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15. Juni 2010 | ||||
Fussballfieber: Die Klinik Wyss in Münchenbuchsee hat einen Raum mit Rasenteppich ausgekleidet. Dort schauen sich die Patienten die WM auf Grossleinwand an. Während sich der Durchschnittsschweizer mit Bier und Chips eindeckt und den Balkon mit Fähnchen dekoriert, verbringen andere einen stationären Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik. In einer Umgebung mit Patienten, die von Depressionen und Ängsten geplagt werden. Wie fiebert man zwischen Psychotherapie und Malatelier mit, wenn Blaise Nkufo zum Schuss ansetzt? Kommt da Fussballstimmung auf? Durchaus, sagt Nico Gurtner von der Privatklinik Wyss in Münchenbuchsee. «Wir unternehmen viel, um den Patienten die Möglichkeit zu geben, bei dem Highlight mitzufiebern – trotz den etwas ungewöhnlichen Umständen.» Zum dritten Mal wurde in der Klinik eigens ein WM-Studio eingerichtet. Dort können sich die Patienten alle Partien auf Grossleinwand ansehen. Der Raum wurde zu diesem Zweck komplett mit Rasenteppich ausgelegt. Eine eigens aufgebaute Tribüne verleiht mehr Atmosphäre, als sie manche der Public-Viewing-Zonen bieten können. Daneben sind die Dekoration und die Menükarte auf das fussballerische Ereignis abgestimmt. Die Klinik hat also ihre eigene Fussballmeile. «Das lässt einen für einen Moment die eigenen Sorgen vergessen, und man geniesst ganz einfach ein spektakuläres Fussballspiel», sagt Gurtner. Ein Artikel aus der ![]() (pd/kle, Berner Zeitung BZ) | ||||
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