News-Artikel 2019

03.01.2019
01.04.2019

BZ-Artikel: Gemeinde schafft ein Reservekässeli

Die Parlamentsdebatte ums Budget 2019 im letzten Herbst war lang und hitzig. Der Grosse Gemeinderat lehnte damals die von der Exekutive beantragte Steuersenkung um 0,05 Einheiten ab. Die Sache hatte einen Haken: Vom budgetierten Überschuss müssten wohl über 600 000 Franken in die sogenannte finanzpolitische Reserve gelegt werden. Diese kann aber kaum aufgelöst werden.

An seiner Sitzung vom Donnerstagabend hat das Parlament nun das Reglement für eine neue Spezialfinanzierung verabschiedet. Mögliche Rechnungsgewinne werden nun in diesen Topf gelegt und landen nicht mehr in der finanzpolitischen Reserve. Das Geld kann für zusätzliche Abschreibungen von Hochbauten verwendet werden. Das Reglement wird rückwirkend auf den 31. Dezember 2018 in Kraft gesetzt. Damit kann bereits ein Gewinn aus der letztjährigen Rechnung auf die Seite gelegt werden.

Die Fraktionssprecher begrüssten die neue Spezialfinanzierung, die mit maximal 10 Millionen Franken geäufnet werden darf. Der Gemeinderat erhalte dadurch mehr Spielraum. Und es sei sinnvoll, das Geld in den Hochbau zu stecken. Dort habe die Gemeinde einen grossen Nachholbedarf (Schulen, Kindergarten, Saal- und Freizeitanlage). Die SVP werde sich aber nichtsdestotrotz für eine moderate Steuersenkung einsetzten, sagte Thomas Hammerich.

Gleichzeitig kritisierten einige Sprecher den Gemeinderat. Warum er diese Lösung nicht früher vorgeschlagen habe, fragte Toni Mollet (EVP). So habe die Stadt Bern schon lange einen solchen Topf. Das hätte die letzte Budgetdebatte um einiges vereinfacht. Diese Möglichkeit sei vorher nicht bekannt gewesen, entgegnete Gemeindepräsident Manfred Waibel (SVP). Und mit der beantragten Steuersenkung hätte die Gemeinde kaum etwas in die finanzpolitische Reserve legen müssen.

Ein Artikel aus der
(hus, Berner Zeitung BZ)
29.03.2019

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: Schaulaufen zum Saisonabschluss im Hirzenfeld Münchenbuchsee


Am Sonntag, den 10. März 2019, fand zum Saisonabschluss das Schaulaufen des Eislaufclubs Münchenbuchsee im Sportzentrum Hirzenfeld statt.

Das dritte Schaulaufen des Vereins wurde unter dem Motto «Zirkus» organisiert. Es herrschte den ganzen Tag starker Regenfall, der glücklicherweise kurz vor Programmbeginn strahlendem Sonnenschein wich. 70 Eislaufende von drei bis über fünfzig Jahren, davon sieben Knaben, zeigten dem Publikum ihre in dieser Saison erworbenen Fortschritte, ihr Können und Talent, sei es allein, als Paar oder in der Gruppe.

Wie jedes Jahr herrschte unter den Darbietenden grosse Nervosität und Lampenfieber. Die Kinder freuten sich sehr, endlich die passend zum Thema zusammengestellten Kostüme anzuziehen. Vor dem Schaulaufen schlüpften die Kinder in ein Kostüm oder das glänzende Eislaufdress. Geschminkt und mit geschnürten Schlittschuhe ging es pünktlich um 18 Uhr los.

Die einzelnen Auftritte der Eisläuferinnen und Eisläufer wurden jeweils vom Speaker Remo Bürki angekündigt. Das Programm wurde mit den jüngsten Läuferinnen eröffnet, die zum Teil diese Saison das erste Mal auf dem Eis standen. Sie schlüpften in die Rolle von kleinen Pinguinen und vergassen vor Aufregung einen Teil ihrer Choreografie. Doch die Trainerinnen Serena und Milli waren hilfreich zur Stelle. Zur passenden Fakir-Musik tanzten weitere als Inder und Ägypter kostümierte Sternliläuferinnen und -läufer übers Eis.

Ein weiteres Highlight war der Auftritt von dreizehn Mädchen zum Thema Seiltänzerinnen mit wunderschönen Frack-Kostümen. Zu typischer Zirkus-Marschmusik setzten sich anschliessend drei beeindruckende Zirkusdirektorinnen in Szene. Für einen Höhepunkt der lustigen Sorte war das Trainerteam um Zuzana Jarray und Fabian Keller selbst besorgt. Zusammen mit Serena und Milli Schmid, Selina Kunz, Celestina Heepen und Alina Hagmann sorgten sie mit ihrer Clown-Nummer für zahlreiche lachende Gesichter im Publikum.

Anschliessend an die Gruppen folgten die Auftritte der Einzelläuferinnen: Chiara Oeschger zeigte eine Kür zur Filmmusik Amélie. Lia Kauz begeisterte das Publikum in mehreren weiteren Auftritten. Sie zeigten bei jedem Auftritt mehrere Doppelsprünge und waghalsige Pirouetten, unter anderem zusammen mit Nora Berger vom EC Thun zur Musik von Jurassic Park. Marietta Boyd und Norman Azadian, beide langjährige engagierte Hobby Eistänzer des EC Münchenbuchsee, entschieden sich spontan, ebenfalls beim Schaulaufen mitzuwirken. Mit ihrem Tango zur Musik von Cirque du Soleil demonstrierten sie dem Publikum, dass es auch für Erwachsene möglich ist, noch Eislaufen zu lernen und als Paar oder alleine vor Publikum aufzutreten.

Als Gäste durfte der EC Münchenbuchsee neben Nora Berger auch Selin Meric, Julia Berger und das Synchronized Skating Team Cool Dreams Royal, alle vom EC Burgdorf, zum Schaulaufen begrüssen. Nora zeigte eine elegante Kür zur Musik des Films Tinkerbelle. Julia präsentierte eine moderne rassige Schaulaufnummer zur Musik von Maroon 5 und Seline eine temporeiche Kür zur Musik Fearless Motivation. Das Team aus Burgdorf, das aus sechzehn Läuferinnen aus Bern, Moutier und Zürich besteht, beeindruckte das Publikum mit ihrem Programm Spirit of the Forest.

Der krönende Abschluss des Schaulaufens bildete das Finale, bei dem alle teilnehmenden Eisläuferinnen und Eisläufer sich noch einmal auf dem Eis zeigten und von den Zuschauern viel Applaus ernteten. Gleichzeitig hatten die Fotografen sowie die stolzen Eltern Gelegenheit, zahlreiche Fotos zu machen.

Im Anschluss an das Schaulaufen fand der Sponsorenlauf statt, der eine wichtige Einnahmequelle für den EC Münchenbuchsee darstellt.

Mit diesem Saisonhöhepunkt und dem Sponsorenlauf schloss gleichzeitig auch das Hirzi seine Eisfläche für die Saison 2018/19. Nun startet bis zur nächsten Saison das Off-Ice-Training in der Turnhalle. Alle Beteiligten freuen sich bereits auf die im Oktober beginnende Eissaison 2019/2020.

