News-Artikel 2019

03.01.2019
22.02.2019

Fasnachtsumzug von Sonntag, 17. März 2019: Verkehrsmassnahmen

Um die Sicherheit gewährleisten zu können, werden im Ortszentrum folgende Verkehrsbeschränkungen verfügt:

Oberdorfstrasse
  • Abschnitt Bernstrasse bis Schöneggweg,
    14.00 bis ca. 1700 Uhr,
    Allgemeines Fahrverbot

Umzugsroute
  • Fellenbergstrasse – Oberdorfstrasse – Höheweg – Schmiedegasse – Fellenbergstrasse – Oberdorfstrasse – oberer Schulhausplatz Paul Klee,
    14.00 bis ca. 17.00 Uhr,
    Allgemeines Fahrverbot (gemäss Weisungen der Verkehrsfunktionäre)

Verkehrsumleitung
  • Dorfzentrum zum Oberdorf via Löwenstrasse - Sonnenweg - Quellenweg
  • In umgekehrter Richtung ist die Durchfahrt zum Zentrum/Bernstrasse für den motorisierten Verkehr nicht möglich. Umleitung via Radiostrasse - Sportzentrum – Zollikofen

RBS-Bus
  • Busbetrieb nur noch bis und ab Haltestelle Kirche,
    14.00 bis ca. 16.00 Uhr,
    Ausfall der vier Kurse im Oberdorf:
    Häuslimoos ab 14.27, 14.57, 15.27 und 15.57 Uhr

Allgemeines
Wir bitten Sie die Signalisationen und die Weisungen des Verkehrspersonals unbedingt zu beachten. Für das Verständnis danken wir vielmals.

Ressort öffentliche Sicherheit
16.02.2019

Bz-Artikel: Kommission verlangt Denkpause für Strassenverkehrsamt


Der Kanton Bern plant einen Neubau des Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamts in der Buechlimatt in Münchenbuchsee als Ersatz für den Standort am Berner Schermenweg. Die Investitionen werden auf rund 110 Millionen Franken geschätzt. Die Stimmberechtigten von Münchenbuchsee haben im letzten September dem Baurechtsvertrag mit dem Kanton zugestimmt.

Im März behandelt der Grosse Rat diesen Vertrag mit einem jährlichen Baurechtszins von 220 000 Franken. Ebenso einen Kredit über 1,5 Millionen Franken für den Architekturwettbewerb. Nun beantragt die Bau-, Energie-, Verkehrs- und Raumplanungskommission (BAK) des Grossen Rats, die beiden Geschäfte zurückzuweisen. Es gehe dabei nicht um inhaltliche Bedenken, sondern um die Finanzierung, sagt BAK-Präsident Daniel Klauser (Grüne). Die Finanzkommission habe einen Mitbericht verfasst und die Rückweisung empfohlen. Die BAK verlangt nun, dass der Regierungsrat die Finanzierbarkeit klärt mit Blick auf die gesamte Investitionsplanung, welche eine Finanzierungslücke aufweist. Bevor diese Planung nicht überarbeitet sei und Prioritäten gesetzt seien, solle mit einem Entscheid zugewartet werden.



Ein Artikel aus der 
(hus, Berner Zeitung BZ)
14.02.2019

BZ-Artikel: «Es braucht Präzision und Nerven»

Zwischen den Scheiben: Marco Mazzotta im Clublokal in Münchenbuchsee. (Fotos: Raphael Moser)

Marco Mazzotta aus Münchenbuchsee ist halbseitig gelähmt. Das hält ihn nicht davon ab, mit Begeisterung Darts zu spielen.


20! 20! 20! Innert weniger Sekunden schiesst er drei Pfeile auf die Scheibe ab. Konzentriert. Aber ganz locker. Dreimal trifft er in jenes längliche, dreieckige Feld, das am meisten Punkte generiert. Er lächelt zufrieden und bewegt sich langsam zurück an den Tisch, wo er sich einen Schluck Mineralwasser genehmigt. «Ja, gar nicht mal so schlecht.»

Marco Mazzotta (33) befindet sich im Trainingslokal der Bumble Bee Darters Buchsi, ein Club, der in der C-Liga spielt. Zwei elektronische Dartscheiben, eine Bar, ein TV, ein Kühlschrank, ein Tisch, Schals von Ajax Amsterdam, Juventus Turin und den Toten Hosen an der Decke. Hier hält er sich regelmässig auf, um allein oder mit seinen Clubkollegen aus Münchenbuchsee zu trainieren.

