News-Artikel 2020

16.01.2020
18.09.2020

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: Neuer Veloparkturm in Münchenbuchsee – ein Pilotprojekt

Daniel Türler (Verwaltungsrat), Jens Kirchhoff (CEO) und Marco Müller (Technischen Leiter) von V-Locker AG (v.l.n.r.), freuen sich über den Start ihres Pilotprojekts.

Wo stelle ich mein teures Fahrrad oder Elektrobike ab, damit es nicht gestohlen oder beschädigt wird? Das Pilotprojekt von V-Locker und SBB, das am Bahnhof in Münchenbuchsee gestartet ist, bietet dafür eine ideale Lösung. Bis Ende Jahr können Velofahrerinnen und Velofahrer das neue Parkplatzsystem für Fahrräder testen.

Seit ein paar Wochen steht ein Turm bei den Veloabstellplätzen beim Bahnhof Münchenbuchsee. Passantinnen und Passanten fragen sich sicher, was es dieser Turm auf sich hat. Das ist das neue Fahrradparksystem V-Locker. Normalerweise benötigen herkömmliche Veloabstellplätze viel Platz und bieten kaum Schutz vor Diebstahl und Vandalismus. Mit einem hochwertigen Fahrrad möchte sein Benutzer Sicherheit, gerade E-Bikes sind besonders anfällig, die Akkus sind teuer und empfindlich. Niemand mit einem E-Bike von mehreren tausend Franken stellt sein Gefährt länger unbeaufsichtigt ab. Oft ist es auch schwierig, einen freien Platz zu finden. V-Locker hilft dieses Problem zu lösen. Das System ist platzsparend, schützt jedes Fahrrad sowie persönliches Hab und Gut in individuellen Schliessfächern und zeigt über eine App jederzeit die aktuelle Verfügbarkeit an. Drei V-Locker-Parktürme für bis zu 60 Velos brauchen nur gerade den Platz eines Autoparkplatzes. Über eine App wird die Lifttür geöffnet, das Fahrrad wird hineingeschoben, Helm, Regenschutz, Taschen und Einkäufe können bequem im grosszügigen Ablagefach verstaut werden, die Türe wird geschlossen und schon ist das Fahrrad sowie Hab und Gut sicher verstaut und bestmöglich geschützt. Das Fahrrad muss nicht zusätzlich abgeschlossen werden. Die Türen sind verriegelt, und eine ‚gefüllte‘ Fahrradbox steht nie direkt hinter dem Ausgangsportal. Zudem haben E-Bikes heutzutage sowieso einen elektronischen ‚Diebstahlschutz‘. Auf 5 Metern Höhe in einem Turmmodul in einer geschlossenen Box sinken zudem die Gefahren des Diebstahls oder Vandalismus rapide. Sollte jemand seine Einkäufe nachträglich einstellen wollen, kann die Box aufgerufen, die Einkäufe eingelagert, und dann die Box wieder verschlossen werden bis zur endgültigen Abreise.

Wie kam es zu der Idee eines Veloparksystems?
Einer der Unternehmensgründer hatte bereits eine Firma für automatische Autoparksysteme gegründet. Dabei viel ihm auf, dass in Innenstädten vor allem das Problem der Fahrradparkplätze bisher ungelöst blieb. Davon inspiriert, entwickelte sich in einem kleinen Team und zusammen mit Hochschulen die Idee zu einem automatisierten Bike-Parking-System. 2019 hat das Gründungsteam das Unternehmen V-Locker AG aus der Taufe gehoben. Mit seiner Idee einer individuellen Parkingbox für Velo, Helm und Zubehör ist das Unternehmen einzigartig.

Ein Turm ist modular aufgebaut und fasst von 6, 8, 10 bis max. 20 Fahrrädern oder E-Bikes in einem Turm. Grössere Anlagen mit mehreren Türmen können in einem ‚Cluster‘ verbunden werden und haben so den Vorteil, dass viele Nutzer schnell ihr Velo an mehreren Portalen ein- und ausparken können.

Das Parking-System ist vielseitig und flexibel. Die Fassadengestaltung ist individuell und kann der Umgebung angepasst werden. Sowohl bei Bahnhöfen, Einkaufszentren, Wohnüberbauungen, Schulen, Firmen kann der V-Locker für Sicherheit und Ordnung eingesetzt werden. Gleichzeitig bieten die Türme grosszügige Flächen zum Anbringen von Aussenwerbung.

Wie funktioniert dieses Veloparksystem?
Alle V-Locker-Türme sind über eine Cloudplattform miteinander vernetzt. Über die App sieht der Velofahrer direkt, welche Turmmodule an seinem Reiseziel verfügbar und wie viele Schliessfächer frei sind. Die Reservation und Buchung inkl. Bezahlung erfolgt einfach und mit wenigen Klicks. Die Bedienung funktioniert ausschliesslich über die App auf dem Smartphone, da „lokale Parkuhren“ eine zu hohe Wartungsintensität haben und auch Vandalismus ausgesetzt sind. Doch besonders E-Bike-Fahrer sind normalerweise routiniert in der Nutzung von elektronischen Anwendungen. Die Parkingdauer ist grundsätzlich unbegrenzt. Regelmässige Benutzer können ein Schliessfach fix für jeden Tag mieten. Der Nutzer wird eine Monatsmiete oder ein Stundenpaket buchen können. Es wird günstige Angebote für Kurzzeitnutzer und für regelmässige Pendler geben. Im Anschluss an die Testphase wird dies kommuniziert werden. Die Parkingkosten werden durch den Anlagebetreiber definiert.

Die Standorte werden auf Handyempfang geprüft. Im Notfall wie zum Beispiel ein leerer Akku oder bei Handydiebstahl, kann der Turm ferngesteuert werden oder der lokale Unterhaltspartner gibt das Fahrrad frei.

Bei Fragen zur Handhabung oder einer Panne ist die Bedienung in der App und auf der Website erklärt. Bei einer Panne steht eine Hotline zur Verfügung. Zudem gibt es eine Zusammenarbeit mit lokalen Partnern für den Unterhalt. Bei einem Ausnahmezustand wie beispielsweise ein Stromausfall ist das Parkingsystem vorübergehend nicht verfügbar. Die Nutzer werden aber über den Status ihres Schliessfachs fortlaufend informiert, so dass dieser präventiv auf die Ausnahmesituation reagieren und allenfalls seine Reiseplanung anpassen kann.

Warum wurde der Standort Münchenbuchsee für das Pilotprojekt ausgewählt?
Die SBB hat einen geeigneten Standort für die Pilotphase ausgesucht. Die Umgebung von Münchenbuchsee bietet sich perfekt an, z.B. per E-Bike den Bahnhof anzusteuern und den V-Locker zu testen. Es ist nicht nur eine schweizweite Pilotanlage sondern auch europaweit, da auch erste Anlagen in Deutschland, Österreich und den Niederlanden in Planung sind. Wer den V-Locker ausprobieren möchte, sollte ein Velo haben und mindestens 1-5 mal pro Woche in den nächsten Monaten die Anlage nutzen wollen. Eine Aufnahme in die Testgruppe kann leider nicht zugesichert werden und richtet sich nach der Verfügbarkeit von Schliessfächern und Nachfrage. Wir raten daher dazu, sich bei Interesse so schnell wie möglich mit V-Locker in Verbindung zu setzen. Der kostenlose Pilotbetrieb dauert zunächst bis Ende Jahr. Danach werden die Erfahrungen ausgewertet und entschieden, ob der Pilotbetrieb verlängert oder ob ein regulärer Betrieb aufgenommen wird. In der Pilotphase können leider nur die angemeldeten Testpersonen das V-Locker-Parksystem benützen. Interessierte Velofahrerinnen und -fahrer finden am Schluss des Beitrags, wie sie sich anmelden müssen.
 
Das Ziel ist, dass der Fahrradfahrer von einer flächendeckenden Abdeckung von V-Locker-Parkingtürmen profitieren kann. Weitere mögliche Standorte nach der Pilotphase sind zunächst in der Region Zürich, Stettbach, Kloten und Adliswil geplant.

Was sind die Vor- und Nachteile des V-Locker?
V-Locker benötigt wenig Platz, schafft Sicherheit für das Fahrrad samt Gepäck und ersetzt so den Kofferraum eines Autos. Die Bedienung ist einfach und schnell. Es fördert den Fahrradverkehr und teure, CO2-intensive Bauten für unterirdische Velostationen entfallen. Der Turm kann dadurch auch jederzeit auf einen anderen Platz verschoben werden. Der Schutz kostet einen kleinen Betrag, ist aber sicher deutlich günstiger als ein Autoparkplatz. Ein möglicher Nachteil könnte vielleicht die Akzeptanz in der Bevölkerung für innovative Lösungen sein.
 
Weitere Informationen zum V-Locker finden Sie unter www.v-locker.ch

Testpersonen gesucht
V-Locker sucht Testpersonen, die Velofahrende sind, in Münchenbuchsee oder Umgebung wohnen und den Bahnhof regelmässig frequentieren. Bitte registrieren Sie sich, melden Sie sich bei V-Locker an, stellen Sie uns Ihre Fragen oder teilen Sie uns Ihre Sorgen mit. Um ein erfolgreiches Pilotprojekt durchzuführen, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Vielen Dank!
 
Die Anmeldung zur Teilnahme ist einfach und schnell gemacht. Unter der Webseite vom QR-Code finden sich weitere Informationen zu dem Prozess (Link zur Anmeldeseite).
Über diesen Link https://www.v-locker.ch/index.php/testbetrieb-muenchenbuchsee/ oder direkt per QR-Code können Sie sich für den Testbetrieb registrieren.

Ein Artikel aus dem Fraubrunner-Anzeiger

Text & Fotos: Karin Balmer
Am Bahnhof Münchenbuchsee startet ein Pilotprojekt von V-Locker, ein neues Veloparksystem. Jens Kirchoff (CEO V-Locker) parkiert sein Velo im Schliessfach.
Neuer Veloparkturm V-Locker beim Bahnhof Münchenbuchsee
Das Velo wird im Schliessfach deponiert.
So funktioniert das neue Veloparksystem.
12.09.2020

BZ-Artikel: Hockeyaner haben es nicht selber auf dem Stock

Nach Regenfällen zeigt sich das Problem: Auf der verformten Betonplatte bleibt das Wasser liegen. (Bild: Nicole Philipp)

Am 27. September entscheiden die Stimmberechtigten über die Sanierung und Überdachung der Eisbahn. Für den Hockey-Club geht es um die Zukunft.


Am Abstimmungssonntag Ende September steht für den Hockey-Club Münchenbuchsee-Moosseedorf eine enorm wichtige Partie auf dem Spielplan. In der Eishockeysprache wäre es ein alles entscheidendes Playoff-Spiel. Aber auf dem Feld stehen nicht die Spieler selber, sie müssen tatenlos zusehen. Die Schiedsrichter allein entscheiden über den Ausgang. Und in die Rolle der Schiedsrichter schlüpfen die Stimmberechtigten von Münchenbuchsee und Zollikofen.

Sie entscheiden über Kredite von insgesamt rund 5,5 Millionen Franken. Damit soll die Eisbahn im Sportzentrum Hirzenfeld saniert und überdacht werden. Die Betonplatte, auf der die Eisfläche aufbereitet wird, hat sich verformt. Grund dafür ist die Unterkonstruktion, die in einem schlechten Zustand ist. Wird die Anlage nicht saniert, droht über kurz oder lang das Ende des Winterbetriebs.

