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Neue Pläne für das Kästliareal

29. November 2007
 

 
Scharfkantige Prismen: Das Modell zeigt die "Drillinge" zwischen dem Feuerwehrmagazin (vorne links) und dem SBB-Gelände (hinten rechts) (Bild: aus BZ)
 

Nach dem gescheiterten Hochhaus folgt nun das Projekt «Drillinge». Einmal mehr will Buchsi das Bahnhofareal aufwerten.

Als neues «Wahrzeichen» von Münchenbuchsee betitelten die Initianten im Jahr 2006 den geplanten Wohnturm beim Bahnhof auf dem Kästliareal. Weil schliesslich der Widerstand der Bevölkerung aber zu gross wurde, entschied sich der Gemeinderat vor einem Jahr, die Pläne für das 14-stöckige und über 40 Meter hohe Gebäude zu beerdigen.

Wieder Arn und Partner

Wie die Zeitung «Der Bund» gestern vermeldete, will der Gemeinderat auf dem Kästliareal nun ein neues Projekt realisieren. «Drillinge» nennt sich das neue Kind. Und wie bereits beim gescheiterten Hochhaus stammt es wiederum aus der Feder des ortsansässigen Architekturbüros Arn und Partner. Das Büro besitzt neben der Gemeinde einen erheblichen Teil des zu überbauenden Landstücks. Wie der Name schon andeutet, sollen nun drei sechsstöckige Gebäude mit einer jeweiligen Höhe von 18 Metern entstehen. Die vorgesehene Bruttogeschossfläche beträgt 7400 Quadratmeter. «Bezüglich dem neuen Projekt bin ich sehr optimistisch», sagt Gemeindepräsident Walter Bandi (SVP). In erster Linie seien die Häuser für Wohnungen gedacht, erklärt der Präsident. In den Parterregeschossen könne er sich aber auch Läden oder beispielsweise ein kleines Tea-Room vorstellen.

Denkmalschutz im Boot

Der «Turmbau zu Buchsi» sei vor allem an der Höhe gescheitert. Diese sei bei den «Drillingen» kein Problem, betont Bandi. Weil beim geplatzten Hochhaus auch der kantonale Denkmalschutz sein Veto einreichte, hat die Gemeinde die graue Eminenz im Berner Bauwesen diesmal frühzeitig ins Boot geholt. «Der Denkmalschutz hat die Drillinge abgesegnet», sagt Bandi. Mit der nun laufenden Mitwirkung will der Gemeinderat den «Puls der Bevölkerung» spüren, um allenfalls noch Anpassungen vornehmen zu können. «Letzten Endes wird mit den Drillingen das ganze Bahnhofsareal aufgewertet», ist der Präsident überzeugt. Und dies sei für jede Gemeinde der «entscheidende Entwicklungspunkt».

Die Mitwirkung läuft noch bis am 14. Dezember.

Ein Artikel aus

(DOK, Berner Zeitung BZ)

 
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