News-Artikel 2017

16.01.2017
20.03.2017

Bund-Artikel: Das Hirzenfeld braucht eine Investitionsspritze

Das Dach des Restaurants soll eine Terrasse erhalten. (Foto: Franziska Rothenbühler)

Münchenbuchsee und Zollikofen wollen das 35-jährige Sportzentrum Hirzenfeld für 3,65 Millionen Franken erneuern.


Seit April 2011 führen Münchenbuchsee und Zollikofen das Sportzentrum Hirzenfeld mit Eisbahn und Schwimmbad gemeinsam. Dazu gründeten die beiden Nachbargemeinden den Trägerverein Hirzi, der die Bereitstellung eines «attraktiven Freizeit- und Bewegungsangebots» zum Zweck hat – nachdem die Stimmberechtigten dem gemeinsamen Betrieb des Sportzentrums 2009 mit grosser Mehrheit zugestimmt hatten. Die zwei Gemeinden lassen sich das Hirzi, wie es von seinen Benutzerinnen und Benutzern liebevoll genannt wird, jährlich rund 550 000 Franken kosten. Die Anlage liegt auf dem Boden der Gemeinde Münchenbuchsee.

Doch nicht nur der Betrieb kostet, es braucht in den nächsten Jahren auch Investitionen. «Wenn wir das Hirzenfeld erhalten wollen, müssen wir in den nächsten Jahren investieren», sagt Manfred Waibel (SVP), Gemeindepräsident von Münchenbuchsee. In verschiedenen Bereichen besteht Sanierungsbedarf, so soll die Gebäudehülle des Garderobentrakts, der zum grössten Teil aus dem Baujahr 1981 stammt, erneuert werden. Ebenfalls renoviert wird das Restaurantgebäude. Die gesamten Kosten belaufen sich auf 3,65 Millionen Franken. «Es handelt sich nicht um Wunschbedarf», sagt Andreas Luginbühl, Präsident des Trägervereins und Gemeinderat (SVP) in Münchenbuchsee. Im Gastrobereich müssten die Auflagen des Lebensmittelgesetzes eingehalten werden. «Geplant ist eine zeitgemässe Küche mit neuen Geräten», sagt Luginbühl. So könnten die hygienischen Anforderungen erfüllt und die Effizienz gesteigert werden.

Energieverbrauch soll sinken

Beim Garderobentrakt wird der Dachbereich mit der Shedkonstruktion isoliert und neu eingedeckt. «Als Grossenergieverbraucher sind wir gehalten, den Verbrauch zu senken», sagt Luginbühl. Ziel ist es, den jährlichen Verbrauch auf unter 500 000 Kilowattstunden pro Jahr zu senken, derzeit sind es rund 609 000 Kilowattstunden. Noch 2012, vor dem Ersatz der Wärmeerzeugung und der sanitären Anlagen, verbrauchte das Hirzi sogar mehr als eine Million Kilowattstunden pro Jahr.

Das Gebäude, in dem sich das Restaurant befindet, soll aufgestockt werden. Das Dach wird durch eine begehbare Terrasse ersetzt, hinzu kommen ein Büroraum sowie ein Sitzungszimmer. Mit Schulungen und Tagungen soll die Auslastung erhöht werden.

Die Kosten von 3,65 Millionen Franken werden nach dem bestehenden Finanzierungsschlüssel zwischen Münchenbuchsee und Zollikofen aufgeteilt. Münchenbuchsee soll 1,91 Millionen Franken beisteuern, Zollikofen 1,74 Millionen Franken. Der Berechnung des Schlüssels liegen die Bevölkerungszahlen sowie die Besucherzahlen der Gemeinden zugrunde. Ein Sportzentrum mit Schwimmbad und Eisbahn sei «kostenintensiv», sagt Mirjam Veglio (SP), Vize-Gemeindepräsidentin von Zollikofen. «Nicht nur was den Betrieb, sondern auch was die Investitionen betrifft.» Das Angebot finde bei der Bevölkerung Anklang und sei gut verankert. «Im Sommer machen viele Familien mit Kindern Hirzi-Ferien», sagt Veglio.

Weitere Investitionen geplant

Das Geschäft wird im Grossen Gemeinderat von Zollikofen am 29. März und in Münchenbuchsee am 30. März 2017 behandelt. Weitere Etappen der Sanierung sind für einen späteren Zeitpunkt geplant: die Erneuerung des Schwimmbads mit geschätzten Kosten von 2,4 Millionen Franken für 2020 und die Überdachung der Eisbahn für die Zeit nach 2022. Dafür sind im Investitionsplan 2 Millionen Franken vorgesehen.
Ein Artikel aus dem
(Simon Wälti, Der Bund)
13.03.2017

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: Der Botschafter für Biodiversität im Siedlungsgebiet

Der Natur- und Vogelschutz Münchenbuchsee und Umgebung hat eine Nistkasten-Aktion für die Wasseramsel, den Vogel des Jahres 2017, lanciert. Foto: Erich Lang

BirdLife Schweiz hat die Wasseramsel zum Vogel des Jahres 2017 ernannt und zwar aus dem Grund, weil dieser Singvogel ein perfekter Botschafter für mehr naturnahe Gewässer auch im Siedlungsraum ist. Er passt zur aktuellen Kampagne von BirdLife Schweiz zum Thema „Biodiversität im Siedlungsraum“, welche dieses Jahr als Schwerpunkt die Gewässer beinhaltet.


Vogel des Jahres 2017: Die Wasseramsel

Die Wasseramsel ist der einzige Singvogel, der schwimmen und tauchen kann, sich aber auch getraut durch einen Wasserfall zu fliegen. Unverhofft stürzt er sich ins Wasser und taucht unter. Bis zu 15 Sekunden kann der Vogel unter Wasser bleiben. Der rund 18 cm grosse braune Vogel mit seinem weissen Latz ist bestens für seinen Lebensraum an Fliessgewässern ausgerüstet. Sein Gefieder aus pelzartigen, kurzen Dunenfedern ist extrem wasserdicht. Damit dem so ist, streicht die Wasseramsel ihr Federkleid mit dem Sekret ihrer Bürzeldrüse ein, die bei ihr viel ausgeprägter ist als bei anderen Singvögeln. Beim Tauchen werden Nase und Ohren mit einer schützenden Haut umschlossen. Die Augen sind so geschaffen, dass sie sowohl über als auch unter Wasser scharf sieht. Dank ihren kräftigen Beinen und Krallen kann sie sich auch bei starker Strömung am Grund festhalten. Die Wasseramsel hat keine Schwimmhäute. Sie bewegt sich im Wasser mit ihren Beinen und Flügeln fort. Ihre Flügel sind relativ kurz, muskulös und abgerundet, damit sie sie sowohl in der Luft wie auch im Wasser einsetzen kann. In geeigneten Gewässern kann sie mit ihren Flügeln und passender Gegenströmung bis in 1.5 m Tiefe tauchen. Sie hat weniger Luft in den Knochen als andere Singvögel, um besser abtauchen zu können. Sie ernährt sich von wasserlebenden Insektenlarven wie Köcherfliegen- und Steinlarven.

