News-Artikel 2018

15.01.2018
14.07.2018

BZ-Artikel: Hoch hinaus

Dreharbeiten an der Kletterwand: Ein Team der SRF-Sommerserie «Die Alpenreise» filmt unter anderem Rentner Fredi Bosshard beim Training für die Kletterpartie am Pilatus. (Foto: Raphael Moser)

Der 68-jährige Fredi Bosshard aus Münchenbuchsee wandert und klettert für die Sommerserie der SRF-Sendung «Schweiz aktuell». «Die Alpenreise» startet am Montag.

Die Wand, vor der Fredi Bosshard steht, ist schwindelerregend hoch. Zwölf Meter sind es bis zur Decke der Kletterhalle Haslital in Meiringen. Der 68-Jährige aus Münchenbuchsee wirkt ruhig und konzentriert. Behände kämpft er sich Griff um Griff hinauf. Nach wenigen Minuten hat er den obersten Punkt erreicht. Fredi Bosshard lässt sich abseilen und klatscht anschliessend seine Gspänli ab. Seine Kollegen und Gleichgesinnten, das sind der Zürcher Markenberater Türi Cengiz (35) sowie die Luzerner Studentin Sabrina Fischer (24). Sie machen als Publikumsteilnehmer mit bei der diesjährigen Sommerserie von «Schweiz aktuell» auf SRF 1. Gemeinsam mit der Moderatorin Sabine Dahinden (50) üben sie in Meiringen das Klettern. Zur Seite stehen ihnen der Walliser Bergführer Peter Kimmig (60) sowie Carla Jaggi (27) aus dem Saanenland. Sie ist eine von insgesamt nur 31 Bergführerinnen in der Schweiz.

«Ich will es zeigen»

Die Gruppe bereitet sich hier auf ihre letzte Etappe vor. Die ersten beiden Routen haben die sechs bereits hinter sich: Eine dreitägige Hochtour führte sie ins Wallis sowie eine ebenfalls dreitägige Hochtour ins Berner Oberland. Nun steht das letzte Hindernis an: eine Kletterpartie am Pilatus.

«Ich liebe die Berge, und ich möchte den Jungen zeigen, dass wir Rentner noch lange nicht zum alten Eisen gehören», sagt Fredi Bosshard. Aus diesen beiden Gründen habe er sich beim Schweizer Fernsehen für das Projekt «Die Alpenreise» beworben. Der Münchenbuchser wurde schliesslich aus vielen Interessierten ausgewählt – wohl nicht zuletzt, weil er beneidenswert fit ist. Seine Kondition und Kraft erhält sich Fredi Bosshard mit Wandern und Joggen. Mit Klettern hat er relativ wenig Erfahrung. Nervös sei er wegen der bevorstehenden Herausforderung jedoch nicht. «Ich bin schon ein wenig angespannt, aber auf den bisherigen Etappen konnte ich mit den Jungen gut mithalten.»

Der pensionierte Sanitärinstallateur mag Herausforderungen. Aus diesem Grund hat er auch im Rentenalter noch eine neue Aufgabe angenommen. An insgesamt zwei Tagen in der Woche arbeitet er als Tennisplatzwart in Zollikofen und in Bremgarten. «Tennis spielen kann ich aber nicht», lacht Fredi Bosshard. Das sei für seine Arbeit zum Glück keine Bedingung.

Modernes Material

Die Touren in den Alpen sind zwar anspruchsvoll, aber der 68-Jährige kann dabei zumindest auf eine moderne Bergausrüstung zählen. Bei früheren Sommerserien von «Schweiz aktuell» war das anders. In «Leben wie zu Gotthelfs Zeiten» zum Beispiel verbrachte eine Familie 2004 im Gotthelf-Haus Sahlenweidli im Emmental drei Wochen unter einfachsten Bedingungen. Ähnlich erging es den Teilnehmern der Reihe «Die Pfahlbauer» im Jahr 2007.

Die Sicherheit der Teilnehmer hat Vorrang vor dem historischen Erlebnis. Deshalb ist «Die Alpenreise» nicht als sogenanntes Living-History-Format angelegt. Doch auch dieses Mal geht es darum, einen Eindruck zu erhalten, wie sich die Welt verändert hat. Aufgabe der drei Publikumsteilnehmer und der Moderatorin Sabine Dahinden wird es sein, das Bergsteigen, dessen Anfänge und die aktuellen Trends zu zeigen.

Liveberichte aus den Tälern

Ausgangspunkt für die Sommerserie bildet die erste geführte Tour durch die Schweizer Alpen im Jahr 1863, die vom französischen Chamonix bis auf die Rigi führte. Veranstalter war der britische Pauschalreisenpionier Thomas Cook, der damit den Tourismus in die Schweizer Berge brachte. Die Publikumsteilnehmer werden dafür zuständig sein, den Zuschauerinnen und Zuschauern das Alpenerlebnis direkt zu vermitteln. Als Parallelgeschichte gibt es jeden Tag einen Bericht von einem Ort entlang der historischen Cook-Route. Moderator Michael Weinmann wird während dreier Wochen jeden Tag live von einem Schauplatz berichten. Gemeinsam mit Gästen behandelt er ein Thema, das beispielhaft ist für den jeweiligen Ort oder die jeweilige Region.

Fredi Bosshard wird die Sendungen, die ab Montag auf SRF 1 laufen, nicht sofort anschauen können: Er verreist genau in den kommenden Wochen in die Ferien. Seine beiden Kinder und die fünf Enkelkinder werden dafür jeden Abend zuschauen, wie er mit seinen deutlich jüngeren Kollegen die Berge erobert. Mirjam Comtesse

«Die Alpenreise»: 16. Juli bis 3. August, montags bis freitags, jeweils um 19 Uhr, SRF 1.


Ein Artikel aus der 
(Mirjam Comtesse, Berner Zeitung BZ)
11.07.2018

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: Verlegung des Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamts nach Münchenbuchsee

Manfred Waibel, Gemeindepräsident von Münchenbuchsee

Der Kanton will das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt bis in 10 Jahren vom Wankdorf Bern nach Münchenbuchsee verlegen. Eine Sanierung am Schermenweg ist nicht möglich, deshalb hat der Kanton 27 Standorte geprüft und Münchenbuchsee als den Geeignetsten erachtet. Es soll dafür in der Buechlimatt ein Neubau entstehen. Ein konkretes Projekt liegt jedoch noch nicht vor. An einem Informationsabend hatte die Bevölkerung von Münchenbuchsee die Gelegenheit, sich zu informieren und den Vertretern von Kanton und Gemeinde über dieses Projekt Fragen zu stellen.

Trotz der Fussball WM und dem wichtigen Spiel Schweiz-Serbien fanden sich am Freitag, 22. Juni 2018 rund 70 Interessierte im Kirchgemeindehaus in Münchenbuchsee ein. Manfred Waibel, Gemeindepräsident von Münchenbuchsee, begrüsste die Anwesenden und stellte die Vertreter vor, die das Vorhaben erläuterten. Aktuell liegt noch kein Projekt vor. Es geht ausschliesslich um die Vereinigung der zwei Parzellen (Burgergemeinde und Einwohnergemeinde) und die Abgabe dieser neuen Parzelle im Baurecht an den Kanton für die kommenden 80 Jahre. Die Fragerunde war für alle Anwesenden offen. Zahlreiche Fragen wurden gestellt, aber auch mit Kritik wurde nicht gespart. Zu viele Fragen sind noch offen, monierten die Kritiker. Ein grosses und viel diskutiertes Thema war der Mehrverkehr. Die Verkehrsanalyse resp. die vorliegenden Zahlen wurden angezweifelt. Der Verkehr ist heute bereits ein Problem, und die Gegner wollen nicht noch mehr Verkehr durch das Dorf. Dass Mehrverkehr entstehen wird, ist kein Geheimnis. Um den Mehrverkehr zu steuern, werden Massnahmen notwendig sein. Es gab nur wenige Stimmen, die sich für das Projekt aussprachen. Positiv wurde erwähnt, dass die Abgabe im Baurecht gut sei und die jährlichen Einnahmen von Fr. 115‘000.00 für die Einwohnergemeinde nicht zu vernachlässigen seien. Dies sei in den nächsten 80 Jahren viel rentabler als ein Verkauf. Der Gemeindepräsident sieht für Münchenbuchsee folgende Chancen:

-    Schaffung von Arbeitsplätzen im Dorf
-    Buchsi-Wirtschaft kann profitieren
-    Eventueller Zuzug von Mitarbeitenden
-    Mit dem Kanton hat die Gemeinde einen zuverlässigen, längerfristigen Partner.
-    Abgabe des Landes im Baurecht
-    Langfristige Zinseinnahmen
-    Zusammenarbeit mit der Burgergemeinde Münchenbuchsee

Die Burgergemeinde ihrerseits hat den Baurechtsvertrag an ihrer Versammlung vom 25. April 2018 bereits einstimmig genehmigt. Mitte August wird sich das Parlament über die Vorlage beraten, und am 23.9.18 ist das Stimmvolk von Münchenbuchsee aufgefordert, über den 80-Jahre-Vertrag abzustimmen.

Das konkrete Bauprojekt wird in einem Wettbewerb ermittelt. Im Idealfall würde der Bau 2023 beginnen. Der Bezug wäre damit im Herbst 2027 realistisch.

Ein Artikel aus dem fraubrunner anzeiger
Text: Karin Balmer
Foto: Olivier Gerig
03.07.2018

Bund-Artikel: In der Moospinte startet die Ära von Christoph Mayr


Die renommierte Moospinte in Münchenbuchsee hat ab sofort einen Wirt mit «Gault Millau»-Meriten.


Wer in der Moospinte wirtet, muss sich an berühmten Vorgängern messen lassen. So etwa am legendären «Chrüteroski» Oskar Marti (17 «Gault Millau»- Punkte) mit seinen ausufernden «Predigten». Oder am jungen Sascha Berther, der hier 16 GM-Punkte erkochte und damit eine wichtige Stufe seiner Karriere erklomm – jetzt ist er im Schlüssel im freiburgischen Ueberstorf tätig. Der 39-jährige Mayr äusserte sich schon lange vor dem jetzigen Stellenantritt dahingehend, dass er in der Moospinte seinen eigenen Stil pflegen werde.

In seiner Kochkarriere hat er bereits bis zu 17 GM-Punkte erreicht. Mayr machte vor einigen Jahren das urchige Rössli in Rubigen zu einer gesuchten Beiz für Feinschmecker. Eher kurz war sein Gastspiel im Büner in Bern, da das Lokal sein Konzept änderte. Zuletzt war er im Restaurant Quadrat in Zollikofen tätig, das auf eine einmalige Weise eine Möbelausstellung mit einem Restaurationsbetrieb verknüpft. Das Restaurant ist vom 4. Juni bis zum 5. August geschlossen – weil Mayr weg ist.

Bayrischer Frühschoppen

Am Sonntag hat Mayr, der seit 2002 in der Schweiz lebt, in der Moospinte die ersten Gäste begrüsst. Im Lokal, in dem sich in Krisenzeiten General Guisan, Bundesrat Minger Rüedu und andere Persönlichkeiten zu diskreten Besprechungen trafen, halten künftig auch bayrische Eigenheiten Einzug. So gibt es samstags und sonntags von 10 bis 14 Uhr einen echt bayrischen Frühschoppen. Die Mayrs stammen aus dem Landkreis Miesbach in Oberbayern und kannten sich schon in der Schulzeit.

In der zweiten Jahreshälfte sind bereits Musik- und Kunstanlässe angesagt: Bilderausstellungen, Jazz oder neue Schweizer Volksmusik (Infos unter www.moospinte.ch). Geöffnet ist das Lokal mittwochs bis sonntags. Mayr betreibt es mit seiner Ehefrau Stephanie und der Geschäftspartnerin Patricia Riedo. Gibts in der Moospinte bald wieder Punkte? Mayr sagte laut «Berner Zeitung», Punkte seien durchaus «ein Thema», doch vor den Testern wolle er die Gäste verwöhnen.


Ein Artikel aus dem 
(mdü, Der Bund)

29.06.2018

Grosszügige Geste: Dank an Rotary Club Bern-Münchenbuchsee und Schwendimann AG

Vor einem Jahr musste der Gemeinderat an dieser Stelle darüber informieren, dass Vandalen unter anderem einen Baum an der Oberdorfstrasse (Höhe Bushaltestelle Kirche) fällten.
 
Gesetzt von Mitarbeitenden der Schwendimann AG und gesponsert vom Rotary Club Bern-Münchenbuchsee, steht seit dem 28. Juni 2018 ein neuer, stolzer Baum an derselben Stelle. Der Rotary Club Bern-Münchenbuchsee engagiert sich damit an der aktuell weltweit laufenden Aktion ERPOT (every Rotarian plants one tree), mit welcher durch die Baumanpflanzung ein Beitrag zum Erhalt unserer Umwelt und des Klimas geleistet wird. Zudem setzt der Club damit ein Zeichen seiner Verbundenheit mit der Gemeinde. Balz Hegg, Leiter des Gemein- und Berufsdienstes bei Rotary Bern-Münchenbuchsee, sowie Cesar Lopez, Präsident Rotary Club Bern-Münchenbuchsee nahmen bei bestem Wetter zusammen mit dem Gemeindepräsidenten, Manfred Waibel, an der Bepflanzungsaktion teil. Dank der fachkundigen und umsichtigen Arbeit der Schwendimann-Mitarbeitenden konnte der Baum erfolgreich an seinen neuen Platz gesetzt werden.
 
Der Gemeinderat bedankt sich im Namen der Bevölkerung beim Rotary Club Bern-Münchenbuchsee für diese grosszügige Geste und bei der Firma Schwendimann AG für die versierte Bepflanzung.
27.06.2018

BZ-Artikel: Neue Abstimmung zu Wärmeverbund

Das Volk muss in Sachen Wärmeverbund Zentrum ein zweites Mal an die Urne. Der neue Standort der Heizzentrale bedingt eine Änderung der Zonenvorschriften.

Das Resultat war deutlich. Mit einem Ja-Anteil von über 85 Prozent genehmigten die Stimmberechtigten von Münchenbuchsee den Wärmeverbund Zentrum und den dafür notwendigen Kredit von gut 7,2 Millionen Franken. Dieser Wärmeverbund läuft über eine Spezialfinanzierung und muss selbsttragend sein. Als Standort für die unterirdische Heizzentrale war die Strahmmatte vorgesehen. Jedenfalls bis im Frühjahr 2018.

Zu wenig Platz

Doch der zentrale Standort im Gebiet Strahmmatte erwies sich aufgrund der grossen Nachfrage als nicht mehr geeignet. Der Platz ist zu begrenzt, ein Ausbau nicht mehr möglich. Die Gemeinde prüfte anhand mehrerer Vorgaben alternative Möglichkeiten. So darf die Heizzentrale einerseits nicht im Zentrum stehen, andererseits aber auch nicht zu weit davon entfernt, damit Übertragungsverluste minimiert werden.

Als neuen geeigneten Standort hat die Gemeinde das Areal der Saal- und Freizeitanlage festgelegt. Die Zentrale soll im südöstlichen Teil zu liegen kommen. Der Haken daran: Die geltenden Vorschriften der Zone für öffentliche Nutzung (ZöN) lassen den Betrieb einer Energiezentrale dort nicht zu. Deshalb müssen die Bestimmungen des Zonenplans angepasst werden, was aufgrund der gesetzlich vorgegebenen Schritte mehrere Monate in Anspruch nimmt.

Die Änderung der ZöN-Bestimmungen befinden sich bis Ende Monat in der Mitwirkung. Danach gehen die Pläne an den Kanton zur Vorprüfung. Nach der öffentlichen Auflage befindet zuerst der Grosse Gemeinderat über die Änderung. Das letzte Wort haben erneut die Stimmberechtigten. Die Abstimmung wird gemäss Grobterminplan erst 2019 stattfinden. Der Bau der Zentrale und der Leitungen ist ab Sommer 2019 vorgesehen. Die Inbetriebnahme erfolgt auf die Heizsaison 2019/2020.

Ein Artikel aus der
(hus, Berner Zeitung BZ)
25.06.2018

BZ-Artikel: Zahlen zum Mehrverkehr werden angezweifelt


Bis in zehn Jahren will der Kanton das Strassenverkehrsamt in einen Neubau in der Buechlimatt zügeln. An einem Informationsabend zum Projekt waren die Prognosen zum Mehrverkehr das Thema.


Es liegt noch kein konkretes Projekt vor. Doch der geplante Umzug des Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamts (SVSA) vom Berner Wankdorf in die Buechlimatt in Münchenbuchsee sorgte an einem Informationsabend für viele Fragen. Die Verantwortlichen von Kanton und Gemeinde mussten aus dem Kreis der rund 70 Anwesenden einige Kritik über sich ergehen lassen. Vor allem ein Thema beschäftigt die Bevölkerung von Münchenbuchsee: der erwartete Mehrverkehr.

Nahe an der Autobahn

Es lohne sich nicht oder sei gar nicht möglich, den heutigen SVSA-Standort am Schermenweg zu sanieren und zu erweitern, begründete der Vertreter des Kantons den Umzug. Die Buechlimatt habe sich als bester Standort herausgestellt. Das Land sei verfügbar und liege in der Nähe des Autobahnanschlusses. Deshalb, so der Verkehrsplaner, werde sich der Mehrverkehr zu 90 Prozent über die A 6 abwickeln. Nur jedes zehnte Fahrzeug zum SVSA quere das Dorf, der An-teil am Gesamtverkehr sei sehr tief. Zudem sei der Verkehr eher antizyklisch, entgegen der grossen Pendlerströme. «Wir wären froh, wenn wir hier bauen dürften», fügte SVSA-Vorsteher Niklaus Lundsgaard-Hansen an: «Wir sind ein guter Partner, zahlen aber keine Steuern.»

Schon heute Staus

Die Verkehrsprognosen riefen die Kritiker auf den Plan. Die Annahme, dass nur 10 Prozent durch das Dorf fahren würden, sei ihm «schleierhaft und ein Mysterium», sagte in Votant. Wer von Bern nach Münchenbuchsee fahre, nehme nicht die Autobahn, sondern benutze Schleichwege. Das Dorf habe bereits heute ein grosses Verkehrsproblem, zusätzliche Fahrzeuge seien kaum zu schlucken. Es verursache mehr Lärm und verschlimmere die Probleme, monierte eine andere Votantin. Der allgemeine Tenor war, dass noch zu viele Fragen offen seien. Für das Projekt ergriffen nur wenige Anwesende das Wort.

Die Prognosen seien von erfahrenen Ingenieuren erstellt worden und die Zahlen plausibel, wehrten sich die Verantwortlichen gegen die Vorwürfe. Aber ganz ohne Massnahmen werde es kaum gehen, räumten sie ein. So müsse der Verkehr bei der Autobahnausfahrt früher oder später mit einer Ampel gesteuert werden. Auch der Kreisel Bielstrasse– Bürenstrasse sowie die Einfahrt in die Buechlimatt müssten näher geprüft werden.

Die ersten Entscheide

Der Kanton Bern schätzt die Investitionen auf 110 Millionen Franken. Das 21 000 Quadratmeter grosse Areal gehört der Einwohner- und der Burgergemeinde Münchenbuchsee. Diese geben das Land im Baurecht auf 80 Jahre ab. Der Baurechtszins beträgt jährlich 200 000 Franken. 115 000 Franken gehen an die Einwohnergemeinde, der Rest an die Burgergemeinde. Der Grosse Gemeinderat Münchenbuchsee wird am 16. August über den Baurechtsvertrag und die Abstimmungsbotschaft diskutieren. Das letzte Wort haben Buchsis Stimmberechtigten. Sie entscheiden am 23. September über den 80-Jahre-Vertrag. Die Burgergemeinde ihrerseits hat den Baurechtsvertrag an ihrer Versammlung vom 25. April bereits einstimmig genehmigt.

Das konkrete Bauprojekt wird in einem Wettbewerb ermittelt. Im Idealfall beginnt der Bau 2023, der Bezug wäre im Herbst 2027 realistisch.

Ein Artikel aus der
(Hans Ulrich Schaad, Berner Zeitung BZ)
15.06.2018

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: Der Turnvirus befällt 3 Generationen

Die Schlussvorführung war der krönende Abschluss des gelungenen Mittelländischen Turnfests in Münchenbuchsee.

100 Jahre TV Münchenbuchsee und 75 Jahre Damenriege, diese Jubiläen wollte der Turnverein Münchenbuchsee gebührend feiern und ein Turnfest auf die Beine stellen.


Nach drei Jahren intensiver Vorbereitungsarbeiten und unzähligen Stunden harter Arbeit war es schliesslich letztes Wochenende soweit, das Mittelländische Turnfest in Münchenbuchsee konnte stattfinden. Rund 4‘500 Turnerinnen und Turner fanden sich auf dem Festgelände ein, um sich nach vielen Trainingsstunden mit ihren Rivalinnen und Rivalen in den verschiedensten Disziplinen zu messen, aber auch gemeinsam zu feiern. Am Freitag startete das Turnfest mit den Einzelwettkämpfen. Am Abend ging es mit einem Unihockey- und Volleyballnachtturnier weiter. Mit Live Band und DJ kamen auch die Partygänger nicht zu kurz.

Nach einem heftigen Gewitter am Freitagabend, erfreute Petrus die Turnenden und die Festbesuchenden mit sonnigem und heissem Wetter, was für eine ausgezeichnete Stimmung aber auch für ziemlichen Durst und somit auch für äusserst regen Festbetrieb sorgte und den zahlreichen Helferinnen und Helfern vollen und unermüdlichen Einsatz abverlangte. Zeitweise verliess das OK-Team sogar ihre Büros und half bei dem grossen Andrang auch hinter der Theke mit.

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Vereinswettkampfes, welcher auf den Anlagen Riedli, Bodenacker und auf dem Festgelände zwischen Münchenbuchsee und Diemerswil stattfand. Am Abend gab es in der Festarena bis weit in die Nacht hinein ein grosses Angebot an Unterhaltung und kulinarischen Angeboten. Der Sonntagvormittag startete mit den Qualifikationsläufen der traditionellen Pendelstafetten, dessen Finalläufe im Rahmen der Schlussvorführungen stattfanden. Die Krönung war die Schlussvorführung mit einem Mix von kunterbunten Darbietungen, Rangverkündigungen, Ansprachen und der Fahnenübergabe an den nächsten Organisator Kirchlindach, was dem Fest einen würdigen und schönen Abschluss gab.

Familie mit 3 Generationen am Turnen und Helfen

Familie Moser und Carrier waren am Turnfest mit Leib und Seele am Turnen oder Helfen und trugen mit ihrem unermüdlichen Einsatz nebst vielen zahlreichen weiteren Helfenden zum grossen Erfolg des Turnfestes bei. Hansruedi Moser ist schon viele Jahre mit Herz und Seele beim Turnverein mit dabei. Er freute sich, dass er ein Turnfest in Münchenbuchsee erleben durfte. Er war überall eine helfende Hand, sei es beim Auf- oder Abbau, im Festzelt an der Fassstrasse oder im Verkehrsdienst.

Der Turnvirus hat ihn schon als kleiner Bub befallen. Nach einem Abstecher in den Hockeysport kam er schliesslich wieder zurück zum TV Münchenbuchsee, wo er nicht nur als Aktivturner trainierte, sondern sich in all den Jahren auch als Jugendriegenleiter, Kampfrichter und Fähnrich engagierte. Seit neun Jahren turnt er mit seinen 70 Jahren noch in der Männerriege, spielt aber auch ebenso lange Golf. Früher als Aktiver oder Kampfrichter und heute als Zuschauer verpasst Hansruedi Moser kein Turnfest.

