Medienmitteilungen 2017

18.01.2017
17.10.2017

Medienmitteilung: Bevölkerungsbefragungen im Dorfzentrum und im Allmend-Quartier

«Wir wollen eine gute Durchmischung und Integration aller Alters- und Bevölkerungsgruppen.»

Der Gemeinderat hat, basierend auf seiner Legislaturplanung, das Departement Soziales mit einer umfangreichen Befindlichkeitsbefragung der Gemeindebevölkerung und einer vertieften Bedürfnisabklärung bei den Einwohnerinnen und Einwohner des Allmend-Quartiers beauftragt und dazu der Einsetzung einer Begleitgruppe und einem Nachkredit zugestimmt. Präsidieren wird die Begleitgruppe der Departementsvorsteher, Pascal Lerch.

Die vertieften Erhebungen sollen Antworten auf die Fragen geben, wie wohl und integriert sich die Bewohnerinnen und Bewohner im Allmend-Quartier fühlen, was verbessert werden kann- bzw. was unbedingt beibehalten werden muss. Die Kommission für soziale Fragen arbeitet seit Jahresbeginn an der Umsetzung dieses Legislaturziels und hat die vom Gemeinderat initiierte Massnahme durch weitere Befragungen im Dorfzentrum ergänzt.

Befragungen beginnen bereits im November 2017
Der Gemeinderat Münchenbuchsee hat anlässlich seiner Sitzung vom 16. Oktober 2017 die Massnahmen zur Umsetzung des Legislaturziels befürwortet. Am Samstag, 4. November 2017 werden Studierende der Fachhochschule Nordwestschweiz am Stand der Gemeindeverwaltung an der Gewerbeausstellung (MÜGA) Befragungen durchführen. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Allmend-Quartiers werden in den darauffolgenden Wochen persönlich kontaktiert und befragt werden. Der Gemeinderat dankt der Bevölkerung von Münchenbuchsee bereits jetzt für ihre Teilnahme an diesen Befragungen.

Informationsanlass: Mittwoch, 1. November 2017; Schulhaus Allmend (Turnhalle)
Die Einwohnerinnen und Einwohner von Münchenbuchsee sind herzlich zum Informationsanlass in der Turnhalle des Allmendschulhauses eingeladen. Es informieren der Gemeindepräsident, Herr Manfred Waibel, der Departementsvorsteher Soziales, Herr Pascal Lerch sowie Frau Claudia Michel von der Berner Fachhochschule.

Präsentation der Ergebnisse
Die Ergebnisse aus den Befragungen werden in der ersten Hälfte 2018 veröffentlicht.
14.09.2017

Medienmitteilung: Aufhebung NUK

Asyl-Notunterkunft in Münchenbuchsee wird geschlossen

Die Notunterkunft für Asylsuchende in Münchenbuchsee wird per 30. September 2017 geschlossen. Die Schliessung ist möglich, da die Anzahl der Asylgesuche tiefer als erwartet ausgefallen ist und weiterhin sinkt. Der Bund weist dem Kanton Bern daher weniger Asylsuchende zur Unterbringung und Betreuung zu.

In Folge einer in diesem Ausmass noch nie dagewesenen Migrationsbewegung nach Europa wurden im Jahr 2015 in der Schweiz knapp 40'000 Asylgesuche eingereicht. Der Kanton Bern musste laufend nach neuen Unterkünften für Personen des Asylbereichs suchen. Dank der bereitwilligen und unterstützenden Haltung der Gemeinden konnten zahlreiche Notunterkünfte in unterirdischen Zivilschutzanlagen eröffnet werden. Die Anzahl der im Jahr 2016 eingereichten Asylgesuche lag - entgegen der Prognose des Staatssekretariats für Migration - deutlich unter der Vorjahreszahl. Mit rund 27'000 eingereichten Asylgesuchen lag die Anzahl auf einem ähnlichen Niveau wie vor 2015. Im laufenden Jahr haben sich die Asylgesuchszahlen auf einem tiefen Niveau eingependelt. Daher ist zurzeit eine grosse Anzahl der Unterbringungsplätze in den bernischen Kollektivunterkünften nicht besetzt. Zudem will der Kanton Bern die vom Bund zur Unterbringung und Betreuung zugewiesenen Menschen vorzugsweise in oberirdischen Unterkünften beherbergen. Daher sind die unterirdischen Anlagen nur noch teilweise belegt.