Die Wasseramseln leben an fliessenden und unverbauten Bächen und Flüssen mit Abschnitten, wo sie nicht gestört werden, vom Mittelland bis in die Alpen auf 2‘500 m.ü.M. Das Wasser der Fliessgewässer muss sauber und rein an Sauerstoff sein, damit sich eine ausreichende Kleintier-Fauna entwickeln kann, wovon sich die Wasseramsel ernährt. Im Winter, wenn Bäche und Flüsse zugefroren sind, ist dieser Vogel manchmal auch an den Seeufern anzutreffen.

Während der Brutzeit bevorzugt er als Brutplatz Abschnitte, die möglichst nicht gestört werden. Sie bauen in Mauernischen, hinter einem Wasserfall oder unter einer Brücke kugelige Nester aus Moos in der Grösse eines Fussballs mit einem seitlichen Eingang. Bereits im Februar beginnt für diese Vogelart die Balzzeit. Die beiden Partner umtanzen sich mit lautem Gesang. Schon anfangs März legt das Weibchen 5 bis 6 Eier. Die Jungen schlüpfen nach 16 Tagen. Im Nest werden sie von den Eltern weitere 24 Tage versorgt. Ebenfalls werden sie nach dem Ausfliegen noch zirka 2 Wochen betreut. Danach suchen sie sich ihr eigenes Revier.

Wasseramseln sind sehr standorttreu. Haben sie ihr Revier an einem geeigneten zirka 500 Meter langen Bach- oder Flussabschnitt gefunden, verbringen sie mehrere Jahre oder sogar ihr restliches Leben dort.

Nistkasten-Aktion des Natur- und Vogelschutz Münchenbuchsee und Umgebung

Der Natur- und Vogelschutz Münchenbuchsee und Umgebung (NVM) hat über 140 Mitglieder und ist seit mehr als 30 Jahren im Natur- und Vogelschutz in Münchenbuchsee und in der Umgebung aktiv. Heckenpflanzungen und -pflege, Biotop-Betreuung, Amphibienrettung, Neophytenbekämpfung, öffentliche Vorträge und Exkursionen mit Schwerpunkt naturkundlicher Art, Nistkastenbau deren Montage und Betreuung für diverse Vogelarten und Anlässe mit Jugendlichen gehören zu den Hauptaktivitäten des Vereins. Der NVM ist Mitglied des Berner Vogelschutzes (BVS) und des BirdLife Schweiz sowie weiteren Organisationen. Der Verein hilft mit, wertvolle und konkrete Massnahmen zur Biodiversitätsförderung, die insbesondere von BirdLife mit hoher Fachkompetenz initiiert werden, zielgerichtet umzusetzen und zu fördern.

Im Hinblick, dass die Wasseramsel als der Vogel des Jahres 2017 erkoren wurde, wollte der Natur- und Vogelschutz Münchenbuchsee und Umgebung (NVM) auch ein Zeichen setzen und hat die Aktion zur Erstellung und Montage von speziellen Nistkästen für die Wasseramsel lanciert, mit dem Ziel, weitere Nistmöglichkeiten zu schaffen und so zur Weiterentwicklung der Population beizutragen.

Verschiedene Mitglieder haben sich spontan bereit erklärt, bei dieser Aktion mitzuhelfen. Nach vorgängiger Abklärung möglicher Standorte zum Aufhängen der Nistkästen wurden sie beim Chräbsbach in Zollikofen, wo die Wasseramsel bereits heimisch ist, beim Wolibach in Bangerten sowie auch beim renaturierten Mühlebach im Golfpark Moossee montiert. Sie wurden jeweils mit einer speziellen Schraubenkonstruktion unter den Brücken befestigt.

Der Golfpark unterstützt diese Aktion, um so einen weiteren Beitrag zur Naturnähe auf dem artenreichen Gebiet zu leisten. Es wird versucht, dass die Wasseramsel an diesem Standort ein neues Revier bezieht und heimisch wird. Gleichzeitig werden zur Förderung der Naturvielfalt Kopfweiden gepflanzt, welche mit ihrem weichen Holz und der löchrigen Substanz vielen Insekten, Schmetterlingen oder auch Fledermäusen Nahrung und Unterschlupf bieten.

Ziel der aktuellen BirdLife-Kampagne ist es, gemeinsam mehr Natur in die Dörfer und Städte zu bringen, wovon sowohl die Fauna und Flora sowie wir Menschen profitieren können. Hoffen wir, dass die Wasseramsel als Botschafterin und Vogel des Jahres 2017 ihren Beitrag zur Biodiversität im Siedlungsraum leisten wird.

Weitere Informationen über die Aktivitäten des Vereins Natur- und Vogelschutz Münchenbuchsee und Umgebung (NVM) oder BirdLife Schweiz finden Sie unter www.nvm-buchsi.ch und www.birdlife.ch.

Ein Artikel aus dem fraubrunner anzeiger
Text: Karin Balmer
Quellen: BirdLife Schweiz und Natur- und Vogelschutz Münchenbuchsee und Umgebung
Fotos: Michael Gerber, Erich Lang
Ein Nistkasten wurde unter der Brücke des Mühlebachs im Golfpark montiert. Foto: Erich Lang
Der Natur- und Vogelschutz Münchenbuchsee und Umgebung hat eine Nistkasten-Aktion für die Wasseramsel, den Vogel des Jahres 2017, lanciert. Foto: Erich Lang
Die braune Wasseramsel mit dem weissen Latz ist der einzige Singvogel, der schwimmen und tauchen kann. Foto: Michael Gerber
13.03.2017

BZ-Artikel: Münchenbuchsee setzt auf Holzenergie

Münchenbuchsee plant im Zentrum einen Wärmeverbund. Das Projekt ist auf 7,2 Millionen veranschlagt. ­Ende Monat entscheidet das Parlament, im Mai das ­Stimmvolk.

Münchenbuchsee ist seit dreizehn Jahren zertifizierte Energiestadt und betreibt eine nachhaltige Energiepolitik. In diesen Rahmen passt ein Grossprojekt, über das in den nächsten Wochen Parlament und Stimmberechtigte befinden werden. Mehrere grosse Gebäude sollen an einen neuen Wärmeverbund im Zentrum angeschlossen werden.

Die neue Heizzentrale wird die Energie aus der Verbrennung von Holzschnitzeln gewinnen. Vorbild für den Wärmeverbund im Dorfzentrum ist jener im Riedli. Dieser wurde in den letzten zwei Jahren erfolgreich erweitert. Der jährliche Holzschnitzelverbrauch entspricht rund 240'000 Litern Heizöl. Der Betrieb ist gemäss Unterlagen stabil und wirtschaftlich.