Infrastruktur-Nachteil
HCM-Präsident Roger Siegenthaler schaut gespannt in Richtung Abstimmungssonntag. Er macht klar, dass vom Resultat auch die Zukunft des Vereins abhängt. Denn ohne Heimstätte könnte der Club kaum überleben. Bereits jetzt sei es schwierig, Spieler für die erste Mannschaft zu holen. Die trainieren und spielen lieber in einem Verein mit Halle.

«Ohne Dach können wir mit anderen Clubs nicht mithalten», sagt Siegenthaler. Vor zwei Jahren musste wegen Mangel an guten Spielern die erste Mannschaft aus der 2. Liga zurückgezogen werden. Von 2013 bis 2015 war der HCM noch dreimal in Folge Regionalmeister der 2. Liga. Das sind tempi passati.

Für Roger Siegenthaler macht es Sinn, gleichzeitig mit der Sanierung die Eisbahn zu überdachen und im Hirzi weiterhin auf einen Ganzjahresbetrieb zu setzen. Er ist überzeugt, dass eine gedeckte Eisfläche dem Verein, bei den Aktiven und den Junioren, neuen Schwung verleihen könnte.

Wetter als Spielverderber
Aber nicht nur die Eishockeyaner, sondern auch die Schulen und die ganze Bevölkerung könnten von einer gedeckten Eisbahn profitieren. Die Auslastung dürfte dank dem Dach steigen. So gebe es heute sogar Plauschvereine, die lieber in einer Halle am späten Abend trainieren, als im Hirzi zur besten Zeit um 19 oder 20 Uhr, sagt Siegenthaler.

Die ungedeckte Eisbahn sorgt vor allem bei Regen regelmässig für Matchverschiebungen oder Spielabbrüche. Besonders die abgebrochenen Spiele sind ärgerlich. Der Gegner muss ein zweites Mal anreisen, die Schiedsrichter und das Eis müssen ein zweites Mal bezahlt werden.

Verknüpft mit Badi-Zukunft
Der Clubpräsident weist auch auf die grosse Nachwuchsabteilung hin. Neben den zwei Aktivteams und einer Seniorenmannschaft nimmt der HCM auf allen Alterstufen von den U-9 bis zu den U-17 an der Meisterschaft teil. Jede Mannschaft trainiere ein- bis zweimal pro Woche auf dem Hirzi. Bei regem Meisterschaftsund Trainingsbetrieb werde es in den Garderoben eng, ergänzt Roger Siegenthaler. Dieses Platzproblem soll mit der Sanierung ebenfalls gelöst werden.

Es sei schwierig, eine Prognose für die Abstimmung zu machen, sagt Siegenthaler, auch mit Blick auf die Diskussionen in den Gemeindeparlamenten. In Zollikofen sei es um die Sache gegangen, in Münchenbuchsee mehr um ein «politisches Hickhack». Er erwähnt noch einen anderen Punkt, der für ein Ja sprechen könnte: Dass die Eisbahn mit der Badi verknüpft werde. Und die Leute Angst haben, dass bei einem Nein zur Sanierung der Eisbahn bald auch das Schwimmbad in Gefahr sei.

Bald 40 Jahre alt
Das Sportzentrum Hirzenfeld mit Eisbahn und Schwimmbad befindet sich an der Gemeindegrenze zwischen Münchenbuchsee und Zollikofen und wurde 1982 eröffnet. Es wird von einem Trägerverein im Rahmen einer Leistungsvereinbarung mit den zwei Gemeinden betrieben. Sie decken die Betriebsdefizite und finanzieren Investitionen, wobei der Anteil von Münchenbuchsee leicht höher ist.

In den nächsten Jahren stehen grosse Sanierungen bei der Eisbahn und dem Schwimmbad an. Weil die Unterkonstruktion der Eisbahn in einem schlechteren Zustand ist als gedacht, müssen diese Arbeiten rasch an die Hand genommen werden. Andernfalls droht die Schliessung der Eisbahn. Weil sich eine reine Sanierung nicht lohnt, soll die Eisbahn gleichzeitig überdacht werden. Die Kosten gemäss Vorprojekt belaufen sich auf gut 5,5 Millionen Franken. Der Anteil für Zollikofen beträgt 2,6 Millionen, Münchenbuchsee muss 2,9 Millionen beisteuern. 


Kredit fast zurückgewiesen
Der Kredit für die Sanierung und Überdachung der Eisbahn Hirzenfeld war im Parlament Münchenbuchsee sehr umstritten. Nur mit einer Stimme Unterschied wurde ein Rückweisungsantrag von SP, GFL und FDP abgelehnt. Sie bezeichneten das Projekt unter anderem als energetischen Unsinn, vermissten einen Businessplan und ein Betriebskonzept. Die drei Fraktionen fragten sich auch, ob das finanzielle Risiko nicht zu hoch sei. SP und GFL empfehlen ein Nein für die Volksabstimmung, während die FDP die Stimmfreigabe beschlossen hat.

Deutlich war das Resultat im Grossen Gemeinderat Zollikofen. Dort stellten sich nur die kleinen Mitteparteien GLP, BDP und EVP gegen den Kredit, mit den fast gleichen Argumenten wie in Münchenbuchsee. Mit ihrem Antrag hatten die Mitteparteien keine Chance. 


Ein Artikel aus der 
(Hans Ulrich Schaad, Berner Zeitung BZ)

09.09.2020

Allgemeine Neubewertung 2020: Anpassung Steuerwert Liegenschaft

Die letzte allgemeine Neubewertung der Grundstücke und Wasserkräfte wurde per 1. Januar 1999 durchgeführt, also vor 20 Jahren. In dieser Zeitspanne haben sich die Immobilienpreise (Verkehrs- oder Ertragswerte) im ganzen Kanton bei allen Gebäudearten und in allen Regionen erheblich und fast ausnahmslos nach oben entwickelt.

Die amtlichen Werte entsprechen heute nicht mehr den tatsächlichen Gegebenheiten. In der Märzsession 2017 hat der Grosse Rat deshalb eine allgemeine Neubewertung der nichtlandwirtschaftlichen Grundstücke und Wasserkräfte per 2020 angeordnet (Art. 182 StG). Als Bemessungsperiode wurden die Jahre 2013 bis 2016 bestimmt, als Stichtag gilt der 31.12.2020.

Ziele der allgemeinen Neubewertung

Mit der allgemeinen Neubewertung 2020 soll die steuerliche Gleichbehandlung gemäss den gesetzlichen Vorgaben wiederhergestellt werden. So sollen alle Liegenschaften steuerlich korrekt bewertet werden, egal in welcher Gemeinde sich die Liegenschaft befindet, oder um welche Gebäudeart (bspw. Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhaus) es sich handelt. Ebenso sollen Personen mit Grundeigentum und solche mit beweglichem Vermögen (bspw. Bankkonti) steuerlich wieder vergleichbar belastet werden. Mit der allgemeinen Neubewertung soll erreicht werden, dass sich alle amtlichen Werte in derselben Bandbreite befinden. So wären etwa Werte über 100 Prozent des Verkehrswertes unzulässig, ebenso Werte deutlich unter dem Verkehrswert.

Der Grosse Rat hat in der Frühlingssession 2020 bestimmt, dass für die Festsetzung der amtlichen Werte ein Ziel-Medianwert von 70 Prozent der Verkehrswerte anzustreben ist.

Erhöhung der amtlichen Werte der Grundstücke in Münchenbuchsee ca. 8 Prozent

Der durchschnittliche Anstieg der amtlichen Werte der Grundstücke in der Gemeinde Münchenbuchsee  beträgt rund 8 Prozent.

Ein deutlich höherer Anstieg kann berechtigt sein, wenn die letzte Bewertung Jahre zurückliegt und seither Aus- oder Umbauten stattgefunden haben, welche von der Steuerverwaltung erfasst, aber noch nicht eröffnet wurden, weil sich der bisherige amtliche Wert um weniger als 10 Prozent verändert hätte.

Der 22. September 2020 ist das Eröffnungsdatum der amtlichen Werte der Grundstücke in Münchenbuchsee

Den Eigentümerinnen und Eigentümern und den Nutzniesserinnen sowie Nutzniessern mit Grundstücken in der Gemeinde Münchenbuchsee wird der amtliche Wert aus der allgemeinen Neubewertung voraussichtlich mit Verfügung per 22. September 2020 eröffnet. In Einzelfällen (Augenschein, komplexe Situation, zusätzliche bauliche Veränderungen, baurechtsbelastete Grundstücke, usw.) kann die Eröffnung durchaus einige Zeit später erfolgen.

Den neuen amtlichen Wert können Sie innert einer Einsprachefrist von 30 Tagen anfechten.

Der neue amtliche Wert wirkt sich hauptsächlich auf die Vermögenssteuer (Kanton und Gemeinden) und die Liegenschaftssteuer (Gemeinden) aus. Der Eigenmietwert ist nur indirekt betroffen und kann nicht zusammen mit dem amtlichen Wert angefochten werden, sondern erst im Rahmen Ihrer ordentlichen Steuerveranlagung 2020.

Bewertungsunterlagen und Auskunftserteilung

Eine Kopie des Grundstückprotokolls können die Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Nutzniesserinnen und Nutzniesser beim Steuerbüro Münchenbuchsee anfordern.

Bitte verwenden Sie dafür das Bestellformular in den Dokumenten (am Schluss der Beschreibung).

Fragen zur Bewertung beantwortet Ihnen die kantonale Steuerverwaltung, Abteilung amtliche Bewertung, Telefon +41 31 633 66 40, Dienstag und Freitag jeweils 08.00 – 11.00 Uhr und 12.30 – 16.30 Uhr.

Zusätzliche Informationen zur Allgemeinen Neubewertung finden Sie auf der Website der Steuerverwaltung des Kantons Bern.

04.09.2020

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: Strassenpfaffen in der Coronazeit

Junges Pfäffchen mit übergrossem Päffchen – der frischgebackene Pfarrer Christian Hofer vor der „Dankstelle“ Buchsi

Für Christian Hofer, einer von zwei neuen Pfarrpersonen in Münchenbuchsee, war der Berufseinstieg aufgrund der Coronazeit eine besondere Herausforderung. Lesen Sie von seinem Start in der reformierten Gemeinde und davon, wie er zusammen mit dem Pfarrteam und weiteren kirchlichen Mitarbeitenden der schwierigen Situation kreativ und anpassungsfähig begegnete. 