Ein Artikel aus dem Fraubrunner Anzeiger
27.03.2019

BZ-Artikel: Münchenbuchsee jubelt völlig unerwartet

Der Pokal ist eingetroffen: Das Team von Münchenbuchsee feiert den NLB-Meister-Titel. (Foto: Facebook)
Volleyball: Die Frauen des VBC Münchenbuchsee sind NLB-Meister.

Ein kurioser Meisterschaftsschluss hat sich in der NLB der Frauen ereignet. Münchenbuchsee gewann am Samstagnachmittag sein letztes Spiel gegen Züri Unterland mit 3:1. Die Bernerinnen machten mit dem Zweiten der Qualifikation nach nervösem Beginn kurzen Prozess. So endete die Saison mit der Aufstiegsrunde für das Team von Christian Roth versöhnlich.

Doch es kam noch besser. Die Spielerinnen begaben sich nach der Partie gemeinsam ins Restaurant Altes Tramdepot in Bern, um die Saison bei einem Nachtessen ausklingen zu lassen. Kaum angekommen, traf unerwartete Kunde aus dem Kanton Basel-Landschaft ein. Dort hatte der VB Therwil völlig unerwartet den Leader VBC Aadorf mit 3:0 geschlagen. Dabei hätte den deutlich favorisierten Aadorferinnen ein 3:2-Sieg zum Titel gereicht. «Wir waren nicht mehr zu bremsen, als wir erfuhren, dass wir zuoberst in der Tabelle stehen und nicht Aadorf», sagt Libera Vanessa Belli.

Nicht nur Münchenbuchsee hatte fest mit dem Triumph der Thurgauerinnen gerechnet. Auch Nora Willi weilte mit dem Pokal bereits im basel-landschaftlichen Therwil. Der Präsidentin von Swiss Volley blieb nach dem verblüffenden Ausgang nichts anders übrig, als mit der Trophäe unverzüglich nach Bern zu fahren. Dort war die Feier der «Buchsi-Frauen» bereits in vollem Gang, als Willi mit dem Meisterpokal im Lokal eintraf. Auch von der Aufforderung der Geschäftsleitung, den Lärmpegel im Restaurant zu senken, liessen sich die B-Meisterinnen nicht aufhalten. «Die Pokalübergabe war ein tolles Erlebnis», erzählt Belli. Schliesslich zogen die Buchserinnen weiter. «Wir haben natürlich noch weiter ausgiebig gefeiert», verrät Belli.

Kein Aufstieg in die NLA

Für Münchenbuchsee war es bereits der zweite Meistertitel in der zweithöchsten Liga. 2017 war die Equipe direkt vom Aufstieg aus der 1. Liga zum NLB-Meister gestürmt. Trotz dem neuerlichen Coup will die Equipe, die aus routinierten und jungen Spielerinnen besteht, nicht in die NLA aufsteigen. «Die Verfügbarkeit der Infrastruktur im Dorf wäre nicht ausreichend», sagt Benjamin Guazzini. Der Präsident verweist zudem auf die fehlenden finanziellen Mittel. Für die Clubführung und das Team war deshalb schon vor der Saison, dass ein Aufstieg keine Option ist.

Ein Artikel aus der
(Peter Berger / Annic Berset, Berner Zeitung BZ)
14.03.2019

BZ-Artikel: Von Negerkingen zur Wunderlampe

Fasnächtler: Beat Waldmeier (links) und Tom Mäder. Fotos: PD

Fasnachtsdebatte: Wann artet närrisches Treiben in blanken Rassismus aus? Die Frage ist kaum je so intensiv diskutiert worden wie dieses Jahr. Sie bewegt auch kurz vor der Fasnacht in Münchenbuchsee.

In Luzern stellen Fasnächtler eine Truhe mit einer Maske auf, die einen Schwarzen darstellt. Im Solothurnischen heisst Egerkingen während der sogenannt fünften Jahreszeit von jeher Negerkingen. Und in Schwyz taucht mitten im närrischen Treiben eine Gruppe weiss gekleideter Zipfelmützenmänner mit Fackeln auf, auf deren Kutten drei grosse K prangen. KKK, genau: Ku-Klux-Klan.

Hier wie da wie dort lassen die Schlagzeilen nicht lange auf sich warten. In Luzern kritisiert eine antirassistische Gruppierung, die Maske zeichne das koloniale Bild des kannibalischen, dummen, nicht weissen Mannes. In Egerkingen fragt ein 12-Jähriger die Gemeindepräsidentin, ob der fasnächtlich verballhornte Dorfname nicht diskriminierend sei. In Schwyz wiederum ermittelt inzwischen sogar die Polizei. Zu problematisch ist die Geschichte des geheimbündlerischen Klans, der einst mit dem klaren Ziel gegründet worden ist, die Schwarzen in Amerika mit Gewalt zu unterdrücken.

Die Debatte ist kaum je so intensiv geführt worden wie in der zu Ende gehenden Fasnachtssaison dieses Jahres: Was darf Fasnacht und was nicht? Wann überschreiten die Närrinnen und Narren die Grenzen des guten Geschmacks? Und von wann an ist eine Pointe diskriminierend oder rassistisch und verstösst damit gegen das Gesetz?

Eine Frage des Stils

Die Frage stellt sich ganz aktuell für Tom Mäder aus Münchenbuchsee. Sein Dorf wird am Wochenende als eines der letzten in der Region Bern Fasnacht feiern, und Mäder steht dabei in einer besonderen Verantwortung. Er präsidiert den Verein, der die Buchsi-Fasnacht organisiert, gehört weiter zum Autorenteam, das den «Buchsi-Blitz» herausgibt – wobei «die unabhängige Fasnachtszeitung für Buchsi und den Rest der Welt» ja genau nicht so angriffig sein will wie andere, vergleichbare Blätter.

Sie begnügt sich mit ein paar locker-flockigen Anmerkungen zum peripher gelegenen Allmendquartier oder zum geschlossenen SBB-Schalter am Bahnhof Münchenbuchsee. Umso ausführlicher zeigt sie dafür in Wort und Bild, wie bunt das fasnächtliche Treiben vor Ort tatsächlich ist.

Das sei volle Absicht, bekräftigt Mäder. «Wir verzichten bewusst darauf, andere in die Pfanne zu hauen.» Ihm und seinem Team sei es viel wichtiger, mit den anderen Vereinen und mit der ganzen Bevölkerung ein gutes Auskommen zu haben, sich gemeinsam auf ein paar entspannte Fasnachtstage zu freuen, an denen sich jeder so geben könne, wie er wolle.

Dieses Bemühen zeigt Erfolg: «Wir sind in Münchenbuchsee gut verankert.» In einer Zeit, in der das Freizeitangebot riesig sei und niemand auf die Fasnächtler warte, spiele das eine enorm wichtige Rolle.

Auch Beat Waldmeier wohnt in Münchenbuchsee, ist begeisterter Fasnächtler und erfahrener Macher fasnächtlicher Zeitungen. «Neue Zolli-Zeitung» und «Päng» heissen die Blätter aus Zollikofen und Langenthal, für die er seit Jahr und Tag tätig ist – oder tätig war, denn anders als in Langenthal, wo die Fasnacht unverändert floriert, pausieren die Narren in Zollikofen heuer bereits zum zweiten Mal in Folge.