Ein einziger Verbund

Im Dorfzentrum befinden sich verschiedene Bauprojekte in der Planung: die Überbauung Strahm­matte, die Erweiterung des Pädagogischen Zentrums für Hören und Sprache sowie ein multifunktionales Gebäude beim Schulhaus Paul Klee. Zudem werden drei Schulanlagen noch mit fossiler oder elektrischer Energie geheizt. Interesse an einem Anschluss zeigt die Privatklinik Wyss. Eine Machbarkeitsstudie hat gezeigt, dass ein einziger Verbund für alle Grosskunden die wirtschaftlichste Variante ist. Dazu soll eine Heizzentrale am Schöneggweg in der Nähe der Strahmmatte gebaut werden. Die Zentrale und die Leitungen werden so ausgelegt, dass weitere Liegenschaften ans Netz angeschlossen werden können.

Inzwischen liegen genügend Vorverträge mit Abnehmern vor, sodass der Wärmeverbund gestartet werden kann. Die Kosten für Zentrale und Leitungsnetz betragen gemäss Kostenvoranschlag 7,2 Millionen Franken, es wird mit Subventionen in Höhe von 1,35 Millionen gerechnet. Die Mittel kommen nicht aus dem Steuerhaushalt, sondern aus einer Spezialfinanzierung. Deren Aufwand muss durch Gebührenerträge gedeckt werden. Der Grosse Gemeinderat wird das Projekt an seiner Sitzung vom 30. März beraten und die Botschaft für die Urnenabstimmung vom 21. Mai verabschieden. Der Terminplan sieht vor, in rund einem Jahr mit dem Bau zu beginnen, sodass ab der Heizsaison 2018/2019 Wärme geliefert werden kann.

Ein Artikel aus der
(hus, Berner Zeitung BZ)
03.03.2017

Publikation: Geringfügige Änderung der Überbauungsordnung zur ZPP Nr. 18 (UeO Egg)

Der Gemeinderat bringt gestützt auf Artikel 60 des Baugesetzes vom 9. Juni 1985 (BauG) und Artikel 122 Absatz 7 der Bauverordnung vom 6. März 1985 (BauV) die vorerwähnte Änderung zur öffentlichen Auflage.

Angepasst und ergänzt werden die Überbauungsvorschriften, so dass insbesondere bewohnte und unbewohnte An- und Nebenbauten ausserhalb der im ursprünglichen Überbauungsplan ausgeschiedenen Baufelder klar geregelt sind. Dies ist nötig, da der Perimeter der Überbauungsordnung für die ZPP Nr. 18 "Egg" zum Zeitpunkt des seinerzeitigen Erlasses ein einziges Grundstück umfasste, während heute der gesamte Planungsperimeter abparzelliert ist. Daher fehlen Bestimmungen für die Nutzung der Flächen ausserhalb der Baufelder.

Die Vorgaben der ZPP-Vorschriften in Art. 76 f GBR werden mit der Änderung weiterhin eingehalten. Insbesondere bleiben Art und Mass der Nutzung unverändert.

Die Akten liegen während 30 Tagen, vom 3. März bis am 3. April 2017, auf der Bauabteilung, Bernstrasse 12, 3053 Münchenbuchsee, während der Schalteröffnungszeiten, öffentlich auf.

Innerhalb der Auflagefrist kann gegen die geplante Änderung bei der Bauabteilung zu Handen des Gemeinderates schriftlich und begründet Einsprache und Rechtsverwahrung eingereicht werden.

Gegen den Beschluss des Gemeinderates vom 27.02.2017, die Änderung im Verfahren der geringfügigen Änderung von Nutzungsplänen vorzunehmen, kann innert 30 Tagen schriftlich und begründet Beschwerde beim Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland, Postgasse 25, 3071 Ostermundigen, erhoben werden.

02.03.2017

BZ-Artikel: Sportzentrum Hirzi soll saniert werden

Ende Monat entscheiden die Parlamente in Zollikofen und Münchenbuchsee über die Sanierung des Hirzenfelds. Diese soll 3,65 Millionen Franken kosten.

Das Sportzentrum Hirzenfeld an der Gemeindegrenze von Münchenbuchsee und Zollikofen ist in die Jahre gekommen. Die mittlerweile 35-jährige Anlage mit Schwimmbad im Sommer und Eisbahn im Winter muss saniert werden. So stammt die Gebäudehülle grösstenteils aus dem Baujahr 1981. Sie ist teilweise defekt und in schlechtem Zustand.

Ende Monat befassen sich die Gemeindeparlamente von Zollikofen und Münchenbuchsee mit den Krediten für die Sanierung. Die beiden Gemeinden haben mit dem Trägerverein einen Leistungsvertrag. Gemäss dem Finanzierungsschlüssel muss Münchenbuchsee 1,91 Millionen Franken an die Sanierung bezahlen, Zollikofen 1,74 Millionen.

Ein Aufbau aus Holz

Vorgesehen ist, das Dach neu zu decken und zu isolieren. Auf dem Quertrakt erfolgt ein Holzaufbau auf das Flachdach. In diesen sollen ein Seminarraum und Büroräume verlegt werden. Das Dach über dem Restaurant wird zurückgebaut und durch eine Terrasse ersetzt, die zu zwei Dritteln gedeckt ist.

Sanierungen sind auch im Gastrobereich vorgesehen. Eine Küche mit neuen Geräten solle dem Personal ermöglichen, effizient zu produzieren und zu arbeiten, heisst es in der Mitteilung. Angepasst werden Elektroinstallationen, Lüftung sowie sanitäre Anlagen.

Ein Artikel aus der
(pd/hus, Berner Zeitung BZ)
28.02.2017

Fasnacht in Münchenbuchsee: Verkehrsmassnahmen

Am Sonntag, 12. März 2017, findet der Fasnachtsumzug statt. Der Umzug verläuft von 14 bis etwa 17 Uhr über die Fellenbergstrasse, Oberdorfstrasse, Höheweg, Schmiedegasse, Fellenbergstrasse, Oberdorfstrasse bis zum oberen Schulhausplatz Paul Klee. 

Aus Sicherheitsgründen ist daher in dieser Zeit die Oberdorfstrasse Abschnitt Bernstrasse bis Schöneggweg für jeglichen Verkehr gesperrt. Verkehrsumleitungen vom Dorfzentrum zum Oberdorf verkehren via Löwenstrasse, Sonnenweg und Quellenweg. In umgekehrter Richtung ist eine Umleitung via Radiostrasse, Sportzentrum und Zollikofen signalisiert.

Der RBS-Bus verkehrt von 14 bis 16 Uhr nur noch bis und ab der Haltestelle Kirche.

