| |
Wespen sind in gewissen Situationen unangenehme, aber trotzdem nützliche
Insekten. Es wäre falsch, Wespennester in jedem Fall zu vernichten.
Werden aber die Belästigungen unerträglich, spielen Kinder in der Nähe,
oder sind Anwohner(innen) allergisch, können die Wespen unangenehm bis
gefährlich werden. Zum Selbstschutz oder zur Bekämpfung von
Wespennestern bieten Drogerien und Warenhäuser wirksame Mittel an.
Beachten Sie bei diesen Mitteln die Gebrauchsanweisung genau.
| - |
Beobachten Sie über Tag die An- und Abflugroute der Tiere.
Sie
stellen rasch fest, in welches Loch, in welche Ritze oder Spalte
die Tiere verschwinden. |
| - |
Zur Bekämpfung wählen Sie die Abendstunden kurz vor dem
Einnachten. Achtung: Kurz vor Gewittern oder bei schwüler Hitze
sind die Tiere agressiver. |
| - |
Besprühen Sie, wenn möglich mit Zerstäuber, die Umgebung des
Schlupfloches mit Wasser. |
| - |
Bestäuben Sie die nasse Fläche mit einem zur Bekämpfung von
Flöhen bei Hunden und Katzen geeigneten Mittel. Achten Sie
darauf, dass das Mittel eventuell auch in das Schlupfloch
eindringt. |
| - |
Entfernen Sie sich sofort vom Schlupfloch. Die noch aktiven
Wespen
werden vom Mittel irritiert, verlieren einen Moment lang die
Orientierung und suchen ihr Schlupfloch. |
| - |
Die Arbeiterwespen transportieren dann das Mittel ins Nest,
füttern
damit Brut und Königin. In der Regel wird das Nest so innert
24 Stunden abgetötet. Fliegen nach 24 Stunden die Wespen
unvermindert,
wiederholen Sie die Behandlung. Danach kann das
Nest gefahrlos entfernt werden. Stört das Nest nicht, lassen Sie
es hängen. Ein abgetötetes Nest wird nicht wieder bewohnt. |
Wollen Sie die Behandlung nicht selber vornehmen, besteht die
Möglichkeit, die Feuerwehr zu avisieren:
während der Bürozeit
Telefon |
Sekretariat öffentliche Sicherheit
031 868 81 20 |
ausserhalb der Bürozeit
oder
|
Stephan Neukomm, 079 602 01 69
Bernhard Bürgisser,
079 475 77 66
sonst 118 (Fr. 50.00 pro Einsatz) |
| |