Besonders gern erinnert er sich an das Eidgenössische Turnfest 1991 in Luzern, wo er zusammen mit seiner Tochter Beatrice die Disziplin Gymnastik Grossfeld absolvierte. Vom Turnfest in Münchenbuchsee war Hansruedi Moser begeistert, vor allem dass er das mit seiner Frau, den Kindern und den Enkeln erleben durfte. „Es war von A-Z einfach super“, meinte er. „Ich war sehr überrascht, wie viele Leute aus dem Dorf sich als Helfer zur Verfügung gestellt haben, das hätte ich nie gedacht. Ebenfalls hat mich beeindruckt, dass sogar der Gemeindepräsident mithalf und zusammen mit mir an der Fassstrasse Essen servierte.“

Ebenfalls mit von der Partie war Hansruedi Moser’s Frau, Vreni Moser. Sie ist seit über 35 Jahren beim Turnverein, früher als Aktive hat sie 10 Jahre lang im Allroundwettkampf mit 3 Disziplinen mitgemacht. Heute turnt sie noch in der Damenriege mit. Auch sie freute sich, dass das Turnfest einmal in Münchenbuchsee stattfand. Sie war als Helferin in der Kaffeestube im Einsatz und hütete ihre Enkelkinder während dem deren Eltern als Helfer arbeiteten. „Das Turnfest war ein Superfest mit einer guten und unglaublichen Stimmung. Spass und Kameradschaft kamen nicht zu kurz“, meinte Vreni Moser.

Enkeltochter Mascha Moser ist mit ihren 14 Jahren die Jüngste im Team Aerobic des Turnvereins. Zusammen mit ihrer Gotte, Leiterin und Teamälteste, Beatrice Carrier-Moser, und ihren Teamkolleginnen erzielte sie als aktive Teilnehmerin die Note 9.25. Selbstverständlich war auch sie noch als Helferin beim Geräteturnen, bei der traditionellen Pendelstafette und beim Verkauf der Ranglisten tätig. Ebenfalls wirkte sie beim Flashmop am Ende der Schlussvorführung mit. „Das Turnfest war einfach cool!“, freute sich Mascha.

Beatrice Carrier-Moser hat das Turnen auch im Blut. Wen wundert’s, als Tochter von Vreni und Hansruedi Moser wird man schon mit dem Turnervirus geboren. Mit 6 Jahren war sie bereits in der Mädchen- und später in der Damenriege. Durch ihren Umzug trainierte sie beim Turnverein Wichtrach. Während ihre 3 Kinder klein waren, machte sie eine Turnpause. Mittlerweile –wie könnte es anders sein- sind die beiden Töchter auch im Geräteturnen mit dabei.

Zurück in Münchenbuchsee rief sie als Leiterin wieder das Team Aerobic ins Leben. Die Turnfeste sind für Beatrice Carrier etwas Besonderes. Es war schon ein Highlight als Kind, mit den Eltern zusammen an ein Turnfest zu gehen. „Für mich sind die Turnfeste wichtig. Ich habe ein Ziel vor Augen, worauf ich trainiere. Ich liebe die Herausforderung, mich mit anderen zu messen und möglichst ein gutes Resultat zu erreichen“, meinte sie. Sie freute sich sehr, dass das Turnfest in Münchenbuchsee stattfand und sie als Aktive und als Helferin teilnehmen konnte. „Das Turnen ist ein wenig in den Hintergrund gerückt. Vor lauter Arbeiten musste ich aufpassen, dass ich mein Turnzeug nicht zuhause vergass“, lachte Beatrice Carrier. Sie war zusammen mit ihrem Mann für die Stärnebar in der Mitte der Festarena zuständig. Wenn sie nicht gerade ihren Wettkampf bestritt oder den Flashmop vortanzte, dessen Choreografie sie kreiert hatte, war sie beim Auf- und Abbau und während den 3 Tagen fast rund um die Uhr als Helferin im Einsatz. Ihr Fazit zum Fest: „ Es lief alles gut über die Bühne. Es war megaschön und einmalig. Bei der Schlussvorführung verspürte ich Gänsehaut. Alle waren wie eine grosse Familie. Die Hilfsbereitschaft war sehr gross, und die Wettkämpfe verliefen fair.“

Mit dem 13. Rang ist dem TV Münchenbuchsee der Spagat zwischen aktiver Teilnahme und intensiver Organisation gelungen.

Fazit der Organisatoren: Wetterglück, ein Riesenfest mit schönen Darbietungen, volle Festzelte, keine nennenswerte Schäden, keine grossen Verletzungen und Unfälle, gute und zufriedene Stimmung, was will man noch mehr? Oder wie OK-Präsident Markus Jordi sagte: „Das isch dr füdleblutt Wahnsinn gsi! Merci viu mau!“ und verbeugt sich vor den Anwesenden.

Ein Artikel aus dem fraubrunner anzeiger
Text und Fotos: Karin Balmer

Regionaler Ranglistenauszug

Einzelturnen
Geräteturnen.  Frauen K7 (Elite): 1. Katja Schürch, Belp 36.55. 2. Jana Pauli, Münchenbuchsee 36.35. 3. Cristina Raaflaub, Gais 36.15 (alle mit Auszeichnung). – K6: 1. Anna Kaufmann, Frutigen 38.00. 3. Livia Pauli, Münchenbuchsee 36.90 (mit Auszeichnung). 27. Samira Ribi, Münchenbuchsee 33.20. 28. Lara Hänsenberger, Münchenbuchsee 33.15 – K5: 1. Anja Thöni, Meiringen 36.55. 8. Anna Spring, Münchenbuchsee 35.00.

Turnwettkampf. Männer C 35+: 1. Martin Herter, Wald ZH und Martin Brühlmann, Zihlschlacht je 30.00. 13. Matthias Lanz, Jegenstorf 27.64. (alle mit Auszeichnung). – D 55+: 1. Daniel Delfosse, Jegenstorf 28.91.

Vereinswettkampf
Aktive. 3-teilig. 2. Stärkeklasse (SK): 1. Bern BTV 29.03. 13. Münchenbuchsee 25.50 (23 Startende).

Frauen/Männer. 3-teilig. 3. SK: 1. Allmendingen bei Thun 27.69. 7. Urtenen Senioren 22.94. 

Frauen/Männer. 1-teilig. 1. Schindellegi 9.79. 2. Heimberg 8.21. 3. Jegenstorf (DoFit), Fachtest Unihockey 8.14. 5. Jegenstorf (DoFit), Fachtest Korbball 7.58.
Die Häberli-Boys sorgten für Stimmung.
Die 3 Generationen der Familie Moser von l.n.r: Vreni Moser, Mascha Moser, Hansruedi Moser und Beatrice Carrier
11.06.2018

BZ-Artikel: Familienleben auf dem Festplatz

Mitmachen und mithelfen: Am Mittelländischen Turnfest 2018 in Münchenbuchsee sind die Familien der Aerobicturnerinnen Beatrice Carrier-Moser und Masha Moser vor und hinter der Bühne aktiv. (Foto: Manuel Zingg)

Ein Dorf im Festkleid, laute Musik und Hunderte bunt gekleidete Turnerinnen und Turner, welche in Richtung Hornusserplatz pilgern: Dieses Wochenende stand Münchenbuchsee ganz im Zeichen von sportlicher Leistung, gepaart mit Feststimmung.


Mittelländisches Turnfest: Das bedeutet ein sich Messen in sportlichen Leistungen, festen, das Zusammensein mit Sportsfreunden geniessen. Mittelländisches Turnfest bedeutet aber auch eine immer schwieriger werdende Suche nach Organisatoren. Die Turnvereine von Münchenbuchsee haben sich zu ihrem 100-jährigen Bestehen für diese Aufgabe zur Verfügung gestellt und den Zuschlag erhalten.

Mittendrin in der Organisation, aber auch in der Durchführung stehen die Familien Moser und Carrier. Für sie sind diese Tage zum Zentrum ihres aktuellen Lebens geworden. «Wir helfen Tag und Nacht mit, das ist Ehrensache», sagt Beatrice Carrier-Moser, um dann gleich in Jubelgeschrei auszubrechen. Als Teamleaderin der Aerobicgruppe von Münchenbuchsee hat sie von ihren Leuten soeben das Wettkampfresultat erfahren. Mit 9,25 Punkten liegen die Buchserinnen am Samstagnachmittag weit vorne. Die Frauen fallen sich in die Arme, Tränen fliessen. «Ich bin fix und fertig, da kommen die Emotionen rasch hoch», sagt Carrier und jubelt nochmals.

Als Kind infiziert

Für die 42-Jährige hat das Fest mit der Suche nach Helferinnen angefangen. Ihren Eltern musste sie nicht lange erklären, was das Mittelländische Turnfest ist. Sie waren es, die ihrer Tochter den Turnervirus übertragen haben. Die Augen des 70-jährigen Hansruedi Moser beginnen zu glänzen, wenn er vom Fest spricht. Die Familie – dazu gehören neben der Tochter und ihrem Mann auch ein Grosskind und die Ehefrau – hat sich zu einer kurzen Pause unter einem Baum niedergelassen. «Dass ich ein solches Fest in unserem Dorf erleben darf, freut mich ausserordentlich», sagt der Vater von Carrier. In Münchenbuchsee laufe nicht mehr viel, und als Turner schlage sein Herz für solche Anlässe. Der Senior hat beim Aufbau der Aussenstände mitgeholfen, sich beim Verkehrsdienst als Helfer betätigt, und bei der Essensverteilung für die Turner ist er auch mit dabei. Für den Senior ist das eine Selbstverständlichkeit.

Als Senior mit dabei

Der erfahrene Allrounder hat als Aktivmitglied schon an schier unzähligen Turnfesten teilgenommen. Jetzt sei die Zeit, als Helfer mitzuwirken, konstatiert er. Klar, dass er mit diesem Engagement als Ehrenmitglied zum Sonntagsapéro eingeladen ist. Das freue ihn, meint Moser, aber noch mehr freut er sich ob des Engagements der gesamten Familie. «Das Mittelländische hier in ‹Münchenbuchsee›, das werden wir nicht ein zweites Mal erleben, das ist einfach megacool», fügt Carrier an. Auf eigenem Boden zeigen zu können, was man wöchentlich trainiert habe, sei schon speziell, und dann noch die Eltern und die eigene Familie dabei zu haben. Die Runde unter dem Baum ist sich einig: Sie wollen jede Minute geniessen, trotz der Strapazen.

Veritable Lebenserfahrung

Für Mutter Vreni Moser beginnen die Strapazen gleich, sie hat sich in der Kaffeestube als Helferin eingetragen. Sicher werde sie schmerzende Beine haben, meint die 69-Jährige, doch das sei ihr der Einsatz wert. Sie wird von 16 bis 20 Uhr Kaffee und Kuchen zubereiten und über die Theke reichen. Einkassieren werden andere, das hat sie als Bedingung gestellt. Es sei gut, dass in Buchsi endlich einmal so richtig Betrieb sei und Gäste anreisen würden, meint auch sie. Negative Aspekte kann sie keine ausmachen, höchstens, dass es am Freitag einen Moment lang kräftig geregnet habe.

Auch die restlichen Familienmitglieder sind des Lobes voll. Eine gute Stimmung, viel Wettkampfgeist und spektakuläre Darbietungen habe das dreitägige Fest gebracht, und das sei wunderbar.

Ob Jean-Marc Carrier dies im Nachhinein auch noch sagen wird, er, der mit seiner Frau die Sternenbar leitet und im Dauereinsatz steht? «Sicher», antwortet er. Das sei eine Lebenserfahrung, die er nicht missen möchte.

Ein Artikel aus der
(Ursula Grütter, Berner Zeitung BZ)
08.06.2018

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: Gewerbe trifft Schule

Arbeiten des Elektroinstallateurs.

Das Projekt des Gewerbevereins KMU Münchenbuchsee „Gewerbe trifft Schule“ soll den Schülerinnen und Schülern verschiedene Berufe und deren Möglichkeiten für eine künftige Berufslehre aufzeigen.


Die Jugendlichen sollen einen ersten Kontakt zur Berufswelt und den Betrieben in der Gemeinde erhalten. Gleichzeitig soll die Attraktivität zu den handwerklichen und gewerblichen Berufen gesteigert, Vorurteile zu gewissen Berufen abgebaut und die Wahl zur Berufsbildung und dem Lehrstellenmarkt innerhalb des Dorfes Münchenbuchsee gestärkt werden. Das Projekt soll nicht nur zu einer wertvollen Informationsplattform für Schülerinnen und Schüler werden, sondern auch Eltern und Lehrkräften wichtige Informationen vermitteln.

„Gewerbe trifft Schule“ wurde dieses Jahr zum zweiten Mal erfolgreich durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen der Schule Münchenbuchsee hatten wieder die Möglichkeit, einen Schnuppertag in diversen Betrieben zu absolvieren.

Unter dem Motto „mi Lehr z’Buchsi fägt“ durften die 7. und 8. Klässler aus über 30 Berufen zwei auswählen, die sie gerne an diesem Schnuppertag näher kennenlernen wollten. Neu war dieses Jahr, dass sich die Jugendlichen digital anmelden konnten.

28 Firmen aus Münchenbuchsee gaben den Schülerinnen und Schülern einen ersten Einblick in die Berufswelt. Die Jugendlichen besuchten in Gruppen die ausgewählten Unternehmen, wo ihnen während ca. 1.5 Stunden der Betrieb, die Berufe und deren Berufslehre aufgezeigt wurden. Meistens durften die „Schnupperstifte“ in den Unternehmungen auch gleich selbst Hand anlegen. So zogen sie beispielsweise bei der Iten Elektro AG Leitungen ein und montierten Steckdosen oder bei der Wüthrich Metzg AG wurde gewurstet, Fleisch zerteilt, Hamburger und Fleischspiesse für in den Laden vorbereitet. Damit die Sicherheit beim Wechsel zwischen den einzelnen Firmen gewährleistet war, war die Polizei an den kritischen Punkten präsent.

Nach einem interessanten Nachmittag gingen die Schülerinnen und Schüler voll mit Eindrücken zurück in die Schule. Dort wurde die Veranstaltung in der Aula für die Jugendlichen, deren Eltern und den Lehrkräften mit einem spannenden Interview abgerundet.

Die Schulleiterin Vreni Augsburger begrüsste alle Anwesenden und übergab das Wort an den Gemeindepräsidenten Manfred Waibel. Dieser betonte in seiner kurzen Rede die Wichtigkeit dieses Anlasses und empfahl den Schülerinnen und Schülern, diese Möglichkeiten in der Gemeinde zu schnuppern, unbedingt zu nutzen. Eine Berufslehre sei wichtig, es brauche nicht unbedingt ein Studium, um erfolgreich zu sein. „Wenn ich ein Haus baue, brauche ich zwar Pläne von einem Architekten, aber ohne denjenigen, der die Steine meines Hauses aufeinander reiht, entsteht kein Haus.“ 

Organisator Andreas Stöckli zeigte den Jugendlichen auf, welche 7 Kriterien für die Lehre wichtig sind: Berufsmotivation, grosse Neugier, Lernwille, Sozialkompetenz, Ausdauer, Kreativität und Fachkompetenz. Im Interview stellte Andreas Stöckli dem Geschäftsführer der Ziegelei Gasser Ceramic Rapperswil interessante Fragen zu seinem Werdegang und seiner Karriere.

Ruedi Gasser schilderte seinen vollbepackten Tagesablauf mit Verkaufsgesprächen, Sitzungen mit Banken, Behörden, Kunden, Mitarbeitern und der Produktion. Er müsse immer einen klaren Kopf haben, um die richtigen Entscheidungen zu treffen, schliesslich trage er eine grosse Verantwortung gegenüber der Firma und den Mitarbeitenden. Er erzählt, dass er nach seiner kaufmännischen Lehre über verschiedene Stationen im In- und Ausland und absolvierten Weiterbildungen schliesslich im Familienbetrieb in Rapperswil eingestiegen ist. Auf die Frage, was er heute anders machen würde, meinte er, vielleicht ergänzend noch eine Berufslehre machen, um über mehr praktisches Wissen zu verfügen. Er findet das duale Bildungssystem, Lehre und Berufsbildungsschule, adäquat, so kann parallel praktisches Können und theoretisches Wissen in der Schule angeeignet werden. Die Lernenden werden zu einem Teil des Unternehmens und können mit ihrer Arbeit bereits etwas beitragen. Mit diesem Bildungssystem besteht im Gegensatz zu anderen Ländern fast keine Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz. Viele Länder möchten dieses Schweizer Bildungssystem für ihr Land kopieren. In der Schweiz müssen wir momentan jedoch aufpassen, dass es nicht nur überwiegend Studierende gibt. Der Berufslehre muss vermehrt wieder mehr Wertschätzung entgegengebracht und attraktiver gemacht werden.

Zum Schluss rät Ruedi Gasser den Jugendlichen: „Findet euren Weg, der zu euch passt. Verschafft euch einen Überblick über die Berufe und nutzt die Möglichkeiten, die die Schule und das Gewerbe bieten. Sucht den Austausch mit den Erwachsenen und lasst euch einen Einblick in die Berufswelt geben,  je mehr Informationen ihr habt, je besser ist das Gefühl, euch für den richtigen Beruf zu entscheiden. Lasst euch nicht von Leuten mit grossen Bankkonti blenden, macht das, was euch zufrieden und glücklich macht.“  

Zum Abschluss der Veranstaltung wurden die Anwesenden mit einem feinen und vielfältigen Apero verwöhnt, welcher von vier Lehrkräften und den 9. Klässlern vorbereitet und durch den Gewerbeverein gesponsert wurde. Es fand ein reger Austausch zwischen Eltern, Lehrkräften, Gewerbetreibenden, Schülerinnen und Schülern statt.

Weitere Informationen zum Gewerbeverein unter www.buchsikmu.ch und Lehrstellennachweis der Berufsberatung unter www.lena.ch oder www.yousty.ch

Ein Artikel aus dem fraubrunner anzeiger
Text und Fotos: Karin Balmer

Folgende Berufe und Betriebe konnten die Schülerinnen und Schüler kennenlernen:

Zeichner/in EFZ Fachrichtung Architektur Arn + Partner AG
Kaufmann/-frau EFZ Axa Winterthur, Gemeindeverwaltung Münchenbuchsee, UBS Switzerland AG, Valiant Bank AG
Polymechaniker/in EFZ Baumgartner Maschinenbau AG, Marcel Bützer AG
Gärtner/in EFZ  
Blattwerk Gartengestaltung GmbH
Drogist/in EFZ
Drogerie Studer AG
Drucktechnologe/-login EFZ Druckerei Varicolor AG
Schreiner/in EFZ E. Wenger Schreinerei AG
Elektroinstallateur/in EFZ 
Elektro Fahrni AG, Iten Elektro AG
Montage-Elektriker/in EFZ    Elektro Fahrni AG
Automatikmonteur/in EFZ 
Elektro Fahrni AG
Elektroplaner/in EFZ   Elektroplanung Schneider AG
Elektrozeichner/in 
Elektroplanung Schneider AG
Automobil-Mechatroniker/in EFZ
Garage R. Grünig AG, Garage Rothen GmbH, Volvo Trucks (Schweiz) AG
Carrosseriespengler/in EFZ  
Garage Rothen GmbH, Schölly AG
Carrosserielackierer/in EFZ Garage Rothen GmbH, Schölly AG
Koch/Köchin EFZ Häberli’s Schützenhaus
Sanitärinstallateur/in EFZ 
Hegg Sanitär AG
Spengler/in EFZ Hegg Spenglerei AG
Polybauer Abdichter/in EFZ Hegg Spenglerei AG
Kosmetiker/in EFZ
Kosmetik-Studio Therese
Kunststofftechnologe/-login EFZ Marcel Bützer AG
Boden-Parkettleger/in EFZ O. Tschanz AG
Recyclist/in EFZ Schwendimann AG
Strassentransportfachmann /-frau EFZ Schwendimann AG
Fachmann/-frau Betriebsunterhalt EFZ Schwendimann AG
Maler/in EFZ 
Stöckli + Partner AG
Gipser/in-Trockenbauer/in EFZ Stöckli + Partner AG
Fahrradmechaniker/in EFZ Velo Virus
Detailhandelsfachmann/-frau EFZ Volvo Trucks (Schweiz) AG
Augenoptiker/in EFZ Wallimann Optik
Fleischfachmann/-frau EFZ
Wüthrich Metzg AG

Das Projekt des Gewerbevereins KMU Münchenbuchsee „Gewerbe trifft Schule“ bietet den Schülerinnen und Schülern Einblick in verschiedene Berufe, z. B. als Elektroinstallateur/in EFZ.
In der Metzgerei wird gewurstet, Fleisch geschnitten und vieles mehr, bevor es in den Laden kommt.
Ruedi Gasser, Geschäftsführer der Ziegelei Gasser Ceramic Rapperswil, im Interview
08.06.2018

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: Olympiasiegerin Nicola Spirig am Berner Triathlon in Münchenbuchsee

Der Berner Triathlon 2018 in vollem Gang: Reger Betrieb auf der Schwimmstrecke.

Am Pfingstmontag ging bei idealen äusseren Bedingungen die sechste Ausgabe des Berner Triathlon über die Bühne. Rund 70 Damen und 165 Herren stellten sich der Herausforderung über 500 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen im und um das Freibad Hirzenfeld in Münchenbuchsee.

Doch nicht nur das Wetter trug dazu bei, dass es ein rundum gelungener Anlass mit vielen zufriedenen Gesichtern wurde. In erster Linie ist es dem gut harmonierenden Organisationskomitee und den über 40 freiwilligen Helfern zu verdanken, dass am Berner Triathlon 2018 alles reibungslos funktionierte.

Doppelte Aufregung im Vorfeld

Wer schon mal bei der Organisation eines Anlasses dieser Grössenordnung mitgewirkt hat, der weiss: Oft funktioniert im Hintergrund längst nicht alles so reibungslos, wie es nach Aussen den Anschein macht. Ein erster Aufreger für das fünfköpfige Organisationskomitee war, als der Kanton die Bewilligung für die Radstrecke verweigerte. Ursprünglich war vorgesehen, den Berner Triathlon am Pfingstsonntag durchzuführen. An hohen kirchlichen Feiertagen dürfen aber generell keine Sportveranstaltungen ausgerichtet werden, so die Begründung des Kantons für den negativen Bescheid. Also verlegte man die Startzeit kurzerhand 24 Stunden nach vorne auf den Vormittag des Pfingstmontags. Da dieser im liturgischen Kalender nicht ganz so weit oben firmiert, gab der Kanton grünes Licht.

Ein zweiter Aufreger – der angenehmeren Sorte – dann wenige Tage vor dem Wettkampf. Auf der Startliste der Damen tauchte plötzlich eine gewisse Nicola Spirig auf. Und tatsächlich: Die Triathlon-Olympiasiegerin nutzte den Berner Triathlon als Standortbestimmung auf ihrem Weg zu (noch) höheren Zielen. Ihr sehr positives Fazit zum Berner Triathlon über Facebook war natürlich beste Werbung für den Anlass. Doch nicht nur das: Für die Teilnehmenden ist es natürlich ein ganz besonderes Erlebnis, mit Nicola Spirig persönlich über den gleichen Parcours zu laufen, oder sogar mit der Olympiasiegerin gemeinsam auf dem Podest zu stehen.