So weit, so normal. Doch Marco Mazzotta ist bewegungsbehindert. Die rechte Körperseite ist gelähmt. Er leidet seit seiner Geburt unter sogenannter Cerebralparese (CP), ausgelöst durch Sauerstoffunterversorgung. Kürzere Strecken kann er zwar gehen, zieht dabei das rechte Bein aber nach. Für längere Strecken benötigt er ein Invalidenfahrzeug. Dank einem operativen Eingriff kann er auch den rechten Arm etwas bewegen. Die linke Körperseite funktioniert völlig normal.

«Komisches Gefühl»

Zurück zum Sport mit den Pfeilen. Ernsthaft mit dem Dartspielen begann Mazzotta vor neun Jahren. Kollegen animierten ihn damals, bei einem Probetraining im Buchser Clublokal mitzumachen. «Dann hat es mich einfach gepackt», erinnert er sich.

Bald war er bei Turnieren und Ligamatchs mit dabei. Und verspürte zu Beginn durchaus eine Verunsicherung: «Ja, bei meinen ersten Einsätzen hatte ich schon ein komisches Gefühl. Ich befürchtete, dass die Leute mich wegen meiner Behinderung schräg anschauen. Aber die Angst war unbegründet.» Wenn ihn jemand fragte, was er denn für eine Beeinträchtigung habe, gab er bereitwillig Auskunft. «Und die Sache war vom Tisch.»

Doch was fasziniert Marco Mazzotta eigentlich am Dartspielen? «Die Präzision und die Nervenstärke, die es für gute Resultate braucht. Die Dynamik auch.

Und dass man immer genau mitrechnen muss, welche Punkte es zum Sieg noch braucht.» Nicht zuletzt: «Ich habe ganz einfach Freude an diesem Sport.»

Ziel: Aufstieg in die B-Liga

Freude: Dieses Wort verwendet Marco Mazzotta öfters. Er habe Freude am Leben, trotz seiner Behinderung. Er habe auch Freude an seiner Familie und den drei Kindern, mit denen er seit Jahren in Münchenbuchsee lebt. Er lebe nach dem Motto: «Trotz Beeinträchtigung sollte man versuchen, jeden Tag zu geniessen.» Und welche Ziele verfolgt der Teilzeitmitarbeiter der Berner Band-Genossenschaft, wenn es um seinen Lieblingssport Darts geht? Da überlegt er nicht lange: «Toll wäre ein Aufstieg in die B-Liga. Oder irgendwann gar in die A-Liga. Aber dieser Weg dürfte sehr steinig sein.» Marco Mazzotta lacht – und ergänzt sogleich: «Das Wichtigste für mich bleibt aber auch in Zukunft, dass ich die Freude am Dartspielen nie verliere.» Man nimmt es ihm ab.

Verschiedene Ligen
Wettbewerbsmässig gibt es in der Schweiz bei der Sportart Darts die C-, die B- und die A-Liga, in der um den Schweizer-Meister-Titel gespielt wird. Spitzenspieler schaffen es gar in die Nationalmannschaft und nehmen an internationalen Turnieren teil. Darts kennt die verschiedensten Regeln und Unterregeln. Beim gängigsten Game geht es darum, von vorgegebenen 501 Punkten auf genau 0 Punkte herunterzuspielen. Wer diese 0 Punkte zuerst erreicht, hat gewonnen. Eine Dartscheibe besteht immer aus 20 Zahlenfeldern. Die grossen Felder zählen einfach, der äussere Ring am Rand zählt die Punkte zweifach, im inneren Ring werden die Treffer dreifach gezählt. Umfassende Darts-Infos gibts beim Verband Compact Sport Schweiz (www.dart-css.ch).

