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Erstes Revisionspaket wird klar akzeptiert

2. Juni 2008
 
Das erste Päckli ist abgeschickt: Die Stimmberechtigten haben den ersten Teil der Ortsplanungsrevision mit 1992 Ja- gegenüber 695 Nein-Stimmen angenommen. Das entspricht einem Ja-Anteil von 74,1 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei 39,3 Prozent.

Im ersten Paket ging es um verschiedene Änderungen an der Grundordnung: Die Änderung der Vorschriften für die gemischte Zone WG3, eine neue Erhaltenszone Moosgasse, ein neuer Energieartikel sowie diverse Anpassungen von Zonenplänen waren Teil der Vorlage. Teils wurden bestehende Zustände legalisiert, wie bei der Revision der Zone für öffentliche Nutzung Freizeitanlage Radio Schweiz. Alle Ortsparteien hatten sich für das erste Paket ausgesprochen.

Münchenbuchsees Gemeindepräsidentin Elsbeth Maring-Walther (sp) zeigte sich zufrieden mit dem Ausgang der Abstimmung. «Mit diesem deutlichen Verdikt dürfte der Vorwurf der Salamitaktik vom Tisch sein», sagte sie. Die Gegner, insbesondere die IG Riedli/Egg, hatten kritisiert, dass die drei Pakete der Ortsplanungsrevision nicht gleichzeitig vors Volk kommen.

Widerstand gegen zweites Paket

Maring richtete bereits gestern den Fokus auf das zweite Paket, das voraussichtlich am 30. November vors Volk kommt und viel umstrittener sein dürfte. Dabei geht es um die Einzonung von 52000 Quadratmetern Land für die Wohnnutzung. Die IG Riedli/Egg, in der betroffene Anwohner vereint sind, hat erbitterten Widerstand angekündigt. «Wir müssen gut kommunizieren, dann sollte es klappen. Wir sind jedenfalls optimistisch», sagt Maring. Sie ist sich aber bewusst, dass das zweite Paket «eine grosse Hürde» darstellt. Nach der Mitwirkung wurden gemäss Maring noch einige Anpassungen vorgenommen. Gegen die Einzonungen wurden 47 Einsprachen gemacht, die vom Kanton behandelt werden müssen.

Ein Artikel aus

(Der Bund)
 
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