Waldmeier pflegt mit seinen Mitautoren einen anderen Stil, wie ein Blick in die aktuelle «Päng»-Nummer zeigt. Spitzen gegen die Behörden sind hier genauso zu finden wie allerhand lustige Geschichten aus dem städtischen Alltag. Dieser satirische Stil habe in Langenthal Tradition, stellt Waldmeier fest und erklärt mit einem Blick noch weiter zurück in die Geschichte: Fasnacht sei seit je die Zeit, in der die Bevölkerung drei bis fünf Tage lang das Zepter übernehme und der Obrigkeit den Spiegel vorhalte. «Da gehört es dazu, den einen oder die andere auf die Schippe zu nehmen.»

Ob er mit dieser Philosophie auch schon ins Fettnäpfchen getreten ist, sich gar juristische Händel eingehandelt hat? «Klar fühlt sich der eine oder andere im ersten Moment betupft, doch die allermeisten Reaktionen sind positiv.» In seinen bislang zwanzig Jahren «Päng»-Redaktion habe es erst zweimal ernsthaftere Probleme gegeben, «aus Gründen», wie er nachschiebt, «die bei den Betroffenen selber liegen». Sein Rezept: «Wichtig ist, dass wir nicht auf die Person zielen, sondern ein Verhalten kritisieren.»

Alles mit Augenmass

Stärker unter Druck als früher fühle er sich auf alle Fälle nicht, hält Waldmeier noch fest. Deshalb müsse er seine Pointen auch nicht stärker auf die Goldwaage legen als früher. Aber, und darin stimmt er mit Mäder völlig überein: «Die Gesellschaft verändert sich, also muss sich auch die Fasnacht verändern.»

Wieder blickt er zurück in die Vergangenheit, erinnert daran, dass es noch vor wenigen Jahrzehnten gang und gäbe war, als Schwarzer im Umzug mitzumarschieren. Heute reagiere die Gesellschaft sensibel auf solche Verkleidungen. Nicht ohne Grund: «Einen Schwarzen darzustellen, der im Bastrock herumläuft, stimmt mit der heutigen Lebenswirklichkeit in Afrika überhaupt nicht überein. Solche Bilder sind falsch – und damit herabwürdigend.»

Genau gleich heikel könne es sein, in einer Zeit zunehmender Skepsis dem Islam gegenüber als Scheich oder gar als Frau in Burka aufzutreten, ergänzt Mäder. Gleichzeitig plädiert er dafür, Augenmass zu halten. Letztlich müsse jeder selber entscheiden, wie er sich geben wolle. Und natürlich auch, zu welchen Pointen er stehen könne – unvermittelt schlägt er den Bogen zurück zum aktuellen «Buchsi-Blitz», der just dem arabisch-islamisch geprägten Märchen von Aladin und seiner Wunderlampe breiten Platz einräumt. «Das ist einfach eine schöne Geschichte. Ich wüsste nicht, warum wir sie nicht nacherzählen sollten.»

www.buchsi-fasnacht.ch

Ein Artikel aus der
(Stephan Künzi, Berner Zeitung BZ)
Negerkingen statt Egerkingen: Die Solothurner – hier am Umzug in Langenthal – sorgen für Diskussionen. Foto: Raphael Moser
13.03.2019

Region Bern Nord: Verkehrsmanagement


Weniger Stau in den Ortszentren, weniger Zeitverlust für Bus und Postauto ohne Ausbau der Verkehrsinfrastruktur: Dies ist das Ziel des Verkehrsmanagementprojekts im Norden der Agglomeration Bern, das 2021 in Betrieb genommen werden soll. Im Rahmen zweier Informationsveranstaltungen orientieren die Projektverantwortlichen die Bevölkerung über den Stand der Arbeiten und die vorgesehenen Massnahmen.
 
Öffentliche Info-Anlässe

  • Moosseedorf:
    Dienstag, 19. März 2019, 19.30 Uhr, im Grossen Saal des Kirchgemeindehauses, Moosstrasse 4

  • Ittigen:
    Donnerstag, 21. März 2019, 19.30 Uhr, im Haus des Sports, Talgut-Zentrum 27

08.03.2019

BZ-Artikel: Warten auf den Kanton

Die Gemeinde Münchenbuchsee bleibt an den Baurechtsvertrag gebunden.

Am Mittwoch hat der bernische Grosse Rat das Projekt für einen Neubau des Strassenverkehrsund Schifffahrtsamts (SVSA) in Münchenbuchsee vorderhand auf Eis gelegt. Das Parlament wies sowohl den Baurechtsvertrag mit der Gemeinde Münchenbuchsee als auch den Kredit für den Architekturwettbewerb an den Regierungsrat zurück. Die Regierung müsse zuerst aufzeigen, wie die vielen grossen Investitionen in den nächsten Jahren finanziert werden können (Ausgabe von gestern). Der Kanton schätzt die Kosten für den Neubau des SVSA auf 110 Millionen Franken.


Für Münchenbuchsee ändere sich durch die Rückweisung nicht viel, sagt Gemeindepräsident Manfred Waibel (SVP). Er könne nachvollziehen, dass ein Geschäft zurückgestellt werde, wenn die Finanzierung nicht klar sei. Aus der Debatte sei aber auch herausgekommen, dass der Bedarf und das Projekt selber nicht bestritten seien.

Nur knapp zugestimmt

Münchenbuchsees Stimmberechtigten haben im vergangenen September dem Baurechtsvertrag mit dem Kanton für das Grundstück in der Buechlimatt mit einem Ja-Anteil von 52,5 Prozent knapp zugestimmt. Vonseiten der Gemeinde sei der Vertrag deshalb gültig, sagt Manfred Waibel: «Wir können jetzt nicht einfach aussteigen.»

Warten auf Kanton

Aber bevor das Baurecht in Kraft tritt, muss das zuständige Organ des Kantons zustimmen. Erst bei einem Nein von Kantonsseite oder bei Änderungswünschen würde der Vertrag für die Gemeinde hinfällig, ergänzt Waibel. Keine Rolle spiele, dass der in der Abstimmungsbotschaft erwähnte Zeitplan nun überholt sei. Es seien nur «voraussichtliche Zeitangaben» gewesen.

Das Areal in der Buechlimatt, auf dem das neue Strassenverkehrsamt geplant ist, gehört etwa je zur Hälfte der Einwohner- und der Burgergemeinde Münchenbuchsee. Der Baurechtszins beträgt jährlich rund 220 000 Franken, davon gehen 120 000 Franken an die Einwohnergemeinde. Die Hälfte des Baurechtszinses beginnt erst zu fliessen, wenn eine rechtsgültige Baubewilligung vorliegt, aber spätestens drei Jahre nach der Vertragsunterzeichnung. Erst mit der Inbetriebnahme, aber spätestens fünf Jahre nach der Vertragsunterschrift ist der volle Betrag geschuldet.


Ein Artikel aus der 
(hus, Berner Zeitung BZ)
07.03.2019

BZ-Artikel: Das Zentrum in Münchenbuchsee ist auf Eis gelegt

Strassenverkehrsamt. Das Geld reicht nicht. Deshalb weist der Grosse Rat einen geplanten Neubau zurück.