Ein Artikel aus der
(Christian Werder/pd, Berner Zeitung BZ)
Konzentriert: Mazzotta demonstriert seine Treffsicherheit. / Pfeile und Zubehör: Das Köfferchen ist immer dabei. Fotos: Raphael Moser
13.02.2019

BZ-Artikel: Auto kollidiert mit Linienbus

Am Dienstagnachmittag stiessen in Zollikofen (Gemeinde Münchenbuchsee) ein Auto und ein Linienbus zusammen. Zwei Personen wurden verletzt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Kurz vor 16.30 Uhr kollidierten in Zollikofen am Dienstag ein Auto und ein Linienbus. Dies teilte die Kantonspolizei Bern am Dienstagabend mit. Offenbar war ein Linienbus der RBS von Zollikofen nach Münchenbuchsee unterwegs gewesen, als aus einer Einmündung der Tankstelle in der Nähe des Kreisels Bernstrasse/Zürichstrasse ein Auto auf die Bernstrasse einbog. Die beiden Fahrzeuge kollidierten.

Vier Buspassagiere wurden beim Unfall verletzt. Zwei davon wurden mit Ambulanzen zur Kontrolle ins Spital gebracht. Zwei weitere wurden vor Ort durch die Sanitäter kontrolliert, mussten jedoch nicht ins Spital gebracht werden.

Der Verkehr wurde während zwei Stunden wechselseitig geführt. Die beiden RBS-Linien 36 und 41 verkehrten gut zwei Stunden lang unterbrochen oder verspätet.
  
Ein Artikel aus der
(pd, Berner Zeitung BZ)
08.02.2019

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: Kynologischer Verein Münchenbuchsee und Umgebung

Geschichte
Der Kynologische Verein Münchenbuchsee und Umgebung (KVM) wurde 1971 aus der „Gruppe Münchenbuchsee“ des kynologischen Vereins Berna gegründet. Er hat heute rund 120 Mitglieder und hat zum Hauptziel die Vermittlung von Informationen und Kenntnissen an die Mitglieder und an weitere Kreise über die Anschaffung und Haltung sowie die Erziehung und Ausbildung von Hunden auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse, sportlich fairer Gesinnung und Beachtung der Prinzipien der Tierschutzgesetzgebung. Der KVM ist Mitglied der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) sowie der Interessengemeinschaft Kynologischer Organisationen des Kantons Bern und angrenzender Gebiete (IGKO). Bei uns sind Hunde aller Rassen und Mischlinge willkommen. Auf unserem Übungsplatz direkt am Waldrand bieten wir Trainings in verschiedenen Sparten an und bieten auch für Nichtmitglieder Hunde-Erziehungskurse.

Klubhütte
Unsere Hütte befindet sich im Limbärgete-Wald gegenüber des Sportzentrums und Freibad Hirzefeld in Münchenbuchsee. In unserer Klubhütte können wir uns nach unseren Trainings verpflegen und fachsimpeln und so das Vereinsleben pflegen.

Möchten Sie unsere Hütte für ein Geburtstags-, Familien- oder Vereinsfest nutzen? Unsere heimelige Vereinshütte kann für private Anlässe gemietet werden. Die Küche ist mit reichlich Geschirr und Besteck ausgestattet. Ein Schwedenofen und Cheminée sorgen an kühlen Abenden für behagliche Wärme. Unsere Hüttenwirtin gibt Ihnen gerne weitere Auskünfte.

Angebot Hunde-Sportsparten

Agility
Beim Agility muss der Hund einen aus mehreren Hindernissen bestehenden Parcours in einer festgelegten Reihenfolge und innerhalb einer gegebenen Zeit überwinden. Der Hundeführer zeigt ihm dabei mit Körpersprache und Hörzeichen den Weg. Agility macht fast allen Hunden Spass und eignet sich nahezu für jeden Hund und Hundeführer (ausgenommen sehr grosse und schwere Hunde).

Obedience
Beim Obedience (= Gehorsam) geht es um exakte und fliessende Ausführung der einzelnen Übungen. Obedience ist für alle Hunde geeignet, unabhängig von Grösse und Alter. Ein eingespieltes, gutes Mensch-Hund-Team ist eine Grundvoraussetzung.

Begleithund
Die Disziplin "Begleithund" umfasst die Bereiche Nasenarbeit (verfolgen einer Fährte oder Revierarbeit) und Unterordnung/Führigkeit (gehen mit und ohne Leine, apportieren, Hochsprung).
Leider hat der KV Münchenbuchsee zurzeit kein/e Übungsleitende/r für diese Sparte.

