Sie sind hier: Home > News > Münchenbuchsee aktuell

 


Identifikation des Opfers wegen starker Verwesung erschwert

1. Februar 2006
 
Im Zusammenhang mit dem Leichenfund vom vergangenen Sonntagabend in einer Wohnung in Münchenbuchsee steht jetzt zweifelsfrei fest, dass es sich um ein Tötungsdelikt handelt. Die Identifikation des Opfers wird durch die fortgeschrittene Verwesung erschwert. Über die Täterschaft herrscht nach wie vor Ungewissheit.

Ein Wohnungsmieter aus Serbien-Montenegro hatte am vergangenen Sonntagabend der Kantonspolizei gemeldet, er sei nach mehrwöchiger Ferienabwesenheit zurückgekehrt und habe in seiner Wohnung am Seedorfweg 30 in Münchenbuchsee eine männliche Leiche gefunden. Der Mann hielt sich mit dem Einverständnis des Mieters in dessen Wohnung auf. Für die Untersuchungsbehörden steht zweifelsfrei fest, dass der Mann Opfer eines Tötungsdelikts geworden ist. Der Zustand der Leiche lässt den Schluss zu, dass sie schon längere Zeit in der Wohnung gelegen haben muss. Die Identifikation ist unter anderem wegen der fortgeschrittenen Verwesung bisher noch nicht endgültig erfolgt.

Die Untersuchungen im Institut für Rechtsmedizin (IRM) der Universität Bern haben ergeben, dass dem Opfer mehrere Verletzungen des Kopfes und des Oberkörpers - hervorgerufen durch stumpfe Gewalteinwirkung - zugefügt worden sind, welche in der Folge zum Tod geführt haben. Die Täterschaft und das Tatmotiv sind nach wie vor unbekannt; entsprechende Ermittlungen sind im Gang. Für die Fallbearbeitung stehen zurzeit rund 50 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz.

www.police.be.ch

(pkb)
 
zurück