Wir bitten Sie, die Signalisationen und die Weisungen des Verkehrspersonals unbedingt zu beachten. Für das Verständnis danken wir Ihnen bestens und freuen uns auf Ihren Besuch.
24.02.2017

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: Golfer Wintertraining

Was machen die Golfer im Winter, wenn der Golfplatz mit Schnee bedeckt ist? Einige stellen ihre Golfschläger in die Ecke und warten auf den Frühling oder gehen ins Fitnessstudio. Andere besuchen das Golfer Wintertraining des Konditionstrainers Oliver Riedwyl in Münchenbuchsee.

Oliver Riedwyl ist ebenfalls leidenschaftlicher Golfer. Bei vielen seiner Golfkolleginnen und Golfkollegen bestand das Bedürfnis auf ein speziell auf Golf adaptiertes Wintertraining. Da ein Training in dieser Form noch nicht existierte, hat Oliver Riedwyl mit seinem Know-how kurzerhand vor einem Jahr ein Pilotprojekt ins Leben gerufen. Als diplomierter Konditionstrainier entwickelte er ein fundiertes Training mit Übungen, die speziell auf den Golfsport ausgerichtet sind. Es fand grossen Anklang bei den Golfern, so dass er es diesen Winter bereits zum zweiten Mal durchführt. Letztes Jahr wurde das Training noch im Golfpark Moossee abgehalten. Dieses Jahr hat das Fitnessstudio Vital in Münchenbuchsee einen Raum für das Training zur Verfügung gestellt. 

Von Mitte November bis Mitte März wird hart und intensiv trainiert, um ein physisches Fundament zu legen und in der kommenden Saison richtig durchstarten zu können. Waren es im ersten Jahr noch 11 Trainingseinheiten, sind es dieses Jahr bereits deren 16. Von Jung bis Alt, Frau und Mann, die golfen, können an diesem speziellen Training mitmachen. Die Trainingsübungen sollen die Stabilität, Koordination, Ausdauer, Beweglichkeit und Kraft verbessern. Sie dienen aber auch der Verletzungsprävention. Da ein Golfer gegen die Schwerkraft spielt, wird mit dem Eigengewicht auf instabilen Unterlagen trainiert. Zirka 180 Muskeln werden beim Golfspielen gleichzeitig beansprucht, dies verlangt eine hohe Konzentration, Stabilität und Koordination. Deshalb wird beim Training die ganze Körpermuskulatur angesteuert und Bewegungsmuster dieser Sportart trainiert.  Anfangs werden einfache Übungen, die auf der Bewegungslehre basieren, geübt. Von Training zu Training wird der Schwierigkeitsgrad erhöht, die Übungen werden immer komplexer und die Bewegungsformen golfspezifischer. Vor allem Schulter, Rumpf, Gesäss und Rücken werden stabilisiert und gekräftigt. Bei jeder Übung werden mehrere Muskelgruppen aktiviert. Trainiert wird mit Theraband, verschiedenen Bällen, Bändern sowie natürlich mit dem Golfschläger und dem Sypoba, Letzteres ist ein Brett auf einer Rolle, welches vor allem für das Stabilitätstraining eingesetzt wird. Oli zeigt den Teilnehmenden Übungsformen, die sie auch zuhause trainieren können, und stellt das nötige Material dafür zur Verfügung.

Das stündige Training beinhaltet drei Teile. Es startet mit dem Warm-up, wo kognitive und koordinative Mobilitätsformen trainiert werden. Der Hauptteil beinhaltet Übungen in Zweiergruppen oder verschiedene Stationen mit drei Durchgängen von je 30 Sekunden intensiver Belastung und 30 Sekunden Pause, bevor es zur nächsten Station geht. Der letzte Teil, der das Training ausklingen lässt,  ist schliesslich das Cool-down mit Stretching der im Training beanspruchten Körperteile.

Doch nebst intensivem Training sollen auch der Spass und die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. So wird während den Trainings jeweils auch viel gewitzelt und gelacht, bevor sich alle wieder intensiv und konzentriert der nächsten Übung widmen. Im Anschluss ans Training wird an der Bar gemeinsam etwas getrunken und geplaudert. „Ich versuche, jeden dorthin zu führen, wo er sich selbst nicht traut“, erklärt Trainier Oli. „Mit der richtigen Einstellung im Kopf, schafft es auch der Körper. Es braucht nur Mut und Motivation, sich etwas zuzutrauen. Qualität geht vor Quantität. Wenn ich den Eifer, die Leidenschaft und die Fortschritte jedes Einzelnen sehe, gibt dies mir den Ansporn weiterzumachen. Auch der Spass an der Sache, liegt mir sehr am Herzen.“

Das Echo der teilnehmenden Golferinnen und Golfer ist dementsprechend äusserst positiv. Alle sind begeistert und sich einig, dass das genau das Training sei, welches sie für den Winter schon lange gesucht hätten. Auf die Frage, warum sie nicht ein normales Fitnessstudio besuchen, antworten sie, dass ein Fitnesstraining viel zu einseitig sei, jedoch dieses Training hier einzigartig und auf den Golfsport ausgerichtet sei. Jede Übung habe etwas mit Golf zu tun. Stabilität und Koordination haben sich bei allen Teilnehmenden enorm verbessert. „Letztes Jahr war meine beste Saison. Ich habe noch nie so gut Golf gespielt“, meint Brigitte Zafra aus Burgdorf, die bereits schon letztes Jahr am Pilotprojekt dabei war. Dieser Meinung ist auch eine weitere Teilnehmerin, die das Training bereits den zweiten Winter hindurch besucht und auf die letzte Saison ebenfalls mit grossem Erfolg zurückblicken kann. „Anfangs war es sehr wackelig auf dem Sypoba zu stehen, doch von Training zu Training ging es immer besser. Ich habe viel an Stabilität gewonnen“, teilt Nadja aus Koppigen mit. „Zu Beginn hatte ich auch Probleme mit der Koordination bei der Übung mit den Tennisbällen. Doch am letzten Training habe ich es jetzt schon ein paar Mal geschafft.“ Dani aus Bümpliz sagt, dass es Spass macht, wenn man die eigenen Fortschritte sieht. Viele Teilnehmende sind vom Training überzeugt, weil der Trainer wisse, wovon er spreche. Da er selber Golf spiele, bringe er das nötige Know-how für die richtigen Übungen mit. Alle finden, dass der Trainingsablauf sehr abwechslungsreich und vielfältig sei. Sie geniessen es, trotz intensivem Üben zwischendurch auch mal zu lachen. Sie schätzen es, im Winter regelmässig und effizient trainieren zu können, um später draussen während der Golfsaison davon zu profitieren. Ebenfalls freuen sich die Teilnehmenden, sich auch während der Winterzeit zu sehen und den Kontakt und die Geselligkeit untereinander zu pflegen.