Dieses Projekt habe nun ein bisschen Pech, sagte Bernhard Riem (BDP, Iffwil) gestern im Grossen Rat. Baudirektor Christoph Neuhaus (SVP) bezeichnete die Diskussion rund um das geplante neue Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt in Münchenbuchsee als «Stellvertreterkrieg». Denn wahrscheinlich hätte das Parlament für den Standort Münchenbuchsee, den damit verbundenen Baurechtsvertrag und einen Architekturwettbewerb gestimmt – wenn die Finanzen nicht wären. Nun hat es die Geschäfte an die Regierung zurückgewiesen mit der Auflage, zuerst zu klären, wie man die Finanzierungslücke in der Investitionsplanung schliessen kann.

Im Kanton Bern stehen in den nächsten Jahren hohe Investitionen an, etwa im Zusammenhang mit dem Campus für die Fachhochschule oder dem Medizinalstandort Bern. Laut Finanzdirektorin Beatrice Simon (BDP) fehlen für die bis 2028 geplanten Investitionen 500 bis 700 Millionen Franken. Die Regierung arbeitet deshalb – auch im Auftrag des Parlaments – an einer Priorisierung der Bauvorhaben. Zudem möchte sie mit einem neuen Investitionsfonds Geld beiseitelegen. Dieser Fonds ist politisch allerdings umstritten. In der Herbstsession wird er in die erste Lesung gehen.

Neuhaus appellierte vergebens an den Grossen Rat, das Projekt zum Strassenverkehrsamt nicht zurückzuweisen. Er betonte, dass der heutige Standort im Wankdorf laut der Gebäudeversicherung nur noch bis 2025 genutzt werden dürfte. Eine Sanierung würde laut Neuhaus mindestens so teuer zu stehen kommen wie ein Neubau. Die Kosten dafür werden auf rund 110 Millionen Franken geschätzt. Gestern ging es um den Baurechtsvertrag mit einem jährlichen Zins von 220 000 Franken. Die Gemeinde Münchenbuchsee hatte diesem im Herbst an der Urne knapp zugestimmt.

Ein Artikel aus der
(Sandra Rutschi, Berner Zeitung BZ)
06.03.2019

BZ-Artikel: Die Millionen fliessen doch nicht

Das Ferienheim weicht nicht einem neuen Wintercampus der Privatschule Le Rosey. (Foto: Ruth Oehrli)

Der Verkauf des Ferienheims Region Fraubrunnen in Schönried an die Privatschule Le Rosey kommt nicht zustande. Diese hat die Pläne für einen neuen Wintercampus auf dem Grundstück gestoppt.


Es sah nach einem lukrativen Geschäft aus. Die am Genfersee beheimatete noble Privatschule Le Rosey plante, ihren Wintercampus im Saanenland zu modernisieren und zu erweitern. Das Projekt sollte auf jenem Gelände in Schönried zu stehen kommen, auf dem sich das Ferienheim der Region Fraubrunnen befindet. Le Rosey war bereit, für das Grundstück mit Gebäuden im Erli für rund 25 Millionen Franken zu bezahlen. Mit einem Vertrag zwischen dem Institut und dem Trägerverein des Ferienheims wurde das Geschäft 2009 besiegelt. Dieses war geknüpft an eine rechtskräftige Baubewilligung.

Überdimensioniert

Nachdem die Gemeindeversammlung Saanen der Überbauungsordnung zugestimmt hatte, gab es 2016 einen Rückschlag. Die Kommission zur Pflege der Orts- und Landschaftsbilder sprach sich gegen das Projekt aus. Dieses sei überdimensioniert und beeinträchtige die Landschaft zu stark. Le Rosey zog das Projekt im September 2016 zurück, hielt aber am Standort Erli fest. Das Gelände sollte weniger dicht bebaut werden, die dadurch fehlende Kapazität an einem anderen Ort geschaffen werden.

Nun ist das Campusprojekt im Erliin Schönried gestorben und damit der Traum vom Millionensegen aus dem Berner Oberland für die fünf Gemeinden des Trägervereins (Münchenbuchsee, Fraubrunnen, Jegenstorf, Utzenstorf, Bätterkinden) geplatzt. Ende des letzten November hat die Le Rosey SA dem Trägerverein mitgeteilt, dass sie von ihren Verkaufsabsichten zurücktrete. Das schreibt der Gemeinderat Münchenbuchsee in einer Antwort auf zwei Vorstösse, die das Parlament an seiner nächsten Sitzung behandelt. In absehbarer Zeit sei deshalb mit keinem Verkauf zu rechnen.

Dieses Szenario hatte sich bereits in den Monaten zuvor abgezeichnet. Der erste Verkaufsvertrag war 2016 ausgelaufen und hätte erneuert werden sollen. Darin hätten ein neuer, etwas tieferer Verkaufspreis und eine jährliche Abgeltung festgelegt werden sollen.

«Der neue Vertrag ist nie unterschrieben worden», blickt Daniel Wyrsch, der Präsident des Trägervereins Ferienheim Region Fraubrunnen, zurück. Es hätten wegen des geänderten kantonalen Baugesetzes neue Punkte aufgenommen werden müssen, wie etwa die Mehrwertabschöpfung. Der Verein habe von der Privatschule lange nichts mehr gehört, sie habe auf Zeit gespielt, sagt Wyrsch. Nach einem E-Mail-Verkehr im letzten Herbst sei schliesslich die definitive Absage gekommen. Die Gründe kennt Daniel Wyrsch nicht.

Jetzt wird saniert

Der Trägerverein hat wegen des geplatzten Verkaufs nun seine Strategie geändert. «Wir werden wieder ins Gebäude investieren», erklärt der Präsident. Etwa in die Heizung oder die Fenster. Wegen des möglichen Verkaufs wurde in den letzten Jahren nur das Nötigste gemacht. Das Haus selber sei aber in einem guten Zustand, betont Daniel Wyrsch. Die Arbeiten sollen über die reguläre Betriebsrechnung finanziert werden. Das Ferienheim sei gut vermietet. Während 26 Wochen sei es voll ausgelastet, dazu an weiteren rund zwölf Wochenenden.

Zu den weiteren Plänen oder einer konkreten Neuausrichtung von Le Rosey war gestern nichts in Erfahrung zu bringen. Der fürs Projekt zuständige Philippe Gudin war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Da die Verhandlungen nicht über die Gemeinde Saanen laufen würden, sei er darüber nicht im Bild, gibt Gemeindepräsident Toni von Grünigen zu verstehen: «Ich gehe zurzeit nicht davon aus, dass der Standort bei uns gefährdet ist.»

Ein Artikel aus der
(Hans Ulrich Schaad /sp, Berner Zeitung BZ)
28.02.2019

BZ-Artikel: Kunststoff-Firma zieht nach Thun und baut dort neu

Alle deutschsprachigen Gemeinden im Kanton liess die Cellwar GmbH anschreiben. Ihr Ziel: Einen Neubau erstellen, wo die Firma weiter wachsen kann. Doch der Rücklauf war ernüchternd: Lediglich zwei Gemeinden boten Bauland an. Eine davon war Thun.

«Ich habe drei Bundesordner voller Absagen», sagt Benedikt Zenhäusern, fügt dann aber gleich an, wie «perfekt» die Parzelle im Wirtschaftspark Schoren auf die Ansprüche der über 100-jährigen Firma zugeschnitten sei. «Thun bietet eine enorme Lebens- und Arbeitsqualität», sagt der Inhaber und Geschäftsführer der Cellwar GmbH, welche bisher in Räumen in Münchenbuchsee eingemietet war. Und er muss es wissen: So lebt der gebürtige Walliser und frisch gebackene Familienvater selber seit drei Jahren in Thun. Er betont deshalb auch, dass 36 seiner 38 Mitarbeiter den Umzug mitmachen und sich teilweise sogar hier niederlassen wollten.

