist überzeugt, mit den Anpassungen den Grundstein für den Rückzug weiterer Einsprachen gelegt zu haben. Einsprachen können jederzeit schriftlich zurückgezogen werden. Der Rückzug ist einzureichen bei: Gemeinderat, Bernstrasse 8, 3053 Münchenbuchsee.

Die zur Einzonung vorgesehenen Gebiete haben eine Fläche von 5,2 Hektaren. Dies entspricht einem Drittel der gemäss kantonalem Richtplan möglichen Fläche. Mit diesen Baugebieten wird sich die Bevölkerungszahl zwischen 9'550 und 10'000 Einwohnerinnen und Einwohnern einpendeln.

Das 3. Revisionspaket der Ortsplanung wird im Zeichen des Ortsbildschutzes, der Zentrumsentwicklung und der Siedlungsökologie stehen.

Oberstes Ziel des Gemeinderates ist es, dass die Gesamtrevision der Ortsplanung der gesunden Entwicklung der Gemeinde dient und im Interesse der heutigen und künftiger Bürgerinnen und Bürger steht. Mit den Neueinzonungen soll der Rückwärtstrend der Bevölkerungszahl gestoppt werden. Münchenbuchsee will für neue Bewohnerinnen und Bewohner (und Steuerzahler) weiterhin Wohnraum für unterschiedliche Wohnbedürfnisse anbieten können. Die zur Einzonung vorgesehenen Gebiete grenzen ausnahmslos an das bestehende Baugebiet an und schliessen mit einer Ausnahme vorhandene Baulücken.

Dem Gemeinderat sind folgende Fest- und Richtigstellungen wichtig: Von einem Zubetonieren der Landschaft kann keine Rede sein. Ökologie ist auch innerhalb der Baugebiete ein Thema. Mehrverkehr kann auf allen bestehenden Verkehrsachsen problemlos verkraftet werden. Die neuen Bauzonen können mit vernünftigen finanziellen Mitteln an das öffentliche Erschliessungsnetz angeschlossen werden. Die laufende Schulraumplanung ist flexibel und auf einen längeren Zeitraum ausgerichtet.

 

Der Stand der Ortsplanungsrevision: Medienmitteilung vom 29. Februar 2008
 
In Münchenbuchsee sind zum 2. Revisionspaket der Ortsplanung 47 Einsprachen und 4 Rechtsverwahrungen gegen die vorgesehenen Einzonungen eingegangen. Gemeinderat und Planungskommission haben das weitere Vorgehen festgelegt. Die Einigungsverhandlungen mit den Einsprechern finden in der zweiten Hälfte März statt. Dem Gemeinderat ist es wichtig, das Hauptziel der Ortsplanungsrevision nicht aus den Augen zu verlieren: Eine gesunde Entwicklung der Gemeinde ermöglichen, der Allgemeinheit dienen.

Die 47 Einsprachen haben folgende Herkunft: Lerchenweg 8, Hohlenweg 7, Amselweg 11, Riedliweg 5, Höheweg 3, Oberdorfstrasse 1, Üedeliweg 2, Auf der Egg 1, Kirchlindachstrasse 1, Mattenstutz 1, Fellenbergstrasse 1, Bernstrasse 1, Politische Partei (GFL) 1, Sportvereine 3, Amt für Grundstücke und Gebäude Kanton Bern 1.

Gemeinderat und Planungskommission haben von den Einsprachegründen Kenntnis genommen: Das Leitbild räumliche Entwicklung habe keinen verbindlichen Status und könne vom Gemeinderat jederzeit geändert werden. Die Parzellen Egg und Riedli seien Fruchtfolgeflächen und seien in der Landwirtschaftszone zu belassen. Die Revisionspakete 2 (reine Einzonungen) und 3 (Ortsbildschutz, Zentrumsentwicklung und Siedlungsökologie) seien als Einheit zu behandeln. Die Gemeinde dürfe sich nicht von einem einzigen Grundeigentümer unter Druck setzen lassen. Das Werkleitungsnetz sei ungenügend. Die Einzonungen führten im Oberdorf und insbesondere rund um die Neueinzonungen Riedli und Egg zu erheblichen Mehrbelastungen. Die Verkehrsführung für die Gebiete Egg und Riedli sei zu überprüfen. Im Gebiet Egg sei die Bruttogeschossfläche massiv zu reduzieren. Für die Überbauung Riedli sei ein Spielplatz innerhalb der Überbauung zu realisieren. Auf den Quartierplatz bei der Riedli-Überbauung sei zu verzichten, ebenso auf Mehrfamilienhäuser im Riedli. Die Finanzierung der Verlegung Schöneggweg sei unsicher. Auf die Einzonung Üedeli sei zu verzichten.

Das im Rahmen der Ortsplanungsrevision gegenwärtig zur Diskussion stehende zweite Revisionspaket sieht mehrere Neueinzonungen vor: Parz. Nrn. 156, 565 Riedli als ZPP; Parz. Nr. 155, Egg als ZPP; Parz. Nrn. 154, 153.01 Strahmmatte als ZPP (der Perimeter umfasst auch die Parz. Nrn. 116 und 550 der Wohnzone W3); Teileinzonung Parz. Nr. 151 Üedeli als neue Wohnzone E2 EFH; Teileinzonung Parz. Nr. 280.01 Sandgrube als Wohnzone W2.

Mit den Neueinzonungen will der Gemeinderat wichtige Ziele erreichen. Der Rückwärtstrend der Bevölkerungszahl soll gestoppt werden. Münchenbuchsee will für neue Bewohnerinnen und Bewohner (und Steuerzahler) weiterhin Wohnraum anbieten können. Baureife Reserven für verdichtetes und individuelles Bauen sind gegenwärtig nur noch am Schöneggweg (Eigentumswohnungen) vorhanden.

Die zur Einzonung vorgesehenen Gebiete grenzen ausnahmslos an das bestehende Baugebiet an und schliessen mit einer Ausnahme (Egg) vorhandene Baulücken. Die Etappierung hat zum Ziel, die Überbauungen zeitlich gestaffelt über mehrere Jahre realisieren zu können.

Dem Gemeinderat sind folgende Fest- und Richtigstellungen wichtig: Von einem Zubetonieren der Landschaft kann keine Rede sein. Ökologie ist auch innerhalb der Baugebiete ein Thema, weil sich entsprechende Auflagen in allen Zonenvorschriften finden. Mehrverkehr kann aber auf allen bestehenden Verkehrsachsen problemlos verkraftet werden. Die neuen Bauzonen können mit vernünftigen finanziellen Mitteln an das öffentliche Erschliessungsnetz angeschlossen werden. Die laufende Schulraumplanung ist flexibel und auf einen längeren Zeitraum ausgerichtet. In Münchenbuchsee gibt es keine Bauruinen.

Das folgende, dritte Revisionspaket der Ortsplanung wird im Zeichen des Ortsbildschutzes, der Zentrumsentwicklung und der Siedlungsökologie stehen. Oberstes Ziel des Gemeinderates ist es, dass die Gesamtrevision der Ortsplanung der gesunden Entwicklung der Gemeinde dient und im Interesse der heutigen, aber auch künftiger Bürgerinnen und Bürger steht.
 
zurück