Der frischgebackene Pfarrer Christian Hofer

Christian Hofer, der auf einem Bauernhof im Baselbiet aufgewachsen ist, hat im Sommer 2018 seine Ausbildung zum reformierten Pfarrer abgeschlossen. Nach der Heirat im September desselben Jahres ging er zusammen mit seiner Frau in die Flitterwochen. Sie waren zusammen ein Jahr lang mit ihren Velos in rund 17 Ländern Europas unterwegs. Nach seiner Rückkehr suchte der frischgebackene Ehemann und Pfarrer seine erste Stelle und fand sie in Münchenbuchsee. Im April während dem Lockdown begann er zusammen mit Pfarrerin Barbara Ruchti sein neues Amt. Es war nicht der Start, den er sich vorgestellt hatte. Er stellte ihn vor eine grosse Herausforderung. Die Strassen waren leer. Menschen aus Münchenbuchsee kennenzulernen war sehr schwierig, da keine Gottesdienste in der Kirche stattfinden durften. Dem Pfarrteam begegnete er fast nur online, einmal in der Woche zum gemeinsamen Austausch. Doch nach dem ersten Schock zeigte sich auch die schöne Seite in dieser schwierigen Zeit. Er begann zusammen mit dem Pfarrteam kreativ zu werden und nach neuen Möglichkeiten zu suchen. Sein erster Gottesdienst war die ökumenische Osternachtsfeier zusammen mit dem katholischen Seelsorger Felix Weder-Stöckli. Doch wie sollte das gehen, wenn die Leute nicht in die Kirche kommen konnten? Christian Hofer hatte eine Idee, die er zusammen mit Felix Weder-Stöckli umsetzte. Sie wanderten zusammen auf den Mont Sujet im Jura zwischen Biel und dem Chasseral. Oben angekommen richteten sie ihr Nachtlager ein und sammelten Holz für ein Feuer. Am Lagerfeuer wurde gekocht, zusammen gegessen und über die Bedeutung von Ostern gesprochen. Danach übernachteten die beiden unter dem Sternenhimmel. Zusammen erlebten sie den Sonnenaufgang und sprachen den Ostersegen. Der leidenschaftliche Videofilmer Christian Hofer nahm das Erlebnis auf Video auf, welches an Ostern anstelle des Gottesdienstes online angeschaut werden konnte. An der Auffahrt hiess sein weiteres Projekt für einen Gottesdienst „himmelwärts“. Zusammen mit seinem Studienmentor Pfarrer Markus Enz aus Rümlingen unternahm Christian Hofer eine Wanderung bergauf, „himmelwärts“ eben. Auf dem Wiesenberg angekommen, leisteten sie vom Aussichtsturm aus Fürbitte in vier Himmelsrichtungen. Für beide Videos erhielt der junge Pfarrer schöne und interessante Rückmeldungen. Bilder, Musik und Worte inspirierten die Leute zu unterschiedlichen und eigenen Interpretationen. Ohne den Lockdown wären solche Projekte nie zu Stande gekommen. Wieder einmal zeigt sich: Not macht erfinderisch. Trotz seinem schwierigen Einstieg ist Christian Hofer als frischgebackener, neuer Pfarrer in der Zwischenzeit in der Gemeinde Münchenbuchsee angekommen.

Coronazeit = Zeit der Kreativität

„Wir wollen uns nicht lähmen lassen durch diese schwierige Zeit“, sagte sich das Pfarrteam und suchte nach kreativen Lösungen, um sein Amt für das Wohlbefinden und die Unterstützung der Gemeindeangehörigen weiter ausführen zu können. Es sollte auch ein Ort entstehen, der trotz Versammlungsverbot für die Leute wertvoll ist. So entstanden Wunsch- und Segensbäume in Münchenbuchsee und Moosseedorf. Es wurde damit ein interaktiver Austausch geschaffen, ein Ort für gute Wünsche. An die Bäume konnten Wünsche aufgehängt aber auch mitgenommen werden. So fand sich dort beispielsweise eine Zahnpasta in einem Beutel aufgehängt mit dem Spruch „noch kurz auf die Zähne beissen“, oder „Heile, heile säge…“ zusammen mit Wundpflastern. Im Kirchgarten hängte auch ein Boxsack, um den Corona-Frust raus zu lassen.

Aus der anfänglichen Schockstarre des plötzlichen Lockdowns entwickelte das Team Kreativität und erarbeitete interessante, neue Projekte, um den Mitmenschen trotz dieser schwierigen Zeit während den Sommermonaten besondere Erlebnisse zu bieten. Es ist ein faszinierendes, vielfältiges Angebot für ein breites Publikum entstanden.

Pfarrerin Claudia Buhlmann betrieb während dem Lockdown Seelsorge, in dem sie gut 200 handgeschriebene Briefe an Gemeindemitglieder verschickte und sich nach ihrem Wohlergehen erkundigte. Mit vielen schönen Karten und Briefen wurde ihr geantwortet. Während sechs Wochen stand jeden Mittwoch eine alte Kirchenbank auf dem Trottoir vor dem Kirchgemeindehaus, auf der mit einem „Strassenpfaffen“ ein Gespräch geführt werden konnte. Die Leute hielten inne, tranken einen Sirup und unterhielten sich mit der Pfarrperson über Gott und die Welt.

Doch nicht nur das Pfarrteam war aktiv, auch die Mitarbeitenden der Kirchgemeinde liessen ihren Ideen freien Lauf. So konnte mit Sigrist Andreas Mani und Pfarrerin Barbara Ruchti sportlich in den Tag gestartet werden, sei es mit Joggen mit dem Sigrist, oder zügiges Gehen mit der Pfarrerin. Zum Abschluss gab es jeweils eine Dusche unter der Rasenbewässerungsanlage im Pfarrgarten und einen Power-Kaffee mit auf den Weg. Personal- und Finanzfachfrau Bianca Iseli organisierte eine Schnüffelschatzsuche für Hund & Co. Es war nicht nur ein Spass für den Hund, sondern auch für die ganze Familie. Grossen Anklang fanden ebenfalls zwei soziale Stadtrundgänge von „Surprise“, dem Strassenmagazin. Die Teilnehmenden erhielten Einblick in die Welt der Obdachlosen und die „kirchliche Gassenarbeit“. Das Film-Matinée organisiert von Bereichsleiterin Sekretariate Monika Schaniel und Sigristin Jacqueline Willi zeigte den Schweizer Film „Die Herbstzeitlosen“. Ebenfalls lud Lilian Fankhauser aus Diemerswil zu einem Erzählcafé nach dem Lockdown ein. Bei Kaffee und Kuchen wurde erzählt, wie diese aussergewöhnlichen Wochen erlebt wurden. Die Pfarrerinnen Franziska Bracher und Kathrin Brodbeck veranstalteten einen Sommerabend am Moossee mit einem Spaziergang, Schwumm, gemeinsames Nachtessen und erzählten Geschichten im Feuerschein. Und auch die Kleinen kamen während den Sommerferien nicht zu kurz: Kinder- und Jugendpfarrer Martin Stüdeli hat einen spannenden  Parcours durch die Kirche Münchenbuchsee entwickelt. An verschiedenen Stationen in der Kirche galt und gilt es, Aufgaben zu lösen und spannende Details des Gotteshauses zu entdecken.

Ein laufendes Projekt ist Christian Hofers „Dankstelle“. Am 20. September findet in der ganzen Schweiz der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag statt. Der Pfarrer wird den Gottesdienst leiten und fragt sich als „Neuling“ in Münchenbuchsee: Was bewegt seine Gemeinde? Dafür hat er noch bis am 13. September eine „Dankstelle“ (Briefkasten links neben dem Kirchgemeindehaus) eingerichtet. Auf einer Karte können Sie ihm mitteilen, wofür Sie dankbar sind, wofür Sie gerne Busse tun würden und wofür Sie beten. Christian Hofer wird die Eingänge der „Dankstelle“ in die Gestaltung des Gottesdienstes anonymisiert einfliessen lassen. Machen Sie mit!

Fazit

Dank der Coronakrise wurden neue Formen und Aktionen geschaffen, die Lust auf mehr machen. Die schönen und vielfältigen Resultate der verschiedenen durchgeführten, kreativen Anlässe geben den Ansporn, sich in diese Richtung weiterzuentwickeln. Projekte, die vor dem Lockdown noch nicht einmal erdenklich gewesen wären, haben Gestalt angenommen und werden wohl auch künftig weiter umgesetzt. Lassen wir uns trotz dieser Krise nicht entmutigen! Lassen wir uns weiter inspirieren und gemeinsam kreativ sein!

Ein Artikel aus dem Fraubrunner Anzeiger

Text: Karin Balmer
Fotos: Christian Hofer, Karin Balmer
Mit einem Augenzwinkern und viel Liebe wurden die Bring-und-hol-Wunschbäume bestückt.
Pfarrerin Barbara Ruchti und Pfarrer Christian Hofer werden am 27. September 2020 feierlich in ihr neues Pfarramt eingesetzt werden.

Einwohnergemeinde Münchenbuchsee - Gemeindewahlen 2020

Gestützt auf das Wahl- und Abstimmungsreglement der Einwohnergemeinde Münchenbuchsee (Art. 15) vom 28. November 2010 werden auf Sonntag, 29. November 2020, angeordnet:

  1. die Wahl des 40 Mitglieder umfassenden Grossen Gemeinderats für die Jahre 2021 bis 2024 (Legislative im Verhältniswahlverfahren, Proporz)

  2. die Wahl von 6 Mitgliedern des Gemeinderats für die Jahre 2021 bis 2024 (Exekutive im Verhältniswahlverfahren, Proporz)

  3. die Wahl des Gemeindepräsidiums im Vollamt im Mehrheitswahlverfahren (Majorzwahlverfahren)

Eine allfällige Stichwahl des Gemeindepräsidiums findet am Sonntag, 13. Dezember 2020, statt.

Fristen
Der Gemeinderat hat folgende Fristen festgelegt:

Wahlvorschläge
Parteien oder Wählergruppen haben ihre Wahlvorschläge bis spätestens Montag, 28. September 2020 bei der Gemeindeverwaltung Münchenbuchsee, Ressort öffentliche Sicherheit, einzureichen:

Wahlvorschläge Grosser Gemeinderat
  • Word-Formular bestellen bei oeffentl.sicherheit@muenchenbuchsee.ch
  • zu kumulierende Kandidaten zweimal aufführen
  • die Listen-Nummern und die Kandidaten-Nummern werden durch die Gemeindeverwaltung zugeteilt
  • einreichen bis spätestens 28. September 2020 per Mail an oeffentl.sicherheit@muenchenbuchsee.ch
    Seite 1 als Word-Datei, Seite 2 (Unterschriften) als .pdf oder in Papierform an Ressort öffentliche Sicherheit, 3053 Münchenbuchsee

Wahlvorschläge Gemeinderat
  • Word-Formular bestellen bei oeffentl.sicherheit@muenchenbuchsee.ch
  • zu kumulierende Kandidaten zweimal aufführen
  • die Listen-Nummern und die Kandidaten-Nummern werden durch die Gemeindeverwaltung zugeteilt
  • einreichen bis spätestens 28. September 2020 per Mail an oeffentl.sicherheit@muenchenbuchsee.ch
    Seiten 1 als Word-Datei, Seite 2 (Unterschriften) als .pdf oder in Papierform an Ressort öffentliche Sicherheit, 3053 Münchenbuchsee

Wahlvorschläge Gemeindepräsidium


Listenverbindungen
Die Frist für die Bekanntgabe von Listenverbindungen wird festgelegt auf Montag, 05. Oktober 2020.

Proporzwahlen: Zwei oder mehr Listen können durch übereinstimmende Erklärung der Unterzeichnenden oder von deren Vertretungen verbunden werden.

Bereinigen der Wahlvorschläge
Für die Ablehnung oder den Rückzug der Kandidatur wird die Frist auf Freitag, 02. Oktober 2020, festgelegt.

Für das Beheben von Mängeln der Wahlvorschläge sowie für das Einreichen von Ersatzvorschlägen wird die Frist auf Montag, 05. Oktober 2020, festgelegt.