Die teilnehmenden Golferinnen und Golfer sind glücklich und begeistert, endlich während der Winterzeit dieses einzigartige Training absolvieren zu können. Sie haben nicht nur an Stabilität, Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination gewonnen, sie fühlen sich auch vitaler und haben zum Teil ebenfalls an Gewicht verloren. Sie sind sich einig, dass Oli das Training sehr gut mache und sehr motivierend sei; man merke, dass er ein Profi sei. Es mache Spass bei so guter Atmosphäre zusammen zu trainieren. Nun steht einer hoffentlich erfolgreichen Golfsaison nichts mehr im Weg.

Alle, die sich für dieses spezielle Golfer Wintertraining interessieren, können sich unter contact@orsport.ch bei Oliver Riedwyl informieren.

Ein Artikel aus dem fraubrunner anzeiger
Text: Karin Balmer
Fotos: Oliver Riedwyl und Karin Balmer
Während der Winterzeit wird in Münchenbuchsee ein einzigartiges Golfer Wintertraining angeboten.
Auf instabilen Unterlagen werden golfspezifische Übungen trainiert.
Auf dem Sypoba werden Gleichgewicht und Koordination geübt.




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10.02.2017

Publikation: Geringfügige Änderung der Überbauungsordnung Oberdorf "Nord" (Hofmatt)

Der Gemeinderat bringt gestützt auf Artikel 60 des Baugesetzes vom 9. Juni 1985 (BauG) und Artikel 122 Absatz 7 der Bauverordnung vom 6. März 1985 (BauV) die vorerwähnte Änderung zur öffentlichen Auflage.

Die maximal zulässige oberirdische Geschossfläche im Gesamtperimeter soll so angepasst werden, dass ein Ausbau des Bauernhauses innerhalb des bestehenden Volumens möglich ist. Das Gesamtmass der Nutzung wird nicht verändert.

Die Akten liegen während 30 Tagen, vom 10.02. bis 13.03.2017, auf der Bauabteilung, Bernstrasse 12, 3053 Münchenbuchsee, während der Schalteröffnungszeiten, öffentlich auf. Innerhalb der Auflagefrist kann gegen die geplante Änderung bei der Bauabteilung zu Handen des Gemeinderates schriftlich und begründet Einsprache und Rechtsverwahrung eingereicht werden.

Gegen den Beschluss des Gemeinderates vom 30.01.2017, die Änderung im Verfahren der geringfügigen Änderung von Nutzungsplänen vorzunehmen, kann innert 30 Tagen schriftlich und begründet Beschwerde beim Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland, Postgasse 25, 3071 Ostermundigen, erhoben werden.
08.02.2017

BZ-Artikel: Die Ferieninsel ist bei den Familien durchgefallen

Patrick Imhof (SP) bedauert das Ende der Ferieninsel. (Bild zvg)

Die Ferienbetreuung für Kinder wird wieder eingestellt. Das Interesse in der Pilotphase war zu klein. Mögliche Gründe: der hohe Preis und die fehlende Durchführungsgarantie. Auch in Zollikofen steht das Angebot auf der Kippe. Aber immer mehr Gemeinden setzen auf eine Ferienbetreuung.


«Abgesagt.» Wer auf der Website der Gemeinde Münchenbuchsee den Suchbegriff Ferieninsel eingibt, erhält zehn Beiträge. Neben allgemeinen Infos geht es bei deren zwei um die Absage der Ferieninsel, weil die Mindestzahl an Anmeldungen nicht erreicht worden war. Jetzt ist die Ferieninsel endgültig versenkt worden. Das Projekt wird nach der dreijährigen Versuchsphase eingestellt. Nur in den Frühlingsferien lagen an zwei Tagen immer genügend Anmeldungen vor. Das Angebot in den beiden Wochen im Sommer und der Woche im Herbst wurde teilweise gar ganz gestrichen, trotz breit gestreuter Werbung.

Am Anfang ein Postulat

Die Ferieninsel, bei der es um die Betreuung von Kindern während der Schulferien geht, wurde vor knapp vier Jahren durch ein Postulat aus den Reihen der SP im Gemeindeparlament initiiert.

Eine Vorgabe war, dass das Angebot kostendeckend sein muss. Die Gemeinde war und ist nicht auf Rosen gebettet. So stimmten alle Fraktionen dem Vorstoss zu.

«Ich bedauere, dass die Ferieninsel nach der Pilotphase vorbei ist», sagt Gemeinderat Patrick Imhof (SP), der seit diesem Jahr dem Departement Bildung vorsteht. Das Angebot sei inhaltlich sehr gut, die Leiterin und ihr Team seien engagiert gewesen. Die Kinder durften sich wie in den Ferien fühlen, konnten das Programm mitbestimmen, Tiere spielten eine wichtige Rolle.

Um der geringen Nachfrage auf den Grund zu gehen, hat die Schule eine Umfrage bei den Eltern durchgeführt. Ein Fünftel der 750 verteilten Fragebogen kam zurück. 16,5 Prozent gaben an, dass sie am Angebot interessiert seien. Damit wäre theoretisch ein Potenzial da, erklärt Patrick Imhof. Aber ein Bedürfnis sei «relativ». Von Umfragen könne man nicht immer auf die Realität schliessen.

Keine Subventionen

Die grosse Mehrheit braucht die Ferieninsel hingegen nicht. Gründe sind der fehlende Bedarf, die Betreuung der Kinder durch Verwandte oder Bekannte und der hohe Preis. Weil die Plätze nicht subventioniert waren, kostete die Ferieninsel 80 Franken pro Tag und Kind. Zudem gab es für das zweite oder dritte Kind keine Reduktion, ergänzt Imhof. Eine Subvention der Plätze war aber wegen der Vorgaben des Parlaments kein Thema.

Gemeinderat Imhof vermutet noch ein anderes Handicap: die fehlende Durchführungsgarantie. Weil die Eltern nicht wussten, ob die Ferieninsel überhaupt zustande kommt und sie ihr Kind schicken können, hätten sie sich womöglich anders organisiert. Die Möglichkeit, auf das Angebot der Gemeinde Zollikofen auszuweichen, wurde kaum genutzt. Auch die Eltern anderer Gemeinden schickten ihre Kinder nicht nach Buchsi.

In Münchenbuchsee ist das Traktandum Ferieninsel nach der Pilotphase vorderhand vom Tisch. Patrick Imhof ist aber überzeugt, dass die Frage früher oder später wieder auftauchen wird. Dann müsse die Konzeption nochmals genauer angeschaut werden.

Zollikofen: Versuch verlängert

In Zollikofen, wo eine Volksmotion am Anfang stand, ist die dreijährige Versuchsphase eigentlich letztes Jahr zu Ende gegangen. Das Interesse am Angebot sei «bescheiden» gewesen, sagt Gemeindepräsident Daniel Bichsel (SVP). Weil die minimale Teilnehmerzahl nicht erreicht war, mussten einzelne Tage abgesagt werden. Die Ferieninsel erhält in diesem Jahr im Frühling (zwei Wochen) und im Sommer (drei Wochen) eine zweite Chance. Neu gibt es eine Durchführungsgarantie, egal wie viele Kinder angemeldet sind. Vielleicht steigt damit die Zahl der Anmeldungen. Danach will die Gemeinde Zollikofen entscheiden, ob die Ferieninsel eine Zukunft hat. In Zollikofen berechnen sich die Kosten für die Eltern nach Einkommen.