Knappe Entscheidung bei den Herren

Nicola Spirig wurde ihrer Favoritenrolle dann auch gerecht und gewann das Rennen in einer Zeit von 1:02:47. Zweite bei den Frauen wurde mit rund fünf Minuten Rückstand Ladina Buss aus Willisau. Sara Baumann aus Schattdorf komplettierte das Podium der Damen in 1:08:53.

Bei den Herren war der Ausgang des Rennens deutlich knapper. Als Sieger überquerte Dominik Reich aus Henggart die Ziellinie, er benötigte 1:02:27 für die gesamte Strecke. Nur gerade 13 Sekunden danach beendete Benjamin Ueltschi aus Zürich den Wettkampf. Den dritten Rang bei den Herren sicherte sich mit Andreas Grütter aus Bern dann der erste Kantonsvertreter in einer Gesamtzeit von 1:03:00.

Fazit:

Stefan Jäger, Präsident des Organisationskomitees des Berner Triathlon zog im Namen des ganzen Gremiums ein positives Fazit, sieht aber auch Verbesserungspotential: «Für uns ist es natürlich am wichtigsten, dass wir allen Teilnehmenden ein unvergessliches, unfallfreies Triathlon-Erlebnis bieten können. Ich glaube, das ist uns heute gelungen. Leider konnten wir nicht alle Anmeldungen berücksichtigen, da das heutige Sicherheitsdispositiv nicht mehr als 230 Athletinnen und Athleten auf der Strecke zulässt. Daran werden wir für künftige Durchführungen des Berner Triathlon arbeiten. Und natürlich wollen wir auch in Zukunft ein für Breitensportler wie auch für Olympiasieger gleichermassen interessantes Format anbieten.»

Ein Artikel aus dem fraubrunner anzeiger
Text: Peter Studer
Fotos: Silvia Rohrbach
Der Berner Triathlon 2018 in vollem Gang: Reger Betrieb auf der Schwimmstrecke.
Voller Einsatz auf der Radstrecke
Fünf Kilometer Laufen vor eindrücklicher Kulisse
Nicola Spirig, die strahlende Siegerin
08.06.2018

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: Karten- und Brett-Spielverein Münchenbuchsee KBSM


Ich, Daniel Jakob, habe vor gut einem Jahr den Karten- und Brettspielverein Münchenbuchsee gegründet, um mit anderen Leuten beim Spielen Spass zu haben und auch Turniere zu organisieren. Im Februar 2018 habe ich mit 28 Teilnehmern erfolgreich mein erstes Brändi-Dog-Turnier organisiert.

Alle Turniere und Spielrunden finden im Restaurant Bären in Münchenbuchsee statt (direkt neben dem Bahnhof). Auch Anfänger sind herzlich Willkommen.

Als Nächstes organisiere ich diesen Monat ein Tichuturnier.
Ich habe noch nicht so viele Anmeldungen und freue mich auf weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer, 32 Plätze, Startgeld CHF 20.-. Partner und Gegner werden zugelost. Für jeden Teilnehmenden gibt es Spielpreise.

Im Juli findet das zweite Brändi-Dog-Turnier statt, 32 Plätze, Startgeld CHF 20.-. Partner und Gegner werden zugelost. Hauptpreis ist ein original Brändi-DOG Spiel. Für jeden Teilnehmer gibt es Spielpreise.

Weitere Details zu den Turnieren finden Sie auf der Homepage https://spiele-daenu.jimdo.com/

Wer Tichu, Brändi Dog oder andere Spiele gerne kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen an einem unserer Spielabende zum Spielen vorbei zu kommen.
 
Regelmässige Spielabende sind jeweils Donnerstagabend ab 18:00 Uhr bis ca. 22:00 Uhr im Bären Münchenbuchsee im Sääli EG links. Die Daten finden Sie auf der Homepage  https://spiele-daenu.jimdo.com.

Die Spielabende sind offen für alle, von jung bis alt! Auch späteres Dazukommen oder früheres nach Hause gehen ist möglich. Falls möglich, bin ich froh um eine kurze Anmeldung. An den Spielabenden spielen wir nach Lust und Laune unterschiedliche Spiele. Ich habe ein paar Standardspiele dabei und z.T. auch neue zum Kennenlernen. Die Spielabende sind kostenlos (kleine Kollekte).

Suchen Sie ein Spiel für sich selbst oder zum Verschenken? Ich habe viele neue und gebrauchte Spiele im Angebot, bei Interesse bitte per Mail oder beim Spielabend melden.

Kontakt am liebsten per Mail: spiele.daenu@gmail.com

Ich freue mich immer neue Spielbegeisterte kennenzulernen.

Ein Artikel aus dem fraubrunner anzeiger
Daniel Jakob Präsident Karten- und Brett-Spielverein Münchenbuchsee.
07.06.2018

BZ-Artikel: Die Turner beschenken sich mit einem Fest

Der TV Münchenbuchsee kehrt 1922 mit einem Kranz vom «Eidgenössischen» in St. Gallen zurück. Foto: PD

Der Turnverein und die Damenriege feiern runde Geburtstage. Seit knapp zwanzig Jahren turnen Männer und Frauen im selben Dachverein. Zum Jubiläum organisiert der Verein das «Mittelländische».

Turnen geniesst in Münchenbuchsee eine lange Tradition. Im Seminar Münchenbuchsee wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein Studententurnverein gegründet. 1849 fand auf Initiative eines Seminarlehrers das erste Bernische Kantonalturnfest in Münchenbuchsee statt. Der heute aktive Turnverein wurde vor hundert Jahren trotz der Kriegswirren gegründet, am 4. Juli 1918. Der Turnplatz im Wäldli und die Turnhalle des heutigen Pädagogischen Zentrums für Hören und Sprache standen gratis zur Verfügung.

Schon vorher gab es einen Turnverein im Dorf. Viel ist nicht bekannt, weil praktisch sämtliche Unterlagen vernichtet sind. Einzig ein Kassabuch von 1895 blieb erhalten. Der Verein zählt 25 Mitglieder. Wegen Uneinigkeit unter den Mitgliedern und Schulden war das Ende aber bald besiegelt.

1922 der erste Kranz

In den Jahren nach der Gründung besuchte der TV Münchenbuchsee alle Turnfeste auf allen Ebenen. 1922 brachte der Verein den ersten eidgenössischen Kranz aus St. Gallen nach Hause. Zwei Jahre später wurde das erste Vereinsbanner eingeweiht. Mit der Gründung einer Jugendriege wurde ab 1939 auch auf den Nachwuchs gesetzt.

Wie der Turnverein wurde die Damenriege während der Kriegsjahre gegründet. 17 Damen hoben die Riege am 25. Februar 1943 aus der Taufe. Die Riege wurde als selbstständiges Mitglied des Turnvereins erklärt. Bei den Frauen dauerte es nur vier Jahre ab der Gründung, bis auch die Jugendlichen mitturnen durften.

Seit 1999 ein Dachverein

Die zahlreichen Fusionen von Vereinen machten auch vor Münchenbuchsee nicht halt. 1999 wurde der heutige Dachverein TV Münchenbuchsee gegründet. In ihm schlossen sich der Turnverein, die Damenriege, die Männerriege und die Handballgruppe zu einer Interessengemeinschaft zusammen. 2012 stiess Buchsi-Athletics zum Dachverein.

Fränzi Griesser, Präsidentin der Damenriege, und Markus Jordi, Präsident des Turnvereins, blicken zuversichtlich in die Zukunft. Im Vorwort zur Jubiläumsschrift räumen sie aber ein, dass es schwieriger geworden sei, Mitglieder für den Vorstand oder als Leiter zu finden.

Schon vor ein paar Jahren stellten sich die Verantwortlichen die Frage, wie 2018 das Doppeljubiläum gefeiert werden soll. Da erinnerten sich die Verantwortlichen an einen Jahresbericht eines früheren Präsidenten. Dieser wünschte sich, dass wieder ein Anlass unter der Marke TVM organisiert werde. Die Idee wuchs weiter, und 2015 betraute der Verband den Turnverein Münchenbuchsee mit der Durchführung des Mittelländischen Turnfests 2018.


4400 Teilnehmende
Der Anlass in Münchenbuchsee ist zwar als Mittelländisches Turnfest deklariert. Diese Regionalfeste sind aber längst zu nationalen Grossveranstaltungen geworden. Rund 4400 Turnende aus 177 Vereinen und dreizehn Kantonen haben sich eingeschrieben. Damit wurden die Erwartungen der Organisatoren bei weitem übertroffen.

Das Festzentrum liegt beim Hornusserhüttli zwischen Münchenbuchsee und Diemerswil. Hier werden verschiedene Wettkämpfe stattfinden. Weitere Sportstätten sind die Schulanlagen Riedli und Bodenacker. Die Saalanlage und das Schulhaus Paul Klee sind in das Fest eingebunden. Für das Wohl der Gäste sorgen rund 800 freiwillige Helferinnen und Helfer. Während des Festes kommt es in Münchenbuchsee zu Einschränkungen beim Verkehr.

Die Einzelwettkämpfe starten am Freitag um 11 Uhr. Der Samstag ab 8 Uhr steht im Zeichen der Vereinswettkämpfe. Am Sonntag gehen die Pendelstafetten über die Bühne. Die Schlussvorführungen und die Finalläufe der Stafetten sind am Nachmittag ab 13 Uhr. pd/hus

Alle Infos und detailliertes Programm zum Turnfest unter www.turnfest18.ch

Ein Artikel aus der
(Hans Ulrich Schaad, Berner Zeitung BZ)
04.06.2018

BZ-Artikel: Systemwechsel bringt Kita in Not

Peter Surbeck ist besorgt wegen der Verzögerungen: Kann er die zusätzlichen Kita-Plätze ohne Subventionen oder Gutscheine besetzen? Foto: Beat Mathys
Die ersten Gutscheine für die Kinderbetreuung können frühestens im August 2019 abgegeben werden. Die Einführung verzögert sich auf Kantonsebene. Das bringt eine Kita in Münchenbuchsee in die Bredouille.

Die Kinder spielen unbeschwert im Garten, geniessen die warmen Temperaturen. Der Name der Kindertagesstätte ist an diesem Vormittag Programm: Sunneschyn. Peter Surbeck, der leitende Sozialpädagoge der Kita, beobachtet das Treiben im Zentrum von Münchenbuchsee. Die Türe des Holzhauses falle beinahe auseinander, meldet die Gruppenleiterin. Er werde die Reparatur veranlassen, sagt Surbeck.

Der Kita-Leiter ist derzeit ein viel beschäftigter Mann. Denn bei der Kita Sunneschyn stehen grosse Veränderungen an. Eine der beiden Gruppen in Rapperswil/ Lätti zieht im August nach Münchenbuchsee ab. Dort konnte der Verein eine Dachwohnung mieten, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Haus, wo bereits eine Gruppe Kinder betreut wird.

Den Stichtag verpasst

Surbeck führt hinauf in die Wohnung. Trotz der Vorfreude auf eine zweite Kita-Gruppe im Zentrum von Münchenbuchsee kommt er ins Grübeln: «Können wir die zwölf Plätze in Münchenbuchsee überhaupt besetzen?» Er hoffte, dass mindestens die Hälfte davon subventioniert würden. Für diese Plätze bestehe eine grosse Nachfrage. «Wir erhielten die Dachwohnung erst im Februar angeboten, kurz nach dem Stichtag, um ein Gesuch für neue Plätze einzureichen», blickt Surbeck zurück. Trotz der verpassten Frist hat die Gemeinde ein Gesuch für acht subventionierte Plätze beim Kanton eingereicht, erfolglos. Die abschlägige Antwort des Kantons müsse er akzeptieren, fügt Surbeck an.

Ein Hoffnungsschimmer blieb ihm. Denn der Kanton stellt sein System um. Es wird nicht mehr eine bestimmte Anzahl Plätze in Kitas subventioniert. Die Eltern erhalten von der Gemeinde Gutscheine für die Kinderbetreuung (siehe Kasten). Der Systemwechsel sollte auf den 1. Januar 2019 in Kraft treten. «Diese knapp fünf Monate hätten wir wohl überbrücken können», sagt Surbeck. Hätte. Denn kürzlich hat die Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) den Zeitplan auf der Internetseite aktualisiert. Gemäss diesem Fahrplan können die Gutscheine frühestens ab dem 1. August 2019 abgegeben werden.

Zu viele Projekte

Die Einführung verzögere sich aufgrund der «zahlreichen laufenden Gesetzgebungsprojekte», begründet GEF-Sprecher Gundekar Giebel. Er nennt etwa die Sozialhilfeverordnung oder die Neustrukturierung des Asyl- und Flüchtlingsbereichs. Er relativiert die Verzögerung: «Auch mit dem alten Zeitplan sind wir davon ausgegangen, dass die Gemeinden frühestens auf August 2019 auf die Gutscheine umstellen.» Ein Wechsel auf ein neues Schuljahr hin mache Sinn. Giebel räumt ein, dass die scheinbar aktuelle Meldung unglücklich sei.

Die GEF hat bisher noch nicht aktiv über den angepassten Fahrplan informiert – abgesehen von der Aktualisierung auf der Internetsite. Die GEF werde Ende Juni in einer Medienmitteilung den neuen Zeitplan kommunizieren, erklärt Giebel. Zu diesem Zeitpunkt starte die zwei Monate dauernde Konsultation für die angepasste Verordnung über die soziale Integration. Sie regelt die kantonale Mitfinanzierung von Kitas und Tageselternorganisationen. Je nach Rückmeldungen der interessierten Kreise geht die angepasste Vorlage in die anderen Direktionen.

Der weitere Zeitplan hänge davon ab, ob es noch grundlegende Änderungswünsche gebe, sagt Giebel, aber: «Davon gehen wir nicht aus.» Idealerweise verabschiede der Regierungsrat die Verordnung im nächsten Februar, sodass diese auf den 1. April 2019 in Kraft treten kann.

Auch die Gemeinde müssen ihre Reglemente anpassen, um den Systemwechsel zu vollziehen. Grundsätzlich könnten die Gemeinden schon mit der Ausarbeitung des Reglements beginnen, sagt Giebel. Sie müssten aber alle Änderungen berücksichtigen, die sich in der Konsultation auf Kantonsebene ergeben. Damit sei ein Wechsel auf den 1. August 2019 möglich. Aber die meisten Gemeinden würden nach GEF-Informationen die Umstellung ein Jahr später machen, wenn die Übergangsfrist abläuft.

Verzögerung problematisch

Für das nächste Jahr seien keine Gelder für zusätzlich subventionierte Angebote eingestellt, ergänzt Gundekar Giebel. Bei der letzten Gesuchrunde im Februar habe die GEF aber zwei Gemeinden zusätzliche Plätze ab 2019 bewilligt. Man sei sich der Problematik bei weiteren Verzögerungen bewusst. In diesem Fall müsse geprüft werden, ob es eine weitere Gesuchrunde für subventionierte Plätze geben kann.

Münchenbuchsee beabsichtige, das Gutscheinsystem schnellstmöglich einzuführen, erklärt der zuständige Gemeinderat Pascal Lerch (EVP). Die Exekutive habe Ende Januar die Strategie festgelegt. Das entsprechende Reglement und die Verordnung würden ausgearbeitet. Aber Lerch fügt an: «Solange der Kanton die Verordnung nicht verabschiedet hat, sind uns die Hände gebunden.» Weil in Münchenbuchse das Parlament das Reglement verabschieden müsse, erscheine aufgrund des politischen Prozesses eine Umsetzung auf August 2019 «kaum realistisch», erklärt Lerch.

In der Bürokratie gefangen

Die GEF sei sich bewusst, dass Münchenbuchsee schnell wechseln wolle und damit die Verzögerungen – ohne das Kontingent zu erhöhen – als problematisch erachte. Pascal Lerch betont, dass die Gemeinde nicht einspringen könne, falls es durch weitere Verschiebungen zu Problemen oder Härtefällen komme.

Peter Surbeck kann nicht verstehen, dass für die lange Übergangsphase scheinbar keine Lösung vorgesehen ist. Irgendwie fühlt er sich im System der Bürokratie hängen gelassen.

Ein Artikel aus der
Hans Ulrich Schaad, Berner Zeitung BZ)
28.05.2018

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: "Wir sind bereit!"

OK-Präsident Markus Jordi.

Sowohl organisatorisch als auch sportlich ist der Turnverein Münchenbuchsee für seinen diesjährigen Höhepunkt, das Mittelländische Turnfest, gerüstet. Der OK-Präsident hofft vor allem auf gutes Wetter und möglichst reibungslose Abläufe. Der einheimische Oberturner möchte trotz suboptimaler Vorbereitung, dass alle Aktiven beim dreiteiligen Vereinswettkampf ihr Bestes geben.

So langsam kribbelt es bei den Verantwortlichen des Mittelländischen Turnfestes, das vom 8. bis 10. Juni 2018 in Münchenbuchsee stattfinden wird.

Die zahlreichen Anlagen, vor allem das „Herzstück“ dieses turnerischen Grossanlasses, in der Festarena, sind im Aufbau, Einsatzpläne für die riesige Zahl von teilnehmenden Turnerinnen und Turnern sind längst erstellt und jene der rund 800 Helferinnen und Helfer, die sich vor allem um die Aufbauarbeiten kümmern, haben bereits etliche Schweisstropfen liegen lassen. Der Grossteil von ihnen wird an den eigentlichen Festtagen zum Einsatz kommen. Das Organisationskomitee weiss die grosse Unterstützung von Vereinen, Behörden und privaten Personen aus Münchenbuchsee und den umliegenden Gemeinden sehr zu schätzen. Ohne diese unzähligen helfenden Hände wäre nämlich eine Durchführung eines Festes mit rund 4500 Turnenden nicht möglich.

OK und Aktive sind zuversichtlich

Und wie beurteilt Markus Jordi, der OK-Präsident, den momentanen Stand der Vorbereitungen? „Es stehen noch Optimierungen an. Wir sind aber bereit, hoffen auf Wetterglück, freuen uns und werden versuchen, sowohl die organisatorischen Aufgaben gut zu meistern als auch im Vereinswettkampf der 2. Stärkeklasse eine Platzierung im ersten Ranglistendrittel zu erreichen“, gibt sich der 44-jährige „Buchsi-Vollblutturner“ zuversichtlich. Jordi, übrigens auch Vereinspräsident, wird - quasi zwischendurch - auch selber beim Fachtest Korbball seinen Beitrag dazu leisten können.

Mit einem „Mix“ von schon etwas erfahreneren Turnerinnen und Turnern (Gymnastik und Team Aerobic) und vielen jungen Aktiven will der Oberturner des TV Münchenbuchsee versuchen, die Zielsetzung des Präsidenten zu erfüllen. „Im Hinblick auf das Eidgenössische Turnfest 2019 steht für mich aber im Vordergrund, dass die Jungen, die erstmals Turnfestluft schnuppern werden, Wettkampferfahrungen sammeln können, äussert sich der 26-jährige Linus Feigenwinter, der überzeugt ist, dass alle 36 Aktiven ihr Bestes geben werden, wenngleich das Training wegen den organisatorischen Aufgaben vor dem Fest ab und zu etwas zu kurz kam.

Ein Artikelaus dem fraubrunner anzeiger
Text: Werner Schmidiger, Medienverantwortlicher
23.05.2018

Obere Moosgasse: Einbau Deckbelag


Die Bauabteilung Münchenbuchsee wird im Bereich der Moosgasse, als Abschluss zu den im Jahr 2016 ausgeführten Sanierungsarbeiten an der Kanalisation und der Wasserleitung, den Deckbelag einbauen.

Die Bauarbeiten dauern vom 04.06.2018 bis am 08.06.2018 an. Da diese Arbeiten witterungsabhängig sind, kann sich der Termin verschieben.

Dies bedeutet, dass die Moosgasse im oben eingezeichneten Abschnitt vom 06. Juni 2018 (08.00 Uhr) bis am 08. Juni 2018 (07.00 Uhr) gesperrt sein wird und mit Fahrzeugen nicht befahren werden kann.

Die Umleitung wird signalisiert. Der Fussgängerverkehr ist von dieser Sperrung ausgenommen. Die Bauabteilung Münchenbuchsee, die Bauleitung und die Unternehmung werden alles daran setzen, die Behinderungen auf ein Minimum zu reduzieren.

23.05.2018

Öffentliche Planauflage: Geringfügige Änderung

Geringfügige Änderung nach Art. 122 Abs. 7 BauV, Bereinigung und Anpassung der Überbauungsordnungen Höheweg West / Allmend / Hübeli an den Zonenplan ZP1

Der Gemeinderat bringt gestützt auf Artikel 60 des Baugesetzes vom 9. Juni 1985 (BauG) und Artikel 122 Absatz 7 der Bauverordnung vom 6. März 1985 (BauV) die vorerwähnten Änderungen zur öffentlichen Auflage.

Die Akten liegen während 30 Tagen vom 18. Mai 2018 bis und mit am 18. Juni 2018 bei der Bauabteilung, Bernstrasse 12, 3053 Münchenbuchsee während den Schalteröffnungszeiten öffentlich auf.

Innert der Auflagefrist kann gegen die geplante Änderung und das geringfügige Verfahren bei der Bauabteilung Münchenbuchsee schriftlich und begründet Einsprache und Rechtsverwahrung eingereicht werden.

Der Gemeinderat
23.05.2018

Nachführung ÖREB-Kataster: Aktenruf

Im Rahmen der Überprüfung aller vorhandenen Pläne und Reglemente für die Nachführung des ÖREB-Katasters wurde festgestellt, dass die folgenden Dokumente weder auf der Gemeinde noch beim Kanton auffindbar sind:

  • Änderungen UeO Oberdorf Rechtsvorschriften vom 03.02.1995 und 13.03.1996
  • Waldeck Verkehrserschliessung Rechtsvorschriften vom 23.04.1996
  • Dorfplatz - Oberdorfstrasse Rechtsvorschriften vom 20.07.1989

Der Gemeinderat Münchenbuchsee beabsichtigt, gemäss Art. 66 Abs. 6 BauG die erwähnten Überbauungspläne und Überbauungsvorschriften aufzuheben.

Hiermit ruft der Gemeinderat Münchenbuchsee allfällige Besitzer auf, der Bauabteilung Münchenbuchsee innert 30 Tagen Angaben über den Verbleib dieser Dokumente zu machen.

Der Gemeinderat
11.05.2018

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: Münchenbuchsee bald im "Turnfestfieber"


In genau einem Monat wird Münchenbuchsee von mehreren Tausend Turnerinnen und Turnern besucht. Vom 8.  bis 10. Juni 2018 findet nämlich dort das Mittelländische Turnfest 2018 statt. Ein vielfältiger Leckerbissen, den sich die Zuschauerinnen und Zuschauer nicht entgehen lassen sollten. Auch dabei werden verschiedene Riegen und Einzelturnende aus dem Lesergebiet des „Fraubrunner Anzeigers“ sein.


Das Mittelländische Turnfest 2018 (8.-10.6.) wird Münchenbuchsee mit rund sechstausend Aktiven und Zuschauenden in bunter, turnerischer Vielfalt beleben.

Der erste Wettkampftag (Freitag, 8. Juni) steht ganz im Zeichen des Einzelturnens. Rund 560 Turnerinnen und Turner messen sich in zahlreichen Disziplinen und Kategorien (Geräteturnen, Leichtathletik-Mehrkämpfe, Gymnastik, Aerobic, Nationalturnen, Fitness, Ballsport). Vier Turnerinnen aus dem organisierenden Verein Münchenbuchsee werden beim Einzel-Geräteturnen um Medaillen kämpfen.