Versand des Werbematerials
Die Anmeldung für die Teilnahme am Versand des Werbematerials ist bis spätestens Montag, 05. Oktober 2020, bei der Gemeindeverwaltung, Ressort öffentliche Sicherheit, einzureichen:
per Mail an oeffentl.sicherheit@muenchenbuchsee.ch oder in Papierform.

Für die allfällige Stichwahl Gemeindepräsidium erfolgt kein Werbematerialversand.

Münchenbuchsee, 18. August 2020

Der Gemeinderat
31.07.2020

1. August-Rede unseres GGR-Präsidenten

Manuel Kast
Liebe Buchserinnen, liebe Buchser

Hätte uns vor einem Jahr jemand gesagt, dass in der ganzen Schweiz Läden und Freizeitlokale geschlossen und Parkbänke abgesperrt werden, hätten wir ihn/sie für verrückt gehalten. Dass der Chef der SBB seine Kunden offiziell bittet, nicht den öffentlichen Verkehr zu nutzen, oder dass wir uns unter Freunden nicht mehr die Hände schütteln, konnte sich niemand vorstellen. Das alles ist jetzt eingetreten. Das Corona Virus hält die Welt, die Schweiz, und Buchsi noch immer im Griff.

Aufgrund dessen musste die 1. Augustfeier in Buchsi leider abgesagt werden. Als Präsident des Grossen Gemeinderats möchte ich die Gelegenheit dennoch nicht auslassen und einige Worte an euch richten.

Ich bin mir aber sicher, dass ihr – wie auch ich – langsam genug vom Thema Covid-19 habt. Deshalb möchte ich ein anderes Thema ansprechen. Und zwar, was mir an unserem heutigen Geburtstagskind - der Schweiz - am besten gefällt: Ihre Vielfältigkeit.

Meine Sommerferien habe ich auf dem Neuenburgersee verbracht, wo ich die landschaftliche Vielseitigkeit der Schweiz bestaunen konnte. Da gehört natürlich die atemberaubende Aussicht auf die Alpen dazu. Oder ein Spaziergang durch die Areuse-Schlucht. Zudem merkt man am Neuenburgersee auch die architektonische und kulturelle Vielfältigkeit, sei das sprachlich oder kulinarisch: Denn nicht weit von Buchsi weg, ist eine Schnecke auf dem Teller nicht gleich einem schlecht gewaschenen Salat.

Die Schweiz gefällt mir aber nicht nur aufgrund der vielseitigen Landschaft und der Kulinarik, sondern auch unser politisches System, das die Repräsentation dieser Vielfältigkeit zulässt. In der Schweiz haben wir eine dermassen farbige, vielfältige Parteienstruktur, dass wir eine echte Wahl haben, wer uns repräsentieren soll. Und dann läuft es in der Politik wie auch in der Schweizer Gesellschaft: Kompromisse ermöglichen den Zusammenhalt in der Vielfältigkeit.

Ein solches politisches System funktioniert nur, wenn sich alle daran beteiligen. Nur die Faust im Sack zu machen und den «Staat» oder die «Politiker» zu verfluchen, hilft unserer Schweiz, unserem Kanton und unserm Buchsi nicht weiter.

Ich würde der Bezeichnung «Politiker» nicht gerecht werden, wenn ich euch in einem Wahljahr nicht zum Wählen aufrufen würde. Denn die Vielfältigkeit der Parteien betrifft nicht nur die nationale, sondern auch die kantonale und vor allem die lokale Ebene. Wir Buchserinnen und Buchser haben die Wahl. Als Präsident des Grossen Gemeinderats erlaube ich mir zuzugeben, dass nicht jede unserer Parlamentssitzungen einem spannenden, anspruchsvollen Krimi entspricht. Und trotzdem hat die Gemeinde Buchsi das Privileg und die Chance, über ein motiviertes, aus 6 unterschiedlichen Parteien bestehendes Parlament zu verfügen, in welchem sich Parlamentarierinnen und Parlamentarier unterschiedlichster Herkunft, Altersklassen, Berufen und Motivation für euer Buchsi einsetzen und engagieren.

Ich wünsche euch allen einen frohen 1.August und hoffe, dass wir unseren Nationalfeiertag im nächsten Jahr wieder gemeinsam feiern können. Und bis dahin, wählt, stimmt ab und engagiert euch für die Zukunft unserer Schweiz, unseres Kantons und unser Buchsi.

Manuel Kast
16.07.2020

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: Spitzensport in der Schweizer Armee - Muriel Jost aus Münchenbuchsee ist in der RS dabei

Snowboardcrossfahrerin Muriel Jost aus Münchenbuchsee absolvierte die Spitzensport-RS.


Snowboardcrossfahrerin Muriel Jost aus Münchenbuchsee hat das schwierige Selektionsverfahren gemeistert, und schaffte es in die Spitzensport-Rekrutenschule der Schweizer Armee. Gemäss Oberst i Gst Hannes Urs Wiedmer ist dies schwieriger, als eine Medaille an der Olympiade zu gewinnen. Während 18 Wochen hat die Athletin die militärische Grundausbildung und strenges Training absolviert. Die RS ist ein ausgezeichnetes Sprungbrett für die Spitzensportlerin.

Über die Spitzensportlerin Muriel Jost und ihre Karriere als Snowboardcrossfahrerin haben wir bereits in einer früheren Anzeigerausgabe berichtet. In der Zwischenzeit hat sie hart trainiert und in ihrer Disziplin einige Erfolge erzielt: 7. und 8. Rang im Weltcup, 2. Rang im Gesamt-Europacup sowie 5 Siege im Europacup. Zudem hat sie das das schwierige Qualifikationsverfahren für die Spitzensportler-RS geschafft und sich einen der wenigen Plätze ergattert. Anlässlich des Medientags haben wir Muriel Jost in der Spitzensport-RS in Magglingen besucht.

Spitzensport und Schweizer Armee – Wie funktioniert das?

Oberst i Gst Hannes Urs Wiedmer erklärt am Medientag, wie die Rekrutenschule der Spitzensportler abläuft. Die Spitzensportförderung der Armee hat den Auftrag, Emotionen zu transportieren, Herzen zu bewegen und die Schweiz zum Träumen zu bringen. Der physische Aspekt ist einer der wichtigsten Faktoren im Militär. Bereits General Guisan sagte anlässlich der Armeemeisterschaften während des 2. Weltkriegs: „Sport in der Armee ist weder Freude noch Zeitvertreib. Es ist eine militärische Disziplin, ohne die man sich keine Soldaten, keinen Mann und keinen Kämpfer vorstellen kann.“

Aufgrund des Bundesratsentscheids vom 3. März 1944, die eidg. Turn- und Sportschule in Magglingen zu gründen, entstand an Stelle des ehemaligen Kurhaus das Kompetenzzentrum Sport der Armee. Die Physis der Soldaten ist das Kapital der Armee, somit dient die physische Leistungsfähigkeit als Voraussetzung für die Grund und Einsatzbereitschaft der Armee. Die physische Leistungsbereitschaft der Soldaten wird gefördert und auf den militärischen Einsatz ausgerichtet, auch bei Belastung in Extremsituationen. Bereits die Ausrüstung benötigt eine körperliche Robustheit. Vor 50 Jahren war sie durchschnittlich 30 kg schwer, heute trägt ein Soldat im Durchschnitt 55 kg.

Die militärische Abgrenzung Spitzensport hat drei Kategorien: Sportler als „normale“ Rekruten mit Ziel Ausbildung zum Soldat, Sportler als „qualifizierte Athleten“ mit Ziel Leistungserhalt und Spitzensportler als „Berufssportler“ mit Ziel Leistungssteigerung. 2004 wurde die erste Spitzensportler-RS durchgeführt. 2006 war die erste Frau dabei. Von 2004 bis 2020 absolvierten 808 Athletinnen und Athleten die Spitzensport-RS. Mit 12% weist sie den grössten Frauenanteil in der Armee auf. Bisher waren 49 verschiedene Winter- und Sommersportarten vertreten. 46 Athletinnen und Athleten konnten bisher von den Zeitmilitär-Stellen profitieren. 2020 wird die Spitzensport-RS ohne Grundausbildung mit Waffen, das heisst waffenlos, durchgeführt. 

Wenn Spitzensportlerinnen und Spitzensportler in der Spitzenport-RS nicht so trainieren könnten wie vorher, könnten sie die Leistung nach einer „normalen“ RS nicht mehr erbringen. Dank der Spitzensport-RS können sie mit Trainingsumfang, Leistungsentwicklung und Professionalität ihre Leistungen steigern und sind den künftigen sportlichen Herausforderungen in ihrer Disziplin gewachsen.

Zirka 15 Monate vor der RS beginnt das Selektionsverfahren der Sportsverbände, Swiss Olympic, BASPO (Bundesamt für Sport) und der Armee. Danach werden die Athletinnen und Athleten 8 Monate vor der RS über ihre Teilnahme informiert. Muriel freute sich über den positiven Entscheid, da dies für sie die beste Möglichkeit für den Spitzensport ist. Insbesondere für Randsportarten ist die Spitzensport-RS eine optimale Lösung, sich mit zur Verfügung gestellten Trainern und Coaches für die künftigen Wettkämpfe vorzubereiten. Muriel Jost gehört zu der letzten Spitzensportler-RS die in 5 und 13 Wochen unterteilt wurde. Letztes Jahr hat die Athletin 5 Wochen die militärische Grundausbildung und den Sanitätsdienst in Wangen an der Aare absolviert. Dieses Jahr ist sie für 13 Wochen nach Magglingen eingerückt. Die nächsten RS werden künftig 18 Wochen am Stück abgehalten.

Am Tag als Muriel Jost einrücken musste, war sie etwas nervös. Die Athletin konnte nicht einschätzen, was sie militärisch alles erwartete. Aufgrund einer Verletzung letzten Winter musste die  Snowboardcrossfahrerin auch noch verletzt einrücken und konnte am Anfang nicht das komplette Trainingsprogramm absolvieren. Doch hat sie sich doppelt so schnell regeneriert und konnte schon bald wieder mit dem vollen Training durchstarten. Auf die Frage, ob Frauen und Männer gleich behandelt werden, meinte sie, ja, absolut, einziger Unterschied war die Frisur und die Trennung der Zimmer.

Auch auf die Ernährung der Sportler wurde geachtet. Die Athletinnen und Athleten hatten verschiedene Menüs zur Auswahl. In der RS hat Muriel viel gelernt, u.a. einen guten Tagesrythmus, den sie versuchen wird, auch zuhause umzusetzen. Nebst der militärischen Schulung und dem täglichen, mehrstündigen Training einzeln oder in Gruppen nach Sportart, stehen für die Spitzenathletinnen und -athleten auch Medienschulung, Massagen, Mentaltraining, Social Media, Ernährungslehre, Karriereplanung, usw. auf dem Programm. Nebst dem körperlichen Trainieren, ist für die Spitzensportlerin auch das mentale Training sehr wichtig. Mit Sporthypnose bereitet sie sich mental auf ihre Wettkämpfe vor. Die Hypnose hilft ihr einerseits Energie und Motivation zu tanken, aber andererseits auch herunterzufahren und ihre Gedanken abzuschalten. "Die Hypnose ist noch das Pünktchen auf dem i, damit ich es bis nach oben schaffe.“

Muriel hat die Zeit der RS trotz hartem Training sehr genossen. Einzig Covid-19 hat die RS etwas gedämpft. Auch für die Spitzensportlerinnen und -sportler galt es sich zu schützen: Der Austausch fand nur Sportart bezogen statt, weites Auseinandersitzen und Handschuhe beim Essen, alle hatten ein Einzelzimmer, Masken beim Autofahren, bei Gesprächen und in gewissen Situationen sowie Desinfektion der Räumlichkeiten nach den Trainings. Zum grossen Bedauern der Athletin gab es auch keinen Besuchstag, auf den sich vor allem ihr Grossvater und ihr Onkel gefreut hatten.