Sanitätshund
Der Sanitätshund muss in unübersichtlichem Gelände mittels Bringselverfahren in systematischer Quersuche dem Hundeführer vermeintlich verletzte Personen oder Gegenstände anzeigen. Für die Sanitätsarbeit braucht es einen Hund mit ausgesprochener Lauffreudigkeit und Ausdauer, gutem Appell sowie keinem Jagdtrieb. Natürlich wird auch vom Hundeführer eine angemessene Kondition und Teambereitschaft erwartet.

Familienhunde
Die Familienhundegruppe steht allen Hundebesitzern offen, welche Wert auf einen gut erzogenen und "alltagstauglichen" Hund legen. Das Schwergewicht liegt auf Appell und Vielseitigkeit gepaart mit einer guten Mischung aus Spiel, Spass und Engagement von Hund und Hundehalter. Ein absolvierter Erziehungskurs erleichtert den Einstieg in die Familienhunde-Gruppe.

Jugend + Hund
Die Jugend + Hund-Gruppe ist offen für Jugendliche ab 10 Jahren und Hunde ab 9 Monaten. Die Hunde (eigene oder eines Bekannten) sollten mindestens einen Erziehungskurs absolviert haben und unter Kontrolle gehalten werden können. Die Jugendlichen lernen spielerisch den artgerechten Umgang mit Hunden. Spiel und Spass stehen im Vordergrund.

Unsere Leiterinnen freuen sich über Zuwachs in der J+H-Gruppe.

Unsere bestehenden Übungsgruppen sind zurzeit ausgebucht (ausser Jugend+Hund). Damit wir interessierten Hundehalter/innen einen Platz anbieten können, sind wir auf der Suche nach Übungsleitenden. Sind Sie eine erfahrene Hundesportlerin oder ein erfahrener Hundesportler und haben Sie Interesse, eine Obedience, Begleithunde- oder Agility-Gruppe aufzubauen und zu leiten? Unsere Präsidentin oder Hauptübungsleiterin gibt Ihnen gerne weitere Auskünfte  www.kv-muenchenbuchsee.ch.
18.01.2019

BZ-Artikel: Ausgespielt?

Käthi Fricker hat die Ludothek durch Höhen und Tiefen geführt. Nun hat sie den inneren Schlussstrich gezogen. (Foto: Susanne Keller)

Am Montag entscheidet sich, ob die Ludothek Ende Jahr zugeht. Eine Weiterführung dürfte schwierig werden – auch weil die Gemeinde keine geeigneten Räume zur Verfügung stellt.


Was 1979 begann, wird 2020 wohl nicht mehr sein: An der Hauptversammlung der Ludothek Münchenbuchsee werden die Vereinsmitglieder nächsten Montag über eine Auflösung entscheiden. Die Zeichen stehen auf Sturm, eine Weiterführung des Spielverleihs ist aus verschiedenen Gründen unwahrscheinlich. Präsidentin Käthi Fricker sagt es so: «Es stehen fünf Rücktritte an. Können die Helferinnen ersetzt werden, ist nur eines unserer Probleme gelöst.» Das Gebäude – die ehemalige Post beim Bahnhof – ist stark sanierungsbedürftig und ein künftiges Mietverhältnis ungewiss. Zudem verzeichnet die Ludothek seit drei Jahren einen markanten Einbruch bei den Ausleihen. Nach dem Grund dieses Rückgangs gefragt, zögert Fricker kurz. Schliesslich sagt sie: Der Raum sei nicht anmächelig, und die Gemeinde sei nicht bereit, eine höhere Miete zu zahlen.

Verschärfend kommt hinzu, dass die Gemeinde eine Ecke in der Ludothek einer Freikirche als Depot untervermietet hat und ein Wasserschaden vom Besitzer nie ausgebessert wurde. Trotzdem: Anprangern mag Fricker die Behörde nicht, immerhin übernehme ja die Gemeinde die Mietkosten.

Lange gesucht

Eigentlich ist die Ludothek Münchenbuchsee weitherum bekannt. Ihr Kundenverzeichnis umfasst Personen aus über 30 Ortschaften. Auch hat der Verein einige «Renner» anzubieten: So stehen viele robuste Dreiräder und kleine Velos für die Ausleihe bereit. Es sind Fahrzeuge, deren Neupreis bis zu 700 Franken beträgt. Erfolgreich sind auch die Spielanimationen während der Ferienzeit und Spielnachmittage im Freispielpark.