Beim polysportiven, individuell zusammenstellbaren Dreikampf wollen zwei Turner aus der Riege Jegenstorf DoFit ihr Können unter Beweis stellen. In der Volleyball-Nacht vom Freitag auf den Samstag wollen die Männer aus Fraubrunnen Durchstehvermögen beweisen.
 
„Spagat“ der Einheimischen
Am Samstag, 9. Juni bildet der Vereinswettkampf mit 180 Vereinen/Riegen den Schwerpunkt. In verschiedenen Stärkeklassen (abhängig von der Anzahl Turnender) werden die Sieger in neun Kategorien ermittelt. An Geräten, in leichtathletischen Disziplinen, verschiedenen Fit-/Fun- und Fachtesten sowie bei Gymnastikvorführungen dürften die Zuschauenden voll auf ihre Rechnung kommen und zahlreiche Spitzenresultate zu beklatschen haben. Im einteiligen Wettkampf Männer/Frauen bestreitet das DoFit-Team des TV Jegenstorf den Fachtest Korbball.

Der Turnverein Münchenbuchsee will sich bei seinem dreiteiligen Vereinswettkampf, bestehend aus je einer Gymnastik-Kleinfeld- und Team-Aerobic-Vorführung sowie den Fachtests Allround und Korbball und einem 80-Meter-Pendellauf einer grossen Herausforderung stellen. Ob wohl der „Spagat“ zwischen erfolgreicher Abwicklung des Festes und guten Wettkampf-Ergebnissen gelingen wird?

Eine möglichst gute Platzierung streben die Senioren des TV Urtenen bei einem polysportiven Geschicklichkeits-Dreikampf an.

Abgeschlossen wird der Grossanlass der über 4500 Aktiven am Sonntag, 10. Juni mit zahlreichen turnerischen Leckerbissen und den Finalläufen der Pendelstafette bei den Schlussvorführungen.

Anreise unbedingt mit ÖV planen!
Da im Festgelände praktisch keine Parkplätze zur Verfügung stehen, wird die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr (S3) dringend empfohlen. Zwischen dem Bahnhof Münchenbuchsee (1,3 km vom Festgelände entfernt), und dem Festgelände wird zu den Hauptverkehrszeiten ein Shuttlebus zirkulieren.


Helfende Hände nachwievor willkommen
Vor allem während den drei Festtagen (8. bis 10. Juni) werden immer noch Helferinnen und Helfer gesucht. Wer sich engagiert, leistet einen wertvollen Beitrag an die reibungslose Abwicklung dieses turnerischen Grossanlasses. Das Organisationskomitee dankt deshalb herzlich für eine Anmeldung unter www.turnfest18.ch.

Ein Artikel aus dem fraubrunner anzeiger
Verfasser: Werner Schmidiger

Kontaktpersonen für weitere Auskünfte:
Markus Jordi, OK-Präsident
praesidium@turnfest18.ch
Mobile 076 301 18 70

Werner Schmidiger, Medienverantwortlicher
im Park 7, 3052 Zollikofen
weschmidiger@bluewin.ch
Tel. 079 197 16 88 oder 031 911 90 09
11.05.2018

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: Muriel Jost aus Münchenbuchsee erfolgreich auf Kurs

Muriel Jost freut sich über ihren 2. Platz und die Medaille im Gesamteuropacup.

Die 20-jährige Snowboardcrosserin, Muriel Jost aus Münchenbuchsee, kann auf eine äussert erfolgreiche und spannende Saison zurückblicken. Vier Europacup-Podestplätze davon zwei Siege konnte Muriel Jost diese Saison feiern. Im Gesamteuropacup belegte sie den zweiten Schlussrang und holte sich die Silbermedaille. In einem Interview erfahren wir mehr über das junge Talent aus unserer Region und ihren Sport.

Was ist Snowboardcross?    
Snowboardcross ist ein Snowboardwettkampf, bei dem eine Gruppe von vier oder sechs Fahrern gleichzeitig gegeneinander eine Abfahrtsstrecke bewältigt. Gestartet wird nebeneinander aus einer Startbox. Die Strecke ist mit verschiedensten Hindernissen versehen, wie Sprünge, Steilwandkurven, Treppenelemente, Wellen und Vertiefungen, um das fahrerische Können der Fahrer zu fordern. Ein Lauf dauert zwischen 40 und 90 Sekunden. In jedem Lauf qualifiziert sich die schnellere Hälfte für die nächste Runde.

Muriel, wie kamst du zu dieser Sportart? Wie wurdest du „entdeckt“?
Mit 6 Jahren habe ich mit Snowboarden angefangen. Eine Zeitlang war Münchenbuchsee ein Snowboarder-Nest. So überredeten mich meine Kollegen aus dem Dorf, mit 13 Jahren ins Spassteam zu kommen und an Snowboardcross-Plauschrennen mitzumachen. Mit 15 Jahren trainierte ich regelmässig und nahm an offiziellen Rennen teil. Letzte Saison schaffte ich es in die Europacuptrainingsgruppe. Dies war nun meine dritte Saison, die sehr erfolgreich verlief. Seit dem 1. Mai 2018 weiss ich auch, dass ich für die nächste Saison vom C-Kader direkt ins A-Kader aufgestiegen bin.

Was ist dir am Snowboardcross wichtig? Was gefällt Dir besonders daran?
Das Ziel vor den Augen zu haben, ist mir wichtig und dass ich immer Spass daran habe.

Am Snowboardcross gefällt mir besonders das vielseitige Training auf dem Schnee, aber auch das neben der Piste. Ich liebe den Adrenalinkick während dem Wettkampf. Jedes Crossrennen ist anders und stellt mich immer wieder vor eine neue Herausforderung.

Wie oft, wie und wo trainierst du?
Ich trainiere mehrmals täglich. Im Schnee trainiere ich 100 Tage im Jahr, in ganz Europa vor den Wettkämpfen, im Sommer in Zermatt. Dazu kommen Konditions-, Kraft- und Ausdauertraining draussen oder in der Halle. Ebenfalls trainiere ich auf dem Skateboard.

Wie sieht dein Tagesprogramm normalerweise aus?
Vormittags besuche ich die Sportklasse der Feusi-Handelsschule in Bern. Nachmittags und abends trainiere ich zirka 2 bis 3 Stunden. Wenn ich nachmittags Schule habe, absolviere ich das Training am Vormittag.

Was sind deine Stärken und Schwächen?
Ich bin sehr motiviert und ehrgeizig. Ich bin mir stets bewusst, was ich mache. Oft überlege ich zu viel. Doch dank meinem Mentaltraining habe ich das immer wie mehr im Griff.

Wie bereitest du dich auf ein Rennen vor?
Am Tag vor dem Rennen visualisiere ich am Training den Cross und zeichne ihn auf. Vor dem Rennen nehme ich immer ein Ingwer-Shot und absolviere ein bestimmtes Einwärmritual.

Was ist dir vor einem Rennen wichtig?
Dass ich genug Zeit habe, meine Rituale durchzuführen. Am Start muss der Trainer immer dabei sein. Kurz vor dem Start gibt er mir jeweils einen Handschlag und klopft mir dreimal auf den Rücken. Wenn ich das nicht habe, fehlt mir etwas, deshalb ist mir dieses Ritual enorm wichtig.

Wie läuft es vor, während und nach dem Rennen ab? Was geht dir durch den Kopf?
Am Wettkampfort ist das ganze Team in einem Hotel untergebracht. Wir fahren uns am Berg ein und wärmen uns auf. Danach absolvieren wir zwei Trainingsläufe. Beim Qualifikationslauf entscheidet sich, auf welcher Position wir starten. Wenn ich am Start warte, muss ich mit jemandem sprechen können, um mich abzulenken. Doch sobald ich in der Startbox stehe, bin ich voll fokussiert auf das Rennen. Nach dem Rennen gibt es die Rangverkündigung, laufen wir aus, erholen uns und machen eine Videoanalyse vom Cross.

Was war bis jetzt dein bestes und welches dein schlechtestes Rennen?
Mein bestes Rennen war der Doppelsieg im Europacup in Puys St. Vincent diese Saison. Schlecht lief mir der Cross an der Schweizermeisterschaft in Sedrun. Nach einer super Qualifikation stürzte ich leider im Viertelfinal, somit platzte auch mein Traum, Schweizermeisterin zu werden.

Hast du Angst vor einem schweren Sturz, der deine Karriere beenden könnte?
Wenn ich Angst davor hätte, dürfte ich nicht fahren. Stürze gehören zum Snowboardcross und müssen möglichst rasch vergessen werden. Darum ist auch das Mentaltraining enorm wichtig.

Wie finanzierst du deinen Sport?
Ein Teil wird vom Verband finanziert. Doch die Reisen und Hotels muss ich aus der eigenen Tasche bezahlen. Das sind zirka Fr. 30‘000.- pro Saison. Ich bin auf finanzielle Unterstützung angewiesen und bin deshalb auch ständig mit meinem Sponsorenkonzept auf Sponsorensuche.
 
Welches sind deine nächsten Ziele? Was möchtest du in deiner Snowboardcross-Karriere kurzfristig oder längerfristig noch erreichen? Was ist dein Traumziel?
Ein Ziel habe ich mit der Selektion ins A-Kader gerade erreicht. Ich möchte mich nächstes Jahr im Weltcup etablieren und an der Weltmeisterschaft in den USA eine Medaille gewinnen. Mein Traumziel ist die Teilnahme an der Olympiade 2022 in Peking und dort die Goldmedaille zu gewinnen.

Was machst du, wenn du einmal nicht auf dem Brett stehst? Hast du noch Zeit für andere Freizeitbeschäftigungen?
Viel Freizeit für Anderes habe ich nicht. Ich liebe allgemein Sport. Gerne koche und fotografiere ich auch.

Was ist dein Lieblingsessen? Was ist dein Lieblingsgetränk?
Ich liebe die „Wunderkrapfen“ meiner Mutter. Das sind Krapfen gefüllt mit Karotten, Käse, Schinken und Petersilie. Mein Lieblingsgetränk ist Holundersirup.

Was ist dir im Leben wichtig?
Meine Familie und meine Freunde liegen mir sehr am Herzen.

Was ist dein Wunschtraum privat und im Snowboardcross?
Ich möchte gerne einmal Polizistin werden. Im Snowboardcross wäre natürlich eine Profikarriere das absolute Highlight. Gerne möchte ich auch die Sport-RS absolvieren.

Seit wann lebst du in Münchenbuchsee? Wie gefällt es dir in diesem Dorf?
Münchenbuchsee ist Eins A. Schliesslich bin ich in diesem Dorf aufgewachsen.

Was macht Münchenbuchsee aus?
Münchenbuchsee hat gute öffentliche Verkehrsverbindungen nach Bern. Es gibt einen Coop, Migros und viele Geschäfte. Das Dorf bietet alles und ist trotzdem noch ländlich.

Was möchtest du unseren Leserinnen und Lesern sagen?
Snowboardcrossrennen sind mega spannend. Ich würde mir wünschen, dass mehr Leute die Rennen am TV mitverfolgen.

Danke, Muriel für das interessante Interview! Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und hoffe, dass du alle deine gesteckten Ziele erreichen kannst.

Weitere Informationen zu Muriel Jost finden Sie unter www.murieljost.ch oder auf Facebook muriel jost-sbx.

Ein Interview aus dem fraubrunner anzeiger
Text: Karin Balmer
05.05.2018

BZ-Artikel: Fred Gerber tritt Ende Jahr zurück

Gemeinderat Fred Gerber (SP) hat an der Parlamentssitzung angekündigt, dass er Ende Jahr von seinem Amt zurücktrete. Er wolle einer jüngeren Kraft Platz machen. Der 65-Jährige wird zu diesem Zeitpunkt sieben Jahre dem Gemeinderat angehört haben. Gerber kandidierte Ende 2016 fürs vollamtliche Gemeindepräsidium, verlor aber in der Stichwahl gegen Manfred Waibel (SVP). Gerbers Platz im Gemeinderat wird Eva Häberli Vogelsang einnehmen.


Ein Artikel aus der 
(hus, Berner Zeitung BZ)
04.05.2018

BZ-Artikel: Wieder ein finanzielles Polster

Der Millionengewinn in der Rechnung 2017 weckt Begehrlichkeiten. Die SVP will über eine Steuersenkung nachdenken, die anderen Parteien möchten wieder mehr investieren.

Noch vor ein paar Jahren steckte Münchenbuchsee tief in den roten Zahlen und wies einen Bilanzfehlbetrag aus. Durch Sparmassnahmen, eine Steuererhöhung und etwa den Verkauf des Kabelnetzes schafft die Gemeinde den Turnaround. Jetzt hat Münchenbuchsee wieder ein kleines finanzielles Polster angelegt, erst recht nach der letztjährigen Rechnung. Diese schloss mit einem Gewinn von 3,4 Millionen Franken ab. Zudem konnte fast eine Million Franken in die finanzpolitische Reserve gelegt werden. Grund für das erfreuliche Ergebnis waren in erster Linie die deutlich höheren Steuererträge.

Der Geldsegen freute die Fraktionen des Gemeindeparlaments. Damit ernte man die Früchte des Stabilisierungsprogramms, sagte Arduino Lavina (SVP) in der Sitzung gestern Abend. Man müsse aber bei der Kostendisziplin weiterfahren. Weil die finanziellen Aussichten positiv seien, dürfe man nun über eine Steuersenkung nachdenken, ergänzte der SVP-Sprecher.

Nicht euphorisch werden

Die anderen Parteien sahen Handlungsbedarf eher bei den Investitionen, die in den letzten Jahren zurückgefahren wurden. So gebe es etwa Nachholbedarf bei der Energieeffizienz oder der Rollstuhlgängigkeit der Gemeindeliegenschaften, sagte Katharina Häberli (SP). Das sei prioritär anzugehen. In die gleiche Richtung ging das Votum von Toni Mollet (EVP). Bevor man die Steuern senke, müssten die Investitionen wieder hochgefahren werden. «Es ist zu früh, euphorisch zu werden», warnte René Bangerter (BDP). Gerade bei den höheren Steuererträgen der Firmen gelte es abzuwarten, ob diese auch nachhaltig seien.

Mario Arni (FDP) sagte, dass beim Eigenkapital erst das Minimalziel erreicht worden sei. «Wir dürfen nicht beim ersten Windstoss gleich umfallen.» Es sei zu früh dafür, nachhaltig über den Steuersatz zu diskutieren.

Der Grosse Gemeinderat hat die Rechnung einstimmig genehmigt.

Ein Artikel aus der
(hus, Berner Zeitung BZ)
04.05.2018

Bund-Artikel: Münchenbuchsee hat sich erholt

Münchenbuchsee schreibt hohe Gewinne. Soll die Gemeinde nun die Steuern senken oder doch lieber wieder mehr investieren?

Während Jahren waren die Budgets in der Gemeinde Münchenbuchsee eng geschnürt. Mit Sparmassnahmen und Steuererhöhungen kämpfte man gegen rote Zahlen und einen Bilanzfehlbetrag. Nun stehen die Zeichen auf Entspannung. Mit der Rechnung des letzten Jahres scheint das Malaise endgültig überwunden. Es resultierte ein Gewinn von 3,4 Millionen Franken, vor allem dank deutlich gestiegener Steuererträge. Zudem konnte eine Million Franken in die Reserven gelegt werden. Das Eigenkapital beläuft sich unterdessen wieder auf 7,7 Millionen Franken, was fünf Steuerzehnteln entspricht. Einen Überschuss in ähnlicher Höhe verbuchte Münchenbuchsee bereits vor einem Jahr.

Im Grossen Gemeinderat wurden diese Eckwerte gestern Abend parteiübergreifend als erfreulich bezeichnet. Über den zukünftigen Kurs war man sich jedoch nicht einig. Es sei nun Zeit, über eine Steuersenkung nachzudenken, befand die SVP, stand aber mit dieser Forderung ziemlich alleine da. Es brauche noch ein zusätzliches Polster, sagte etwa Marco Arni von der FDP. Die SP verwies auf die Tatsache, dass in den letzten Jahren viele notwendige Investitionen verschoben worden seien. Auch die EVP vertrat die Ansicht, vor einer Steuersenkung seien die Investitionen zu erhöhen. Ähnlich äusserte sich die GFL. René Bangerter (BDP) fand, es sei zu früh, um euphorisch zu werden. Es stelle sich die Frage, ob es sich bei den höheren Steuereinnahmen um ein einmaliges Ereignis handle. Die Steueranlage liegt derzeit bei 1,64 Einheiten.

Die Rechnung 2017 wurde in der Folge einstimmig genehmigt. Für den Gemeinderat sagte Fred Gerber (SP), man werde weiterhin Sorge zu den Finanzen tragen müssen. Er erklärte aber auch, dass bei Investitionen und Unterhalt Nachholbedarf bestehe.

Ein Artikel aus dem
(wal, Der Bund)
04.05.2018

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: Zweifaches Turn-Jubiläum 2018 in Münchenbuchsee

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Trotz den beiden Weltkriegen zu Beginn und Mitte des 20. Jahrhunderts ergriffen junge und mutige Turnbegeisterte in Münchenbuchsee die Initiative und gründeten den Turnverein und die Damenriege. Deshalb kann die heutige Generation der beiden Vereine heuer auf stolze 100 beziehungsweise 75 Jahre zurückblicken.


Die Kriegswirren des ersten und zweiten Weltkrieges hinderten die Turnbegeisterten aus Münchenbuchsee nicht daran, zu Beginn und in der Mitte des 20. Jahrhunderts ihre Vereine zu gründen. So hoben sieben Männer an einer Sitzung am 4. Juli 1918 den Turnverein aus der Taufe und am 25. Februar 1943 taten es ihnen 17 Turnerinnen mit der Gründung der Damenriege gleich.

Es kann zudem gut sein, dass der Turnverein heute sogar 125 Jahre alt wäre, denn es kann wegen früherer Vernichtung von Unterlagen nicht mehr festgestellt werden, wann der erste Verein tatsächlich gegründet wurde. Erste Eintragungen in einem Kassabuch deuten auf das Jahr 1895 hin und man weiss, dass 1911 in Münchenbuchsee ein Mittelländisches Bezirksturnfest stattfand.

Jugend- und Mädchenriegen seit 1939 und 1947

Im Turnverein wurde nach 20 Jahren und in der Damenriege bereits nach vier Jahren erkannt, dass den Jugendlichen die Möglichkeit einer sportlichen Betätigung geboten werden muss. Sowohl beim Nachwuchs als auch bei den Aktiven wurde in den folgenden Jahren fleissig geübt, an zahlreichen Turnfesten und Meisterschaften teilgenommen und auch etliche sehr gute Resultate liessen nicht lange auf sich warten. Als umsichtiger Organisator verschiedener Anlässe machte sich der Turnverein zudem rasch einen guten Namen.  

Starke Wettkampfjahre

Sowohl in den Riegen des Turnvereins als auch in jenen der Damenriege zeichneten sich in den Siebziger- und Achtzigerjahren starke Wettkampfgruppen in fast allen Facetten des Turnsportes mit Spitzenresultaten an regionalen, kantonalen oder Eidgenössischen Veranstaltungen aus.  

Dachverein seit 1999

Die zahlreichen Fusionen und Zusammenschlüsse von Turnerinnen und Turnern auf Vereins- und Verbandsebenen führten 1999 zur Gründung des heutigen Dachvereins TV Münchenbuchsee. Turnverein, Damenriege, die seit 1947 bestehende Männerriege und die in 1969 gegründete Handballgruppe schlossen sich, als eigenständige Vereine, zu einer Interessengemeinschaft zusammen.

Auch in den folgenden Jahren stellte der Verein immer wieder unter Beweis, sich verändernden Bedürfnissen ihrer Mitglieder anzupassen. So wurde vor zehn Jahren die polysportive Gruppe „Game and Fun“ ins Programm des Turnbetriebes aufgenommen. Zudem entstand ab 2009 aus den Riegen der Jugendlichen nach und nach „Buchsi-Athletics“, der seit 2012 eigenständige und vielseitige Verein mit über 100 Kindern.

Die Aktiven des Turnvereins liessen auch in den jüngeren Jahren in verschiedenen und immer wieder neu zusammengestellten Vereinswettkämpfen regelmässig durch sehr gute Ergebnisse aufhorchen. Die Damenriege gehörte im Berner Mittelland über 30 Jahre lang zu den erfolgreichen Aushängeschildern an Meisterschaften und Turnfesten. Heute hat sich aber deren Schwerpunkt in Richtung Fitness, Wellness, Bewegungsfreude und Spiele, ohne hartes Training, verlagert.

Der langjährige Einsatz und das zukunftsorientierte Denken haben sich gelohnt. Die Sportlerinnen und Sportler des TVM und insbesondere auch die Jugendlichen können auf sie zugeschnittene Angebote zählen. Es ist zu hoffen, dass die stets angepassten Strukturen und Angebote auch in Zukunft genutzt werden.
 
Turnfest als Jubiläums-Höhepunkt

Aus Anlass der beiden Jubiläen organisiert der TV Münchenbuchsee im Juni 2018 einen Grossanlass.
Mehr als 4400 Aktive aus 177 Vereinen und 13 Kantonen werden vom 8. – 10. Juni in „Buchsi“ am Mittelländischen Turnfest erwartet. Am Abend des 7. Juni wird zudem mit Gästen vereinsintern eine schlichte Jubiläumsfeier stattfinden.

Ein Artikel aus dem fraubrunner anzeiger
Text: Werner Schmidiger
Foto: zVg
19.04.2018

BZ-Artikel: Ein hoher Gewinn

Dank deutlich höheren Steuererträge schliesst die Rechnung 2017 mit einem Gewinn von 3,4 Millionen Franken ab.

Vor einigen Jahren war die Gemeinde Münchenbuchsee tief in den roten Zahlen. Der Finanzfehlbetrag belief sich auf rund 4 Millionen Franken. Dank Sondereinnahmen – unter anderem Verkauf des Kabelnetzes –, einem rigorosen Sparpaket und einer Steuererhöhung fand Münchenbuchsee den Weg zurück in die schwarzen Zahlen.

Das letzte Jahr hat nun wieder einen schönen Batzen in die Gemeindekasse gebracht. Die Rechnung im allgemeinen Haushalt schloss mit einem Gewinn von knapp 3,4 Millionen Franken ab. Das Eigenkapital beträgt mittlerweile wieder 7,75 Millionen Franken, was rund fünf Steueranlagezehnteln und dem gemeinderätlichen Ziel entspricht. Zudem konnte fast eine Million Franken in die sogenannte finanzpolitische Reserve gelegt werden.

Mehr Steuern eingenommen

Das Budget rechnete mit einer schwarzen Null. Das gute Ergebnis könne vor allem auf die deutlich höheren Steuereinnahmen zurückgeführt werden, schreibt der Gemeinderat in der Botschaft ans Parlament. Diese seien im Budgetprozess zurückhaltend kalkuliert worden. Der Mehrertrag der Steuern bei den natürlichen Personen betrug 1,08 Millionen Franken, die Unternehmen lieferten über 2,13 Millionen Franken mehr Gewinnsteuern ab.

Die höheren Steuereinnahmen bei den natürlichen Personen seien nachhaltig und unter anderem auf das Bevölkerungswachstum zurückzuführen, sagt Gemeindepräsident Manfred Waibel (SVP). Bei den Firmen müsse man noch genauer analysieren, ob es einmalige Effekte seien. Dank diesem positiven Abschluss habe die Gemeinde wieder etwas mehr finanziellen Spielraum. Sicher werde der Gewinn Begehrlichkeiten wecken, sagt Waibel. Sei das im Hinblick auf eine Steuersenkung oder eine Lockerung der Sparmassnahmen.