Neubau für 5 Millionen

Auf der 2800 Quadratmeter grossen Parzelle im Wirtschaftspark Schoren plant die Kunststoffverarbeiterin Cellwar einen 26 Meter breiten und 60 Meter langen, unterkellerten Neubau mit einem viergeschossigen Mehrzweckbau und einer eingeschossigen Produktionshalle.

Die entsprechenden Bauprofile werden derzeit aufgestellt, das Baugesuch ist im aktuellen Amtsanzeiger publiziert. «Wir rechnen mit Baukosten von rund 5 Millionen Franken», sagt Zenhäusern. Er hofft, die Bauarbeiten noch im April dieses Jahres aufnehmen und den Firmenstandort Mitte 2020 nach Thun verlegen zu können.

Während man sich in Thun über den Zuzug freut, muss Münchenbuchsee den Wegzug einer Steuerzahlerin verkraften.

Ein Artikel aus der
(tt, Berner Zeitung BZ) 
16.02.2019

Bz-Artikel: Kommission verlangt Denkpause für Strassenverkehrsamt


Der Kanton Bern plant einen Neubau des Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamts in der Buechlimatt in Münchenbuchsee als Ersatz für den Standort am Berner Schermenweg. Die Investitionen werden auf rund 110 Millionen Franken geschätzt. Die Stimmberechtigten von Münchenbuchsee haben im letzten September dem Baurechtsvertrag mit dem Kanton zugestimmt.

Im März behandelt der Grosse Rat diesen Vertrag mit einem jährlichen Baurechtszins von 220 000 Franken. Ebenso einen Kredit über 1,5 Millionen Franken für den Architekturwettbewerb. Nun beantragt die Bau-, Energie-, Verkehrs- und Raumplanungskommission (BAK) des Grossen Rats, die beiden Geschäfte zurückzuweisen. Es gehe dabei nicht um inhaltliche Bedenken, sondern um die Finanzierung, sagt BAK-Präsident Daniel Klauser (Grüne). Die Finanzkommission habe einen Mitbericht verfasst und die Rückweisung empfohlen. Die BAK verlangt nun, dass der Regierungsrat die Finanzierbarkeit klärt mit Blick auf die gesamte Investitionsplanung, welche eine Finanzierungslücke aufweist. Bevor diese Planung nicht überarbeitet sei und Prioritäten gesetzt seien, solle mit einem Entscheid zugewartet werden.



Ein Artikel aus der 
(hus, Berner Zeitung BZ)
14.02.2019

BZ-Artikel: «Es braucht Präzision und Nerven»

Zwischen den Scheiben: Marco Mazzotta im Clublokal in Münchenbuchsee. (Fotos: Raphael Moser)

Marco Mazzotta aus Münchenbuchsee ist halbseitig gelähmt. Das hält ihn nicht davon ab, mit Begeisterung Darts zu spielen.


20! 20! 20! Innert weniger Sekunden schiesst er drei Pfeile auf die Scheibe ab. Konzentriert. Aber ganz locker. Dreimal trifft er in jenes längliche, dreieckige Feld, das am meisten Punkte generiert. Er lächelt zufrieden und bewegt sich langsam zurück an den Tisch, wo er sich einen Schluck Mineralwasser genehmigt. «Ja, gar nicht mal so schlecht.»

Marco Mazzotta (33) befindet sich im Trainingslokal der Bumble Bee Darters Buchsi, ein Club, der in der C-Liga spielt. Zwei elektronische Dartscheiben, eine Bar, ein TV, ein Kühlschrank, ein Tisch, Schals von Ajax Amsterdam, Juventus Turin und den Toten Hosen an der Decke. Hier hält er sich regelmässig auf, um allein oder mit seinen Clubkollegen aus Münchenbuchsee zu trainieren.

So weit, so normal. Doch Marco Mazzotta ist bewegungsbehindert. Die rechte Körperseite ist gelähmt. Er leidet seit seiner Geburt unter sogenannter Cerebralparese (CP), ausgelöst durch Sauerstoffunterversorgung. Kürzere Strecken kann er zwar gehen, zieht dabei das rechte Bein aber nach. Für längere Strecken benötigt er ein Invalidenfahrzeug. Dank einem operativen Eingriff kann er auch den rechten Arm etwas bewegen. Die linke Körperseite funktioniert völlig normal.

«Komisches Gefühl»

Zurück zum Sport mit den Pfeilen. Ernsthaft mit dem Dartspielen begann Mazzotta vor neun Jahren. Kollegen animierten ihn damals, bei einem Probetraining im Buchser Clublokal mitzumachen. «Dann hat es mich einfach gepackt», erinnert er sich.

Bald war er bei Turnieren und Ligamatchs mit dabei. Und verspürte zu Beginn durchaus eine Verunsicherung: «Ja, bei meinen ersten Einsätzen hatte ich schon ein komisches Gefühl. Ich befürchtete, dass die Leute mich wegen meiner Behinderung schräg anschauen. Aber die Angst war unbegründet.» Wenn ihn jemand fragte, was er denn für eine Beeinträchtigung habe, gab er bereitwillig Auskunft. «Und die Sache war vom Tisch.»

Doch was fasziniert Marco Mazzotta eigentlich am Dartspielen? «Die Präzision und die Nervenstärke, die es für gute Resultate braucht. Die Dynamik auch.

Und dass man immer genau mitrechnen muss, welche Punkte es zum Sieg noch braucht.» Nicht zuletzt: «Ich habe ganz einfach Freude an diesem Sport.»

Ziel: Aufstieg in die B-Liga

Freude: Dieses Wort verwendet Marco Mazzotta öfters. Er habe Freude am Leben, trotz seiner Behinderung. Er habe auch Freude an seiner Familie und den drei Kindern, mit denen er seit Jahren in Münchenbuchsee lebt. Er lebe nach dem Motto: «Trotz Beeinträchtigung sollte man versuchen, jeden Tag zu geniessen.» Und welche Ziele verfolgt der Teilzeitmitarbeiter der Berner Band-Genossenschaft, wenn es um seinen Lieblingssport Darts geht? Da überlegt er nicht lange: «Toll wäre ein Aufstieg in die B-Liga. Oder irgendwann gar in die A-Liga. Aber dieser Weg dürfte sehr steinig sein.» Marco Mazzotta lacht – und ergänzt sogleich: «Das Wichtigste für mich bleibt aber auch in Zukunft, dass ich die Freude am Dartspielen nie verliere.» Man nimmt es ihm ab.

Verschiedene Ligen
Wettbewerbsmässig gibt es in der Schweiz bei der Sportart Darts die C-, die B- und die A-Liga, in der um den Schweizer-Meister-Titel gespielt wird. Spitzenspieler schaffen es gar in die Nationalmannschaft und nehmen an internationalen Turnieren teil. Darts kennt die verschiedensten Regeln und Unterregeln. Beim gängigsten Game geht es darum, von vorgegebenen 501 Punkten auf genau 0 Punkte herunterzuspielen. Wer diese 0 Punkte zuerst erreicht, hat gewonnen. Eine Dartscheibe besteht immer aus 20 Zahlenfeldern. Die grossen Felder zählen einfach, der äussere Ring am Rand zählt die Punkte zweifach, im inneren Ring werden die Treffer dreifach gezählt. Umfassende Darts-Infos gibts beim Verband Compact Sport Schweiz (www.dart-css.ch).