Schliessung per 30. September 2017
Aufgrund der tiefen Belegung der unterirdischen Notunterkunft Münchenbuchsee und der prioritären Unterbringung von neu zugewiesenen Asylsuchenden in bestehende oberirdische Unterkünfte wird der Betrieb in der Truppenunterkunft ALST, im Eggacker 60 per 30. September 2017 eingestellt.

Breite Unterstützung der Bevölkerung
Der nahezu reibungslose Betrieb der Notunterkunft in Münchenbuchsee, die seit Dezember 2015 eine Vielzahl von schutzbedürftigen Menschen beherbergte, war dank der Bereitschaft des Gemeinderates und der offenen Haltung der Bevölkerung möglich. Der Kanton und der Gemeinderat Münchenbuchsee sowie die Heilsarmee sind erfreut und dankbar, dass zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer das Vorhaben tatkräftig unterstützt haben.
26.07.2017

Medienmitteilung: Vandalismus in der Gemeinde Münchenbuchsee

Münchenbuchsee wird in den letzten Monaten vermehrt durch Littering und Vandalismus belastet. Der momentane Höhepunkt wurde in der Nacht vom 22./23. Juli 2017 erreicht. In dieser Nacht wurde entlang der Oberdorfstrasse einmal mehr sinnlos gewütet und verwüstet. Dabei wurden mehrere Kastanienbäume in Mitleidenschaft gezogen. Ein Baum wurde von der Täterschaft ganz gefällt und zwei Bäumen wurde so arg zugesetzt, dass diese in nächster Zeit möglicherweise gefällt werden müssen. Zudem wurden diverse Blumentöpfe zerstört und rücksichtslos auf die Strasse geworfen. Die zu erwartenden Kosten werden gemäss einer ersten Hochrechnung ungefähr CHF 20‘000.00 betragen. Den Schaden trägt die Gemeinde, respektive tragen die Steuerzahler der Gemeinde.

Zu Hinweisen zur Täterschaft ist die Gemeinde dankbar. Haben Sie etwas gesehen? Melden Sie sich vertrauensvoll bei der Präsidialabteilung unter 031 868 81 70 oder via praesidial@muenchenbuchsee.ch.
Vielen Dank!
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13.03.2017

Medienmitteilung: Münchenbuchsee mit Zukunftsvisionen

Der Startschuss für die Ortsplanungsrevision der Gemeinde Münchenbuchsee ist gefallen. Wie soll Münchenbuchsee 2030 aussehen?

Rund 120 Buchserinnen und Buchser folgten der Einladung des Gemeinderates und diskutierten an der Zukunftswerkstatt am 6. März engagiert mit. Die Teilnehmenden erörterten Herausforderungen und Handlungsbedarf bei der Ortsentwicklung und entwarfen Visionen bis ins Jahr 2030. Damit ist der Start in die erste Phase der Revision geglückt und die Arbeiten für das räumliche Entwicklungskonzept werden aufgenommen.

Der Gemeindepräsident Manfred Waibel zeigte sich erfreut, dass so viele Leute aus der Bevölkerung ins Kirchgemeindehaus kamen, um sich zu informieren und ihre Interessen frühzeitig in den Planungsprozess einzubringen. Damit die Gemeinde attraktiv bleibt, braucht sie ein moderates Wachstum, muss aber gleichzeitig haushälterisch mit dem Boden umgehen. Buchsi ist dies mit der 2016 abgeschlossenen Potenzialstudie zur Siedlungsentwicklung nach innen bereits vorbildlich angegangen. Das beabsichtigte Wachstum soll ortsverträglich und innerhalb des bestehenden Siedlungsgebiets erfolgen. In diesem Zusammenhang werden auch die Freiräume zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Münchenbuchsee bleibt attraktiver Wohn- und Arbeitsort

Das Spektrum der diskutierten Themen und Visionen war breit und vielfältig.
Bunt gemischte Gruppen diskutierten Stärken und Schwächen von Buchsi, sowie Chancen und Risiken der künftigen Ortsentwicklung. Dabei wurden insbesondere die Themen Wachstum nach innen, Freiraum und Zentrumsgestaltung sowie Verkehr und Mobilität als zentrale Themen und Herausforderungen für die künftige Entwicklung genannt.