Wohlen: gestrichen

Die Gemeinde Wohlen hat nur einen kurzen Abstecher auf die Ferieninsel gemacht. Nach einer Petition aus der Bevölkerung wurde die Ferienbetreuung ab 2014 angeboten, aber bald wieder gestrichen. Die Ferieninsel wurde zu wenig frequentiert. «Wir dachten, dass das Angebot ein Renner werden könnte», sagt Gemeindepräsident Bänz Müller (SP plus). Doch gerade das Gegenteil traf ein.

Köniz: gute Erfahrungen

Keine Probleme mit der Auslastung kennt Köniz, wo die Ferienbetreuung seit Herbst 2014 besteht. Die insgesamt 60 Plätze an drei Standorten sind, nach einer schwierigen Anfangsphase, meist gut besetzt. Die Erfahrungen sind durchwegs positiv.

FERIENBETREUUNG
Alleinerziehende oder Eltern, die beide arbeiten, sind oft nicht in der Lage, ihre Kinder während aller Schulferienwochen zu betreuen. Immer mehr Gemeinden haben in den letzten Jahren mit dem Angebot einer Ferienbetreuung begonnen, zum Teil auf Versuchsbasis. Mit Urtenen-Schönbühl und Bolligen stossen in diesem Jahr zwei weitere Gemeinden dazu. Grosse Unterschiede gibt es bei den Kosten. Während Münchenbuchsee die Plätze nicht subventionierte, hängt der Elternbeitrag meist vom Einkommen ab. hus

Ein Artikel aus der
(Hans Ulrich Schaad, Berner Zeitung BZ)
03.02.2017

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: Gran Canaria ist kein Zuckerschlecken

Konditionstrainer Oliver Riedwyl aus Münchenbuchsee trainiert die Schiedsrichter auf Gran Canaria

Für die Schiedsrichter, Schiedsrichterassistenten und Schiedsrichtercoaches der Swiss Football League ging es vom 14.-21. Januar 2017 nicht in den australischen Dschungel, sondern sie flogen auf die spanische Insel Gran Canaria nach  Meloneras. Wer nun an einen Ferienurlaub bei warmen Temperaturen an der Sonne am Strand denkt, täuscht sich gewaltig.

In Meloneras fand nämlich das 29. Trainingslager der Schiedsrichter, Schiedsrichterassistenten und Coaches der Swiss Football League statt. Aufgeboten wurden 54 Schiedsrichter, Assistenten und Coaches, darunter 6 Frauen, der Super und Challenge League sowie mögliche Kandidaten. Auf die  Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die alle nebst ihrer Schiedsrichterfunktion noch einem Beruf nachgehen und eine ihrer wenigen Ferienwochen für das Lager „opfern“ mussten, warteten keine Erholungs- und Plauschferien, sondern eine strenge Woche mit hartem Training war angesagt. Dieses Trainingslager wird jedes Jahr im Januar vom Verband der Swiss Football League durchgeführt. Als Hauptverantwortlicher ist Patrick Graf, Leiter des Schiedsrichter Departements, für die Organisation zuständig.

Die Gemeinde Meloneras bietet ebenfalls grosse Unterstützung. Sie stellt ihre Sportanlagen gratis zur Verfügung. Sie hat sogar einen Platz gestaltet und nach der Schweiz benannt „La Plaza Suiza“, welcher mit allen Kantonswappen bemalen ist. Gran Canaria bietet für das Trainingslager ideale Wetterverhältnisse. Die milden Temperaturen bei zirka 22 bis 25 Grad sind für die sportlichen Aktivitäten eine gute Voraussetzung. Die Sonne bewirkt, eine positive Stimmung bei der ganzen Gruppe.

Täglich wird für die bevorstehende Rückrunde anfangs Februar mit den 54 Teilnehmerinnen und Teilnehmern Kondition, Kraft und Theorie trainiert. Fast ebenso viele Ausbildner und Trainer tragen dazu bei, dass die Schiedsrichter fit und stark die Rückrunde bestreiten können. Drei top ausgebildete Trainer sind für das Konditionstraining zuständig. Einer davon ist Oliver Riedwyl aus Münchenbuchsee. Er konnte sein Hobby und seine Leidenschaft zum Beruf machen. Er ist eidgenössisch diplomierter Konditionstrainer Swiss Olympic und vom Schweizerischen Fussballverband. Nebst der Ausdauer der Schiedsrichter ist er auch für die Schnelligkeit und Kraft unserer Fussballnationalmannschaft sowie für das Training einzelner, talentierter Fussballspieler der Sport-Rekrutenschule, die vom Oktober bis März in Magglingen stattfindet, verantwortlich.  Seit sieben Jahren unterstützt er das Trainingslager auf Gran Canaria und verhilft den Schiedsrichtern zu einer ausgezeichneten Ausdauer während der Fussballsaison. „In der heutigen Zeit müssen die Schiedsrichter eine Topleistung erbringen“, meint Hauptverantwortlicher Patrick Graf, „ein Schiedsrichter der obersten Liga ist ein Hochleistungssportler, jedoch ist er in der Schweiz leider immer noch ein Amateur im Profibereich. Dies versuchen wir Schritt um Schritt zu verbessern. Das Trainingslager ist einer davon. Wir versuchen dort eine bestmögliche Plattform in Form von Unterkunft, Sport, Ernährung, Medizin und Mentaltraining zu bieten. Wir sind froh, dafür so qualifizierte Ausbildner und Konditionstrainer wie Oli Riedwyl zur Seite zu haben.“