Muriel Jost meinte zu der RS: „Im Militär sind alle gleich, ob Mann oder Frau. Es war ein guter Spirit, es gab anstrengende, aber auch lustige Zeiten. Der Zusammenhalt untereinander war super. Ich freue mich einerseits, wieder nach Hause zu gehen, andererseits werde ich die coole Zeit der RS vermissen.“ Sie hofft, im Zeitmilitär eine Teilzeitanstellung zu erhalten. Dies wäre für sie die ideale Voraussetzung, dank der ausgezeichneten sportlichen sowie finanziellen Unterstützung, ihre  Ziele zu erreichen.

Die nächsten sportlichen Ziele von Muriel Jost sind, bei der Weltmeisterschaft in China im Snowboard Cross unter die Top 8 zu kommen und die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Peking zu erreichen. Mit ihrem Motto "Fahr wie di Beschti, aber kämpf aus ob die Letschti wärsch“ wird sie ihre Ziele bestimmt erreichen. Muriel, viel Erfolg!

Mehr über Muriel Jost erfahren Sie auf ihrer Homepage murieljost.ch.

Text: Karin Balmer
Fotos: Karin Balmer, Muriel Jost

Muriel Jost beim Training
Muriel Jost mit ihren RS-Kameradinnen Melanie Hasler (links) und Sina Siegenthaler (rechts)
02.07.2020

Lehrschwimmbecken Riedli: Keine Riedli-Abos mehr

Im Zusammenhang mit der Umsetzung eines Corona-Schutzkonzeptes wurde festgestellt, dass die Wasseraufsicht "Bademeister") im Lehrschwimmbecken Riedli während den Öffnungszeiten für die Inhaberinnen und Inhaber von Riedli-Abos grundsätzlich optimiert werden müsste, um übergeordneten Normen zu genügen. Diese Massnahmen wären mit zusätzlichen personelle Ressourcen verbunden und stünden weder finanziell noch organisatorisch in einem vertretbaren Verhältnis. Daher hat der Gemeinderat Münchenbuchsee beschlossen, auf den Verkauf von Riedli-Abos ab sofort und definitiv zu verzichten.

Von dieser Massnahme nicht betroffen sind Schulen, Schwimmschulen und Vereine, welche das Lehrschwimmbecken Riedli nutzen. Diese sind vielmehr verpflichtet, die Wasseraufsicht jeweils während der ihnen zu Verfügung gestellten Nutzungsdauer selber zu gewährleisten.
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Gemeinderat Münchenbuchsee
Ressort Kultur-Freizeit-Sport
24.06.2020

Ehemalige Lernende: Gratulation zur LAP

Wir gratulieren unseren Lernenden, Noel Oetterli und Selina Leu, zum erfolgreichen Lehrabschluss und danken ihnen herzlich für ihren Einsatz während der Lehrzeit. Für die Zukunft wünschen wir ihnen alles Gute und viel Erfolg.
 
Einwohnergemeinde Münchenbuchsee

02.06.2020

Schutzkonzepte für Vereine

Seit dem 29. Mai 2020 haben sich Klärungen/Neuerungen bezüglich Schutzkonzepte für Sporttrainings und Sportveranstaltungen ergeben. Das aktuelle Konzept der Gemeinde Münchenbuchsee wurde überarbeitet und ist hier zu finden.

Die Konzepte der Vereine haben ergänzend nach wie vor zu enthalten:
  • Die Angaben zur Covid-Präventions verantwortlichen Person der Vereine inkl. deren Unterschrift
  • Rechtsgültige Unterschrift der Nutzerinnen und Nutzer bzw. Veranstalterinnen und Veranstaltern
  • Erklärung der Nutzerinnen und Nutzer von Anlagen der Gemeinde Münchenbuchsee bzw. Veranstalterinnen und Veranstaltern von Anlässen auf oder in Anlagen der Gemeinde Münchenbuchsee, wonach diese die alleinige Verantwortung und Kosten zum Schutz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bzw. Besucherinnen und Besuchern von Anlässen tragen und die Gemeinde Münchenbuchsee als Vermieterin der Anlagen von jeglicher Verantwortung im Zusammenhang mit Covid 19 entbinden und die Teilnehmerinnen/Teilnehmer sowie Besucherinnen/Besucher über diesen Punkt umfassend informiert werden.

Die Konzepte der Nutzerinnen und Nutzer bzw. Veranstalterinnen und Veranstalter sind der Gemeinde Münchenbuchsee, Ressort Kultur-Freizeit-Sport, Bernstrasse 8, 3053 Münchenbuchsee zur Plausibilisierung einzureichen. Zur Plausibilisierung werden mindestens zwei volle Arbeitstage benötigt.
 
Wir danken für Ihr Verständnis uns stehen für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung.
 
Ressort Kultur-Freizeit-Sport   
  
02.06.2020

Wärmeverbund und Werkleitungen: Alle Infos


Baustellen Wärmeverbund Zentrum und Werkleitungen Oberdorfstrasse / Schöneggweg in Münchenbuchsee

 
Im Oberdorf von Münchenbuchsee wird zurzeit an verschiedenen Baustellen im Strassenbereich gearbeitet.
Die Baustellen betreffen verschiedene Projekte und werden im Auftrag von mehreren Bauherrschaften ausgeführt. Die Bauarbeiten kommen trotz einem erhöhten Koordinationsbedarf wie geplant voran.
 
Projekt Werkleitungen Schöneggweg / Oberdorfstrasse
Im Schöneggweg und in der Oberdorfstrasse, dorfaufwärts ab Höhe Coop, werden verschiedene Werkleitungen, wie die Wasserversorgungsleitungen (Bauherrschaft Wasserverbund Grauholz AG und Gemeinde), die Abwasser- und Strassenentwässerungsleitungen (Bauherrschaft Gemeinde) sowie die Elektro- und Fernwärmeleitungen (Bauherrschaft Energie Münchenbuchsee AG) angepasst, ersetzt und neu verlegt.
 
Projekt Wärmeverbund Zentrum
Hier werden gleichzeitig an verschiedenen Baustellen die neuen Fernwärmeleitungen verlegt. Davon betroffen sind die Oberdorfstrasse, der Höheweg, der Quellenweg, der Sonnenweg und die Kirchlindachstrasse (Bauherrschaft Energie Münchenbuchsee AG). Informationen zum Projekt Wärmeverbund erhalten Sie hier: www.emag.energy/waerme
 
Durch die Bauarbeiten entstehen unvermeidliche Verkehrsbehinderungen und Lärmemissionen.

Wir danken der Bevölkerung von Münchenbuchsee für ihr Verständnis für die dadurch verursachten Unannehmlichkeiten.
 
Einwohnergemeinde Münchenbuchsee, Energie Münchenbuchsee AG, Wasserverbund Grauholz AG
29.05.2020

Öffnung der Schul- und Sportanlagen etc. für die Öffentlichkeit per 6. Juni 2020: Auflagen und Schutzkonzepte

Nachdem der Bundesrat per 6. Juni 2020 weitere Lockerungen bezüglich Corona-Situation kommuniziert hat, öffnet die Gemeinde Münchenbuchsee ihre Schul- und Sportanlagen inkl. Lehrschwimmbecken Riedli und die Saal- und Freizeitanlage (nachstehend Anlagen) per 6. Juni 2020 - verbunden mit Schutzauflagen - wieder für die Nutzung durch Private und Vereine (nachstehend Veranstalter).

Schutzauflagen:

Vorausgesetzt wird ein vom Veranstalter erstelltes und auf die jeweilige Nutzung ausgerichtetes Schutzkonzept, welches der jeweils aktuellen Covid-Verordnung des Bundes entspricht. Dieses Schutzkonzept muss der Gemeinde Münchenbuchsee vor der ersten Nutzung der Anlage und nach jeder Revision der Covid-Verordnung des Bundes bzw. der Auflagen des Kantons Bern von den Nutzern unaufgefordert zur Plausibilisierung vorgelegt werden.

Für die Nutzung der Saal- und Freizeitanlage ist gleichzeitig ein Verkehrs- und Parkierungskonzept einzureichen, sofern für den jeweiligen Anlass mehr als 35 Parkplätze benötigt werden (bei der Saal- und Freizeitanlage stehen bis auf Weiteres lediglich 35 Parkplätze zur Verfügung).

Ausnahme betr. Lehrschwimmbecken Riedli:
Das Lehrschwimmbecken Riedli bleibt für Inhaberinnen und Inhaber von Riedli-Abos weiterhin geschlossen, da für diese Nutzergruppe kein Schutzkonzept umgesetzt werden kann. Die Inhaberinnen und Inhaber von Riedli-Abos werden durch die Gemeinde Münchenbuchsee in den nächsten Tagen mit separater Post über das weitere Vorgehen informiert.

Die Verantwortung für die korrekte Umsetzung (inkl. Beschaffung sämtlicher dafür nötigen Mittel) der jeweils notwendigen Schutzmassnahmen und damit den Schutz der Teilnehmerinnen, Teilnehmer und Gäste liegt in der alleinigen Verantwortung der jeweiligen Veranstalter. Die Gemeinde Münchenbuchsee als Vermieterin der Anlagen kann dafür keinerlei Verantwortung und/oder Kosten übernehmen.

Die aktuelle Covid-Verordnung vom 27.05.2020 finden Sie auf www.bag.admin.ch.
Im jeweiligen Schutzkonzept sind - ergänzend zu den übergeordneten Massnahmen - mindestens folgende Punkte verbindlich darzustellen:

  • Wie wird der Anlass/der Trainingsbetrieb organisiert und damit sichergestellt, dass die Schutzmassnahmen des Bundes und des Kantons jederzeit korrekt umgesetzt werden?
  • Wie wird die Umsetzung der Schutzmassnahmen des Bundes und des Kantons dokumentiert (Schriftlichkeit ist dabei zwingend verlangt)?
  • Wer ist die für die korrekte Umsetzung der Covid-Prävention verantwortliche Person (Mindestalter 18jährig) des jeweiligen Veranstalters und damit verantwortlich für die Organisation, Dokumentation sowie Um- und Durchsetzung der Schutzmassnahmen (Vollständige Adresse, vollständiges Geburtsdatum und Telefonnummer sind der Gemeinde Münchenbuchsee im Konzept zu nennen)?
  • Erklärung des Veranstalters, dass er die alleinige Verantwortung zum Schutz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bzw. Besucherinnen und Besucher des Anlasses und die damit verbundenen Kosten trägt und die Gemeinde Münchenbuchsee als Vermieterin der Anlagen von jeglicher Verantwortung im Zusammenhang mit Covid 19 vollumfänglich entbunden ist und die Teilnehmerinnen, Teilnehmer und Besucherinnen und Besucher über diesen Punkt umfassend informiert sind.
  • Die benutzte Infrastruktur (Garderoben, Duschen, Toiletten, Gerätschaften) sind durch die Veranstalter nach jedem Gebrauch nach den jeweils gültigen Covid-Bestimmungen zu reinigen und korrekt desinfiziert zu hinterlassen. Das dafür notwendige Material ist von den Nutzern selber bereitzustellen. Die Nutzer haben im Schutzkonzept aufzuzeigen, wie sie die Reinigungen/Desinfektionen nach der jeweils geltenden Covid-Verordnung bewerkstelligen, welche Mittel sie dafür verwenden und wie sie diese Massnahmen für jeden Anlass schriftlich dokumentieren und wo/wie die Aufzeichnungen/Daten aufbewahrt werden.
  • Ebenso hat das Konzept eine Erklärung zu beinhalten, dass gegenüber der Gemeinde auf erstmalige Aufforderung hin die Dokumentationen betr. Durchführung des Anlasses und der Reinigung/Desinfektion ohne Verzug und vollständig zur Verfügung gestellt werden und der Gemeinde zu Kontrollzwecken jederzeit Einblick in diese Unterlagen gewährt wird. Die Gemeinde behält sich diesbezüglich Kontrollen/Stichproben ausdrücklich vor. Ansprechperson dazu ist die vom Veranstalter bezeichnete Person für Covid-Prävention.
  • Das Konzept ist von den Veranstaltern rechtsgültig zu unterzeichnen.
  • Die für die Covid-Prävention bezeichnete Person hat das Schutzkonzept in dieser Funktion ebenfalls zu unterzeichnen, auch wenn sie das Konzept schon in einer anderen Funktion unterzeichnet hat (z.B. als PräsidentIn des Vereins).
  • Selbst erst- oder einmalige Widerhandlungen oder die nicht korrekte Umsetzung des Schutzkonzeptes führen zum Entzug der Nutzungsbewilligung oder zum Abbruch der laufenden Veranstaltung.

Informationen, Rahmen- und/oder Musterschutzkonzepte etc. finden Sie u.a. unter diesen Links:

Swissolympic – Rahmenvorgaben und Schutzkonzepte für div. Sportarten
Bundesamt für Sport
Verband Hallen- und Freibäder
Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Sportämter
Bernischer-Kantonal-Musikverband BKMV
Bundesamt für Gesundheit
Kanton Bern - Corona

Schutzkonzepte sind zur Plausibilisierung beim Ressort Kultur-Freizeit-Sport, Bernstrasse 8, 3053 Münchenbuchsee oder info@muenchenbuchsee.ch einzureichen. Zur Plausibilisierung werden mindestens zwei volle Arbeitstage benötigt.

Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen bei der Wiederaufnahme des Vereinslebens viel Freude!

Gemeinde Münchenbuchsee
Ressort Freizeit-Kultur-Sport
 
26.05.2020

Kantonspolizei Bern: Auto nach Kollision mit Velo gesucht

Am späten Montagabend ist es in Münchenbuchsee im Kreisverkehr Bernstrasse/Hofwilstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen. Das Auto setzte die Fahrt fort, der Velofahrer blieb verletzt zurück. Es werden Zeugen gesucht.

Am Montag, 25. Mai 2020, ging kurz vor 21.45 Uhr bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, wonach es an der Bernstrasse, im Kreisverkehr Bernstrasse/Hofwilstrasse/Unterfeldweg, zu einem Unfall gekommen sei. Die umgehend ausgerückten Einsatzkräfte trafen vor Ort einen verletzen Velofahrer an, der von Passanten erstversorgt wurde. Durch das ausgerückte Ambulanzteam wurde der Mann anschliessend ins Spital gebracht.  
 
Nach derzeitigem Kenntnisstand fuhr der 19-Jährige mit dem Fahrrad auf der Bernstrasse von Zollikofen herkommend in Richtung Lätti. Im Kreisverkehr kam es aus noch zu klärenden Gründen zur Kollision mit einem unbekannten Auto, wodurch der Velolenker stürzte. Ersten Aussagen zufolge kam das dunkle, sportliche Auto von der Hofwilstrasse und setzte die Fahrt nach dem Unfall in Richtung Unterfeldweg fort.
 
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Identifikation des Autos aufgenommen. Personen, welche diesbezüglich sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich unter der Nummer 031 638 81 11 zu melden.

Medienmitteilung (pkb)

12.05.2020

Schul- und Sportanlagen: Keine Lockerungen

Die Gemeindeverwaltung wurde in den letzten Tagen wiederholt angefragt, ob Lockerungen betr. der Nutzung der Schul- und Sportanlagen inkl. Lehrschwimmbecken Riedli sowie der Räumlichkeiten der Saal- und Freizeitanlage (nachstehend Anlagen) für die Öffentlichkeit (Private und Vereine) möglich wären. Leider kann die Gemeinde Münchenbuchsee derzeit solche Lockerungen nicht ermöglichen.
 
Aktuell darf nur in Kleingruppen von max. 5 Personen inkl. Coach trainiert werden. Damit verbunden sind klare administrative Vorgaben (Protokollierung der Trainings, Gruppenzusammensetzung etc.) und insbesondere hohe Hygiene- und Reinigungsauflagen während und nach jedem Training. Die Umsetzbarkeit dieser Vorgaben, welche die Gemeinde Münchenbuchsee als Anlagenbetreiberin verantworten und entsprechend abschliessend sicherstellen müsste, können mit der hohen Vereinsbelegung und der Vielfalt der unterschiedlichen Aktivitäten der Nutzergruppen in den unterschiedlichen Anlagen der Gemeinde Münchenbuchsee nicht in Einklang gebracht und somit nicht gewährleistet werden. Zudem gilt es derzeit, die Anlagen unter Berücksichtigung der strengen Corona-Auflagen prioritär für den im übergeordneten Interesse stattfindenden Schulbetrieb zur Verfügung zu halten.
 
Allfällige Lockerung betr. Nutzung der Anlagen für die Öffentlichkeit prüft die Gemeinde Münchenbuchsee, sobald die Vorgaben des Bundesrates zur 3. Etappe der nationalen Corona-Lockerungen bekannt sind. Die Kommunikation dieser Vorgaben wird am 27. Mai 2020 mit Wirkung ab 08. Juni 2020 erwartet.
 
Gestützt auf die Vorgaben zur 3. Etappe der nationalen Corona-Lockerungen wird die Gemeinde Münchenbuchsee unter Einbezug der lokalen Verhältnisse prüfen, welche Lockerungen sie für die Öffentlichkeit gewähren kann. Ob diese bereits per 08. Juni 2020 umgesetzt werden können, kann derzeit noch nicht beurteilt werden. Auf www.muenchenbuchsee.ch werden wir über das weitere Vorgehen informieren, sobald dieses definiert ist. Bis dahin bleiben die Anlagen der Gemeinde Münchenbuchsee weiterhin geschlossen. Auf Anfragen und Gesuche betr. Nutzungslockerungen von Vereinen und Privaten können wir bis dahin nicht eingehen.
 
Mit diesem Vorgehen steht die Gemeinde Münchenbuchsee nicht alleine da, auch wenn in anderen Gemeinden unter Berücksichtigung der dortigen Verhältnisse teilweise Öffnungen realisiert werden konnten.
 
Dass diese Ausgangslage für Vereine und private Nutzerinnen und Nutzer der weiterhin geschlossenen Anlagen nicht befriedigend ist, ist uns absolut bewusst. Dennoch müssen wir im übergeordneten Interesse diesen unbequemen Entscheid fällen und danken Ihnen für Ihre Geduld und Ihr Verständnis.
05.05.2020

Corona-Virus: Information des Gemeinderates Münchenbuchsee

Aufgrund der vom Bundesrat definierten Lockerungen nimmt die Gemeindeverwaltung Münchenbuchsee ab Montag, 11. Mai 2020 den Schalterbetrieb wieder auf. Dennoch bitten wir Sie, möglichst nur mit Anliegen vorzusprechen, welche nicht online oder am Telefon erledigt werden können. Bei Ihrem Besuch sind die vom Bundesamt für Gesundheit definierten Hygieneregeln und das von der Gemeindeverwaltung vor Ort markierte Schutzkonzept (Tropfensytem/Anzahl Kunden im Schalterbereich, Wartebereiche etc.) einzuhalten – vielen Dank!

Wir sind zu folgenden Zeiten über 031 868 81 11, via E-Mail info@muenchenbuchsee.ch oder am Schalter für Sie da:

Montag 08.00 – 11.30 Uhr    
14.00 – 17.00 Uhr
Dienstag 08.00 – 11.30 Uhr 14.00 – 18.30 Uhr 1)
Mittwoch
geschlossen 14.00 – 17.00 Uhr
Donnerstag 08.00 – 11.30 Uhr 14.00 – 17.00 Uhr
Freitag 08.00 – 15.00 Uhr durchgehend
1) Bauabteilung bis 17.00 Uhr
 

Bitte halten Sie sich unbedingt an die vom Bundesrat definierten Verhaltensregeln.
Gemeinsam können wir diese Krise bewältigen.
Wir danken für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.
27.03.2020

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: «Alice im Wunderland» im Hirzenfeld Münchenbuchsee

Das Schaulaufen des Eislaufclubs Münchenbuchsee zum Saisonabschluss vom Sonntag, 8. März 2020, im Sportzentrum Hirzenfeld war eine der letzten Veranstaltungen in der Region vor dem Lockdown.

Das dritte Schaulaufen des Vereins wurde dieses Jahr bei frühlingshaftem Wetter unter dem Motto «Alice im Wunderland» organisiert. 70 Eislaufende von 3 und bis über 60 Jahren, keineswegs nur Mädchen, zeigten dem Publikum ihre in dieser Saison erworbenen Fortschritte, ihr Können und Talent, sei es allein, als Paar oder in der Gruppe.

Wie jedes Jahr herrschte unter den Darbietenden grosse Nervosität und Lampenfieber. Die Kinder freuten sich sehr, endlich die passend zum Thema zusammengestellten Kostüme anzuziehen, die sie zum Teil sogar selbst hergestellt hatten. Nachdem die letzten Vorbereitungen abgeschlossen waren, konnte Speaker Remo Bürki um 17 Uhr das anderthalbstündige Programm starten.

Das Programm wurde mit den jüngsten Läuferinnen und Läufern eröffnet, die zum Teil diese Saison das erste Mal auf dem Eis gestanden waren. Sie schlüpften in die Rolle von Blumen. Anschliessend stellten Marietta und Norman zu einem Paso Doble die rasante Verfolgungsjagd von Hase und Alice nach und demonstrierten dem Publikum, dass es auch für Erwachsene möglich ist, noch Eislaufen zu lernen und als Paar oder alleine vor Publikum aufzutreten. Die weiteren Sternliläuferinnen und Sternliläufer verkörperten die Jasskarten, die Herzkönigin und Herzkönig sowie Alice’ Träume und nahmen so die Zuschauenden mit auf eine Reise durch das Wunderland.

Bei allen Sternliläufergruppen nicht fehlen durften die Moniteurinnen Celestina Heepen als Alice, Selina Kunz als Grinsekatze und Milli Schmid als weisses Kaninchen. Die drei bildeten einerseits den roten Faden durch die Geschichte, führten aber auch die Gruppen auf dem Eis durch die einstudierten Programme, so dass keine der Schritte und Figuren vergessen gingen.