Das Gemeindeparlament wird die Rechnung an der Sitzung vom 3. Mai beraten.

Ein Artikel aus der
(hus, Berner Zeitung BZ)
18.04.2018

BZ-Artikel: Planung bei der alten Post stockt

Die Halter AG will hinter dem Bären eine neue Überbauung hochziehen. Momentan ruht die Planung. Zuerst braucht es ein klärendes Gespräch mit der Gemeinde.

Ein Areal beim Bären, nahe des Bahnhofs und die Halter AG als Grundbesitzerin. Die Lage in Münchenbuchsee ähnelt jener in Ostermundigen, wo das Unternehmen ein 100-Meter-Hochhaus bauen wird. Doch in Münchenbuchsee will die Halter AG nicht so hoch hinaus. Am Anfang habe man sicher mit dem Gedanken gespielt, anstelle der alten Post ein Hochhaus zu erstellen, sagt Giancarlo Perotto, Leiter Entwicklung bei der Halter AG. Aber schnell sei klar geworden, dass das hier nicht möglich ist.

Denn eine Testplanung für das Gebiet südwestlich des Bahnhofs hat ergeben, dass es dort kein Hochhaus verträgt. Für das Areal hinter dem Bären legte die Planung, bei der die Halter AG dabei war, fest, dass die Überbauung nicht höher werden darf als das geschützte Restaurantgebäude.

Viele Vorgaben

Aufgrund dieser Ergebnisse hat das Unternehmen mehrere Büros beauftragt, Studien für das Areal alte Post auszuarbeiten. «Zurzeit ruhen diese Arbeiten»,sagt Giancarlo Perotto. Es gelte die Zwischenergebnisse zu analysieren und mit den verschiedenen Vorgaben im Einklang zu bringen. «Es gibt viele Parameter für ein so kleines Grundstück.» Das berge Konfliktpotenzial. Er nennt die geschützten Gebäude Bären und Bahnhof, die Bahninie, eine Dienstbarkeit für die Swisscom-Zentrale, die Aufwertung der Unterführung oder die Zufahrt zu einem möglichen Busbahnhof. All das müsse unter einen Hut gebracht werden. Bisher sei das nicht gelungen.

Neue Gesprächsrunde

Deshalb treffen sich die Vertreter der Halter AG und der Gemeinde zu einem Gespräch. Um «die Interpretation der verschiedenen Parameter» zu klären, wie es Perotto beschreibt. Die zuständige Gemeinderätin Sonja Bucher (SVP) ist zuversichtlich, dass man eine gute Lösung finden werde, das sei im Interesse aller.

Die Gemeinde müsse das Bahnhofareal als Ganzes anschauen, während die Halter AG den Fokus verständlicherweise auf die eigene Parzelle lege, ergänzt Bucher. Die SBB und die Denkmalpflege seien mit einzubeziehen. All das seien Themen für das Gespräch in den nächsten Wochen. Sowohl für Sonja Bucher als auch für Giancarlo Perotto ist klar, dass sich an dieser Toplage etwas Gutes realisieren lässt.

Im Zentrum alte Post befinden sich die Bibliothek, die Ludothek und die Sammlung Alt Buchsee. Die Halter AG hat das Gebäude gekauft und will das Grundstück neu bebauen. Geplant ist im Erdgeschoss und im ersten Stock eine Gewerbenutzung. In den oberen vier Geschossen sind kleinere Mietwohnungen vorgesehen.

Ein Artikel aus der
(hus, Berner Zeitung BZ)
14.04.2018

BZ-Artikel: Der SBB-Schalter hat ausgedient


Der SBB-Schalter am Bahnhof Münchenbuchsee wird per Ende September geschlossen. Er hat kaum noch Kundschaft und fährt einen hohen Verlust ein.

Wenn die SBB-Angestellten in Münchenbuchsee die haltenden oder vorbeifahrenden Züge zählen, haben sie mehr zu tun, als wenn sie die Kunden am Bahnschalter zählen. Denn diese werden immer rarer und rarer. «Am Schalter werden derzeit pro Stunde noch knapp eine Handvoll Artikel verkauft», erklärt SBB-Sprecher Oli Dischoe. Das könne nicht rentieren. Aufgrund dieses kontinuierlichen Kundenrückgangs seien die Betriebskosten überproportional hoch, erläutert Dischoe weiter. Es resultiere ein jährlicher Verlust im «sechsstelligen Bereich». Deshalb schliessen die SBB den Schalter am Bahnhof Münchenbuchsee auf den 1. Oktober.

Widerspricht den Zielen des Bundes

Münchenbuchsee ist einer von acht Schaltern schweizweit, die im Rahmen der regelmässigen Überprüfung des bedienten Vertriebsstellennetzes in diesem Jahr «in einen selbst bedienten Standort umgewandelt werden». Würden die SBB diese Schalter weiterbetreiben, so Dischoe, kämen sie «in Konflikt mit den Eignerzielen des Bundes»: eine angemessene Kostendeckung sowie ein haushälterischer Umgang mit den Mitteln. Es würden nur Schalter aufgehoben, an denen durchschnittlich nur noch ein paar wenige Billette pro Tag verkauft werden, betont der SBB-Sprecher.

Während die Billettverkäufe am Schalter kontinuierlich zurückgehen, legen die Verkäufe via App oder Internet deutlich zu. Es gelte der Grundsatz, dass «alle zu ihrem Billett kommen», erklärt Dischoe. Ob am Schalter, online, mobil oder am Automaten. Jeder Automat lasse sich durch die Mitarbeitenden der Kundenzentrale fernsteuern, die Kontaktaufnahme sei direkt über den Automaten möglich.

«Wir müssen den Entscheid der SBB zur Kenntnis nehmen», sagt Gemeindepräsident Manfred Waibel (SVP). Er versteht die Argumentation des Bahnunternehmens, dass bei diesem geringen Kundenaufkommen der Schalterbetrieb nicht rentiere. Es gehe nun darum, die Bevölkerung gut zu informieren und die alternativen Möglichkeiten aufzuzeigen. Oder auch Kurse für die Bedienung der Billettautomaten anzubieten. SBB und Gemeinde stehen dazu im regen Austausch.

Waibel weist zudem darauf hin, dass viele Pendler aus Münchenbuchsee via Bus über den Bahnhof Zollikofen – notabene auf Gemeindegebiet von Buchsi – reisen. Und an diesem Bahnhof betreibt die BLS ein Reisezentrum.

Zukünftige Nutzung ist offen

Noch offen ist, was mit den leer stehenden Räumlichkeiten passieren wird. Das Bahnhofsgebäude jedenfalls ist geschützt und darf nicht abgerissen werden. «Das original erhaltene Stationsgebäude ist ein hervorragender Zeuge der Bahngeschichte», heisst es das dazu im Objektblatt der Denkmalpflege. Die SBB schreiben, dass sie ihr Angebot laufend den Kundenbedürfnissen anpassen. Entsprechend würden sie für Münchenbuchsee die Möglichkeiten für eine neue Nutzung prüfen. Gemeindepräsident Waibel macht sich schon mal Gedanken, wie man das Areal umgestalten könnte. Rund um den Bahnhof gibt es einen permanenten Mangel an Veloabstellplätzen, was gerade kürzlich im Parlament wieder zum Thema geworden ist.


Ein Artikel aus der 
(Hans Ulrich Schaad, Berner Zeitung BZ)
13.04.2018

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: Mittelländisches Turnfest 2018 - Informationsanlass

Vom 8.  bis 10. Juni 2018 findet in Münchenbuchsee das Mittelländische Turnfest statt - der turnerische Grossanlass schlechthin. Zwecks Information der Bevölkerung fand am 29. März im Kirchgemeindehaus Münchenbuchsee ein öffentlicher Anlass des Organisationskomitees und der betroffenen Gemeinden Münchenbuchsee und Diemerswil statt.

Das Mittelländische Turnfest 2018 wird Münchenbuchsee mit rund sechstausend Aktiven und Zuschauenden beleben. Die Festarena, das "Herzstück" dieses grossen Anlasses, wird nahe der Gemeinde Diemerswil liegen. Im Zentrum von Münchenbuchsee dürfte reger Betrieb durch die Turnerinnen und Turner herrschen, die zwischen den Wettkampfstätten und Unterkünften zu Fuss unterwegs sein werden. Deshalb war es dem Organisationskomitee und den Gemeindebehörden wichtig, die Bevölkerung eingehend zu informieren. Dies geschah am 29. März 2018 im Kirchgemeindehaus Münchenbuchsee. Anwesend war etwa der Gemeindepräsident Manfred Waibel, der auch die unfallbedingt abwesende Gemeindepräsidentin von Diemerswil, Kirsten Hammerich, vertrat. Waibel bekräftigte die kommunale Unterstützung und die Freude, dass wieder einmal, wie er sagte, "eine grosse Kiste" im Dorf stattfinden werde.

OK-Präsident Markus Jordi stellte den rund 60 Anwesenden seine Crew vor und gab die wichtigsten Informationen zu den Standorten und zum Festablauf mit den zu erwartenden Emissionen weiter. Anschliessend informierte der für die Sicherheit zuständige Werner Haldemann über die notwendigen Verkehrsbehinderungen und die Organisation des umfangreichen und wichtigen Sicherheitsdienstes. Insbesondere bezüglich Massnahmen zur Bewältigung des grossen Verkehrsaufkommens wurden einige Fragen aus dem Kreis der Besucherinnen und Besucher gestellt und beantwortet. Markus Jordi bedankte sich für das Interesse und Verständnis der Bevölkerung und beendete die gelungene Veranstaltung mit den Worten: "Wir hoffen, dass alle Betroffenen am 10. Juni auf einen erfolgreichen Anlass zurückblicken können und zufrieden heimkehren werden".

Ein Artikel aus dem fraubrunner anzeiger
Werner Schmidiger, Medienverantwortlicher des Turnfestes, im Park 7, 3052 Zollikofen
Tel. 079 197 16 88 oder 031 911 90 09
weschmidiger@bluewin.ch
31.03.2018

BZ-Artikel: "Ist der Preis fair, sollten die Aufträge im Dorf bleiben"

Raphael Sangiorgio, Präsident von KMU Münchenbuchsee. (Bild: Beat Mathys)

Der Gewerbeverein feiert während des ganzen Jahres seinen 100. Geburtstag. Präsident Raphael Sangiorgio möchte noch mehr Betriebe als Mitglieder gewinnen und den Verein entpolitisieren.


Heute Samstag weht vor dem Kopierlade Buchsi die Fahne von KMU Münchenbuchsee. Drinnen geht es an diesem Tag nicht nur um Papier, Druck und Kopien. Thema an der Bernstrasse 7 sind auch Landmaschinen und Metallbau. Der 100. Geburtstag des lokalen Gewerbevereins KMU Münchenbuchsee führt während des ganzen Jahres die unterschiedlichsten Branchen unter dem Motto «Gewerbe trifft Buchsi im Dorfzentrum» zusammen. Heute ist die Firma Kräuchi und Bauen aus Wiggiswil im Kopierlade zu Gast.

KMU Münchenbuchsee zählt gut 130 Mitglieder. «Gut die Hälfte sind Kleinstbetriebe mit bis zu drei Mitarbeitenden», sagt Vereinspräsident Raphael Sangiorgio. Viele Betriebe kommen aus dem Handwerk und sind seit vielen Jahren in Buchsi ansässig. Stark vertreten sind auch die Gesundheitsbranche und der Bau. «Wir haben einen guten Mix», sagt der KMU-Präsident.

Raphael Sangiorgio steht KMU Münchenbuchsee seit gut vier Jahren vor. Als er das Amt übernommen habe, sei der Verein in einem schlechten Zustand gewesen. Nicht etwa die Finanzen seien das Problem gewesen, ergänzt der Kommunikationsdesigner. «Die Strukturen stimmten nicht, die Zuständigkeiten innerhalb des Vorstandes waren nicht geregelt.»

Es sei zwar viel geredet worden, aber es seien keine Taten gefolgt. Deshalb habe er als Erstes die Organisation angepasst– «oben angefangen» – und Ämter und Aufgaben neu verteilt. Es gab ein neues Logo und mit «lokal vernetzt, lokal einkaufen» einen neuen Slogan. Seit gut zwei Jahren gehe es dem Verein dank engagierten Vorstandsmitgliedern wieder besser.

Über die 100-jährige Geschichte finde sich eher wenig im Archiv, erzählt Sangiorgio. Man wisse aber, dass die einflussreichen Personen im Dorf vor der Gründung des Gewerbevereins Mitglied des Männerchors waren. Bei den Proben wurde nicht nur gesungen, sondern auch gleich Geschäftliches besprochen und entschieden.

Fokus Ausbildung

Ein für den Verein wichtiger Anlass wurde im vergangenen Jahr erstmals durchgeführt: Schule und Lehre. Jugendliche können an einem Tag in über dreissig Betrieben schnuppern. «Das Interesse war super», blickt Sangiorgio zurück. Solche Veranstaltungen seien eine gute Möglichkeit, Werbung in eigener Sache zu betreiben.

In einer kürzlich durchgeführten Umfrage (siehe unten) haben etliche Unternehmen angeführt, dass sie bei einem Kontakt mit der Gemeinde nur «mittelmässig» zufrieden gewesen seien. Sangiorgio nimmt die Behörden in Schutz. Oft sei es so, dass das Problem nicht bei den Behörden liege, sondern bei den Gesetzen oder Bestimmungen. Er selber pflege einen guten Kontakt und Austausch mit Gemeindepräsident Manfred Waibel (SVP). Eine Anregung gibt der Gewerbler trotzdem an die Gemeindebehörden: Bei einem Einkauf oder einem Auftrag sollen sie immer zuerst an den lokalen Anbieter denken.

Manfred Waibel nimmt das Anliegen ernst. Es sollte im Prinzip nicht passieren, dass einheimische Gewerbler nicht offerieren dürfen. Und wenn der Preis fair ist, sollte der Auftrag möglichst im Dorf bleiben, betont Waibel.

Die Wünsche

Was wünscht sich der Präsident zum runden Geburtstag des Vereins? «Es wäre schön, wenn noch mehr Betriebe dem Verein beitreten würden», sagt Raphael Sangiorgio. Diesen Wunsch will er selber aktiv angehen und Nichtmitglieder direkt ansprechen. Ein weiteres Anliegen ist es, den Verein von der Parteipolitik loszulösen. KMU Münchenbuchsee habe von der Geschichte her den Ruf, SVP-nahe zu sein. Das könne eine Hypothek sein, wenn man versuche, neue Mitglieder zu gewinnen, sagt Sangiorgio.

Jubiläumsanlass 100 Jahre KMU Münchenbuchsee, heute von 11 bis 17 Uhr im Kopierlade, Bernstrasse 7.

FIRMENUMFRAGE
Gemeinde und KMU haben in den letzten Monaten unter allen gut 600 Firmen in Münchenbuchsee eine Umfrage durchgeführt. Der Gemeinderat wollte damit relevante Wirtschaftsfaktoren identifizieren, um diese nach Möglichkeit zu fördern. Bei den Resultaten – jeder fünfte Betrieb füllte den Fragebogen aus – hat sich gezeigt, dass ein Aspekt ganz zuoberst steht, noch vor der Steuerbelastung, den Einkaufsmöglichkeiten oder den Schulen: Genügend Parkplätze in unmittelbarer Nähe des Geschäfts werden als «wichtig bis sehr wichtig» betrachtet.

«Man kann es drehen, wie man will, sie sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor», sagt Raphael Sangiorgio. Der Gewerbeverein könne der Gemeinde in Sachen Parkplätze zwar nichts befehlen. Aber die Politik müsse sich bewusst sein, was die Streichung von Parkplätzen für Konsequenzen haben könnte. Die Ladengruppe etwa sei schon froh, wenn der Status quo gehalten werden könne.

Die Gemeinde müsse bei dem Thema einen Spagat machen, sagt Gemeindepräsident Manfred Waibel: «Parkplätze hat niemand gern, aber es braucht sie.» Wer nicht direkt vor dem Laden parkieren könne, fahre rasch in ein nahes Einkaufszentrum. Die Politik sei gefordert, dieses Anliegen ernst zu nehmen und bei ortsplanerischen Projekten zu berücksichtigen, schreibt de Gemeinderat.

Ein Artikel aus der 
(Hans Ulrich Schaad, Berner Zeitung BZ)

29.03.2018

BZ-Artikel: Moospinte bekommt neuen Pächter

Christoph Mayr verlässt das Restaurant Quadrat und übernimmt die Moospinte. (Bild: Claudia Salzmann)
Die Moospinte in Münchenbuchsee geht per Juli in neue Hände über: Christoph Mayr und Patricia Riedo übernehmen das Restaurant.

Ab dem 1. Juli übernimmt der Koch Christoph Mayr mit Patricia Riedo als Geschäftspartnerin die Moospinte in Münchenbuchsee als Pächter, schreiben sie in einer Mitteilung. Damit kommt Mayr immer wieder zurück zu seinen Wurzeln: Als der gebürtige Bayer 2004 in die Region Bern kam, war die Moospinte seine erste Station.

Nach weiteren Anstellungen im «Mille Sens» in Bern und im Golfclub Blumisberg startete Mayr im Dezember 2006 mit 27 Jahren sein eigenes Restaurant im Rössli in Rubigen. Die Dorfbeiz wurde zum Gourmetrestaurant und erreichte mit seiner Küche unter anderen Auszeichnungen 14 Punkte im Gastroführer «Gault Millau». Danach kochte Mayr im Restaurant Büner im Berner Breitenrain und wechselte vor zwei Jahren ins Quadrat nach Zollikofen.

Christoph Mayr will in der Moospinte auf hohem Niveau alte und neue Klassiker mit dezent bayerischem Einfluss auf die Teller bringen, heisst es weiter. Am Mittag tischt er frische und unkomplizierte Küche zu moderaten Preisen auf.

Patricia Riedo, die bereits im Restaurant Büner mit Mayr zusammengearbeitet hat, steht als Gastgeberin an der Front. Das neue Team wird von Mayrs Frau Stephanie unterstützt. Mayrs haben gemeinsam ein Kind.

Bis Ende Mai wird die Moospinte noch von Nicolas und Daryna Hafner geführt. Sie haben sich nach zwei Jahren entschieden, sich neu zu orientieren, schreiben sie in einer Mitteilung. Nicolas Hafner möchte sich künftig auf seine Aufgabe als Koch konzentrieren können.

Ein Artikel aus der
(cla, Berner Zeitung BZ)
23.03.2018

Wahlwochenende vom 25. März: Regierungs- und Grossratswahlen 2018

Die Gemeinde Münchenbuchsee publiziert die Resultate der Regierungs- und Grossratswahlen vom 25.03.2018 nicht selber.
Wir verweisen diesbezüglich auf die offiziellen Webseiten des Kantons Bern, die sie über folgende Links erreichen:
 
Regierungsrat: https://www.bewas.sites.be.ch/navigation-de.html?content=/2018/2018-03-25/WAHL_REGIERUNGSRAT/resultat-de.html

Die Resultate erscheinen nach Auszählung eines kompletten Verwaltungskreises.
 
Grosser Rat: https://www.bewas.sites.be.ch/navigation-de.html?content=/2018/2018-03-25/WAHL_GROSSRAT/resultatUebersicht-de.html

Die Gemeinderesultate erscheinen, sobald eine Gemeinde von den zuständigen kantonalen Stellen freigegeben wurde.
 
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
 
Gemeindeverwaltung Münchenbuchsee
23.03.2018

Bund-Artikel: Mehr Veloabstellplätze beim SBB-Bahnhof gefordert

Das Parlament will, dass den Haltestellen des öffentlichen Verkehrs in Münchenbuchsee verstärkte Aufmerksamkeit geschenkt wird. Insbesondere mangle es etwa beim SBB-Bahnhof Münchenbuchsee an Veloabstellplätzen, weshalb die Zweiräder kreuz und quer deponiert würden, sagte Walter Lanz (BDP) gestern Abend. Sein Vorstoss, der bereits auf das Jahr 2013 zurückgeht, wurde vom Grossen Gemeinderat einstimmig als Postulat angenommen. Der Gemeinderat wies darauf hin, dass bei einigen Haltestellen bereits Verbesserungen erzielt wurden. So seien etwa die beiden Bushaltestellen Hofwil und die Bushaltestelle Waldeck saniert worden. Beim Bahnhof bemüht sich die Gemeinde im Rahmen der Verkehrsrichtplanung um eine Verbesserung. Die SBB könnten aber von der Gemeinde nicht zum Handeln gezwungen werden.

Ein Artikel aus dem
(wal, Der Bund)
23.03.2018

Bund-Artikel: Einsatz für ein Gesundheitszentrum

Der Gemeinderat solle «alle Hebel» in Bewegung setzen, damit Münchenbuchsee - auf der Strahmmatte oder dem Bahnhofareal - ein Gesundheitszentrum erhalte. Das verlangte Renate Löffel (EVP) mittels einer Motion. Es sei wegen des generellen Hausärztemangels nötig, dass die richtigen Weichen für die Zukunft gestellt würden. Die Motion wurde gestern Abend im Gemeindeparlament klar angenommen. Der Gemeinderat erklärte, es seien Gespräche mit den Grundeigentümern der Strahmmatte geführt worden. Diese hätten ein Interesse daran, dort ein solches Gesundheitszentrum zu realisieren.

Ein Artikel aus dem
(wal, Der Bund)
23.03.2018

Bund-Artikel: Mehr Stellen für Buchsis Verwaltung

Münchenbuchsees Gemeindeverwaltung ist stark ausgelastet. In verschiedenen Bereichen, so zum Beispiel bei der Bauverwaltung oder im Sozialbereich, besteht laut dem Gemeinderat Handlungsbedarf.

Ein Grund für die starke Auslastung sei, dass der Kanton immer mehr Tätigkeiten an die Gemeinden delegiere, was etwa bei der Einführung des Systems mit Betreuungsgutscheinen für Kindertagesstätten der Fall sei. Bei der Bauverwaltung geht der Gemeinderat davon aus, dass der Arbeitsanfall infolge diverser Bauprojekte zunehmen wird. Im Stellenetat für die Gemeindeverwaltung solle deshalb eine strategische Reserve von 300 Stellenprozenten geschaffen werden, um die Mehrbelastung auffangen zu können.

Der Grosse Gemeinderat hat gestern Abend den dafür nötigen neuen Stellenplafond mit 34 zu 4 Stimmen bewilligt. Die Parteien waren sich grösstenteils einig, dass der Gemeinderat einen gewissen Handlungsspielraum benötige. Arduino Lavina (SVP) stellte jedoch mit Bedauern fest, dass die Verwaltung immer mehr Ressourcen binde. Darum wäre es wünschenswert, die Ansprüche an die Gemeinwesen einzuschränken. Es sei sehr wichtig, dass der Gemeinderat über eine strategische Reserve verfüge, sagte GFL-Parlamentarier Luzi Bergamin. Die FDP stellte den Antrag, die Reserve auf 150 Prozent zu halbieren. Gemeindepräsident Manfred Waibel (SVP) sprach sich dagegen aus. Er versicherte, dass jede Stelle bei der Verwaltung eingehend auf ihre Notwendigkeit überprüft werde. Der Antrag blieb chancenlos.