Während dieser Woche trainierte Oliver Riedwyl zusammen mit seinen beiden Kollegen die Fitness der Teilnehmenden. Eine gewisse Basiskondition, auf der diese Woche aufgebaut werden konnte, wurde jedoch bei Ankunft vorausgesetzt. Am Vormittag wurde während 90 Minuten auf Platz Ausdauer, Lauftechnik und Schnelligkeit trainiert. Am Abend hatten die Schiedsrichter, Assistenten und Coaches für das weitere Training die Wahl zwischen verschiedenen „Ateliers“ wie Fussballtennis, wo der Ball übers Netz gekickt wird, Krafttraining im Fitnessraum, Jogging und Hautfaltenmessung. Anhand dieser Messung konnte festgestellt werden, was jeder einzelne an seiner persönlichen Ernährung noch anpassen muss, sei es mehr oder weniger Vollkornprodukte, Proteine, Fette, usw. „Wir geben den Teilnehmern alles mit, um an den Spielen der Rückrunde topfit und motiviert zu sein“, sagt Oli Riedwyl. „Wir lassen sie an ihre Grenzen gehen, damit sie fühlen können, welches Potenzial noch zu erreichen ist. Dazu geben wir ihnen auch neue Inputs, Ideen und Werkzeuge mit für ihr persönliches Trainingsprogramm zu Hause, damit sie sie umsetzen und qualitativ an ihrer Kondition weiterarbeiten können, um den nächsten Meilenstein zu bewältigen. Ich verlange von ihnen sehr viel, unter anderem grosse Selbstdisziplin und Selbstmotivation. Ein Schiedsrichter muss drei- bis viermal pro Woche trainieren sowie ein Spiel pro Woche leiten. In einem Spiel läuft ein Schiedsrichter gleich viel wie ein Fussballer, das heisst ungefähr 10 bis 12 km. Das erfordert dieselbe Kondition wie ein Fussballspieler. Der einzige Unterschied beim Training ist, dass weniger mit dem Ball trainiert wird. Unser Ziel ist es, die Teilnehmenden in dieser Woche und danach bis zur Rückrunde auf dieses hohe Leistungsniveau zu führen.“

Nebst dem Sportteil gab es jeden Tag auch Theorie, wo Regelverstösse wie Handspiel, Offside, Unsportlichkeiten, Respekt, Körpersprache, usw. unter die Lupe genommen wurden. Am Dienstag und Donnerstag waren zwei Mannschaften aus Las Palmas zum Spiel eingeladen, so dass die Teilnehmenden gewisse Szenen 1:1 üben konnten. Ebenfalls engagierte der Fussballverband dieses Jahr drei Mentaltrainer aus Deutschland, die unter anderem mit jedem Einzelnen ein «Reiss Profile»-Test durchführten. Anhand von Fragen wurde ein persönliches Profil erstellt mit Aussagen zu Team- und Zielorientierung, Idealismus, Ordnung, Anerkennung, Beziehungen, Familie, körperliche Aktivität, Essen, usw. Ein solches Profil erleichtert den Umgang mit den Schiedsrichtern, Assistenten und Schiedsrichtercoaches untereinander. Aber auch das bessere Kennenlernen und der Austausch unter den Kolleginnen und Kollegen kamen dieses Jahr nicht zu kurz. Gelegenheit dazu boten der gemeinsame Ausflug und die Erholungszeiten.

Die grösste Herausforderung für Oli Riedwyl war das Fussballspielen mit den Schiedsrichtern, bei welchem er als Schiedsrichter walten musste. Den Diskussionen entgegenzuwirken war für ihn nicht einfach. Die Highlights für den Konditionstrainer waren zu sehen, wie die Leistungen dieses Jahr nochmals verbessert werden konnten, die Teilnehmenden noch eine professionellere Einstellung an den Tag legten, was ihm persönlich wiederum den Antrieb gab, alles noch besser zu machen, um noch mehr zu bieten.

Der Hauptverantwortliche, Patrick Graf, zieht ebenfalls sein Fazit: „ Das Trainingslager fand unter sehr hohem Niveau statt. Einige kleinere Dinge können immer noch verbessert werden. Alles war qualitativ sehr gut strukturiert. Die Leistungen waren bemerkenswert und professionell. Es gab keine grösseren Probleme. Ebenso war die Stimmung untereinander ausgezeichnet. Alles hat im Grossen und Ganzen tipptopp funktioniert. Ich bin sehr zufrieden.“

Für Patrick Graf und Oliver Riedwyl ist es ein grosses Anliegen, einen Schiedsrichter auch als Mensch zu sehen. Seine Fehler zu akzeptieren, keine Nulltoleranz walten zu lassen sowie Respekt und Fairness auf dem Spielfeld zu zeigen, nicht nur als Fussballspieler sondern auch als Zuschauer.

Wenn Sie Lust haben, auch den Schiedsrichtersport zu erlernen, melden Sie sich beim Fussballverband Bern/Jura, dem Schweizerischen Fussballverband oder bei einem lokalen Fussballverein.

Ein Artikel aus dem fraubrunner anzeiger
Text: Karin Balmer
Fotos: Fabian Michel und Stefan Kohli
Die teilnehmenden Schiedsrichter mit Oliver Riedwyl (ganz rechts).
Oliver Riedwyl kontrolliert die richtige Haltung.
03.02.2017

Fraubrunner-Anzeiger-Artikel: AGROLA expandiert ihr Holz-Pellets-Geschäft

Am symbolischen Spatenstich in Münchenbuchsee (v.l.n.r.): Marcel Burkart (fenaco Arealsdienste), Alexander Streitzig (AGROLA), Steffen Siehler (AGROLA), Hermann Schmid (LANDI Moossee), Marc Langenegger (fenaco Arealsdienste), Rolf Liechti (Mange + Müller AG), Johannes Waselmayr (Albert Knoblinger Gesellschaft)

AGROLA, eine der führenden Energieanbieterinnen im ländlichen Raum, führte den Spatenstich zum AGROLA Holz-Pellets-Umschlagslager in Münchenbuchsee durch.


AGROLA setzt auf nachwachsende Rohstoffe mit Potenzial. Am 30. Januar 2017 hat die Schweizer Marktführerin im Vertrieb von Holz-Pellets zum Spatenstich nach Münchenbuchsee geladen. Hier entsteht auf einer Fläche von rund 2‘000 m2  das erste eigene AGROLA Holz-Pellets-Umschlagslager mit zwei Silos à 490 Tonnen Kapazität.

AGROLA reagiert damit auf die ansteigende Nachfrage nach erneuerbaren Energien und positioniert sich entsprechend zentral. Dank vereinfachter Logistik und optimierter Lagerbewirtschaftung entstehen kürzere Transportwege, schnellere Belieferungen und eine effiziente Abwicklung. Das Fassungsvermögen beider Silos entspricht einem Wärmebedarf von rund 200 Einfamilienhäuser pro Jahr – während die Umschlags-Kapazität eine jährliche Belieferung von 22‘500 Haushalten erlaubt. Die Anlage verfügt über eine hohe Automatisierung; Holz-Pellets-Lastwagen werden automatisch beladen.

Das Lager Münchenbuchsee wird voraussichtlich ab Herbst 2017 betriebsbereit sein und die Regionen Mittelland und Nordwestschweiz beliefern. Ein zweites AGROLA Umschlagslager für die Region Westschweiz wird bis Ende 2017 in Moudon erstellt. Mit dem Bau der beiden Umschlagslager investiert die AGROLA über 4 Mio. Franken für den effizienten Vertrieb dieses CO2-neutralen Produktes.

