Als Energiestadt engagiert sich Münchenbuchsee seit fast zehn Jahren überdurchschnittlich für eine nachhaltige Energienutzung.Das Label Energiestadt ist ein Leistungsausweis für Gemeinden, die über ein modernes und vorbildliches Energie-Management verfügen und zahlreiche energiepolitische Massnahmen erfolgreich realisiert oder beschlossen haben.
Münchenbuchsee erhielt diese Auszeichnung erstmals im 2002 aufgrund seines modernen und vorbildlichen Energiemanagements vorgenommen. Beim letzten Re-Audit im Jahr 2010 erreichte die Gemeinde mit 63 Prozent des Möglichen ein gutes Resultat.
In diesen Bereichen engagiert sich Münchenbuchsee als Energiestadt:RaumordnungMünchenbuchsee zeichnet sich durch eine aktive Bodenpolitik aus, was sich nicht nur im haushälterischen Umgang mit Boden widerspiegelt. Zusätzlich werden beim Siedlungsbau in enger Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft auch besondere und weiterreichende Energieanforderungen umgesetzt. Die Gemeinde unterstützt und entwickelt Projekte im Bereich Photovoltaikanlagen und Fernwärmeverbünde.
Gemeindeeigene Liegenschaften und AnlagenDie Gemeinde geht mit gutem Beispiel voran: Bei Ausschreibungen für öffentliche Bauten müssen die Richtlinien des VRB (Ökologie am Bau) eingehalten werden. Bei kommunalen Gebäuden bzw. Schulhäusern und Kindergärten wird eine Energiebuchhaltung geführt. Diese dient dazu, Schwachstellen zu eruieren (Gebäudehülle, Heizung, etc.) und geeignete Massnahmen für eine Optimierung festzulegen. So ist beispielsweise der Anteil an gemeindeeigenen MINERGIE-Bauten in Münchenbuchsee im Vergleich zu den anderen Gemeinden des Kantons gross (siehe Minenergierating).Die Gemeinde deckt einen Teil Ihres Stromverbrauchs mit Ökostrom (Sonne, Wind, Wasser).
Versorgung und EntsorgungDie Gemeindebetriebe bieten den Einwohnern/innen auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Stromtarife an. Die Gemeinde unterstützt als Überbrückungsmassnahme die erneuerbare Stromerzeugung von kleinen Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von < 30 kVA mit einer Einspeisvergütung für Strom und ökologischen Mehrwert von 30 Rp. / kWh. Damit besteht für Hauseigentümer ein Anreiz zur erneuerbaren Stromerzeugung.
Alle Strassenbeleuchtungen wurden mit energiesparenden Natrium-Dampflampen ausgerüstet.
MobilitätIm Bereich Verkehr setzt die Gemeinde einen breiten Massnahmekatalog für eine nachhaltigere Mobilität um. Beispiele dafür sind die Verkehrsberuhigung des Zentrums über Temporeduktionen, gemeindeweite Tempo-30-Zonen,sichere Velo- und Fussgängerverbindungen, zusätzliche Veloabstellplätzen beim Bahnhof und attraktive ÖV-Verbindungen nach Bern und Biel.
Weiterführende InformationenEnergiestädte im Vergleich