Inklusive Gemeindebetriebe umfasst die Verwaltung von Münchenbuchsee derzeit knapp 41 Vollzeitstellen.

Ein Artikel aus dem
(wal, Der Bund)
20.03.2018

Festlegung Gewässerräume: Anpassung Zonenplan 2 und Baureglement

Die revidierte Gewässerschutzgesetzgebung des Bundes verlangt, dass bei sämtlichen Gewässern ein Gewässerraum nach bundesrechtlichen Vorgaben ausgeschieden wird.  Für die Festlegung der Gewässerräume sind die Gemeinden zuständig. Es ist ihre Aufgabe, die Vorschriften zur Ausscheidung des Gewässerraumes grundeigentümerverbindlich in Zonenplan und Baureglement umzusetzen. Aufgrund der vom Bund gesetzten Einführungsfrist per Ende 2018 hat der Gemeinderat beschlossen, dass die Festlegung der Gewässerräume und das entsprechende Planerlassverfahren von der Gesamtrevision der Ortsplanung losgelöst durchgeführt wird. Die Unterlagen Festlegung Gewässerräume liegen ab 22. März 2018 zur Mitwirkung vor. Sie werden auf dieser Website unter "Gemeinde/Aktuelle Projekte" aufgeschaltet.

Öffentliche Mitwirkung vom 22. März bis 30. April 2018
Die Festlegung der Gewässerraume liegt öffentlich zur Mitwirkung auf.
Die Mitwirkung dauert vom Donnerstag, 22. März 2018 bis am Montag, 30. April 2018.
Der Mitwirkungsunterlagen Festlegung Gewässerräume (inkl. Erläuterungsbericht) können in der Bauabteilung, Bernstrasse 12, eingesehen werden:
Die Unterlagen inklusive Fragebogen zur Mitwirkung stehen als Downloads zur Verfügung (siehe unten). Der Fragebogen kann auch online ausgefüllt werden.

Öffentliche Informationsveranstaltung Dienstag, 27. März 2018

Dienstag 27. März 2018, um 19:30 Uhr, Aula der Schulanlage Bodenacker, Höheweg 32, Münchenbuchsee

Die Information umfasst folgende Themen:
•    Was sind die Vorgaben von Bund, Kanton und Gemeinde
•    Was beinhaltet die Änderung des Zonenplan 2 und des Baureglements?
•    Was ist für die Bevölkerung/Grundeigentümer wichtig zu wissen?

Gerne werden anlässlich dieser Veranstaltung auch Fragen zum Thema beantwortet.
16.03.2018

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: Münchenbuchsee empfängt 4400 Turnende aus der ganzen Schweiz

Bisch drbi? - der Turnverein Münchenbuchsee freut sich auf das Mittelländische Turnfest 2018.

In drei Monaten wird Münchenbuchsee während drei Tagen ganz im Zeichen der turnerischen Vielfalt stehen. Als Höhepunkt der Vereinsjubiläen des Turnvereins und der Damenriege findet vom 8. bis 10. Juni 2018 das Mittelländische Turnfest statt. Mit 4400 Turnenden aus 177 Vereinen und mehreren Kantonen wird dieses Stelldichein des Turnens in all seinen Facetten zu einem überregionalen Grossanlass.


Weil der Turnverein und die Damenriege heuer ihre 100- beziehungsweise 75-jährigen Jubiläen feiern, findet vom 8. bis 10. Juni 2018 das Mittelländische Turnfest in Münchenbuchsee statt. Nach über zweijähriger Vorbereitungszeit darf sich das Organisationskomitee auf einen Grossanlass freuen. Die Erwartungen bezüglich der Teilnahme wurden bei weitem übertroffen, haben sich doch 4400 Turnende aus 177 Vereinen und dreizehn Kantonen für eine Reise ins Berner Mittelland entschlossen.

Vielfältiges Angebot

"Herzstück" des Turnfestes wird der Vereinswettkampf am Samstag, dem 9. Juni sein. 167 Riegen werden in einem ein- oder mehrteiligen Wettkampf die Sieger in neun Kategorien und vier Stärkeklassen untereinander ausmachen. Tags zuvor werden sich 552 Turnende in verschiedenen Sparten der Einzelwettkämpfe messen und die Volley- und Unihockey-Night wollen 49 Teams aus 32 Vereinen durchstehen. Abgeschlossen wird der Grossanlass mit turnerischen Leckerbissen bei den Schlussvorführungen, in die spannende Finalläufe der Pendelstafette integriert sein werden. 

In der Festarena "Hornusser-Hüsli", das zwischen Münchenbuchsee und Diemerswil liegt, werden vor allem Gymnastik, Leichtathletik, Nationalturnen und Allround-Darbietungen zu sehen sein. Alle Geräteturnwettkämpfe finden in der Schulanlage Bodenacker statt und für die spielerischen Fachtests Volleyball und Unihockey sowie "Fit und Fun" ist die Schulanlage Riedli reserviert. In unmittelbarer Nähe der Festarena, welche 14‘000 Quadratmeter Zeltplatzfläche umfasst, und in Turnhallen in der Umgebung ist für die notwendigen Übernachtungsmöglichkeiten gesorgt.

Auch auf tolle Unterhaltung und reichhaltige Verpflegungsmöglichkeiten in grossen und kleineren Festzelten dürfen sich die Aktiven und Zuschauenden freuen.  

Helfende sind herzlich willkommen!

Damit für die riesige Teilnehmerzahl ideale Rahmenbedingungen geschaffen werden können, bedarf es eine grosse Anzahl Helfende. Noch werden Freiwillige für verschiedene Sparten wie Verpflegung, Anlagen, Unterkunft/Zeltplatz und Unterhaltung gesucht. Das OK dankt zum Voraus allen, die sich für diesen Grossanlass in irgendeiner Form engagieren wollen. Unter www.turnfest18.ch ist ein entsprechendes Helfertool für die Anmeldung zu finden.

Informationsabend für die Bevölkerung

Damit vor allem die Bewohnerinnen und Bewohner von Münchenbuchsee aber auch der umliegenden Gemeinden aus erster Hand erfahren, was an diesem Juni-Wochenende alles zu erwarten ist, wird am 29. März 2018 ab 20.00 Uhr im Kirchgemeindehaus Münchenbuchsee ein öffentlicher Informationsabend durchgeführt. Vertretungen aus dem Organisationskomitee und den Gemeinden Münchenbuchsee und Diemerswil werden wichtige Informationen zu den Themen Standorte, Festprogramm, Verkehr, Emissionen und Sicherheit liefern und Fragen aus dem Kreis der Teilnehmenden beantworten.

Ein Artikel aus dem fraubrunner anzeiger
Text und Bild:
Werner Schmidiger, Medienverantwortlicher des Turnfestes
079 197 16 88 oder 031 911 90 09
weschmidiger@bluewin.ch
16.03.2018

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: Beeindruckende Darbietungen mit Pirouetten und Sprüngen zu Filmmusik

Die Royals Cool Dreams des EC Burgdorf gehören zu den besten Synchronized Skating Teams der Schweiz.

Schaulaufen zum Saisonabschluss im Hirzenfeld Münchenbuchsee


Am vergangenen Sonntag fand zum Saisonabschluss das Schaulaufen des Eislaufclubs Münchenbuchsee im Sportzentrum Hirzenfeld statt. Das zweite Schaulaufen des Vereins wurde dieses Jahr unter dem Motto Filmmusik organisiert. Es herrschte starker Regenfall, der jedoch glücklicherweise kurz nach Programmbeginn nachgelassen hatte. 76 Eislaufende zwischen 4 und 20 Jahren, davon 5 Knaben, zeigten dem Publikum ihre in dieser Saison erworbenen Fortschritte, ihr Können und Talent, sei es allein, als Paar oder in der Gruppe.

Die Eltern und Kinder hatten mit viel Fantasie wunderschöne Kostüme kreiert, beispielsweise für Schneewittchen, die sieben Zwerge und die Hexe oder für die Geisterjäger bei der Ghostbusters-Darbietung. Vor dem Schaulaufen wurde aufgeregt in ein Kostüm geschlüpft oder ein glänzendes, schöne Eislaufdress angezogen, geschminkt und die Schlittschuhe geschnürt. Es herrschte grosse Nervosität und Lampenfieber unter den Darbietenden. Die letzten Vorbereitungen wurden getroffen, bis endlich das anderthalbstündige Programm beginnen konnte.

Die einzelnen Auftritte der Eisläuferinnen und Eisläufer wurden jeweils angekündigt. Das Programm wurde mit Schneewittchen und den sieben Zwergen und dessen Filmmusik eröffnet. Die kleinen Zwerge waren so aufgeregt, dass sie ein wenig ihre Choreografie vergessen hatten und aus dem Konzept kamen. Doch das liebe Schneewittchen kam ihnen gottseidank zu Hilfe.  Zur gleichnamigen Filmmusik schwirrten die Ghostbusters auf Geistersuche übers Eis. Leider wurden zwei der Geister aus dieser Gruppe unverhofft krank, so dass die Ghostbusters nur noch einen Geist jagen mussten. Ein weiterer Filmtitel war Man in Black, zu dem sich eine weitere Gruppe in Szene setzte. Beeindruckend waren auch die verschiedenen Eisprinzessinnen, die sich bei ihren Einzelauftritten zu ihrer Musik graziös und anmutig auf dem Eis bewegten und ihre Sprünge und Pirouetten präsentierten. Die beiden Talente Lia Kauz und Giulia Bögli zeigten sogar Doppelsprünge.

Der EC Münchenbuchsee durfte auch Gäste wie Lena Reidlich und Vincent van Dooren des EC Basel oder die beiden Synchronized Skating Teams, Juvenile Cool Dreams und Royals Cool Dreams des EC Burgdorf, zum Schaulaufen begrüssen. Die Beiden aus Basel zeigten ihr Können als Eistanzpaar zum Lied „Amon“ aus dem Film Schindler’s list. Begeistert war das Publikum auch von den Juvenile Cool Dreams und Royals Cool Dreams. Die beiden Teams gehören momentan in ihrer jeweiligen Kategorie zu den besten Synchronized Skating Teams der Schweiz.

Das Synchronized Skating (SYS) ist ein Eislaufsport, bei  dem ein Team aus 16 Läuferinnen und Läufern verschiedene Schrittfolgen und Figuren in wechselnden Formationen zu ausgewählter Musik vorführt. Die Synchronität sowie die Präzision der Schritte und Bewegungen, der technische Schwierigkeitsgrad, der künstlerische Ausdruck und die Harmonie des Teams sind die wesentlichen Qualitätsmerkmale dieser modernen Sportart.

Spontan entschied sich Marietta Boyd beim Schaulaufen mitzuwirken und demonstrierte mit ihrem Auftritt dem Publikum, dass es auch für ältere Erwachsene möglich ist, noch Eislaufen zu lernen. Der krönende Abschluss des Schaulaufens war das Finale, bei dem alle Eisläuferinnen und Eisläufer von den Zuschauern riesigen Applaus ernteten.

Im Anschluss fand der Sponsorenlauf statt, der eine wichtige Einnahmequelle für den EC Münchenbuchsee ist. Zuschauer, Eltern, Bekannte und Freunde konnten entweder einen Betrag pro Runde oder einen Pauschalbetrag geben. Die Eislaufenden mussten in 10 Minuten möglichst viele Runden drehen, damit die Kasse für die nächste Saison wieder aufgefüllt wird. Die meisten Runden absolvierte Leonie Wagner. Sie schaffte in der vorgegebenen Zeit 20 Runden.

Mit dem Schaulaufen und dem Sponsorenlauf schloss gleichzeitig auch das Hirzi seine Eisfläche für diese Saison. Nun startet bis zur nächsten Saison das Off-Ice-Training in der Turnhalle.

Der erst 2015 gegründete junge Verein hat zum Ziel den Breitensport in der Region zu fördern und Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Freude und Begeisterung am Eislaufen zu vermitteln und bietet diverse Eislaufkurse an. Der Eislaufclub ist stolz darauf, zwei erfolgreiche Trainer wie Zuzana Jarray und David Vincour zu haben.

Zuzana „Zuzi“ Jarray war in ihrer aktiven Karriere mehrfache Junioren-Landesmeisterin der Tschechoslowakei und mehrfache Elitelandesmeisterin der Slowakei. Sie nahm an zwei Europameisterschaften in Milano und Prag sowie am Weltmeisterschaftsfinal von 1998 in Minneapolis teil. Nebst Head-Coach vom EC Münchenbuchsee war sie auch Assistenzcoach bei einer der erfolgreichsten Synchronized Skating Teams der Schweiz, den Cool Dreams des EC Burgdorf. Beim SC Lyss und HC Münchenbuchsee ist sie als Powerskating-Trainerin tätig.

Zu den grössten Erfolgen von Trainer David Vincour zählen mehrfache Teilnahmen an Europa- und Weltmeisterschaften sowie die Teilnahme an den Olympischen Spielen von Vancouver 2010.
Als diplomierter Trainer im Eiskunstlauf unterrichtet er nicht nur beim EC Münchenbuchsee sondern auch beim EC Basel.

Haben wir Ihr Interesse geweckt und möchten Sie nächsten Winter auch das Eislaufen erlernen? Dann kontaktieren Sie uns auf unserer Homepage ec-münchenbuchsee.ch oder auf facebook EC-Münchenbuchsee Eislaufclub.

Ein Artikel aus dem fraubrunner anzeiger
Text: Karin Balmer
Foto: Gino Bonafini
Julia Bögli begeistert mit ihren Sprüngen.
Lia Kauz ist eines der Talente des EC Münchenbuchsee, die ihren Auftritt beim Schaulaufen hatte.
Juvenile Cool Dreams des EC Burgdorf gehören zu den besten Synchronized Skating Teams der Schweiz
Das Eistanzpaar Lena Reidlich und Vincent van Dooren des EC Basel
12.03.2018

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: 100 Jahre KMU Münchenbuchsee - Publireportage

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Ein ganzes Jahr wird gefeiert

Gewerbe trifft Buchsi im Dorfzentrum


Der KMU Münchenbuchsee feiert 2018 sein 100jähriges Bestehen. Dies ist ein Dauerthema im Dorf. «Gewerbler markieren mit interessanten Anlässen Präsenz und Kundennähe im Dorf. 12 tolle Events mit vielen Gästen sind geplant».
 
Bereits 1918 wussten die Gewerbler, dass es nötig ist dem Gewerbe eine Stimme zu geben und den Zusammenhalt zu fördern. Deshalb wurde 1918 der Gewerbeverein Münchenbuchsee gegründet. Heute wie damals verfolgt der KMU Münchenbuchsee den Zweck, die Interessen der Gewerbebetriebe von Münchenbuchsee zu wahren und zu fördern. Wir halten dies in unserem Leitgedanken «lokal vernetzt, lokal einkaufen» fest und wollen eine breite Bevölkerung dafür sensibilisieren, vermehrt im Dorf einzukaufen und Dienstleitungen vor Ort zu beziehen. Münchenbuchsee ist ein bedeutender Wohn- und Wirtschaftsstandort mit rund 10’000 Einwohnerinnen und Einwohnern.  Das Jubiläum wird übers ganze Jahr gefeiert. Ziel ist es, das breite Dienstleistungsangebot in Münchenbuchsee den Bewohninnen und Bewohnern vorzustellen. Darum schliessen sich ein Gwerbler vom Dorfzenturm und ein Gwerbler der ausserhalb ist zusammen und organisieren einen Event. Zu diesen Anlässen sind jeweils alle ganz herzlich eingeladen.

Der erste Anlass fand bereits Anfang Februar in der Wüthrich Metzg mit der Druckerei Varicolor statt. Bereits durften viele Gäste begrüsst werden. Mit dem Thema «d Wurscht git Durscht» wurde der erste Anlass mit einem Apéro eröffnet und mit einer feinen Wurscht zum gemütlichen Zusammensein- und KennenlernAbend. Die genauen Daten und Standorte der weiteren Anlässe werden jeweils auf www.buchsikmu.ch aufgeschaltet sein. Am Tag des Anlasses markieren Fahnen den Standort. Buchsi KMU freut sich jeweils auf viele Besucher, tolle Anlässe und  interessante Gespräche. Anmerkung des Vorstandes: geplant waren 12 Anlässe, aber das Interesse ist so gross, dass wir schon heute sagen können: es werden mehr!
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Eine Publireportage aus dem fraubrunner anzeiger
05.03.2018

Volleyball: Schafft Buchsi das Doubble, Doubble


Der Volleyballclub Münchenbuchsee reitet aktuell auf einer veritablen Erfolgswelle. Mit den Juniorinnen U23 und den Damen 2. Liga stehen am 7. April gleich zwei Teams aus Münchenbuchsee im Finale des Kantonalen Cups von „Swiss Volley Region Bern“.

Dabei hätte es gar noch besser kommen können! Die mit einigen Ex-Buchser angetretenen Herren von Volleyball Papiermühle schaffen im Halbfinale gegen die Oberklassigen eine Überraschung und verhindern somit den totalen Triumpf des VBC Münchenbuchsee. Der Kantonalcup ist sowohl Saisonhöhepunkt als auch Saisonschlussevent der regionalen Volleyballszene. Nebst den Cup-Finalspielen der Kategorien Juniorinnen, Herren und Damen werden auch die jeweiligen Ligameister des Regionalverbandes ausgezeichnet. Abgerundet wird das Programm mit einer deftigen Afterparty im Bierhübeli.

In einem hochstehenden und spannenden Halbfinale haben sich die Juniorinnen aus Buchsi mit 3:0 gegen die Konkurrenz aus Köniz durchgesetzt und treffen im Finale, Anspielzeit 12:00h, auf das Team des Stadtturnvereins Bern STB. Die Buchsi-Damen 2. Liga treffen um 17:00h gegen Volero Aarberg, aus der 3. Liga Pro, auf altbekannte Gegnerinnen aus vergangenen Saisons. Sämtliche Finalspiele finden am Samstag 7. April, in der Sporthalle Weissenstein an der Könizstrasse 111, in Bern statt.

In der laufenden Meisterschaft stehen die 2. Liga Damen des VBC Münchenbuchsee bereits 3 Runden vor Saisonschluss als Ligameister fest und können sich am 7. April mit einem Sieg im Cupfinale gleich doppelt feiern lassen. Als Aufsteiger der 3. Liga Pro in die Saison gestartet, sind die Buchserinnen gleich durchmarschiert und spielen in einer Barrage mit den Ligameister der Regionalverbände Freiburg und Neuenburg um zwei Plätze in der 1. Liga. Dabei hat das Team aus Buchsi die schier unglaubliche Bilanz von 38 Siegen in Serie aufzuweisen. Selbst verletzungsbedingte Absenzen von einigen Schlüsselspielerinnen konnten das Team nicht aus der Bahn werfen. In der Not wurden mit Dinah Kobel und Yvonne Schnegg zwei längst zurückgetretene Spielerinnen mit NLA Erfahrung reaktiviert, welche sich nahtlos in das Team integriert haben und noch immer in der Lage sind den Unterschied auszumachen. An die letzte Niederlage des Teams kann sich in Buchsi wohl niemand so richtig erinnern, sie datiert vermutlich aus der Saison 2015/16.

Schweizer Meisterschaft Nachwuchs

Ebenfalls eine Erfolgsgeschichte der besonderen Art schreiben die Buchsi Juniorinnen U23. Als Siegerinnen des regionalen Qualifikationsturniers vertreten Sie den Kanton Bern in der laufenden Nachwuchs Schweizer Meisterschaft von Swiss Volley. Als Turniersieger gegen die Teams aus dem Jura, Aargau und Tessin haben die Buchserinnen das Silver Ticket gelöst und den Sprung unter die besten acht Nachwuchsteams der Schweiz geschafft. Am 18. März in den Sporthallen der Uni Bern werden die Teilnehmer für das Finalturnier in Neuenburg ermittelt. Für die Finalfour Qualifikation benötigen die Buchserinnen mindestens den 2. Rang und messen sich dabei gegen den Titelverteidiger und Favoriten Sm’Aesch Pfeffingen, Volley Luzern und VBC Kanti Baden. In der Meisterschaft sind 2 Runden vor Schluss die Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung dagegen nur noch theoretisch. Zwar steht noch die Direktbegegnung gegen Leader Volero Aarberg an, jedoch hat dieser ein Spiel weniger auf dem Konto und kann im Spiel gegen den Tabellenachten Oberdiessbach bereits vorzeitig alles klar machen. Die konsequente Nachwuchsförderung und Integration von Juniorinnen ins Fanionteam der NLB, hat diese Saison für den Verein höchste Priorität. Gleich fünf Juniorinnen haben die Aufnahme ins NLB Team geschafft und gelangen regelmässig zu Spieleinsätzen.

Hopp Buchsi

05.03.2018

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: Harmonie, der Name ist Programm!

Eidg. Musikfest Montreux

Musik macht Spass, beruhigt und bildet Brücken für ein harmonisches Miteinander.

Im Jahr 1921 wurde die Arbeitermusik Münchenbuchsee gegründet. 2013 wechselten wir unseren Namen. Wir sind die Harmonie Münchenbuchsee bestehend aus 48 aktiven Musikanten im Alter von 17 bis 78 Jahren. Unser breites Literaturspektrum bietet jedem Ohr etwas Passendes. Wir spielen klassische Konzertstücke, Märsche, Polkas - aber auch moderne, poppige Lieder. Lassen Sie sich bei unseren Auftritten im 2018 aus dem Alltag entführen:

  • 24. März    Jahreskonzert
  • 26. Mai    Musiktag Landiswil
  • 7.+10. Juni    Auftritt Jubiläum Turnverein und Mittelländisches Turnfest
  • 16. Juni    Buchsimärit
  • 21. Oktober    Mitwirkung am Gottesdienst
  • 2. Dezember    Kirchenkonzert
  • 15. Dezember    Adventssingen

Günstiger kommen Sie nie mehr zu einer Weltreise: Begleiten Sie uns in zwei Stunden „Rund um die Welt“ an unserem Jahreskonzert.

Für die Spielbegeisterten findet im Oktober das Jassturnier und am Novemberwochenende unser Lotto mit Preisen in der Aula Paul Klee statt.

Auch die Geselligkeit kommt bei uns nicht zu kurz: gemütliches Zusammensein nach der Probe, Skiweekend, Musikreise, Abschlussbräteln im Sommer und Altjahreshöck.

Möchtest du auch einen Teil von unserer lustigen Truppe sein? Dann besuche uns an einer Probe jeweils dienstags 20 Uhr in der Aula Paul Klee.

Spielst du noch kein Instrument, möchtest aber auch selber mal probieren und nicht nur konsumieren? Kein Problem, wir bieten allen ab 7 Jahren Instrumentalunterricht bei fachkundigen Lehrkräften an.

Am Dienstag, 27. März 2018, 19.30 Uhr, findet in der Aula Paul Klee die öffentliche Probe mit Informationsabend statt.

Weitere Informationen über unseren Verein findest du unter www.harmonie-muenchenbuchsee.ch

Interview mit Urs Walthert, Präsident der Harmonie Münchenbuchsee

Seit wann bist du Vereinsmitglied?
Ich bin 1987 in den Verein eingetreten und seit 23 Jahren im Vorstand tätig, davon 16 Jahre als Präsident.

Was ist deine Motivation, dass du bereits seit 16 Jahren als Präsident tätig bist?
Es macht Spass, einen guten Verein mit coolen Kameraden zu führen. Zudem klappt die Zusammenarbeit im Vorstand hervorragend. Im 2021 wird der Verein 100-jährig. Solange möchte ich das Amt als Präsident der Harmonie weiterführen.