Ein Artikel aus dem fraubrunner anzeiger
Text und Fotos: AGROLA AG
Das Lager umfasst zwei separate Silos, wobei die Lastwagen automatisch beladen werden können.
28.01.2017

BZ-Artikel: Schulrochade kann beginnen

Der Grosse Gemeinderat hat einen Kredit von 475 000 Franken für bauliche Anpassungen an den Schulhäusern genehmigt. Damit kann die erste Phase der Rochade 21, der Schulraumplanung, ausgelöst werden. Auf das nächste Schuljahr wird die Oberstufe im Bodenacker konzentriert, die Tagesschule kommt als Zwischenlösung ins Schulhaus Dorf. In einer späteren Phase soll sie in ein neues multifunktionales Gebäude zügeln. Dessen Finanzierung bereitet noch Kopfzerbrechen.

Ein Artikel aus der 
(hus, Berner Zeitung BZ)
28.01.2017

BZ-Artikel: Schwendimann AG gewinnt Hauptpreis

«Unbeschreibliche Freude» bei der Schwendimann AG. Die Entsorgungsfirma aus Münchenbuchsee gewann den KMU-Preis der Zürcher Kantonalbank für nachhaltige Unternehmen. Das Familienunternehmen besteche durch seine hohe Innovationskraft und sein Nachhaltigkeitsverständnis, urteilte die Jury. Der Hauptpreis ist mit 50 000 Franken dotiert.

Ein Artikel aus der 
(pd, Berner Zeitung BZ)
27.01.2017

Bund-Artikel: In Buchsi übernimmt die SP das Präsidium im Parlament

Politisch ist Andreas Burger (SP) kein unbeschriebenes Blatt. Im zürcherischen Urdorf führte der Sozialdemokrat während acht Jahren als Gemeinderat das Ressort Soziales. Zudem war er während sieben Jahren Mitglied des kantonalen Parlaments.

Vor gut sechs Jahren zügelte er nach Münchenbuchsee, wo er mit seiner Familie lebt. Gemeindepolitik habe ihn stets interessiert, sagt Burger. «Ich will meinen Beitrag für die Allgemeinheit leisten.» Einen grossen Teil seiner Freizeit setzt er für Aktenstudium und Sitzungen ein. Die Politik sei für ihn ein Hobby, sagt der 43-Jährige, der in der Filiale einer Grossbank in Münchenbuchsee arbeitet. Gestern wurde er zum GGR-Präsidenten gewählt. Er ist seit gut zwei Jahren Mitglied des Parlaments und wurde im November wiedergewählt.

Sein Präsidium sieht Burger pragmatisch: «Der Präsident sollte vor allem dafür sorgen, dass der Ratsbetrieb rundläuft.» In den letzten Jahren seien Dispute ab und zu eher persönlich als sachlich ausgetragen worden. Er hoffe, dass nach den Wahlen nun wieder konstruktiver diskutiert werde.

Für Burger haben die frühere Wohngemeinde Urdorf und Münchenbuchsee vieles gemeinsam. «Wie Urdorf ist auch Münchenbuchsee in den letzten 30 Jahren stark gewachsen.» Beide Gemeinden verfügten über eine ähnliche Infrastruktur und zählten rund 10 000 Einwohnerinnen und Einwohner. Münchenbuchsee wie auch Urdorf seien aber nicht einfach Agglomerationsgemeinden. «Beide konnten sich einen dörflichen Kern bewahren.»
Ein Artikel aus dem
(wal, Der Bund)
27.01.2017

BZ-Artikel: Präsident ist reif für die fiktive Insel

Der neue Parlamentspräsident Andreas Burger wünscht sich ein belebtes Dorfzentrum.

Warum leben Sie in Münchenbuchsee?
Andreas Burger: Münchenbuchsee hat eine gute Grösse zwischen Dorfleben, guter Infrastruktur und Freizeitangebot auf der einen Seite, ist aber auf der anderen Seite nicht zu gross, dass es eine anonyme Stadt wäre.

Was möchten Sie an Münchenbuchsee sofort ändern?
Ich vermisse ein richtiges Dorfzentrum, wo man sich trifft und sich das Dorfleben abspielt. Die leeren Ladenlokale brauchen neue Mieter, damit man das Dorf mehr beleben kann.

Warum sollte man einmal nach Münchenbuchsee fahren?
Eigentlich sollte jeder einmal zu mir nach Hause kommen und vom Wohnzimmer aus die Aussicht auf das Bergpanorama geniessen. Wenn es nicht gerade Nebel hat, geniesse ich diesen Anblick eigentlich täglich.

Wohin führte Sie Ihre schönste Reise?
Das Wohin ist sekundär. Meine schönsten Reisen zeichnen sich dadurch aus, dass ich mit der Familie oder Freunden unterwegs war, wir gemeinsam neue Orte erkundeten, gemütliche Tage verbrachten und fein gegessen haben. Da kommen mir ganz viele Orte in den Sinn. So zum Beispiel der Sörenberg oder Wien.

Welchen Ort möchten Sie unbedingt einmal sehen?
Die Insel Nimmerland, wo Peter Pan lebt, würde ich sehr gerne einmal sehen.

Ein Artikel aus der
(Interview: hus, Berner Zeitung BZ)
13.01.2017

BZ-Artikel: Der Schul-Neubau wird teurer

Die Bau- und Sanierungsarbeiten am pädagogischen Zentrum für Hören und Sprache werden mit rund 32 Millionen Franken zu Buche schlagen. (Bild: Daniel Fuchs)

Die Sprachheilschule ist in schlechtem Zustand. Der Kredit für die neue Halle und die Sanierung beläuft sich auf 32 Millionen Franken.


Die Infrastruktur des Pädagogischen Zentrums für Hören und Sprache in Münchenbuchsee stösst an ihre Grenzen. Die Schule braucht dringend neue Räume. Zudem ist auch die Turnhalle zu klein und in schlechtem baulichem Zustand. Deshalb plant der Kanton seit längerem einen Neubau mit einer Sporthalle und Platz für vier Basisstufen. Gleichzeitig sollen die historischen Gebäude saniert werden.

Die ursprüngliche Grobkostenschätzung belief sich auf 23 Millionen Franken. Nun beantragt der Regierungsrat aber einen Betrag von rund 32 Millionen Franken – 19,6 Millionen Franken für den Neubau und 12,4 Millionen Franken für die Sanierungen. Durch die Weiterentwicklung des Projektes seien mehrere kostentreibende Faktoren entdeckt worden, teilt die zuständige Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion mit.

Insbesondere Altlasten und der Zustand der Altbauten führen zu höheren Kosten. Der schwierige Bauuntergrund hat die Bedingungen weiter erschwert. Zudem wurde ein optionaler Betrag für den Bau einer eigenen Heizung eingerechnet, falls der von der Gemeinde Münchenbuchsee geplante Wärmeverbund nicht zustande kommen sollte. Kleinere Bauten wie ein Tierstall und eine Garderobe sind auch dazugekommen.

Diesen März beschliesst der Grosse Rat über den Kredit. Die Arbeiten beginnen frühestens im Frühling 2018.

Ein Artikel aus der
(lou, Berner Zeitung BZ)

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