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Passable Rechnung abgehakt

20. Juni 2008
 
Parlament in Münchenbuchsee sagt deutlich Ja.
2007 machte die Gemeinde Münchenbuchsee einen kleinen Überschuss – in erster Linie wegen ausserordentlicher Erträge. Der Rat stimmte der Rechnung wenig begeistert zu. Die Aussichten fürs nächste Jahr sind nicht rosig.


Die Rechnung 2007 schloss besser ab als erwartet. Bei einem Aufwand von 45,8 Millionen Franken resultierte ein Überschuss von 143000 Franken, vorgesehen war demgegenüber ein Defizit von 675000 Franken. Der Grosse Gemeinderat genehmigte die Rechnung ohne grosse Begeisterung, aber doch einstimmig mit 36 zu 0 Stimmen. «Es kam besser als erwartet», sagte Rolf Sieber von der SP. Allerdings nur dank ausserordentlichen Erträgen aus dem Landverkauf Laubberg und der Entnahme von einer Million Franken aus der Elektrizitätsversorgung. Es sei eine passable Rechnung als «Lohn für die Sparbemühungen», sagte Renate Löffel von der EVP. Sie verwies darauf, dass die Sparpolitik zum Beispiel bei der Schule einen grossen Druck auslöse. Glück und Zufall hätten die Rechnung begünstigt, sagte Andreas Gasser für die SVP. Er gab der Erwartung Ausdruck, dass der Gemeinderat die Bemühungen für eine sparsame und effiziente Politik beibehalten werde. Leise Kritik gab es von der FDP. «Die Finanzkennzahlen sind verbesserungsfähig», sagte Paul Riederer. Nicht zufrieden mit dem eingeschlagenen Sparkurs ist die GFL. «Wir sind nicht einverstanden mit der Maxime, den Steueransatz künstlich tief zu halten», sagte Niklaus Schranz mit Blick auf das Budget 2009.

Hohe Investitionen für Schule

Auf Gemeinderätin Sonja Bucher (svp), seit diesem Jahr zuständig für das Ressort Finanzen, wartet keine leichte Aufgabe für den Voranschlag 2009. «Wir sind bei der nächsten Budgetphase extrem gefordert», sagte Bucher. Ein Problem sind die Investitionen: Bei der Sparrunde plafonierte der Gemeinderat diese auf 3,5 Millionen pro Jahr. Nun sind es für die Phase bis 2012 etwas mehr. Der grösste Brocken ist die Erweiterung und Sanierung der Schulanlage Bodenacker mit Investitionen von insgesamt rund 6,8 Millionen Franken.

Ein Artikel aus

(Simon Wälti, Der Bund)
 
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