Ein Artikel aus der
(Christian Werder/pd, Berner Zeitung BZ)
Konzentriert: Mazzotta demonstriert seine Treffsicherheit. / Pfeile und Zubehör: Das Köfferchen ist immer dabei. Fotos: Raphael Moser
13.02.2019

BZ-Artikel: Auto kollidiert mit Linienbus

Am Dienstagnachmittag stiessen in Zollikofen (Gemeinde Münchenbuchsee) ein Auto und ein Linienbus zusammen. Zwei Personen wurden verletzt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Kurz vor 16.30 Uhr kollidierten in Zollikofen am Dienstag ein Auto und ein Linienbus. Dies teilte die Kantonspolizei Bern am Dienstagabend mit. Offenbar war ein Linienbus der RBS von Zollikofen nach Münchenbuchsee unterwegs gewesen, als aus einer Einmündung der Tankstelle in der Nähe des Kreisels Bernstrasse/Zürichstrasse ein Auto auf die Bernstrasse einbog. Die beiden Fahrzeuge kollidierten.

Vier Buspassagiere wurden beim Unfall verletzt. Zwei davon wurden mit Ambulanzen zur Kontrolle ins Spital gebracht. Zwei weitere wurden vor Ort durch die Sanitäter kontrolliert, mussten jedoch nicht ins Spital gebracht werden.

Der Verkehr wurde während zwei Stunden wechselseitig geführt. Die beiden RBS-Linien 36 und 41 verkehrten gut zwei Stunden lang unterbrochen oder verspätet.
  
Ein Artikel aus der
(pd, Berner Zeitung BZ)
08.02.2019

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: Kynologischer Verein Münchenbuchsee und Umgebung

Geschichte
Der Kynologische Verein Münchenbuchsee und Umgebung (KVM) wurde 1971 aus der „Gruppe Münchenbuchsee“ des kynologischen Vereins Berna gegründet. Er hat heute rund 120 Mitglieder und hat zum Hauptziel die Vermittlung von Informationen und Kenntnissen an die Mitglieder und an weitere Kreise über die Anschaffung und Haltung sowie die Erziehung und Ausbildung von Hunden auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse, sportlich fairer Gesinnung und Beachtung der Prinzipien der Tierschutzgesetzgebung. Der KVM ist Mitglied der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) sowie der Interessengemeinschaft Kynologischer Organisationen des Kantons Bern und angrenzender Gebiete (IGKO). Bei uns sind Hunde aller Rassen und Mischlinge willkommen. Auf unserem Übungsplatz direkt am Waldrand bieten wir Trainings in verschiedenen Sparten an und bieten auch für Nichtmitglieder Hunde-Erziehungskurse.

Klubhütte
Unsere Hütte befindet sich im Limbärgete-Wald gegenüber des Sportzentrums und Freibad Hirzefeld in Münchenbuchsee. In unserer Klubhütte können wir uns nach unseren Trainings verpflegen und fachsimpeln und so das Vereinsleben pflegen.

Möchten Sie unsere Hütte für ein Geburtstags-, Familien- oder Vereinsfest nutzen? Unsere heimelige Vereinshütte kann für private Anlässe gemietet werden. Die Küche ist mit reichlich Geschirr und Besteck ausgestattet. Ein Schwedenofen und Cheminée sorgen an kühlen Abenden für behagliche Wärme. Unsere Hüttenwirtin gibt Ihnen gerne weitere Auskünfte.

Angebot Hunde-Sportsparten

Agility
Beim Agility muss der Hund einen aus mehreren Hindernissen bestehenden Parcours in einer festgelegten Reihenfolge und innerhalb einer gegebenen Zeit überwinden. Der Hundeführer zeigt ihm dabei mit Körpersprache und Hörzeichen den Weg. Agility macht fast allen Hunden Spass und eignet sich nahezu für jeden Hund und Hundeführer (ausgenommen sehr grosse und schwere Hunde).

Obedience
Beim Obedience (= Gehorsam) geht es um exakte und fliessende Ausführung der einzelnen Übungen. Obedience ist für alle Hunde geeignet, unabhängig von Grösse und Alter. Ein eingespieltes, gutes Mensch-Hund-Team ist eine Grundvoraussetzung.

Begleithund
Die Disziplin "Begleithund" umfasst die Bereiche Nasenarbeit (verfolgen einer Fährte oder Revierarbeit) und Unterordnung/Führigkeit (gehen mit und ohne Leine, apportieren, Hochsprung).
Leider hat der KV Münchenbuchsee zurzeit kein/e Übungsleitende/r für diese Sparte.

Sanitätshund
Der Sanitätshund muss in unübersichtlichem Gelände mittels Bringselverfahren in systematischer Quersuche dem Hundeführer vermeintlich verletzte Personen oder Gegenstände anzeigen. Für die Sanitätsarbeit braucht es einen Hund mit ausgesprochener Lauffreudigkeit und Ausdauer, gutem Appell sowie keinem Jagdtrieb. Natürlich wird auch vom Hundeführer eine angemessene Kondition und Teambereitschaft erwartet.

Familienhunde
Die Familienhundegruppe steht allen Hundebesitzern offen, welche Wert auf einen gut erzogenen und "alltagstauglichen" Hund legen. Das Schwergewicht liegt auf Appell und Vielseitigkeit gepaart mit einer guten Mischung aus Spiel, Spass und Engagement von Hund und Hundehalter. Ein absolvierter Erziehungskurs erleichtert den Einstieg in die Familienhunde-Gruppe.

Jugend + Hund
Die Jugend + Hund-Gruppe ist offen für Jugendliche ab 10 Jahren und Hunde ab 9 Monaten. Die Hunde (eigene oder eines Bekannten) sollten mindestens einen Erziehungskurs absolviert haben und unter Kontrolle gehalten werden können. Die Jugendlichen lernen spielerisch den artgerechten Umgang mit Hunden. Spiel und Spass stehen im Vordergrund.

Unsere Leiterinnen freuen sich über Zuwachs in der J+H-Gruppe.

Unsere bestehenden Übungsgruppen sind zurzeit ausgebucht (ausser Jugend+Hund). Damit wir interessierten Hundehalter/innen einen Platz anbieten können, sind wir auf der Suche nach Übungsleitenden. Sind Sie eine erfahrene Hundesportlerin oder ein erfahrener Hundesportler und haben Sie Interesse, eine Obedience, Begleithunde- oder Agility-Gruppe aufzubauen und zu leiten? Unsere Präsidentin oder Hauptübungsleiterin gibt Ihnen gerne weitere Auskünfte  www.kv-muenchenbuchsee.ch.

Ein Artikel aus dem Fraubrunner Anzeiger
18.01.2019

BZ-Artikel: Ausgespielt?

Käthi Fricker hat die Ludothek durch Höhen und Tiefen geführt. Nun hat sie den inneren Schlussstrich gezogen. (Foto: Susanne Keller)

Am Montag entscheidet sich, ob die Ludothek Ende Jahr zugeht. Eine Weiterführung dürfte schwierig werden – auch weil die Gemeinde keine geeigneten Räume zur Verfügung stellt.