Daher erstaunt es nicht, dass Fricker ihr Amt als Präsidentin mit leiser Wehmut abgibt. Seit 20 Jahren ist sie mit dabei und hat die Ludothek durch Höhen und Tiefen geführt. Doch jetzt ist für sie der innere Schlussstrich gezogen. Man habe mit den Vereinsmitgliedern durchaus auch nach innovativen Alternativen für eine Weiterführung gesucht, sagt sie. So kam die Idee einer Ausleihe via Internet ins Spiel oder eine Konzentration auf die Spielanimation. Die Ideen hielten dem Realitätstest nicht stand. Dass die heutige Form von Ludotheken nicht zukunftsträchtig sei, verneint Fricker. Es gebe durchaus Ludotheken, die einen Zuwachs an Kundschaft verzeichnen könnten.

Es geht auch anders

Etwas kritischere Worte als Käthi Fricker wählt Erika Rutishauser, die Präsidentin des Verbands Schweizer Ludotheken. Sie hat kürzlich die Ludothek in Münchenbuchsee besucht und die Räume als «höchst ungeeignet» taxiert. Mit Abfallsäcken beim Eingang, einem Wasserschaden in der Diele und in einer Ecke einem Möbeldepot mache es einfach keinen Spass, ehrenamtlich für die Ludothek tätig zu sein. Auch Kunden würden so vertrieben.

Gemäss Rutishauser hängt der Erfolg einer Ludothek in den meisten Fällen mit den Räumlichkeiten und dem Engagement der Gemeinde zusammen. Sie führt Gossau und Langenthal als Beispiele an: In beiden Gemeinden stellten die Behörden grosszügige und gemütliche Räume zur Verfügung, griffen der Ludothek finanziell unter die Arme und sähen sie als ein wichtiges Angebot. Ein Stadt-Land-Problem kann die Verbandspräsidentin nicht orten. Auch nähmen die Ludotheken neue Trends sofort auf und würden so für die Kunden attraktiv bleiben.

Der Gemeinderat von Münchenbuchsee hat bereits im Mai 2016 entschieden, längerfristig die Raummiete für die Ludothek nicht mehr zu übernehmen. Die Ludothek sei ein Verein wie jeder andere auch, sagt Gemeinderat Andreas Luginbühl. Er war 2016 Vorsteher des Departements Kultur, Freizeit und Sport. Luginbühl weist auf die Indexierung für die Beiträge an die Vereine hin. Eine Vorzugsbehandlung sei nicht fair. Wie wichtig ein Verein für das Dorf sei, werde naturgemäss unterschiedlich wahrgenommen. Auf Zusehen hin bezahle die Gemeinde der Ludothek die Miete.

Ist dies das Ende – oder gibt es doch noch eine Lösung? Der nächste Montag wird es zeigen.

Ein Artikel aus der
(Ursula Grütter, Berner Zeitung BZ)
14.01.2019

BZ-Artikel: Drei Buspassagiere bei Bremsmanöver verletzt

In Münchenbuchsee wurden drei Buspassagiere bei einem Unfall verletzt. Zwei mussten ins Spital gebracht werden.

Bei einem Bremsmanöver sind am Montagmorgen drei Frauen in einem Linienbus auf der Strecke von Münchenbuchsee in Richtung Zollikofen verletzt worden. Zwei von ihnen mussten ins Spital gebracht werden. Eine dritte Passagierin wurde nur leicht verletzt.

Der Unfall ereignete sich kurz vor 9.40 Uhr im Gebiet der Haltestelle Waldegg in Münchenbuchsee. Der Linienbus war Richtung Zollikofen unterwegs. Gleichzeitig fuhr ein Auto in entgegengesetzter Richtung und beabsichtigte, vor der Bushaltestelle links in die Bernstrasse einzubiegen.

Der Buschauffeur leitete ein Bremsmanöver ein, bei dem die drei Fahrgäste verletzt wurden. Die Polizei hat Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs und der Umstände aufgenommen.