Anschliessend an die Gruppen folgten zahlreiche Auftritte von Einzelläuferinnen: Noemi Glauser zeigte ein Programm zu Emeli Sandé, Chiara Oeschger interpretierte Lindsey Stirling, Delia Leuenberger zeigte ihr Können zu Skinny Love von Birdy und Jeanine Loosli lief zu einem Song von Bastian Baker. Gleich darauf ging das kleine Gespenst um auf der Eisbahn Hirzenfeld: Das Synchronized Skating (SYS) Team Cool Dreams Juvenile aus Burgdorf zeigte seine Kür zur gleichnamigen Musik.

Nun folgte der erste Auftritt von Lia Kauz zu Flashdance mit mehreren schwierigen Elementen, die das Publikum beeindruckten. In kurzen Abständen gab es nun weitere Einzeldarbietungen: Gioia Neukomm zu Only Hope von Mandy Moore, Alina Groux zur Aladdin Filmmusik und Lenya Villard zu einem Medley aus Power of Love und Big Spender. Darauf folgten Leonie Ammann zu Barbie, Yara Scheidegger zu Pink und Julia Berger zu Alan Waker, bevor Lia Kauz ihren zweiten Auftritt zu Pegasus präsentierte. Sie zeigte wiederum mehrere Doppelsprünge und waghalsige Pirouetten.

Die Cool Dreams Novice nahmen das Publikum mit ihrer SYS-Kür mit zu Mary Poppins bevor Lenya Villard ihren zweiten Auftritt zu Chandelier von Sia hatte. Das Geschwisterpaar Nora und Dorian Ramos zeigten anschliessend ihr Eistanzkönnen zu Chorus Line, gefolgt von Arwen Baumann zu Avril Lavigne und Giulia Bögli zu Loren Allred.

Den gelungenen Abschluss bildeten das dritte SYS Team aus Burgdorf, Cool Dreams Royals, mit ihrer Kür zu mitreissender Rockmusik, die gespickt war mit schwierigen Elementen und diversen Highlights, sowie Lia Kauz mit ihrem dritten Auftritt, dieses Mal zu Robert Miles’ Welthit «Music was my first Love». Beim anschliessenden Final durften noch einmal alle Eisläuferinnen und Eisläufer aufs Eis. Sie ernteten viel Applaus vom Publikum und genossen den Augenblick, der für viele auch die letzten Runden auf dem Eis für die Saison 2019/2020 bedeutete. Gleichzeitig hatten die Fotografen sowie die stolzen Eltern Gelegenheit, zahlreiche Erinnerungsfotos zu machen.

Im Anschluss an das Schaulaufen fand der Sponsorenlauf statt, der eine wichtige Einnahmequelle für den EC Münchenbuchsee darstellt. Zuschauer, Eltern, Bekannte und Freunde konnten entweder einen Betrag pro Runde oder einen Pauschalbetrag sponsern. Die Eislaufenden versuchten in 10 Minuten möglichst viele Runden zu drehen, um die Kasse für die nächste Saison möglichst gut zu füllen.

Mit diesem Saisonhöhepunkt schloss gleichzeitig auch das Hirzi seine Eisfläche für die Saison 2019/2020. Nun startet bis zur nächsten Saison das Off-Ice-Training in der Turnhalle. Alle Beteiligten freuen sich bereits auf die im Oktober beginnende Eissaison 2020/2021.

Portrait Synchronized Skating:
Das Synchronized Skating (SYS) ist ein Eislaufsport, bei  dem ein Team aus 16 Läuferinnen und Läufern verschiedene Schrittfolgen und Figuren in wechselnden Formationen zu ausgewählter Musik vorführt. Die Synchronität sowie die Präzision der Schritte und Bewegungen, der technische Schwierigkeitsgrad, der künstlerische Ausdruck und die Harmonie des Teams sind die wesentlichen Qualitätsmerkmale dieser modernen Sportart.

Portrait EC Münchenbuchsee:
Der erst 2015 gegründete junge Verein hat zum Ziel, den Breitensport in der Region zu fördern und Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Freude und Begeisterung am Eislaufen zu vermitteln. Er bietet diverse Eislaufkurse für alle Niveaus und Alter an, die auf der Webseite des Vereins (ec-münchenbuchsee.ch) und auf Facebook «EC-Münchenbuchsee Eislaufclub» beschrieben sind. Der Eislaufclub wird von Selina Kunz als Präsidentin geleitet. Die Kurse werden von den zwei erfolgreichen und engagierten Trainern Zuzana Jarray und Fabian Keller unterrichtet.

Portrait Zuzana Jarray:
Die Trainerin Zuzana „Zuzi“ Jarray verfügt über verschiedene Jugend+Sport-Diplome. Sie war von 1999-2015 beim Eislaufclub Bern angestellt und ist seit 2002 bis heute Trainerin für den EC Burgdorf. In ihrer aktiven Karriere war Zuzana Jarray mehrfache Junioren- und Elite-Landesmeisterin der Tschechoslowakei. Sie nahm an zwei Europameisterschaften (Milano, Prag) und am Weltmeisterschaftsfinal von 1998 in Minneapolis teil. Sie ist zudem Trainerin in Powerskating bei den Hockeyclubs HC Münchenbuchsee und SC Lyss.

Portrait Fabian Keller:
Zusammen mit seiner Schwester Daniela hat Fabian Keller einen Gold-Star-Test im Eistanzen. Sie waren fünfmalige Junioren-Schweizermeister im Eistanz und Teilnehmer an Junioren-WMs in den Jahren 2000-2004 sowie Elite-Schweizermeister und Teilnehmer an EM und WM im Jahr 2005. Nach Abschluss seiner Karriere amtete Fabian nebenberuflich als Trainer für Lauftechnik in Oerlikon 2005/2006, als Eistanztrainer auf der Dolder-Eisbahn 2006-2008 in Zürich, sowie als Trainer für alle Sparten in Zuchwil von 2008 bis 2011. Seit vergangener Saison ist er Trainer beim EC Münchenbuchsee.

Text: Fabian Keller
Fotos: Monika Kohli
Alle Sternliläuferinnen und -läufer des EC Münchenbuchsee
Cool Dreams Royals, SYS-Team aus Burgdorf
Alice’ Träume – eine Reise durchs Wunderland

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Zutritt Sammelstelle nur nach Anmeldung. Bitte reservieren auf www.brings.ch
Gemeinderat / Gemeindeverwaltung / Schulen Münchenbuchsee

Schutzkonzept für Vereine
Seit dem 29. Mai 2020 haben sich Klärungen/Neuerungen bezüglich Schutzkonzepte für Sporttrainings und Sportveranstaltungen ergeben. Das aktuelle Konzept der Gemeinde Münchenbuchsee wurde überarbeitet und ist hier zu finden. Mehr...

Öffnung der Schul- und Sportanlagen etc. für die Öffentlichkeit per 6. Juni 2020: Auflagen und Schutzkonzept

Nachdem der Bundesrat per 6. Juni 2020 weitere Lockerungen bezüglich Corona-Situation kommuniziert hat, öffnet die Gemeinde Münchenbuchsee ihre Schul- und Sportanlagen. Mehr...

Corona-Lockerungen: Öffnung der Schul- und Sportanlagen
Gestützt auf die am 27. Mai 2020 vom Bundesrat kommunizierten Lockerungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus prüft die Gemeinde Münchenbuchsee derzeit die Öffnung der Saal- und Freizeitanlage sowie der Sport- und Schulanlagen (inkl. Lehrschwimmbecken Riedli) für die Öffentlichkeit ab 06. Juni 2020. Sobald alle notwendigen internen und externen Abklärungen getroffen werden konnten, informieren wir auf www.muenchenbuchsee.ch bzw. die Vereine per E-Mail. Aktuell gehen wir davon aus, dass wir frühestens am Nachmittag des 29. Mai 2020 informieren können.

Schul- und Sportanlagen: Keine Lockerungen 
Die Gemeindeverwaltung wurde in den letzten Tagen wiederholt angefragt, ob Lockerungen betr. der Nutzung der Schul- und Sportanlagen inkl. Lehrschwimmbecken Riedli sowie der Räumlichkeiten der Saal- und Freizeitanlage (nachstehend Anlagen) für die Öffentlichkeit (Private und Vereine) möglich wären. Leider kann die Gemeinde Münchenbuchsee derzeit solche Lockerungen nicht ermöglichen. Mehr...

Gemeindebibliothek: Ab 11. Mai 2020 wieder geöffnet
Die Gemeindebibliothek an der Bahnhofstrasse 1 ist ab Montag, 11. Mai 2020 zu den üblichen Öffnungszeiten wieder geöffnet. Mehr...

Corona-Virus: Schul- und Sportanlagen weiterhin geschlossen

Da Versammlungen über fünf Personen weiterhin nicht gestattet sind, bleiben Schul- und Sportanlagen sowie Räumlichkeiten der Saal- und Freizeitanlage weiterhin geschlossen. Mehr...

Corona-Virus: Information des Gemeinderates Münchenbuchsee
Aufgrund der vom Bundesrat definierten Lockerungen nimmt die Gemeindeverwaltung Münchenbuchsee ab Montag, 11. Mai 2020 den Schalterbetrieb wieder auf. Mehr...

Schulsozialarbeit: Auch während Schulschliessung und Frühlingsferien für dich/Sie da!

Infoschreiben: Abfallsammelstelle "brings!" - Anpassung der Prozesse aufgrund der Coronavirus-Pandemie


Hilfsangebot für die Bevölkerung von Buchsi (z.B. einkaufen für Senioren/Risikogruppen etc.)

Die Gemeindeverwaltung ist weiterhin für Sie da: Information des Gemeinderates Münchenbuchsee / Schalterbetrieb der Gemeindeverwaltung wird eingestellt

www.spitex-grauholz.ch

www.be.prosenectute.ch – ist weiterhin für Sie da

Menschen der Risikogruppen in ihrem Umfeld?

Schulen Münchenbuchsee – Schulschliessung etc.

Rotkreuz-Fahrdienst – FahrerInnen gesucht!

SBB-Tageskarten (KEINE Rückerstattung / derzeit keine Reservation möglich)

"Wir Seniorinnen und Senioren sind solidarisch und bleiben Zuhause, um unser Gesundheitssystem nicht zu gefährden"

Kurzarbeit / Entschädigung für Selbständige / Erwerbsunterbruch infolge unvorhergesehener Kinderbetreuung oder wegen Quarantänemassnahmen / Wirtschaft / Gewerbebetriebe / KMU

Kulturbetriebe und Kulturschaffende - Soforthilfe und Ausfallentschädigung
Umsetzung Covid-Verordnung Kultur - Informationen der Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern
Regionalkonferenz Bern-Mittelland - Informationen für den Kultursektor

Ausgleichskasse des Kantons Bern


SECO – Staatssekretariat für Wirtschaft

www.fokuscorona.ch – Eine Initiative für die Berner Wirtschaft

BERN WIRTSCHAFTSRAUM - Handlungsempfehlungen Wirtschaft

BERN WIRTSCHAFTSRAUM - Übersichtstabelle Wirtschaft
 
Entlastungsmassnahmen für die Steuerpflichtigen (Privatpersonen und selbständig Erwerbstätige)

Steuererklärung 2019 / Fristverlängerung / Offene Forderungen

24.03.2020

Menschen der Risikogruppe in ihrem Umfeld?

Menschen der Risikogruppe in ihrem Umfeld?

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner, wir brauchen Ihre Unterstützung!

