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Dunkler Goldafter, Vorsorge für den Sommer 2010
 
Wie in den letzten Jahren sind auch dieses Jahr Raupen des Dunklen Goldafters in Gärten und Anlagen von Münchenbuchsee aufgetreten. Die 3 – 4 cm langen grauschwarzen Raupen mit oranger und weisser Zeichnung besitzen Brennhaare die beim Menschen zu starkem Juckreiz und Hautreizungen führen können.

Der Goldafter lebt im Sommer als Schmetterling. Die neue Generation Raupe bildet im Spätsommer an den Zweigen der Nahrungssträucher weissliche Gespinstnester. In diesen Nestern häuten sich die Raupen mehrmals und verbringt die Nacht sowie Schlechtwetterperioden darin. Im Frühling fressen die Raupen die Knospen und danach das junge Laub der Wirtspflanzen, was zu einem Kahlfrass führen kann.

Die Gespinste enthalten noch die abgestreiften Häute mit den giftigen Härchen. Diese werden durch den Wind verbreitet und können auch nach längerer Zeit noch Hautreizungen auslösen. Die Gespinste sollten deshalb in Gärten und öffentlichen Anlagen sehr vorsichtig entfernt und verbrannt werden.

Verhalten beim Auftreten des Dunklen Goldafters (vor allem im Sommer):
Die Raupen und ihre Nester nicht berühren. Falls nötig den Bereich um die Pflanze/n absperren. Fachperson zur Bestimmung beiziehen.

Bekämpfung:
Die einfachste und kostengünstigste Bekämpfungsmethode ist das Abschneiden der Gespinstnester im Winter und Frühling. Die Nester werden am besten am Morgen und bei kühler Witterung oder Regen abgeschnitten. Bei dieser Arbeit ist die Haut vor den Brennhaaren zu schützen. Das Schnittgut ist dem Hauskehricht mitzugeben.

Eine Bekämpfung mit einem Pflanzenbehandlungsmittel ist wenig aussichtsreich.

Links zum Thema:
www.nationalstrassen.ch
www.waldwissen.net
www.wsl.ch
Raupe Zweigspitzen Nachtfalter
Auf dem Hinterleib besitzt die
Raupe zwei orange Warzen
Gespinste an den Zweigspitzen
eines Baumes
Im Juli schlüpft der weisse Nachtfalter
     
   
  Überwinterungsnest in
zusammengesponnenen Blättern
 


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