Ein Artikel aus der
(pd, Berner Zeitung BZ)
11.01.2019

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: Neujahrsapéro 2019


Der Gemeinderat von Münchenbuchsee lud am 4. Januar 2019 die Bevölkerung zum Neujahrsapéro ein. Die rund 150 Gäste wurden mit Musik von Martin Bachmann (Cello), Dora Bernhard, Marianne Liechti, Anita Meyer (Violinen), Brigitte Bader und Kurth Bürki (Querflöten) empfangen. Sie spielten «Maestoso» von W.A. Mozart und Kompositionen von Joseph Röösli. Die musikalische Umrahmung erfolgte durch einen Teil der Musiker der «The Buchsi Seven».

Bevor das Apérobuffet eröffnet wurde, nutzte der Gemeindepräsident, Manfred Waibel, die Gelegenheit, der Bevölkerung für ihr Kommen zu danken und allen Anwesenden ein gutes, glückliches, erfolgreiches und gesundes neues Jahr zu wünschen. Ebenfalls bedankte er sich bei der Metzgerei Wüthrich aus Münchenbuchsee für das tolle Apérobuffet, beim Hofwiler Wy-Chäller für den auserlesenen Wein und bei den Musizierenden für die musikalische Unterhaltung. Die Musiker erhielten von ihm als Dankeschön eine exklusive Nussmischung der Firma Nobs aus Münchenbuchsee.

Das anschliessend feine Apérobuffet der Metzgerei Wüthrich fand grossen Anklang bei Gross und Klein. Auf das neue Jahr wurde mit Wein aus dem Hofwiler Wy-Chäller in Münchenbuchsee angestossen. Bei angeregten Gesprächen tauschte sich die Bevölkerung mit Mitgliedern des Gemeinderats und Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung aus, aber auch die Einwohnerinnen und Einwohner untereinander nutzten die Gelegenheit miteinander zu kommunizieren. Einige vertieften ihre Bekanntschaften, andere lernten neue Gesichter kennen. Es gab sowohl interessante wie auch amüsante Gespräche. Bei gemütlicher und lockerer Stimmung wurde geplaudert und gelacht. Der Gesprächsaustausch wurde rege genutzt. Der Anlass war sehr gut organisiert. Auch dieses Jahr war es wieder eine tolle und gelungene Veranstaltung mit einem entspannten Start ins neue Jahr. Der Neujahrsapéro in Münchenbuchsee entwickelt sich zu einem beliebten Anlass für die Bevölkerung und soll im kommenden Jahr erneut durchgeführt werden.

Ein Artikel aus dem Fraubrunner Anzeiger
Text: Olivier Gerig, Karin Balmer
Fotos: Olivier Gerig
03.01.2019

Bund-Artikel: «Chrüter-Oski» blickt Mayr über die Schulter

Aufgetischt: Restaurant Moospinte, Münchenbuchsee

Draussen ist es garstig, drinnen gemütlich. Offenbar rennt am vierten Advent über Mittag alles an den Sonntagsverkauf, denn wir sind – vorerst – die Einzigen in der «Prominentenstube», was die Prominenz noch steigert. Schnitzereien an den Stuhllehnen verraten, dass vor uns weit prominentere Persönlichkeiten hier tafelten. Am Nebentisch traf sich General Henri Guisan zu diskreten Besprechungen. Die beste Begleiterin von allen sitzt auf dem Stuhl des Jugendpsychologen Hans Zulliger aus Ittigen, der Testesser wärmt den Sitz von Kronprinzessin Juliane, der späteren Königin der Niederlande. Neben ihm ist der Name Oskar Marti verewigt, besser bekannt als «Chrüter-Oski». Dieser wirtete bis 2010 auf der Moospinte, und fast hört man noch den Widerhall seiner Predigten, die jeweils dem Essen vorausgingen.

Seit diesem Sommer wirtet eine neue Familie in der Moospinte: Christoph und Stephanie Mayr, beide aus Bayern stammend. Wir bestellen beim umsichtigen jungen Kellner Champagner von Nicolas Feuillatte (Fr. 14.50/ dl), kein gefälliger Industrieschaumwein, sondern ein Cüpli mit Kante. Die Direktsäfte aus Wildquitte oder Wildpreiselbeere probieren wir ein andermal. Bald erreicht uns ein Brotkörbchen, das auch Bretzelstücke enthält. Man könnte hier am Sonntag auch einen Brunch nehmen – mit bayrischem Touch.