Leben in Ihrer Nachbarschaft Personen, die zur Corona-Risikogruppe gehören? Benötigen diese Menschen aus Ihrer Sicht Hilfe, bekommen diese jedoch noch nicht und können sich diese Hilfe allenfalls nicht selber organisieren?

Bitte informieren Sie uns unter Telefon  031 868 81 11 oder info@muenchenbuchsee.ch (Name und genaue Adresse der Personen), wenn Ihnen solche Personen bekannt sind.
Wir werden diese Personen dann diskret und mit dem notwendigen Feingefühl kontaktieren, um deren individuelle Situation zu klären.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Gemeindeverwaltung Münchenbuchsee
25.02.2020

Programm "Socius 2"; Münchenbuchsee wird mit dem Projekt "Zunenang luege – Caring Community Münchenbuchsee" nicht berücksichtigt

Die Age-Stiftung suchte für das Programm «Socius 2 – wenn Älterwerden Hilfe braucht» zehn Deutschschweizer Gemeinden oder Regionen, die den Aufbau und Betrieb von bedürfnisorientierten Unterstützungssystemen für ältere Menschen organisieren möchten. Interessierte Gemeinden und Regionen konnten sich mit einem umsetzungsreifen Vorhaben bewerben.

Der Gemeinderat Münchenbuchsee reichte am 2. Dezember 2019 den Projektbeschrieb „Zunenang luege – Caring Community Münchenbuchsee“ bei der Age-Stiftung ein.

Das Projekt von Münchenbuchsee schaffte es unter die letzten zwölf aller eingereichten Projekte. Am 13. Februar 2020 durften Vertreter des Gemeinderats, des Seniorenvereins sowie des Ressorts Soziales das Projekt persönlich einer Begleitgruppe der Stiftung vorstellen.

Die Age-Stiftung bewertete bei der Wahl der zehn Projekte auch die regionale Verteilung sowie den Ausgleich zwischen städtischen und ländlichen Gebieten. Leider wurde aufgrund dieser Parameter das Projekt „Zunenang luege – Caring Community Münchenbuchsee“, obschon es alle Kriterien erfüllte, nicht berücksichtigt.
17.01.2020

Schulheim Mätteli sanierte Wohnungen

Die Bauten des Sonderschulheims Mätteli in Münchenbuchsee sind mittlerweile über 50 Jahre alt. Wie die Berner Zeitung BZ berichtet, müssen sie saniert und an die neuen Vorgaben angepasst werden.

In den letzten Monaten wurden zwei Gebäude mit sieben Wohnungen saniert. Laut Berner Zeitung BZ fanden die betroffenen Bewohner während dieser Zeit ein vorübergehendes Zuhause in der ehemaligen Alterssiedlung Weiermatt, ebenfalls in Münchenbuchsee.

Das Sonderschulheim Mätteli ist eine sonderpädagogische Institution für Kinder und Jugendliche mit geistiger und geistig mehrfacher Behinderung im Alter von 4 bis 20 Jahren.

Archiv - News-Artikel 2020

24.03.2020
18.03.2020

Corona-Virus: Information des Gemeinderates Münchenbuchsee

Aufgrund der aktuellen Lage und unter Berücksichtigung der Vorgaben von Bund und Kanton hat der Gemeinderat Münchenbuchsee den Schalterbetrieb der Gemeindeverwaltung Münchenbuchsee ab Mittwoch, 18. März 2020, 17.00 Uhr, eingestellt.

Wir sind dennoch für Sie da! Die Dienstleistungen der Gemeinde Münchenbuchsee bleiben gewährleistet. Ihre Anliegen können Sie mit uns telefonisch oder per E-Mail abklären. Ebenso sind wir in ausgewiesenen, akuten und nicht medizinischen Notlagen weiterhin für Sie da. Sie erreichen uns zu folgenden Zeiten über 031 868 81 11 oder via E-Mail info@muenchenbuchsee.ch

Montag 08.00 – 11.30 Uhr  
14.00 – 17.00 Uhr
Dienstag 08.00 – 11.30 Uhr 14.00 – 18.30 Uhr 1)
Mittwoch 08.00 – 11.30 Uhr 14.00 – 17.00 Uhr
Donnerstag 08.00 – 11.30 Uhr
14.00 – 17.00 Uhr
Freitag 08.00 – 15.00 Uhr durchgehend

1) Bauabteilung bis 17.00 Uhr

Öffentliche Auflage von Baugesuchen, Planerlassverfahren; Einsichtnahme
Die Einsichtnahme der öffentlichen Auflagen ist nach wie vor an der Bernstrasse 12 möglich. Wir ersuchen Sie, sich hierzu unter der Telefonnummer 031 868 82 22 einen Termin zu vereinbaren. 
Die Hygienerichtlinien des Bundes sind jedenfalls einzuhalten.
Sofern Sie die Unterlagen per Post oder E-Mail zugestellt bekommen möchten, ersuchen wir Sie um eine Mailnachricht an bauabteilung@muenchenbuchsee.ch

Das vollständige Telefonverzeichnis der Gemeindeverwaltung Münchenbuchsee finden Sie hier...

Onlineschalter
Unser Onlineschalter steht Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung. Ihre Bestellungen werden zu den vorstehend publizierten Zeiten verarbeitet.

SBB-Tageskarten
Auf den Verkauf von SBB-Tageskarten wird bis zur Wiederaufnahme des normalen Schalterbetriebs verzichtet. Bereits bestellte und/oder bezogene Tageskarten werden nicht rückerstattet.

Besprechungstermine
Ist für die Bearbeitung Ihres Anliegens objektiv ein persönlicher Besprechungstermin notwendig, können Sie diesen über 031 868 81 11 oder info@muenchenbuchsee.ch gerne mit uns vereinbaren.

Briefkasten
Für die Abgabe der Steuererklärungen, Baugesuche und übriger Unterlagen stehen Ihnen an der Bernstrasse 8 und Bernstrasse 12 Briefkästen zur Verfügung, welche regelmässig geleert werden.

Sitzungen der Behörden
Die Sitzungen der Behörden finden grundsätzlich bis auf Weiteres unter Berücksichtigung der Corona-Verhaltensregeln statt. Werden Sitzungen oder Termine der Behörden abgesagt, werden die TeilnehmerInnen direkt informiert. Bei Bedarf informieren wir dazu auch auf www.muenchenbuchsee.ch.

GGR-Sitzung vom 26. März 2020 - ABGESAGT
Die Sitzung des Grossen Gemeinderates Münchenbuchsee vom 26. März 2020 ist abgesagt.

Fragen zum Schulbetrieb
Das Schulsekretariat erreichen Sie unter 031 868 81 76 oder via E-Mail:
schulsekretariat@schulemb.ch bzw. mueller.m@muenchenbuchsee.ch

Schul- und Sportanlagen / Saal- und Freizeitanlage
Die Schul- und Sportanlagen (inkl. Lehrschwimmbecken Riedli) sowie die Räumlichkeiten der Saal- und Freizeitanlage bleiben für die Nutzung durch Vereine und Private bis auf Weiteres vollumfänglich geschlossen.
Gesuche für individuelle Nutzungen werden bis auf Weiteres nicht bearbeitet.
Gesuche für regelmässige Nutzungen im Schuljahr 2020/2021 sind wie gewohnt bis Ende März 2020 einzureichen.

Gemeindebibliothek
Die Gemeindebibliothek Münchenbuchsee bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Weitere Informationen finden Sie auf www.kob.ch.

Weitere aktuelle Informationen:
Abonnieren Sie unseren Newsletter „Buchsi-News“ auf unserer Website. So bleiben Sie aktuell über allfällige weitere Massnahmen informiert.


Bitte halten Sie sich unbedingt an die vom Bundesrat definierten Verhaltensregeln.
Gemeinsam können wir diese Krise bewältigen.
Wir danken für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.


Münchenbuchsee, 18. März 2020

Gemeinderat Münchenbuchsee
Gemeindeverwaltung Münchenbuchsee
17.03.2020

Conoravirus: Eingeschränkte Öffnungszeiten


Coronavirus: Der Bundesrat hat die „ausserordentliche Lage“ erklärt und die Massnahmen verschärft

Die Pressemitteilung des Bundesrates finden Sie hier...


Wir fordern die Bevölkerung auf, die vom Bundesrat angeordneten Massnahmen strikte zu befolgen und danken Ihnen dafür!

Der Gemeinderat Münchenbuchsee verfolgt die Entwicklung rund um das Coronavirus aufmerksam und setzt geeignete Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung und der Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung - allenfalls auch kurzfristig - sorgfältig um. Wir danken für Ihr Verständnis für dieses Vorgehen.

Konsultieren Sie daher regelmässig www.muenchenbuchsee.ch und abonnieren Sie den Newsletter „Buchsi-News“ auf unserer Website. So bleiben Sie aktuell über diese Massnahmen informiert.

Nicht medizinische akute persönliche Notlagen
Sollten Sie durch die aktuellen Einschränkungen des öffentlichen Lebens in eine ausgewiesene, akute und nicht medizinzische Notlage geraten, kontaktieren Sie uns für Fälle, die nicht die Blaulichtorganisationen betreffen, bitte unter 031 868 81 11.

Ab sofort gelten eingeschränkte Schalter-Öffnungszeiten
Zum Schutz der Bevölkerung sowie der Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung und im Interesse einer langfristigen Dienstleistungsbereitschaft der Verwaltung gelten für die Schalter der Gemeindeverwaltung aktuell folgende Öffnungszeiten:

Montag    
Dienstag 
Mittwoch       
Donnerstag   
Freitag 
14.00 - 17.00 Uhr
14.00 - 18.30 Uhr
14.00 - 17.00 Uhr
14.00 - 17.00 Uhr
12.00 - 15.00 Uhr

Bitte besuchen Sie die Schalter der Gemeindeverwaltung ausschliesslich für tatsächlich nicht aufschiebbare Angelegenheiten und halten Sie Abstand zu den Mitarbeitenden.
Die Mitarbeitenden sind angewiesen, die Corona-Verhaltensregeln des Bundesamtes für Gesundheit auch im Schalterbereich durchzusetzen.

Telefonisch ist die Gemeindeverwaltung zusätzlich auch jeden Vormittag ab 08.00 bis 11.30 Uhr erreichbar.

Bitte benutzen Sie auch aktiv den Onlineschalter der Gemeindeverwaltung (z.B. für Parkkarten etc.)

SBB-Tageskarten
Auf den Verkauf der SBB-Tageskarten wird bis auf Weiteres vollumfänglich verzichtet. Bereits bestellte oder bezogene Tageskarten werden nicht rückerstattet.

Schul- und Sportanlagen / Saal- und Freizeitanlage
Die Schul- und Sportanlagen (inkl. Lehrschwimmbecken Riedli) sowie die Räumlichkeiten der Saal- und Freizeitanlage bleiben für die Nutzung durch Vereine und Private bis auf Weiteres vollumfänglich geschlossen.
Gesuche für individuelle Nutzungen werden bis auf Weiteres nicht bearbeitet.
Gesuche für regelmässige Nutzungen im Schuljahr 2020/2021 sind wie gewohnt bis Ende März 2020 einzureichen.

Gemeindebibliothek
Die Gemeindebibliothek Münchenbuchsee bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Weitere Informationen finden Sie auf www.kob.ch.

Schulen Münchenbuchsee
Alle Informationen zum Schulbetrieb und dem Betreuungsangebot für Kinder finden Sie auf www.muenchenbuchsee-schulen.ch.

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