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Gemeinsames Sportprojekt wird ausgezeichnet 

11. Dezember 2009
 
Der Prix Buchsi geht in diesem Jahr an die gemeinsame Jugendabteilung von Satus Münchenbuchsee und Turnverein Münchenbuchsee Aktive, Buchsi-Athletics.

In der gemeinsamen Jugendabteilung der beiden turnenden Vereine von Münchenbuchsee machen rund 120 Kinder und Jugendliche mit. Gestern Abend konnten die Verantwortlichen von Buchsi-Athletics und rund 15 junge Sportlerinnen und Sportler den Prix Buchsi entgegennehmen. Der Preis, der mit 3000 Franken dotiert ist, wurde von Parlamentspräsidentin Annegret Hebeisen (svp) übergeben.

Etwas, was seit Jahrzehnten im Gespräch gewesen sei, hätten der Turnverein Münchenbuchsee Aktive und der Satus Münchenbuchsee nun in diesem Jahr realisiert, sagte Hebeisen. Buchsi-Athletics bot im Januar 2009 die ersten Trainingsstunden an. Früher wäre ein Zusammengehen der beiden Vereine undenkbar gewesen. Der Satus war der Verein der Arbeiter und sozialdemokratisch angehaucht, der Turnverein war der Hort des Bürgertums. Die Unterschiede und die Berührungsängste sind im Laufe der Jahre kleiner geworden. Das «Gärtlidenken» sei überwunden, sagte Hebeisen. Buchsi-Athletics biete eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für Kinder und Jugendliche. «Es ist wichtig, dass sich die Kinder bewegen.»

«Riesengenugtuung und Ehre»

Für Markus Jordi, er ist Hauptleiter von Buchsi-Athletics, ist der Preis «eine Riesengenugtuung und eine Ehre». Rund 20 Leiterinnen und Leiter setzten sich Woche für Woche für das Wohl der Kinder ein. «Es ist ein Zeichen, dass sich auch fast ehrenamtliche Arbeit lohnt und dass sie geschätzt wird», sagte Jordi. Das Projekt sei erfolgreich, habe man doch anfänglich mit rund 70 bis 80 Kindern gerechnet. Unterdessen trainierten aber bereits 120 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 4 und 16 Jahren. Angeboten werden verschiedene Kurse in den Sparten Polysport, Leichtathletik, Tanzen, Spiele und Geräteturnen.

Im Mai hatte das Gemeindeparlament die Kriterien für die Verleihung des Prix Buchsi erweitert. Auch Sportler oder Hausbesitzer, die ihren Garten in einen Naturgarten umgewandelt haben, können nun ausgezeichnet werden. Bisher wurden mit dem Preis kulturelle Leistungen und soziales Engagement geehrt.

Ein Artikel aus dem

(Wal Der Bund)
 
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