Das Dry Aged Entrecôte aus dem Emmental sei leider nicht mehr vorrätig, wird uns beschieden. Als grosses Stück ist dieses Rindfleisch vergriffen, doch erhalten wir ein Mümpfeli in Form von Tatare im Amusebouche, geschmacklich angenehm kombiniert mit Pflaumen und Nüssen, dazu ein zartes Wachtelbrüstli sowie Kornelkirschenkonfitüre – ein wahrhaft gelungener Gruss aus der Küche.

Als Vorspeise hat die Begleiterin einen bunten Wildsalat mit Sprossen (Fr. 11.–) gewählt. Er hingegen bekommt dünn geschnittene Schinkenscheiben vom Durocschwein mit Rande und Birne (Fr. 19.–). Das Fleisch hat einen feinen Rauchgeschmack, es ist ein Produkt aus der hauseigenen Räucherkammer. Die Begleiterin steht auf Tafelspitz (Fr. 39.–). Mayr hatte dieses traditionsreiche Gericht bereits in neu interpretierter Form im Rössli in Rubigen auf der Karte, wo er bis 2012 tätig war – damals übrigens vom «Gault Millau» mit 13 Punkten bewertet. Dem Testesser steht der Sinn nach Kalbshohrückensteak mit Wintergemüse (Fr. 49.–). Als Beilage wählt er etwas nicht Alltägliches: zwei Scheiben Kürbis- und Spinatstrudel. Wie eine Fahne ragt eine frittierte Pastinakenscheibe vom Teller empor.

Beim Wein setzt die Begleiterin auf einen Zweigelt (Fr. 7.80/dl) aus Österreich. Die Traube wird aus Correctness-Gründen wohl umbenannt, weil Friedrich Zweigelt, der Urheber der Rebkreuzung, ein übler Nazi war. Der Wein ist trotzdem bekömmlich, aber eher leicht. Kräftiger ist der Rioja La Montesa (Fr. 8.20/dl) des Testessers und passt somit zum zarten, leicht rosafarbigen Kalbfleisch. Das Wintergemüse ist etwas sehr knackig.

Dessert? Der Testesser kennt seine süssen Pflichten und bestellt die bayrische Creme (Fr. 16.–), deren Konsistenz in Richtung Pudding oder Mousse geht, mit feinem Geschmack und nicht zu süss. Als Kontrast liegen dünn geschnittene Blutorangenscheiben auf dem Teller. Die Begleiterin will nur einen Löffel zum Naschen, bekommt aber einen eigenen Teller, das hat Stil. Nun vernimmt man eine Kinderstimme. Es ist Töchterchen Alina. Die Kleine schaut den Eltern oft bei der Arbeit zu, und manchmal schneidet sie weiche Pilze in Scheiben. Früh übt sich. Wir sind nach unserem Besuch sehr zufrieden mit dem Gebotenen – und «Chrüter-Oski», nach dem die «Chrüterstube» benannt ist, wäre es sicher ebenfalls, auch wenn Mayr seine eigene Handschrift hat.

Die Rechnung, bitte
Karte: Gehobene Gourmetküche mit Liebe zum Regionalen und zu Kräutern – «Chrüter-Oski»- like, aber mit eigenem Stil, zum Teil mit bayrischen Akzenten (Frühschoppen mit Weisswurst und Bretzeln). Noch nicht im «Gault Millau» verzeichnet.

Preise: Gehoben, der Qualität des Gebotenen entsprechend.

Kundschaft: Feinschmecker und Freunde des gehobenen Sonntagsbrunchs. Im Säli im Obergeschoss gibt es manchmal musikalische Live-Events (etwa am 31. Januar), oder der Wirt lässt auf einem Grammophon aus den 1920er-Jahren alte Schellackplatten laufen («His Master’s Voice»).

Öffnungszeiten: Im Winter dienstags (neu!) bis freitags 10–14 Uhr und 18–23 Uhr; Sa/So 10–23 Uhr; montags geschlossen.

Adresse: Restaurant Moospinte, Christoph und Stephanie Mayr, Patricia Riedo, Lyssstrasse 39, 3053 Münchenbuchsee, Telefon 031 869 01 13, www.moospinte.ch, E-Mail: info@moospinte.ch.

Ein Artikel aus dem
(Markus Dütschler, Der Bund)

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