Was 1979 begann, wird 2020 wohl nicht mehr sein: An der Hauptversammlung der Ludothek Münchenbuchsee werden die Vereinsmitglieder nächsten Montag über eine Auflösung entscheiden. Die Zeichen stehen auf Sturm, eine Weiterführung des Spielverleihs ist aus verschiedenen Gründen unwahrscheinlich. Präsidentin Käthi Fricker sagt es so: «Es stehen fünf Rücktritte an. Können die Helferinnen ersetzt werden, ist nur eines unserer Probleme gelöst.» Das Gebäude – die ehemalige Post beim Bahnhof – ist stark sanierungsbedürftig und ein künftiges Mietverhältnis ungewiss. Zudem verzeichnet die Ludothek seit drei Jahren einen markanten Einbruch bei den Ausleihen. Nach dem Grund dieses Rückgangs gefragt, zögert Fricker kurz. Schliesslich sagt sie: Der Raum sei nicht anmächelig, und die Gemeinde sei nicht bereit, eine höhere Miete zu zahlen.

Verschärfend kommt hinzu, dass die Gemeinde eine Ecke in der Ludothek einer Freikirche als Depot untervermietet hat und ein Wasserschaden vom Besitzer nie ausgebessert wurde. Trotzdem: Anprangern mag Fricker die Behörde nicht, immerhin übernehme ja die Gemeinde die Mietkosten.

Lange gesucht

Eigentlich ist die Ludothek Münchenbuchsee weitherum bekannt. Ihr Kundenverzeichnis umfasst Personen aus über 30 Ortschaften. Auch hat der Verein einige «Renner» anzubieten: So stehen viele robuste Dreiräder und kleine Velos für die Ausleihe bereit. Es sind Fahrzeuge, deren Neupreis bis zu 700 Franken beträgt. Erfolgreich sind auch die Spielanimationen während der Ferienzeit und Spielnachmittage im Freispielpark.

Daher erstaunt es nicht, dass Fricker ihr Amt als Präsidentin mit leiser Wehmut abgibt. Seit 20 Jahren ist sie mit dabei und hat die Ludothek durch Höhen und Tiefen geführt. Doch jetzt ist für sie der innere Schlussstrich gezogen. Man habe mit den Vereinsmitgliedern durchaus auch nach innovativen Alternativen für eine Weiterführung gesucht, sagt sie. So kam die Idee einer Ausleihe via Internet ins Spiel oder eine Konzentration auf die Spielanimation. Die Ideen hielten dem Realitätstest nicht stand. Dass die heutige Form von Ludotheken nicht zukunftsträchtig sei, verneint Fricker. Es gebe durchaus Ludotheken, die einen Zuwachs an Kundschaft verzeichnen könnten.

Es geht auch anders

Etwas kritischere Worte als Käthi Fricker wählt Erika Rutishauser, die Präsidentin des Verbands Schweizer Ludotheken. Sie hat kürzlich die Ludothek in Münchenbuchsee besucht und die Räume als «höchst ungeeignet» taxiert. Mit Abfallsäcken beim Eingang, einem Wasserschaden in der Diele und in einer Ecke einem Möbeldepot mache es einfach keinen Spass, ehrenamtlich für die Ludothek tätig zu sein. Auch Kunden würden so vertrieben.

Gemäss Rutishauser hängt der Erfolg einer Ludothek in den meisten Fällen mit den Räumlichkeiten und dem Engagement der Gemeinde zusammen. Sie führt Gossau und Langenthal als Beispiele an: In beiden Gemeinden stellten die Behörden grosszügige und gemütliche Räume zur Verfügung, griffen der Ludothek finanziell unter die Arme und sähen sie als ein wichtiges Angebot. Ein Stadt-Land-Problem kann die Verbandspräsidentin nicht orten. Auch nähmen die Ludotheken neue Trends sofort auf und würden so für die Kunden attraktiv bleiben.

Der Gemeinderat von Münchenbuchsee hat bereits im Mai 2016 entschieden, längerfristig die Raummiete für die Ludothek nicht mehr zu übernehmen. Die Ludothek sei ein Verein wie jeder andere auch, sagt Gemeinderat Andreas Luginbühl. Er war 2016 Vorsteher des Departements Kultur, Freizeit und Sport. Luginbühl weist auf die Indexierung für die Beiträge an die Vereine hin. Eine Vorzugsbehandlung sei nicht fair. Wie wichtig ein Verein für das Dorf sei, werde naturgemäss unterschiedlich wahrgenommen. Auf Zusehen hin bezahle die Gemeinde der Ludothek die Miete.

Ist dies das Ende – oder gibt es doch noch eine Lösung? Der nächste Montag wird es zeigen.

Ein Artikel aus der
(Ursula Grütter, Berner Zeitung BZ)
14.01.2019

BZ-Artikel: Drei Buspassagiere bei Bremsmanöver verletzt

In Münchenbuchsee wurden drei Buspassagiere bei einem Unfall verletzt. Zwei mussten ins Spital gebracht werden.

Bei einem Bremsmanöver sind am Montagmorgen drei Frauen in einem Linienbus auf der Strecke von Münchenbuchsee in Richtung Zollikofen verletzt worden. Zwei von ihnen mussten ins Spital gebracht werden. Eine dritte Passagierin wurde nur leicht verletzt.

Der Unfall ereignete sich kurz vor 9.40 Uhr im Gebiet der Haltestelle Waldegg in Münchenbuchsee. Der Linienbus war Richtung Zollikofen unterwegs. Gleichzeitig fuhr ein Auto in entgegengesetzter Richtung und beabsichtigte, vor der Bushaltestelle links in die Bernstrasse einzubiegen.

Der Buschauffeur leitete ein Bremsmanöver ein, bei dem die drei Fahrgäste verletzt wurden. Die Polizei hat Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs und der Umstände aufgenommen.

Ein Artikel aus der
(pd, Berner Zeitung BZ)
11.01.2019

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: Neujahrsapéro 2019


Der Gemeinderat von Münchenbuchsee lud am 4. Januar 2019 die Bevölkerung zum Neujahrsapéro ein. Die rund 150 Gäste wurden mit Musik von Martin Bachmann (Cello), Dora Bernhard, Marianne Liechti, Anita Meyer (Violinen), Brigitte Bader und Kurth Bürki (Querflöten) empfangen. Sie spielten «Maestoso» von W.A. Mozart und Kompositionen von Joseph Röösli. Die musikalische Umrahmung erfolgte durch einen Teil der Musiker der «The Buchsi Seven».

Bevor das Apérobuffet eröffnet wurde, nutzte der Gemeindepräsident, Manfred Waibel, die Gelegenheit, der Bevölkerung für ihr Kommen zu danken und allen Anwesenden ein gutes, glückliches, erfolgreiches und gesundes neues Jahr zu wünschen. Ebenfalls bedankte er sich bei der Metzgerei Wüthrich aus Münchenbuchsee für das tolle Apérobuffet, beim Hofwiler Wy-Chäller für den auserlesenen Wein und bei den Musizierenden für die musikalische Unterhaltung. Die Musiker erhielten von ihm als Dankeschön eine exklusive Nussmischung der Firma Nobs aus Münchenbuchsee.