Die Zukunftswerkstatt bot den Anwesenden die Gelegenheit, ihre Vorstellungen und Visionen für die weitere Entwicklung der Gemeinde einzubringen. Zudem wurden konkrete wegweisende Leitfragen der Ortsentwicklung erörtert: Wie soll Buchsi 2030 sein… städtisch, dörflich, ländlich? Wie weit soll die Siedlungsentwicklung nach innen gehen (Verdichtung)? Wie und wo soll das Ortszentrum weiterentwickelt werden? Wie kann der Verkehr künftig siedlungsverträglicher abgewickelt werden?

Münchenbuchsee soll auch in Zukunft ein lebendiger und attraktiver Wohn- wie auch Arbeitsort bleiben. Dabei soll auch der Ortsteil Allmend nicht vergessen werden, der direkt an die Nachbargemeinde Zollikofen angrenzt. In der gestarteten Ortsplanungsrevision geht es nun darum, die entsprechenden Konzepte und Planungsinstrumente auszuarbeiten, um diesen Anliegen Rechnung zu tragen.  

Ausblick

Die für die Planung zuständige Gemeinderätin Sonja Bucher bedankte sich zum Abschluss der Zukunftswerkstatt für die vielen eingebrachten Anregungen. Diese werden vom Projektteam und den zuständigen Planungsorganen im Hinblick auf die nun auszuarbeitenden Planungsinstrumente ausgewertet. Sie ermunterte die Teilnehmenden, weiterhin aktiv und engagiert die Mitwirkungsmöglichkeiten zu nutzen. Denn dies ist wichtig für ein gutes Gelingen der Ortsplanungsrevision.
01.03.2017

Medienmitteilung: Das Sportzentrum Hirzenfeld soll saniert werden


Die Gemeinderäte von Münchenbuchsee und Zollikofen beantragen ihren Parlamenten, die nötigen Kredite für Sanierungsarbeiten an den Gebäuden des Sportzentrums zu bewilligen.

Das 35jährige Sportzentrum Hirzenfeld weist in mehrerer Hinsicht Sanierungsbedarf auf, nämlich bei der Gebäudehülle des Garderoben- und Restauranttraktes sowie beim Gastro-Küchenbereich. Gleichzeitig soll eine Raumerweiterung auf dem Quertrakt realisiert werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,65 Mio. Franken.
 
Die Gebäudehülle (Fassade und Dach) stammen grösstenteils aus dem Baujahr 1981. Die Eternitplatten im Dach- und Fassadenbereich sind teilweise defekt und in schlechtem Zustand. Der gesamte Dachbereich wird nach heutigen Anforderungen isoliert und neu eingedeckt und eine Blitzschutzanlage wird installiert. Der obere Bereich der Fassade wird erneuert; die Türen und Fenster ersetzt.
 
Beim Quertrakt erfolgt neben den Sanierungsmassnahmen ein Aufbau in Holzbauweise auf das bestehende Flachdach. Im Aufbau sollen ein Seminar- bzw. Sitzungsraum sowie Büroarbeitsplätze entstehen bzw. verlegt werden. Das Dach über dem Restaurant wird zurückgebaut und mit einer begehbaren Terrasse ersetzt, welche zu zwei Dritteln fix überdacht wird. Über eine externe Treppe sind sowohl die Terrasse wie auch das Sitzungszimmer unabhängig erreichbar.
 
Mit dem Umbau der Gastroküche soll eine zeitgemässe, bedarfsgerechte Küche mit neuen Geräten entstehen. Dies ermöglicht dem Personal, effizient und hygienisch nach den gesetzlichen Vorgaben zu produzieren und zu arbeiten. Im Zuge dieser Anpassungen müssen auch die Elektroinstallationen, die sanitären Installationen sowie die Lüftung angepasst werden.
 
Die Gesamtkosten werden gemäss dem gültigen Finanzierungsschlüssel auf die beiden Einwohnergemeinden Münchenbuchsee und Zollikofen verteilt. So resultieren für die Gemeinde Münchenbuchsee insgesamt Kosten von 1,91 Mio. Franken und für die Gemeinde Zollikofen 1,74 Mio. Franken.
 
Das Geschäft wird im Grossen Gemeinderat von Zollikofen am 29. März und in Münchenbuchsee am 30. März 2017 behandelt.

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