In der Harmonie spielst du Es-Horn. Hast du dort auch eine tragende Stimme?
Ja, ich habe eine tragende Stimme. Es ist eine Herausforderung und macht Spass. Leider sind wir nur zu zweit.

Wir spielen viele verschiedene Musikrichtungen. Was spielst du am liebsten?
Am liebsten spiele ich Märsche und Unterhaltungsmusik. Ich finde es jedoch toll, dass wir verschiedene Stilrichtungen im Repertoire haben.

Was ist dir Wichtig im Vereinsleben?
Der Zusammenhalt und die Harmonie im Verein, sowie die Geselligkeit und gemeinsam musikalische Ziele zu erreichen.

Gehst du nach der Probe jeweils direkt nach Hause?
Ich geniesse nach der Probe das Zusammensein ohne Noten und Instrument.

Ein Artikel aus dem fraubrunner anzeiger
Text: Cornelia Blaser und Nadja Zumstein
Fotograf: Adrian Walthert

Urs Walthert, Präsident
12.02.2018

BZ-Artikel: Die Rückkehr des Schock-Therapeuten

BZ-Artikel: Die Rückkehr des Schock-Therapeuten

In der Nacht, als sich die Szene an den Swiss Music Awards feierte, lancierte Dänu Extrem sein Bühnencomeback. Die Nervosität war spürbar. Doch das einstige Enfant terrible des Berner Mundartrock brachte die Sache auf den Punkt.


«Ti amo – tantissimo!», schwört der Sänger und wird mit jeder Strophe seines Lieds «Amore» lauter. Er stehe auf einfache Liebeslieder, sagt Dänu Extrem. Und er wundere sich darüber, wenn Musikerkollegen stattdessen über Gummibäume sängen. Den ganzen Freitag lang hat Radio SRF 1 nur Schweizer Musik gespielt und einen ratlosen Dänu Extrem zurückgelassen. Am Abend, als er sein Bühnencomeback nach gefühlten 30 Jahren startet, winken die siegreichen Kollegen im Zürcher Hallenstadion in die Menge und präsentieren ihre Swiss Music Awards. Derweil doppelt Dänu, der in seinem ersten Set als Ukulelezupfender Troubadour auftritt, im Säli des Bären Münchenbuchsee nach: «I ha di doch e so gärn!»

Verdächtige Wonnegefühle

So einfach wie ein einfaches Liebeslied ist Dänu Extrem nicht. Anfang der 80er-Jahre war seine Band Ex-Trem Normal eine Schocktherapie für den träg gewordenen Berner Rock. Plötzlich liessen sich auch punkige Wut und schillernder Glamour mit Berndeutsch verbinden. Dänu schien sich wohlzufühlen in seiner Rolle als Enfant terrible. Um allen zu gefallen, ist er trotz einer gewissen Altersmilde auch 2018 zu wenig gefällig. Auf «Amore» folgt «D’ Scheidig», die – wie viele der live gespielten Lieder aus einer langen Antikarriere – gegen Schluss abrupt verstummt. Als Troubadour wirkt Dänu verletzlich und sensibel, seine karibisch angehauchte Version von Mani Matters «Stinis Bikini» erzeugt Wonnegefühle. Doch manchmal ist die Wonne auch verdächtig: etwa bei der Eröffnungsnummer «Nümme Läbe», in der der Sänger seine Lebensmüdigkeit in ein selbstironisches Lumpeliedli verpackt. Statt mit den anderen Wölfen zu heulen, versteckt sich Dänu lieber in einem Schafspelz.

Nach der Pause erscheint der Rückkehrer mit blonder Perücke und femininem Outfit und spielt Rocksongs. Er wirkt einsam inmitten des Elektro-Gewitters seiner «virtuellen Band». Doch am Schluss bringt er seine Sache in den Songs seines 2017 erschienenen Albums «Äx-tra NoMal» auf den Punkt. Trotzig bei «I stah no da», sehnsüchtig in «Hei cho zu mir», philosophisch in «Karma». Als Sänger fasziniert er immer noch mit seiner Gabe, um die Silben herumzusingen, als Gitarrist ist er effizient, wenn ihm nicht die Nervosität oder der Laptop dazwischenfunken. Doch seine wahre Stärke sind die fadengeraden Texte.

Ist die Zeit reif?

Aber bringt das Comeback auch ein «Plätzli a dr Sunne» für Dänu Extrem? In Münchenbuchsee zeigen sich vor allem Jahrgänger und Familienangehörige. Er selber meint, dass Livekonzerte ein Anachronismus seien, und versucht, die Spannung mit einer Multimediashow zu halten. Sosehr man sich diesen Querschläger wieder dauerhaft in die Schweizer Musikszene zurückwünscht, so akut sind die Zweifel, ob die Zeit wieder reif ist für einen wie ihn. Samuel Mumenthaler

Ein Artikel aus der
(Samuel Mumenthaler, Berner Zeitung BZ)
10.02.2018

Bund-Artikel: Die Altlasten von SVP-Grossrat Hofer

Stefan Hofer investiert eigenes Geld in die Politik. Das ist weder verboten noch unüblich. Doch seinen Gläubigern gefällt dies nicht.

Der 42-jährige Pilot, Unternehmer, Gross- und Stadtrat Stefan Hofer (SVP) hat eine schillernde Geschäftskarriere hinter sich – und politische Ambitionen. Dass das eine dem andern in die Quere kommen kann, musste er feststellen, als er 2016 für den Stadtberner Gemeinderat kandidierte. Nachdem der «Bund»publiziert hatte, dass Hofer früher ein Bordell betrieben und saftige Mieten von Sozialhilfeempfängern kassiert hatte, liess die Partei ihn fallen – um ihn dann nach einigem Zögern doch in die SVP-Grossratsfraktion aufzunehmen.

Nun steht Hofer im Abstimmungskampf gegen das Tram Bern-Ostermundigen und steuert dafür nach eigenen Angaben 50'000 Franken aus seinem Vermögen bei. Dies stösst jenen sauer auf, denen Hofers frühere Firma Honag AG Geld schuldet. Laut Betreibungsregisterauszug bestehen Forderungen von total 445 622 Franken gegen die inzwischen konkurse Firma. Der grösste Teil davon stammt aus der Zeit, als Hofer die Firma mit einem Geschäftspartner leitete.

Streitschlichtung – vorerst

Ein Gläubiger ist der Worber Bauberater Peter Hefti. Er sagt: «Es empört mich, dass ein Politiker sich solche Geschichten leisten kann und dann noch den grossen Herrn spielt.» Hefti hatte für die Honag AG das Projekt für die Überbauung des Areals hinter dem Restaurant Löwen in Münchenbuchsee geplant und koordiniert. Während der Bauzeit kündete die Honag AG seinen Vertrag. «Das können sie natürlich tun, aber ebenso klar ist, dass sie meine Leistungen bis dahin bezahlen müssen», sagt Hefti.

Streitfälle in Bausachen sind oft komplex. Beide Seiten trugen den Fall dem Verein Streitschlichtung im Bauwesen vor. Am 23. Dezember 2014 unterzeichneten Hofer und Hefti einen Vergleich zur definitiven Streitbeilegung. Laut Vergleich schuldet die Honag AG der Firma von Hefti zusätzlich zum bereits bezahlten Honorar 108'000 Franken.

Gescheiterte Bargeldübergabe

Zu seinem Befremden habe Hofer ihm angeboten, die Summe in bar beim alten Tramdepot in Bern zu überreichen, sagt Hefti. Als Hefti darauf bestand, dass die Übergabe in der Schalterhalle seiner Bank erfolgen müsse, damit er das Bargeld sofort einzahlen könne, erschien ein Bote nur mit der Hälfte des Geldes. Darauf sei er nicht eingegangen, sagt Hefti. Hofer sagt auf Anfrage: «Ich war damals der Ansicht, dass die Hälfte für die unbrauchbare Arbeit von Hefti ausreicht.» Nach wie vor bestreite er die Forderung von Hefti – sowie die übrigen Forderungen. Hefti entgegnet, dass sein Projekt eine Baubewilligung erhielt.

Als Hefti die Honag AG betrieb, bestritt diese die Forderung – und unterlag vor Handelsgericht. Laut dem Gerichtsurteil vom 7. April 2016 muss die Honag AG der Firma von Hefti die Summe samt Parteientschädigung zahlen. Weil die Honag AG weiterhin nicht zahlte, eröffnete das Regionalgericht Bern-Mittelland auf Antrag von Hefti am 28. März 2017 den Konkurs über die Honag AG. Hefti half dies wenig.

Die Aktiven der konkursen Firma reichten gerade für ausstehende Sozialabgaben. Offen sind neben jener von Hefti weitere neun Forderungen, darunter Steuerschulden und der Lohn eines ehemaligen Honag-Angestellten. Auch dessen Betreibungsforderung stützte das Regionalgericht am 4. Januar 2016 mit einer provisorischen Rechtsöffnung.

«Das geht mich nichts an», sagt Hofer. «Ich habe mit der Honag AG nichts mehr zu tun.» In der Tat war Hofer am 11. Dezember 2015 per sofort als Verwaltungsrat und VR-Präsident zurückgetreten (das Domizil der konkursen Firma ist allerdings laut Handelsregister nach wie vor Hofers Wohnadresse).

Neue, fast gleichnamige Firmen

Drei Monate zuvor hatte Hofer zusammen mit einem anderen damaligen Honag-Verwaltungsrat drei fast gleichlautende neue Firmen gegründet. An diese wurden dann bis Frühling 2016 die Aktiven der Honag AG übertragen. Zu diesen Aktiven zählten ursprünglich die Erträge aus dem Verkauf von Hofers Bordell, das Grundstück und Bauprojekt in Münchenbuchsee und weitere Liegenschaften. Die neue Honag Generalunternehmung AG realisierte die Überbauung in Münchenbuchsee, die meisten Wohnungen sind nun verkauft.

«Hofer und seine Partner haben die Honag AG ausgehöhlt, damit keine Mittel für die Gläubiger verblieben», lautet der Vorwurf von Hefti. Hofer entgegnet: «Die Übertragung an die neuen Gesellschaften war völlig korrekt und transparent.» Als Beweis präsentiert Hofer ein Ruling (Steuervorabbescheid) der bernischen Steuerverwaltung. In dem Ruling bestätigt diese, dass sie zumindest einen Teil der Vermögenstransfers «aus steuerrechtlicher Sicht» nicht beanstande.

Ist mit einem Steuerruling auch die Frage entschieden, ob eine Vermögensübertragung, konkursrechtlich gesehen, zulässig war? Nein, sagt auf Anfrage der Rechtsanwalt und Konkursexperte Karl Wüthrich. «Ein Steuerruling hat keinen Einfluss auf solche Beurteilungen. Es sagt nichts zur zivil- oder konkursrechtlichen Gültigkeit oder zur strafrechtlichen Relevanz einer Vermögenstransaktion aus.»

Hefti setzt nun darauf, dass entweder das Konkursamt oder seine Anwältin die Vermögensübertragung anfechten und die Nachfolgefirmen belangen können – was allerdings langwierige Rechtsverfahren erfordern wird.


Ein Artikel aus dem
(Simon Thönen, Der Bund)
09.02.2018

Fasnacht in Buchsi: Verkehrsmassnahmen


Buchsi-Fasnacht 2018

Von Freitag, 23.02.2018 bis Sonntag, 25.02.2018 findet die Buchsi-Fasnacht 2018 statt.

Verkehrsmassnahmen während des Fasnachtsumzugs am Sonntag, 25. Februar 2018
Um die Sicherheit gewährleisten zu können, werden im Ortszentrum folgende Verkehrsbeschränkungen verfügt:

Oberdorfstrasse
Abschnitt Bernstrasse bis Schöneggweg
14.00 bis ca. 17.00 Uhr, Allgemeines Fahrverbot

Umzugsroute
Fellenbergstrasse – Oberdorfstrasse – Höheweg – Schmiedegasse – Fellenbergstrasse – Oberdorfstrasse – oberer Schulhausplatz Paul Klee
14.00 bis ca. 17.00 Uhr, Allgemeines Fahrverbot (gemäss Weisungen der Verkehrsfunktionäre)

Verkehrsumleitung
Dorfzentrum zum Oberdorf, via Löwenstrasse – Sonnenweg – Quellenweg
In umgekehrter Richtung ist die Durchfahrt zum Zentrum/Bernstrasse für den motorisierten Verkehr nicht möglich. Umleitung via Radiostrasse – Sportzentrum – Zollikofen.

RBS-Bus
14.00 bis ca. 16.00 Uhr erfolgt der Busbetrieb nur noch bis und ab Haltestelle Kirche.
Davon sind die folgenden 4 Kurse im Oberdorf betroffen:
Häuslimoos ab 14.27 h / 14.57 h / 15.27 h und 15.57 h.

Allgemeines
Wir bitten Sie die Signalisationen und die Weisungen des Verkehrspersonals unbedingt zu beachten. Für das Verständnis danken wir Ihnen bestens.

Öffentliche Sicherheit
07.02.2018

BZ-Artikel: Die leuchtende Idee

Diemerswiler Gemeindepräsidentin Kirsten Hammerich rüstet sich mit einer Leuchtweste aus. (Foto: Christian Pfander)

DIEMERSWIL Der Gemeinderat sorgt sich um die schwächeren Verkehrsteilnehmer auf der Hauptstrasse nach Münchenbuchsee. Weil der Kanton keine Massnahmen vorsieht, stellt die Gemeinde nun Leuchtwesten am Strassenrand zur Verfügung.


Er ist nur gut 300 Meter lang, der Abschnitt der Kantonsstrasse zwischen Diemerswil und Münchenbuchsee. Doch er sorgt seit einigen Jahren für Gesprächsstoff. Denn diese Strecke ist aus Sicht der Bevölkerung der 200-Seelen-Gemeinde gefährlich. Sie ist nicht beleuchtet und verfügt weder über einen Mittelstreifen, noch über einen Radstreifen. Der Gemeinderat Diemerswil, unterstützt von seinen Kollegen aus Münchenbuchsee, hat schon mehrfach beim Kanton angeklopft, damit dieser Massnahmen für eine bessere Verkehrssicherheit ergreift. Doch dieser sieht auf diesem wenig belasteten Strassenabschnitt keinen Handlungsbedarf.

Wollen keinen Luxus

«Ich kann die Haltung des Kantons verstehen, dass er objektiv nach Normen und Regeln handelt», sagt Gemeindepräsidentin Kirsten Hammerich (parteilos). Aber aus subjektiver Warte sehe sie das anders. Und Hammerich betont, dass es nicht um eine Luxuslösung gehe wie ein Trottoir auf der ganzen Länge. Sondern um eine möglichst günstige Variante, welche die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmenden erhöhe. Wie eine Lösung aussehen könnte, das überlässt sie den Spezialisten. Die Gemeinde habe Alternativen über bestehende Flurwege angeschaut, diese aber aus verschiedenen Gründen (Kosten, Unterhalt, grosser Umweg) nicht weiterverfolgt. Die Kantonsstrasse zwischen Diemerswil und Münchenbuchsee werde von den Autopendlern vermehrt als Ausweichroute benutzt, damit sie die Staus auf den Hauptachsen umfahren können, sagt Kirsten Hammerich. Laut ihrem Empfinden nimmt der Verkehr stetig zu, belegen könne sie das aber nicht. Die Strasse ist zudem die kürzeste Verbindung zur nächstgelegenen Bushaltestelle Hüslimoss in Buchsi und für einige Kinder aus Diemerswil und Münchenbuchsee der Schulweg. Bei schönem Wetter am Wochenende sei der Abschnitt auch ein beliebter Spazierweg.

Übersichtliche Strecke

Auf den ersten Blick scheine es eine übersichtliche Strecke zu sein, ergänzt die Gemeindepräsidentin, aber: «Im Sommer, wenn die Felder beispielsweise mit Mais bebaut sind, sieht man nicht, was hinter der leichten Kurve wartet.»

Bescheidene Mittel

An seiner Sitzung im Dezember hat der Gemeinderat das Thema Verkehrssicherheit auf der Buchsistrasse einmal mehr diskutiert. Da habe das eine das andere ergeben, erinnert sich Kirsten Hammerich. Der Gemeinderat hat beschlossen, sich «im Rahmen seiner bescheidenen Möglichkeiten» selbst zu helfen.

Seit gut zwei Wochen steht an den Dorfausgängen von Diemerswil und Münchenbuchsee je ein Schrank mit Leuchtwesten. Wer die Strecke zu Fuss geht oder mit dem Velo fährt, kann sich einer orangen oder gelben Weste bedienen, um besser sichtbar zu sein. Am Ende des Weges hängt er die Leuchtweste wieder in den Schrank. Nur gut 100 Franken koste das die Gemeinde, schätzt Hammerich, dank Fronarbeit. Ein Gemeinderatsmitglied zimmerte die beiden Schränke, ein anderes besorgte die Westen, sie selber beschriftete diese mit einem wasserfesten Stift.

Auch ein Signal

Die Leuchtwestenaktion sei in erster Linie ein Zeichen an die eigene Bevölkerung, dass man am Ball bleibe, betont die Gemeindepräsidentin. Natürlich sei es auch ein Signal an den Kanton, die Kleinen nicht zu vergessen.

Der Versuch mit den Leuchtwesten dauert vorerst ein halbes Jahr. Im Sommer will der Gemeinderat entscheiden, ob die Schränke mit den Westen fest installiert werden. Ein positives Feedback hat Kirsten Hammerich von einem Nachbar erhalten. Dieser kam am Abend mit dem ÖV nach Hause, bis zur Haltestelle Hüslimoos, und bediente sich danach einer Diemerswiler Leuchtweste.

KEIN BEDARF
Aus Sicht des Kantons drängen sich auf der Hauptstrasse zwischen Diemerswil und Münchenbuchsee keine Massnahmen auf. Der tägliche Verkehr von 1060 Fahrzeugen sei für eine Kantonsstrasse eine tiefe Belastung, schreibt Kreisoberingenieur Kurt Schürch. Gemäss den «Standards Kantonsstrassen» braucht es für Velofahrende keine Massnahmen. Für Fussgängerinnen und Fussgänger gehe man von einem knapp erhöhten Sicherheitsbedürfnis aus. Allerdings stelle sich die Frage, so Schürch, wer auf dieser Strecke zu Fuss unterwegs sei und warum. Es sei keine kantonale Aufgabe, Fusswegverbindungen zwischen Gemeinden zu planen und zu finanzieren. Kurz zusammengefasst sei aus kantonaler Sicht ein Ausbau zwischen Diemerswil und Münchenbuchsee nicht nötig. hus

Ein Artikel aus der
(hus, Berner Zeitung BZ)
29.01.2018

BZ-Artikel: Patriotischer als der Gemeinderat

Fredi Witschi, SVP
Die Bundesfeier könnte ab 2020 wieder am 1. August stattfinden. Das Parlament hat ein Postulat überwiesen, gegen den Antrag des Gemeinderats.

Münchenbuchsee begeht den Nationalfeiertag bereits am 31. Juli. Noch. Denn der Grosse Gemeinderat hat ein Postulat von Fredi Witschi (SVP) mit grossem Mehr überwiesen. Dieses verlangt vom Gemeinderat, zu prüfen, ob die Bundesfeier wieder am 1. August durchgeführt werden soll. Witschi sieht «keinen erheblichen Grund, den Geburtstag der Eidgenossenschaft vorzuverschieben». Der Veterinär und aktuelle Parlamentspräsident Witschi denkt dabei auch an die Tiere, die durch das Feuerwerk gestört werden.

Nur summarisch geprüft

Der Gemeinderat sprach sich nach einer «summarischen Prüfung» für die Beibehaltung am 31. Juli. Eine Verschiebung dränge sich nicht auf – nicht aus patriotischen, sondern aus praktischen Gründen. Der Gemeinderat erwähnt etwa die Probleme beim Abbau, wenn die Mitglieder des organisierenden Vereins am 2. August wieder arbeiten müssten. Er befürchtet auch, dass die Beteiligung an der Feier am Vorabend eines Werktages geringer ausfallen würde. Ebenfalls kaum beeinflussen würde es die Lärmproblematik. Eine Feier am 1. August sei frühestens ab 2020 möglich, weil für die nächsten beiden Jahre schon Vorbereitungsarbeiten gemacht worden seien.

Diese Argumente konnten die Mitglieder des Grossen Gemeinderats nicht überzeugen. Die Antworten seien «etwas komisch» ausgefallen, sagte Wolfgang Eckstein (SP) und fragte, warum es in der Ferienzeit unmöglich sein solle, zu wenig Personen für den Abbau an einem Werktag zu finden. Denn der Aufbau falle ja ebenfalls auf einen Werktag. Walter Lanz (BDP) stolperte über eine andere Aussage des Gemeinderats. Demnach soll der Schutz der Wildtiere dadurch gewährleistet sein, dass für das Feuerwerk der Gemeinde jeweils die Zustimmung des Wildhüters eingeholt werde.

Ein Artikel aus der
(hus, Berner Zeitung BZ)
29.01.2018

BZ-Artikel: Keine Zivis in der Schule

Die Schulen haben die Möglichkeit, Zivildienstleistende zur Unterstützung im Unterricht einzusetzen. Bedarf gibt es aktuell jedoch keinen.

Die EVP wollte mit einem Vorstoss die Voraussetzungen schaffen, dass in den Schulen von Münchenbuchsee Zivildienstleistende eingesetzt werden. Das war eigentlich gar nicht nötig, wie der Gemeinderat in seiner Antwort schrieb. Denn der Wortlaut des Schulreglements könne dafür angewendet werden. Die Schulleitung könne bei der Bildungskommission einen Antrag für den Einsatz von Zivis stellen. Das Parlament hat den Vorstoss als erheblich erklärt, aber auch gleich abgeschrieben.

Trotz dieser Grundlagen werden in Buchsis Schulen so schnell keine Zivis ihren Dienst leisten. Eine Umfrage bei den Schulleitungen hat ergeben, dass es zurzeit keinen Bedarf für den Einsatz von Zivildienstleistenden gebe. Die Schule setzt vereinzelt Pensionierte ein. Motionär Toni Mollet bat die Verantwortlichen, das Anliegen nochmals zu überprüfen. Er ist überzeugt, dass Zivis die Lehrer in komplexen Situationen wertvoll unterstützen könnten.

SVP: Aufwand zu gross

Die SVP lehne den Einsatz von Zivis und damit den Vorstoss grundsätzlich ab, sagte Parteisprecher Beat Offner. Der organisatorische und der finanzielle Aufwand seien zu gross, begründete er.

Ein Artikel aus der
(hus, Berner Zeitung BZ)
26.01.2018

Bund-Artikel: Münchenbuchsees Parlament will wieder am 1. August feiern

Die Bundesfeier soll in Münchenbuchsee wieder am 1. August und nicht bereits am 31. Juli stattfinden. Möglich ist dies aber wohl erst ab 2020.

Wie viele Gemeinden führt auch Münchenbuchsee die Bundesfeier bereits am Abend des 31. Juli durch. Doch für Fredi Witschi (SVP) gibt es keinen erheblichen Grund, die Feier «zum Geburtstag der Eidgenossenschaft» vorzuziehen. Er verlangte gestern im Grossen Gemeinderat darum mit einem Postulat, den Nationalfeiertag wieder am 1. August zu begehen. Witschi wollte mit seinem Vorstoss auch dafür sorgen, dass sich die für Tiere belastende Knallerei auf eine weniger lange Zeitdauer erstreckt. Witschi ist von Beruf Tierarzt. Witschi, der in diesem Jahr das Gemeindeparlament präsidiert, gab gestern vorübergehend die Sitzungsleitung ab, um seinen Vorstoss selber vertreten zu können.