Das anschliessend feine Apérobuffet der Metzgerei Wüthrich fand grossen Anklang bei Gross und Klein. Auf das neue Jahr wurde mit Wein aus dem Hofwiler Wy-Chäller in Münchenbuchsee angestossen. Bei angeregten Gesprächen tauschte sich die Bevölkerung mit Mitgliedern des Gemeinderats und Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung aus, aber auch die Einwohnerinnen und Einwohner untereinander nutzten die Gelegenheit miteinander zu kommunizieren. Einige vertieften ihre Bekanntschaften, andere lernten neue Gesichter kennen. Es gab sowohl interessante wie auch amüsante Gespräche. Bei gemütlicher und lockerer Stimmung wurde geplaudert und gelacht. Der Gesprächsaustausch wurde rege genutzt. Der Anlass war sehr gut organisiert. Auch dieses Jahr war es wieder eine tolle und gelungene Veranstaltung mit einem entspannten Start ins neue Jahr. Der Neujahrsapéro in Münchenbuchsee entwickelt sich zu einem beliebten Anlass für die Bevölkerung und soll im kommenden Jahr erneut durchgeführt werden.

Ein Artikel aus dem Fraubrunner Anzeiger
Text: Olivier Gerig, Karin Balmer
Fotos: Olivier Gerig
03.01.2019

Bund-Artikel: «Chrüter-Oski» blickt Mayr über die Schulter

Aufgetischt: Restaurant Moospinte, Münchenbuchsee

Draussen ist es garstig, drinnen gemütlich. Offenbar rennt am vierten Advent über Mittag alles an den Sonntagsverkauf, denn wir sind – vorerst – die Einzigen in der «Prominentenstube», was die Prominenz noch steigert. Schnitzereien an den Stuhllehnen verraten, dass vor uns weit prominentere Persönlichkeiten hier tafelten. Am Nebentisch traf sich General Henri Guisan zu diskreten Besprechungen. Die beste Begleiterin von allen sitzt auf dem Stuhl des Jugendpsychologen Hans Zulliger aus Ittigen, der Testesser wärmt den Sitz von Kronprinzessin Juliane, der späteren Königin der Niederlande. Neben ihm ist der Name Oskar Marti verewigt, besser bekannt als «Chrüter-Oski». Dieser wirtete bis 2010 auf der Moospinte, und fast hört man noch den Widerhall seiner Predigten, die jeweils dem Essen vorausgingen.

Seit diesem Sommer wirtet eine neue Familie in der Moospinte: Christoph und Stephanie Mayr, beide aus Bayern stammend. Wir bestellen beim umsichtigen jungen Kellner Champagner von Nicolas Feuillatte (Fr. 14.50/ dl), kein gefälliger Industrieschaumwein, sondern ein Cüpli mit Kante. Die Direktsäfte aus Wildquitte oder Wildpreiselbeere probieren wir ein andermal. Bald erreicht uns ein Brotkörbchen, das auch Bretzelstücke enthält. Man könnte hier am Sonntag auch einen Brunch nehmen – mit bayrischem Touch.

Das Dry Aged Entrecôte aus dem Emmental sei leider nicht mehr vorrätig, wird uns beschieden. Als grosses Stück ist dieses Rindfleisch vergriffen, doch erhalten wir ein Mümpfeli in Form von Tatare im Amusebouche, geschmacklich angenehm kombiniert mit Pflaumen und Nüssen, dazu ein zartes Wachtelbrüstli sowie Kornelkirschenkonfitüre – ein wahrhaft gelungener Gruss aus der Küche.

Als Vorspeise hat die Begleiterin einen bunten Wildsalat mit Sprossen (Fr. 11.–) gewählt. Er hingegen bekommt dünn geschnittene Schinkenscheiben vom Durocschwein mit Rande und Birne (Fr. 19.–). Das Fleisch hat einen feinen Rauchgeschmack, es ist ein Produkt aus der hauseigenen Räucherkammer. Die Begleiterin steht auf Tafelspitz (Fr. 39.–). Mayr hatte dieses traditionsreiche Gericht bereits in neu interpretierter Form im Rössli in Rubigen auf der Karte, wo er bis 2012 tätig war – damals übrigens vom «Gault Millau» mit 13 Punkten bewertet. Dem Testesser steht der Sinn nach Kalbshohrückensteak mit Wintergemüse (Fr. 49.–). Als Beilage wählt er etwas nicht Alltägliches: zwei Scheiben Kürbis- und Spinatstrudel. Wie eine Fahne ragt eine frittierte Pastinakenscheibe vom Teller empor.

Beim Wein setzt die Begleiterin auf einen Zweigelt (Fr. 7.80/dl) aus Österreich. Die Traube wird aus Correctness-Gründen wohl umbenannt, weil Friedrich Zweigelt, der Urheber der Rebkreuzung, ein übler Nazi war. Der Wein ist trotzdem bekömmlich, aber eher leicht. Kräftiger ist der Rioja La Montesa (Fr. 8.20/dl) des Testessers und passt somit zum zarten, leicht rosafarbigen Kalbfleisch. Das Wintergemüse ist etwas sehr knackig.

Dessert? Der Testesser kennt seine süssen Pflichten und bestellt die bayrische Creme (Fr. 16.–), deren Konsistenz in Richtung Pudding oder Mousse geht, mit feinem Geschmack und nicht zu süss. Als Kontrast liegen dünn geschnittene Blutorangenscheiben auf dem Teller. Die Begleiterin will nur einen Löffel zum Naschen, bekommt aber einen eigenen Teller, das hat Stil. Nun vernimmt man eine Kinderstimme. Es ist Töchterchen Alina. Die Kleine schaut den Eltern oft bei der Arbeit zu, und manchmal schneidet sie weiche Pilze in Scheiben. Früh übt sich. Wir sind nach unserem Besuch sehr zufrieden mit dem Gebotenen – und «Chrüter-Oski», nach dem die «Chrüterstube» benannt ist, wäre es sicher ebenfalls, auch wenn Mayr seine eigene Handschrift hat.

Die Rechnung, bitte
Karte: Gehobene Gourmetküche mit Liebe zum Regionalen und zu Kräutern – «Chrüter-Oski»- like, aber mit eigenem Stil, zum Teil mit bayrischen Akzenten (Frühschoppen mit Weisswurst und Bretzeln). Noch nicht im «Gault Millau» verzeichnet.

Preise: Gehoben, der Qualität des Gebotenen entsprechend.

Kundschaft: Feinschmecker und Freunde des gehobenen Sonntagsbrunchs. Im Säli im Obergeschoss gibt es manchmal musikalische Live-Events (etwa am 31. Januar), oder der Wirt lässt auf einem Grammophon aus den 1920er-Jahren alte Schellackplatten laufen («His Master’s Voice»).

Öffnungszeiten: Im Winter dienstags (neu!) bis freitags 10–14 Uhr und 18–23 Uhr; Sa/So 10–23 Uhr; montags geschlossen.

Adresse: Restaurant Moospinte, Christoph und Stephanie Mayr, Patricia Riedo, Lyssstrasse 39, 3053 Münchenbuchsee, Telefon 031 869 01 13, www.moospinte.ch, E-Mail: info@moospinte.ch.

Ein Artikel aus dem
(Markus Dütschler, Der Bund)

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