Die überwiegende Mehrheit im Gemeindeparlament unterstützte das Postulat. Da das freiwillige Organisationskomitee die Vorbereitungen für die Feier 2018 bereits an die Hand genommen hat und auch schon für 2019 tätig geworden ist, kann eine Rückverlegung realistischerweise erst für 2020 in Betracht gezogen werden. Witschi verlangte, dass der Gemeinderat für 2020 eine Alternative vorlegt. Der Gemeinderat hatte sich in der Antwort auf das Postulat gegen eine Rückverschiebung ausgesprochen. Als Vorteil strich er etwa heraus, dass nach der Feier am 31. Juli ein gesetzlicher Freitag zur Erholung zur Verfügung steht. Das werde von der Bevölkerung sehr geschätzt. Er befürchtete zudem, dass der Aufmarsch am 1. August geringer ausfallen könnte.

 

Ein Artikel aus dem
(wal, Der Bund)
26.01.2018

Leuchtwesten: Innovativer Versuch für die Fussgänger-Sicherheit

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Die Kantonsstrasse zwischen Diemerswil und Münchenbuchsee ist nicht beleuchtet, verfügt weder über Velo- noch Mittelstreifen und hat auch keine Gehwege. Sie ist aber die Hauptverbindung zwischen den beiden Gemeinden und wird zunehmend als Pendlerstrecke von Autofahrern benutzt, die den Staus zwischen Münchenbuchsee und Zollikofen aus dem Weg gehen respektive fahren wollen. Gleichzeitig wird sie auch von Fussgängerinnen und Velofahrern benutzt. Sie ist ebenso Spazierweg am Sonntag wie Teil des Weges zur Arbeit und Schulweg für Kinder aus Diemerswil und Münchenbuchsee. Das alles wissen wir schon lange.
 
Der Gemeinderat Diemerswil bemüht sich deshalb seit Jahren darum, die Sicherheit für Fussgänger und Velofahrerinnen zu erhöhen und hat den Kanton bereits mehrmals um Massnahmen gebeten – leider ohne Erfolg. Nun hat der Gemeinderat Diemerswil beschlossen, sich im Rahmen seiner bescheidenen Möglichkeiten selbst zu helfen.
 
Seit einer Woche befinden sich sowohl am Dorfausgang Diemerswil Richtung Münchenbuchsee als auch am Dorfeingang Münchenbuchsee aus Richtung Diemerswil je ein Kasten oder Schrank. In beiden sind Leuchtwesten, die jederzeit ausgeliehen und am Ende des Weges wieder in den jeweils anderen Schrank gehängt werden können. Ist man also auf dem Weg von Diemerswil nach Münchenbuchsee, kann man in Diemerswil eine Leuchtweste aus dem Schrank nehmen, sie benutzen und sie am Dorfrand von Münchenbuchsee wieder in den zweiten Schrank zurückhängen.
 
Der Versuch dauert in einer ersten Phase ein halbes Jahr. Im Sommer zieht der Gemeinderat Diemerswil Bilanz und entscheidet, ob die Schränke fest installiert werden. Die Gemeinde hofft, mit dieser bescheidenen Massnahme die Sicherheit von Fussgängern und Velofahrerinnen wenigstens etwas zu erhöhen und nimmt Rückmeldungen jederzeit gerne entgegen. 
25.01.2018

Bund-Artikel: Er hat keine Angst, dass es nicht gut kommt

Der 55-jährige Fredi Witschi (SVP) ist seit fünf Jahren in der Politik aktiv. (Foto: zvg)

Tierarzt Fredi Witschi tritt sein Amt als Präsident des Gemeindeparlaments in Münchenbuchsee an.


Von der Mongolischen Rennmaus über den Afghanischen Windhund und die Perserkatze bis zum Pariser Trompeter, einem Kanarienvogel - Fredi Witschi aus Münchenbuchsee hat schon viele Tiere gesehen, diagnostiziert und behandelt. Seit rund 25 Jahren führt er die Praxis, die er von seinen Eltern, die beide ebenfalls Tierärzte waren, übernommen hat.

«Manchmal ist es schon die halbe Therapie, wenn man den Besitzern aufmerksam zuhört», sagt Witschi. Nicht immer gehe es den Tieren so schlecht, wie der Besitzer oder die Besitzerin glaube. Witschi selber besitzt eine Französische Bulldogge. Er bezeichnet sich als Grundversorger. Notfälle behandelt er selber, auch einen Teil der Operationen wie Kaiserschnitte oder die Entfernung von Blasensteinen führt er selber durch. Kompliziertere Fälle leitet er an einen Spezialisten weiter. Auch in der Tiermedizin gibt es mittlerweile Chirurgen, Dermatologen oder Neurologen - die Spezialisierung ist aber weniger weit fortgeschritten als in der Humanmedizin.

Grussadresse in Uniform

Der 55-jährige Tierarzt und SVP-Politiker wurde am 7. Dezember zum neuen Präsidenten des Grossen Gemeinderats von Münchenbuchsee gewählt. Damals konnte er wegen eines Militärdiensts im Tessin nicht persönlich anwesend sein. Der Oberst dankte aber in einer vorbereiteten Videobotschaft in Uniform für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Heute leitet Fredi Witschi als nominell höchster Buchser seine erste Sitzung. Er wolle in diesem Gremium der Gemeinschaft etwas zurückgeben, sagt er. Es sei schön, wenn man für fähig befunden werde, dieses Amt auszuüben. «Ich habe keine Angst, dass es nicht gut kommt.» Gleich in der ersten Sitzung ist ein eigener Vorstoss zu behandeln. In einem Postulat verlangt Witschi vom Gemeinderat, die 1.-August-Feier sei wieder am Nationalfeiertag durchzuführen und nicht einen Tag früher - auch im Interesse der Tiere, die dann der Belastung durch Knallkörper weniger lang ausgesetzt seien. Findet die Feier bereits am 31. Juli statt, so knallt es während zweier Tage. Der Gemeinderat ist jedoch gegen eine Verschiebung, denn das frühere Datum am Abend des 31. Juli werde von der Bevölkerung geschätzt, weil mit dem 1. August ein arbeitsfreier Tag folge.

Ausflug in die Schule

Witschi ist seit fünf Jahren in der Politik aktiv, nachdem er von der SVP als Kandidat für den Grossen Gemeinderat angefragt worden war. Witschi ist verheiratet. Beim traditionellen Ausflug des Gemeindeparlaments geht es in die unmittelbare Nachbarschaft. Witschi will die Schulen in Münchenbuchsee besuchen. «Ich habe den Draht etwas verloren, weil ich selber keine Kinder habe.» Es könne sicher nicht schaden, wenn Politiker und Lehrer einen Schritt aufeinander zu machten.

Als Tierarzt muss Witschi auch traurige Botschaften überbringen, etwa wenn ein Hund wegen einer Krankheit oder des Alters eingeschläfert werden muss. «Die Frage, die sich stellt, ist immer: Welche Lebensqualität hat das Tier noch, zeigt es noch Lebensfreude?» Viele Besitzer lassen ihren Hund oder ihre Katze einäschern und verstreuen die Asche dann am Lieblingsplatz ihres Tieres.

Ein Artikel aus dem
(Simon Wälti, Der Bund)
19.01.2018

Personalreglement / Personalverordnung / Anhang zur Feuerwehrverordnung

Personalreglement
Der Grosse Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 7. Dezember 2017 das Personalreglement der Einwohnergemeinde Münchenbuchsee verabschiedet.

Personalverordnung
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 20. November 2017 die Personalverordnung verabschiedet (unter Vorbehalt der Genehmigung des Personalreglements durch den Grossen Gemeinderat).

Das Personalreglement und die Personalverordnung treten, vorbehältlich allfälliger dagegen erhobener Beschwerden, am 1. April 2018 in Kraft. Sie heben alle ihnen widersprechenden Bestimmungen sowie die im Personalreglement und der Personalverordnung explizit zur Aufhebung aufgeführten Erlasse auf. Das Personalreglement und die Personalverordnung können bei der Präsidialabteilung, Bernstrasse 8, 3053 Münchenbuchsee bezogen oder unter unter Gemeindeerlasse heruntergeladen werden.

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diese Beschlüsse kann gemäss Art. 60 ff. des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 innert 30 Tagen ab Veröffentlichung beim Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland schriftlich und begründet Beschwerde erhoben werden.

Münchenbuchsee, 19. Januar 2018
Der Gemeinderat

Feuerwehrverordnung vom 13. April 2015 - Revision Anhang 4
Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 15. Januar 2018 Anhang 4 (Ersatzabgaben) der Feuerwehrverordnung vom 13.04.2015 revidiert und den bereits mit Budget 2018 genehmigten Tarifen angepasst.

Der revidierte Anhang 4 tritt, vorbehältlich allfälliger dagegen erhobener Beschwerden, rückwirkend per 01. Januar 2018 in Kraft. Er hebt alle ihm widersprechenden Bestimmungen und Erlasse auf. Das Feuerwehrreglement inkl. revidiertem Anhang 4 können bei der Präsidialabteilung, Bernstrasse 8, 3053 Münchenbuchsee bezogen oder unter Gemeindeerlasse heruntergeladen werden.

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diese Beschlüsse kann gemäss Art. 60 ff. des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 innert 30 Tagen ab Veröffentlichung beim Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland schriftlich und begründet Beschwerde erhoben werden.

Münchenbuchsee, 19. Januar 2018
Der Gemeinderat
18.01.2018

BZ-Artikel: Zur Autoprüfung nach Buchsi

Hier finden in Zukunft keine Fahrund Fahrzeugprüfungen mehr statt: Das Strassenverkehrsamt verlässt das Wankdorf und zieht nach Münchenbuchsee. (Foto: Beat Mathys)

Vom Wankdorf nach Münchenbuchsee: Das Strassenverkehrsamt soll bis 2027 in einen 110 Millionen Franken teuren Neubau zügeln. Wie das Areal am Schermenweg künftig genutzt wird, ist noch offen.


Es ist eine Adresse, die Autofahrern aus dem Grossraum Bern bestens bekannt ist: das Strassenverkehrsund Schifffahrtsamt (SVSA) am Schermenweg im Wankdorf. Hier beginnt und endet für viele Neulenker die nervenaufreibende Fahrprüfung. Hier holt man vorfreudig sein Kontrollschild fürs Auto ab. Und hier bringt man alle paar Jahre naserümpfend sein Fahrzeug zur Überprüfung.

All das wird sich jedoch bald nicht mehr im Wankdorf abspielen. Wie der Kanton Bern gestern mitteilte, will er das Amt in die Buechlimatt nach Münchenbuchsee verlegen (siehe Karte). Am neuen Standort soll für bis 110 Millionen Franken ein Neubau entstehen. Dieser wird 260 Mitarbeitern des SVSA Platz bieten und künftig als neue Niederlassung die jährlich rund 125 000 Fahrzeugprüfungen und über 8000 praktischen Führerprüfungen abwickeln.

«Sanierung lohnt sich nicht»

Der Grund für den Wegzug aus dem Wankdorf ist laut Kanton der schlechte Zustand, in dem sich allen voran das Gebäude des Verkehrsprüfzentrums befindet. «Das Gebäude hat sein Lebensende erreicht», sagt Regierungsrätin Barbara Egger (SP). Um den Betrieb aufrechtzuerhalten, hätten in der Vergangenheit bereits mehrmals kleinere Sanierungen durchgeführt werden müssen. Langfristig hätte man das Gebäude aber totalsanieren müssen. «Das lohnt sich nicht», so Egger. Zudem sei eine solche Sanierung bei laufendem Betrieb nicht möglich.

Der Wegzug vom Wankdorf ist bereits seit längerem geplant. Schon 2013 hat der Kanton nach eigenen Angaben damit begonnen, nach alternativen Standorten für das Amt zu suchen. Insgesamt prüfte er 27 Areale – und wurde in der Buechlimatt in Münchenbuchsee fündig.

Das 21 000 Quadratmeter grosse Areal gehört zwei Besitzern: der Einwohnergemeinde und der Burgergemeinde Münchenbuchsee. Diese legen die beiden Parzellen zusammen, bilden eine Miteigentümerschaft und geben das Land im Baurecht ab – für jährlich rund 200 000 Franken. Der Zins wird aber erst fliessen, nachdem eine Baubewilligung vorliegt.

Der Kanton spricht von einem angemessenen Baurechtszins. Laut Claude Monnier, dem Sekretär der Burgergemeinde Münchenbuchsee, liegt der Zins in jenem Bereich, den bereits ansässige Betriebe bezahlen. Für Gemeindepräsident Manfred Waibel (SVP) stand nie zur Diskussion, dass die Gemeinde ihr Land verkauft, sondern dass sie es wie die Burger im Baurecht abgibt. Über den Vertrag mit dem Kanton entscheiden die Burgerversammlung im Frühling und die Stimmberechtigten von Münchenbuchsee im Herbst an der Urne.

Die Burgergemeinde hatte mehrere Interessenten für das Land. Aber das Projekt des Kantons erachtet Claude Monnier aus mehreren Gründen als sinnvoll: Es liegt nahe beim Autobahnanschluss, die Zufahrt führt nicht durchs Siedlungsgebiet, und ein Projekt über beide Parzellen vereinfacht das Prozedere. Ein umstrittenes unterirdisches Gewässer verzögerte bisher mögliche Vorhaben (siehe unten).

Künftige Nutzung noch offen

Bleibt die Frage, was aus dem Schermenareal im Wankdorf nach dem Wegzug des SVSA passiert. Das Gelände an bester Lage samt Gebäuden gehört dem Kanton. Ob er es verkaufen oder anderweitig nutzen wird, bleibt allerdings vorerst offen. «Das wissen wir noch nicht», so Egger. Eine Potenzialanalyse soll darüber Aufschluss geben, was auf dem Areal möglich wäre.

Fakt ist: Mit seiner Nähe zur Autobahn, zum ÖV und zu Berns Zentrum ist das Areal attraktiv gelegen. Egger spricht von einem «Filetstück» in diesem Perimeter. Ob das auch bei der Stadt Bern Begehrlichkeiten wecken könnte? Schliesslich gilt der Perimeter Wankdorf, dem das Schermenareal angehört, als grösster und bedeutendster Entwicklungsschwerpunkt im Kanton. «Es handelt sich um ein interessantes Gebiet mit grossem Potenzial», sagt Stadtplaner Mark Werren. Mehr könne er noch nicht sagen, weil man vom Wegzug des SVSA auch erst gestern erfahren habe.

Zunächst muss der Grosse Rat nun den Baurechtsvertrag und den Wettbewerbskredit genehmigen. Dann erst kann geplant und gebaut werden. Ab 2027 soll der neue Standort bezugsbereit sein.

Ein Artikel aus der
(Christoph Albrecht Hans Ulrich Schaad, Berner Zeitung BZ)

Die Gewässerfrage

Klicken Sie auf das Bild um die Karte zu vergrössern.
Wegen eines eingedolten Wasserlaufs unter der Buechlimatt verzögerte sich eine mögliche Überbauung des Areals. Es stellte sich die Frage: Handelt es sich beim fraglichen Wasserlauf um ein Gewässer oder lediglich um eine Drainageleitung vom Hang ennet der Bahnlinie? Das ist entscheidend. Falls es als Gewässer eingestuft wird, muss dieses bei einer Überbauung offen gelegt werden, mit dem entsprechendem Gewässerabstand. Das reduziert den Wert und lässt weniger Möglichkeiten für eine Überbauung.

Die Burgergemeinde stellte sich auf den Standpunkt, dass es sich um eine Entwässerung handelt, das Tiefbauamt des Kantons Bern stufte den Wasserlauf als Gewässer ein. Die Burger zogen mit einer Beschwerde bis vor Verwaltungsgericht. Dieses entschied Ende Januar 2016, dass es sich beim eingedolten Wasserlauf um ein Gewässer handelt. Dieses Urteil ist rechtskräftig.

Das Gewässer müsse wegen dieses Entscheids des Verwaltungsgerichts offen gelegt werden, sagt Gemeindepräsident Manfred Waibel. Wie das genau geschehen soll, wird erst im Rahmen des eigentlichen Projektes definiert. hus
17.01.2018

Medienmitteilung des Kantons Bern: Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt (SVSA) Verlegung von Bern nach Münchenbuchsee

Wer in der Region Bern sein Fahrzeug zum Prüfen bringt, fährt in zehn Jahren nach Münchenbuchsee statt ins Wankdorf. Das Verkehrsprüfzentrum des Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamts (SVSA) am Schermenweg 9 in Bern ist in einem schlechten baulichen Zustand. Eine Sanierung ist im laufenden Betrieb nicht möglich. Der Kanton will das SVSA deshalb von Bern in einen Neubau nach Münchenbuchsee verlegen. Die Verlegung ist voraussichtlich 2027 abgeschlossen.

Am Schermenweg 5 im Berner Wankdorf sind der Hauptsitz und die Zulassungs- und Kundendienste des Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamtes (SVSA) des Kantons Bern untergebracht. Im zum SVSA gehörenden Verkehrsprüfzentrum am Schermenweg 9 werden Fahrzeug- und Führerprüfungen durchgeführt. Zum SVSA gehört auch das Prüfzentrum für den Schwerverkehr an der Milchstrasse in Ostermundigen. Der Kanton Bern will die im Raum Bern ansässigen Abteilungen des SVSA mit rund 260 Mitarbeitenden in einem Neubau in der Agglomeration Bern zusammenfassen und damit Synergien nutzen.

Warum ein Neubau?

Das Gebäude am Schermenweg 9 ist in einem schlechten baulichen und energetischen Zustand. Für einen langfristigen Weiterbetrieb wären unverhältnismässig hohe Investitionen zu tätigen. Zudem ist eine Sanierung des Verkehrsprüfzentrums bei laufendem Betrieb nicht möglich. Weiter fehlt es im Wankdorf an Raum, um das Verkehrsprüfzentrum bei Bedarf erweitern zu können. Schliesslich könnten die im kantonalen Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Wankdorf liegenden und durch den SVSA-Wegzug freiwerdenden Areale dereinst wirtschaftlich und städtebaulich aufgewertet und verdichtet werden.

Breite Standortevaluation für Neubau des SVSA

Der Kanton hat bereits 2013 begonnen, alternative Standorte für das SVSA abzuklären. Das kantonseigene Grundstück beim Prüfzentrum Schwerverkehr in Ostermundigen erwies sich als zu klein für einen Neubau. Deshalb wurde in der Folge in einem breiten Evaluationsprozess im Raum Bern nach einem neuen Standort gesucht. Insgesamt wurden 27 potenzielle Areale untersucht.

Standort Buechlimatt in Münchenbuchsee am besten geeignet

Dabei hat der Standort Buechlimatt in Münchenbuchsee am besten abgeschnitten. Das vorgesehene Areal befindet sich am Rand der Gewerbezone nordwestlich des Dorfs. Deshalb sind nur wenig Anwohnerinnen und Anwohner direkt betroffen. Die Buechlimatt liegt nahe der Autobahnausfahrt Münchenbuchsee. Eine erste Grobanalyse hat gezeigt, dass voraussichtlich rund 90% des Verkehrs via N6 direkt zum Areal gelangen wird. Die bestehende ÖV-Erschliessung des Areals wird im Rahmen des Projekts optimiert.

Inbetriebnahme des neuen SVSA für 2027 geplant

Die rund 21'000 m2 Grundstücksfläche der Buechlimatt unterteilen sich in zwei Parzellen, die sich im Besitz der Burgergemeinde bzw. der Einwohnergemeinde Münchenbuchsee befinden. Der Kanton Bern hat sich das Areal im Dezember 2017 im Baurecht gesichert. Voraussichtlich Anfang 2019 stehen mit der Genehmigung des Baurechtsvertrags und des Wettbewerbskredits durch den Grossen Rat erste politische Meilensteine an. Anschliessend folgen Architekturwettbewerb, Planung und Realisierung des neuen SVSA. Parallel dazu wird die Nachnutzung des Schermenareals und des Prüfzentrums Schwerverkehr in Ostermundigen evaluiert.

Die Inbetriebnahme des neuen SVSA in Münchenbuchsee ist gemäss heutiger Planung für 2027 vorgesehen. Die Investitionssumme wird auf rund CHF 110 Mio. geschätzt. Der Baurechtszins ist für die Region Bern mit jährlich rund CHF 200'000 angemessen.

Von der Verlegung des SVSA in der Region Bern nicht betroffen sind die übrigen Prüf- und Dienstleistungszentren des SVSA in Thun-Allmendingen, Orpund und Bützberg.

Das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt (SVSA) Das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt (SVSA) des Kantons Bern trägt zu einem sicheren, reibungslosen und umweltschonenden Verkehr auf Strassen und Gewässern bei. Es ist für Prüfungen und Zulassungen von ca. 800'000 Fahrzeugen und 12'000 Schiffen verantwortlich. Das SVSA erbringt seine Dienstleistungen in vier Regionen: Bern, Berner Oberland, Seeland/Berner Jura und Oberaargau/Emmental. Im Verkehrsprüfzentrum Bern werden jährlich rund 125'000 Fahrzeuge geprüft und rund 8'500 – 8'600 praktische Führerprüfungen durchgeführt. 
12.01.2018

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: Neujahrsapéro 2018

Der Gemeindepräsident Manfred Waibel begrüsst die Gäste.

Der Gemeinderat von Münchenbuchsee lud am 5. Januar 2018 die Bevölkerung erstmals zum Neujahresapéro ein.

Die zahlreich erschienenen Gäste wurden musikalisch von Hannah Farago (Gesang) und Edu Galera Ludena (Klavier) empfangen. Die Schülerin und der Schüler der Musikschule Münchenbuchsee umrahmten den Anlass mit Coverversionen sowie tollen Eigenkompositionen und machten mit ihrer musikalischen Darbietung beste Werbung für die Musikschule Münchenbuchsee.

Der Gemeindepräsident, Manfred Waibel, begrüsste die rund 180 Gäste und nutzte die Gelegenheit, der Bevölkerung für ihr Kommen zu danken, einen Ausblick auf das 2018 zu geben und alles Gute für das neue Jahr zu wünschen.

Anschliessend wurden die Gäste mit einem grosszügigen Apérobuffet der Metzgerei Wüthrich verwöhnt, welches bei Gross und Klein grossen Anklang fand. Auf das neue Jahr wurde unter anderem mit feinem Wein aus dem Hofwiler Wy-Chäller angestossen. Bei angeregten und interessanten Gesprächen konnte sich die Bevölkerung mit Gemeinderatsmitgliedern und Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung austauschen, wovon rege Gebrauch gemacht wurde.

Die Gäste waren interessiert, offen für Neues im 2018 und freuten sich über einen gelungenen und erfolgreichen Start im neuen Jahr. Die Organisatoren zeigten sich sehr zufrieden mit dem gelungenen Anlass und die mehr als erwartet zahlreich erschienen Gäste. Die Anwesenden lobten die sehr gute Organisation, den wertvollen Gesprächsaustausch und die unterhaltsame Musik. Alle waren sich einig: Es war ein würdiger Anlass zum Jahresanfang, welcher gerne im nächsten Jahr wiederholt werden darf.

Ein Artikel aus dem fraubrunner anzeiger
Text: Olivier Gerig, Karin Balmer
Fotos: Olivier Gerig
Musikalische Umrahmung von Hannah Farago (Gesang) und Edu Galera Ludena (Klavier)

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